Ludwig-Maximilians-Universität München

Digitale Hochschulschriften der LMU
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    Chemical segregation in the early stages of star formation

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    Longitudinale Analyse der Hypophysen-Gonaden-Achse bei erwachsenen Männern mit Adrenogenitalem Syndrom

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    Konzepte der personalisierten Therapieüberwachung bei seltenen kinderendokrinologischen Erkrankungen

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    Die vorliegende Arbeit untersucht das klassische Adrenogenitale Syndrom (AGS) als seltene, komplexe Erkrankung mit erheblichen Herausforderungen von der Diagnosestellung bis ins Erwachsenenalter. Im Fokus stehen neue Ansätze zur Verbesserung des Therapiemonitorings. Durch patient*innenfreundliche Speichelmessungen von 17OHP konnten Referenzwerte über den Tagesverlauf etabliert und die Bedeutung der circadianen Rhythmik für die Therapie verdeutlicht werden. Zudem zeigte sich, dass die verbreitete abendliche Hochdosisgabe des Steroids keinen Vorteil für die morgendliche biochemische Einstellung bietet, jedoch potenziell nächtliche Hypoglykämien im Säuglingsalter verhindern kann. Eine detaillierte Auswertung der Wachstums- und Gewichtsentwicklung offenbarte relevante Geschlechtsunterschiede und unterstreicht die Notwendigkeit geschlechtsspezifischer Referenzwerte. Fehlende Therapieadhärenz war mit einem signifikanten Verlust der Endgröße assoziiert. Moderne Technologien wie die kontinuierliche Glukosemessung lieferten wichtige Erkenntnisse zu Hyper- und Hypoglykämien außerhalb akuter Addison-Krisen und können künftig zur Optimierung der Therapie beitragen. Darüber hinaus zeigten Untersuchungen zu 11-oxygenierten C19-Steroiden eine circadiane Rhythmik und eine Abhängigkeit vom BMI, was neue Ansätze für das Monitoring eröffnet. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse die Relevanz individualisierter Strategien, moderner Biomarker und technologischer Innovationen, um Steroiddosen zu reduzieren, metabolische Komplikationen zu vermeiden und die Patientensicherheit zu verbessern

    CD96 as a potential immunotherapy target for pancreatic cancer

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    Immunphänotypisierung von COVID-19 bei Kindern und jungen Erwachsenen

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    Severe COVID-19 is characterized by excessive inflammation and immune-mediated organ damage. While children are generally spared severe courses of disease, the immunological determinants of protection remain unclear. To identify signatures of protective and pathological immunity to SARS-CoV-2 in children, adolescents, and young adults, we recruited patients with COVID-19, as well as age-matched healthy individuals and patients with non-COVID-19 infections who presented to one of two tertiary care pediatric hospitals. Clinical, epidemiological and laboratory data were collected. Flow cytometric immunophenotyping was performed on whole blood samples. The results of this study suggest that age is an important determinant of immune response variation in pediatric COVID-19. While the phenotypic changes in children and adolescents were generally milder than in adults, dynamic changes in antigen presentation capacities in this age group suggest a potential mechanism for efficient containment of both SARS-CoV-2 infection and excessive systemic inflammation. Understanding the age-specific response phenotypes of patients after SARS-CoV-2 infection may help to better understand the pathology of COVID-19 in different patient populations, thus supporting clinical decision making and finding future therapeutic strategies.Schwere COVID-19-Erkrankungen sind durch übermäßige Entzündungen und immunvermittelte Organschäden gekennzeichnet. Während Kinder im Allgemeinen von schweren Krankheitsverläufen verschont bleiben, sind die immunologischen Determinanten des Schutzes nach wie vor unklar. Um Signaturen der schützenden und pathologischen Immunität gegen SARS-CoV-2 bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu identifizieren, wurden Patient:innen mit COVID-19, die sich in zwei Kinderkliniken der Tertiärversorgung vorstellten, sowie altersgleiche gesunde Personen und Patienten mit Nicht-COVID-Infektionen rekrutiert. Es wurden klinische, epidemiologische und Labordaten erhoben. Anhand von Vollblutproben wurde eine durchflusszytometrische Immunphänotypisierung durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass das Alter eine wichtige Determinante für die Variation der Immunantwort bei pädiatrischen COVID-19 ist. Während die phänotypischen Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen milder ausfielen als bei Erwachsenen, deuten die dynamischen Veränderungen der Antigenpräsentationskapazitäten in dieser Altersgruppe auf einen möglichen Mechanismus zur effizienten Eindämmung sowohl der SARS-CoV-2-Infektion als auch der übermäßigen systemischen Entzündung hin. Das Verständnis der altersspezifischen Reaktionsphänotypen von Patient:innen nach einer SARS-CoV-2-Infektion kann dazu beitragen, die Pathologie von COVID-19 in verschiedenen Patientenpopulationen besser zu verstehen, und damit die klinische Entscheidungsfindung zu unterstützen und künftige therapeutische Strategien zu finden

    Prediction and progression of type 2 diabetes using molecular characterized signatures

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    Retrospektive Studie zur Rezidivrate maligner Tumore der Glandula parotidea

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    In der vorliegenden retrospektiven Studie wurden 50 primäre und 42 sekundäre maligne Speicheldrüsentumore der Gl. parotidea, die in den Jahren 2013-2020 an der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der LMU München erstbehandelt wurden, umfassend charakterisiert und hinsichtlich ihres Outcomes bewertet. Dabei wurden insbesondere die Rezidivrate und ihre Beeinflussung durch eine etwaige Resektion des N. facialis in den Fokus gerückt. Von den 20 malignen Tumorentitäten der WHO-Klassifikation 2017 fanden sich im ausgewerteten Patientenkollektiv 11. Die durchschnittliche Lokalrezidivrate betrug 21,8 %, bei primärer zumindest partieller Resektion des N. facialis belief sie sich nur auf 12 %, bei Erhalt des N. facialis lag sie hingegen bei 27,3 %. Die Diversität der Speicheldrüsenmalignome schränkte trotz der Fallzahl von 92 Patienten die statistische Auswertung naturgemäß ein. Tendenziell wiesen besonders aggressive Tumorentitäten wie das im Kollektiv am häufigsten vertretene Plattenepithelkarzinom, gewertet als Metastase von kutanen Plattenepithelkarzinomen des Kopfes, das Speichelgangkarzinom und das Adenokarzinom NOS eine höhere Lokalrezidivrate auf. Dies legt ein radikaleres chirurgisches Vorgehen bei diesen Entitäten nahe, auch hinsichtlich einer etwaigen Resektion des N. facialis. Das Mukoepidermoidkarzinom, das Azinuszellkarzinom und das epithelial-myoepitheliale Karzinom erwiesen sich dagegen als prognostisch weitaus günstiger, sodass hier in der Regel ein nervenerhaltendes Vorgehen gerechtfertigt zu sein scheint. In einem hohen Prozentsatz fanden sich im Patientenkollektiv zervikale Lymphknotenmetastasen. Risikofaktoren hierfür waren insbesondere eine aggressive Tumorentität sowie ein hohes Grading. Die R0-Resektion und in bestimmten Fällen eine adjuvante Radiotherapie schienen mit einer geringeren Lokalrezidivrate assoziiert zu sein.In the present retrospective study, 50 primary and 42 secondary malignant tumors of the parotid gland, which were first treated at the Department of Otorhinolaryngology of LMU Munich in the years 2013-2020, were comprehensively characterized and evaluated with regard to their outcome. Particular focus was placed on the recurrence rate and how this was influenced by any resection of the facial nerve. Of the 20 malignant tumor entities of the 2017 WHO classification, 11 were found in the evaluated patient collective. The average local recurrence rate was 21.8 %, with primary at least partial resection of the facial nerve it was only 12 %, while with preservation of the facial nerve it was 27.3 %. The diversity of the salivary gland malignancies naturally limited the statistic evaluation despite the number of cases of 92 patients. Particularly aggressive tumor entities such as the squamous cell carcinoma, which is most frequently represented in the collective and evaluated as metastasis of cutaneous squamous cell carcinoma of the head, salivary duct carcinoma and adenocarcinoma NOS tended to have a higher local recurrence rate. This suggests the need for a more radical surgical approach, also with regard to a possible resection of the facial nerve. Mucoepidermoid carcinoma, acinic cell carcinoma and epithelial-myoepithelial carcinoma, on the other hand, can be regarded as having a far more favorable prognosis, so that a nerve-preserving procedure generally appears to be justified here. Cervical lymph node metastases were found in a high percentage of patients. Risk factors for this were in particular an aggressive tumor entity and high grading. R0 resection and, in certain cases, adjuvant radiotherapy appeared to be associated with a lower local recurrence rate

    Discourse organization in Northern Mansi

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    The dissertation is dedicated to researching the discourse structure in Northern Mansi (Finno-Ugric < Uralic). The research includes factors that influence the behavior of the following linguistic categories in Northern Mansi: voice and agreement (subject agreement vs. object agreement vs. passive voice), referential form of the agent and patient participants (e.g. full noun phrase vs. personal pronoun vs. zero-reference and others), discourse particles ta and ti. These categories were researched based on a data set of Northern Mansi narratives gathered in the 1930s. The dataset was annotated for a number of parameters, and a simple statistical analysis based on the decision tree method was applied. The work also includes the results of this analysis, limitations of the approach and possible extensions of this research

    Biomechanische Eigenschaften des Strahlbeins beim Pferd

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    Die Pathogenese des Palmar-Huf-Syndroms ist heutzutage nach wie vor nicht endgültig geklärt. Man geht davon aus, dass der Großteil der Symptome auf biomechanische Ursachen zurückzuführen ist. Ziel dieser Arbeit war es, biomechanische Eigenschaften der verschiedenen anatomischen Strukturen des Strahlbeines zu erarbeiten. Hierfür wurden 84 Strahlbeine der Vorder- und der Hintergliedmaßen von insgesamt 22 Pferden unterschiedlichen Alters herangezogen und Daten der Kompakta und Spongiosa sowie des subchondralen Knochens und des Faserknorpels der Facies flexoria erhoben. Wert wurde insbesondere auf die vergleichende Betrachtung der Strahlbeine der Schulter- und der Beckengliedmaße gelegt, da letztere häufig außen vor gelassen wird. Für die Bestimmung der Basis- und Vergleichsdaten im pQCT erfolgte eine Vorabklassifizierung der Strahlbeine mittels röntgenologischer Klassifizierung nach Sue Dyson. Schwer veränderte Strahlbeine der Grade 3 (poor) und 4 (bad) sowie diejenigen der Feten und Fohlen blieben unberücksichtigt. Aus der Vielzahl der erhaltenen Messwerte wurden aus den pQCT-Daten die Parameter Gesamtknochendichte (TOT_DEN), Spongiosadichte (TRAB_DEN), Kortikalisdichte (CRT_DEN), Gesamtquerschnittsfläche (TOT_A), periostaler Umfang (PERI_C) sowie der Stress Strain Index (SSI) ausgewertet. Hierfür wurden Mittelwerte an 7 sagittalen Schnittebenen von medial nach lateral bestimmt. Diese sind erheblich niederer als erhobene Werte anderer equiner Knochen. Beim Vergleich der pQCT-Werte von medial nach lateral ergibt sich ein flacher M-förmiger Kurvenverlauf für die Parameter TOT_DEN, TRAB_DEN und CRT_DEN. Bei den Parametern TOT_A, PERI_C und SSI ist der Kurvenverlauf steil ansteigend bis zur Scheibe 4 und danach steil abfallend bis zur Scheibe 7. Alle Messwerte der Scheibe 4, die sich im Bereich des Sagittalkammes befindet, weichen von denen der medial und lateral gelegenen Scheiben ab. Der Messbereich der Scheibe 4 liegt zwischen den beiden Schenkeln der tiefen Beugesehne. Signifikante Unterschiede in den pQCT- und CT-Daten von Kompakta und Spongiosa finden sich beim Vergleich der Schulter- und Beckengliedmaße. Die Messwerte des Faserknorpel-Mappings der Facies flexoria des Strahlbeins sowie die des darunter liegenden subchondralen Knochens wurden in einer proximalen, mittleren und distalen Messreihe auf Höhe der Scheiben erhoben. Der Kurvenverlauf der Mittelwerte ist M-förmig für die erhobenen Parameter Faserknorpeldicke (NPT) und Instantaneous Modulus (IIM). In allen drei Messreihen ist die mittlere Faserknorpeldicke der Strahlbeine der Beckengliedmaße signifikant dicker als die der Strahlbeine der Schultergliedmaße und in der distalen Reihe signifikant dicker als bei der mittleren und proximalen Reihe. An der Schultergliedmaße sind die korrespondierenden Messwerte medial des Sagittalkammes signifikant höher als die lateral davon gelegenen Messwerte. Beim IIM sind die Verhältnisse umgekehrt. Die Messwerte des subchondralen Knochens unter der Faserknorpelschicht der Facies flexoria der Strahlbeine zeigen ebenfalls einen M-förmigen Verlauf. Hierbei gibt es keine Unterschiede im Vergleich von Schulter- und Beckengliedmaße sowie der medial und lateral des Sagittalkammes gelegenen korrespondierenden Messwerte. Verantwortlich hierfür sind möglicherweise unterschiedliche Einflüsse von Trage- und Schubfunktion der Vorder- bzw. Hintergliedmaße sowie der nutzungsbedingten Einflüsse. Ergänzend hierzu konnte in dieser Arbeit eine hochsignifikante Altersbeziehung für die pQCT-Daten erarbeitet werden, nicht jedoch für die Werte des subchondralen Knochens und des Faserknorpel-Mappings.The pathogenesis of palmar hoof syndrome is still not fully understood. It is assumed that the majority of the symptoms are due to biomechanical causes. The aim of this study was to determine the biomechanical properties of the various anatomical structures of the navicular bone. For this purpose, 84 navicular bones of the forelimbs and hind limbs from a total of 22 horses of different ages were used and data of the compacta and spongiosa as well as the subchondral bone and the fibrocartilage of the facies flexoria were collected. Particular emphasis was placed on the comparative analysis of the navicular bones of the shoulder and pelvic limb, as the latter is often left out. To determine the baseline and comparative data in pQCT, the navicular bones were classified in advance using the Sue Dyson radiographic classification system. Severely altered navicular bones of grades 3 (poor) and 4 (bad) as well as those of the foetuses and foals were not taken into account. The parameters total bone density (TOT_DEN), cancellous bone density (TRAB_DEN), cortical bone density (CRT_DEN), total cross-sectional area (TOT_A), periosteal circumference (PERI_C) and the stress strain index (SSI) were evaluated from the large number of measured values obtained from the pQCT data. For this purpose, mean values were determined at 7 sagittal sectional planes from medial to lateral. These are considerably lower than the values obtained for other equine bones. A comparison of the pQCT values from medial to lateral shows a flat M-shaped curve for the parameters TOT_DEN, TRAB_DEN and CRT_DEN. For the parameters TOT_A, PERI_C and SSI, the curve rises steeply up to slice 4 and then falls steeply down to slice 7. All measured values of slice 4, which is located in the area of the sagittal crest, deviate from those of the medial and lateral slices. The measurement range of slice 4 lies between the two legs of the deep flexor tendon. Significant differences in the pQCT and CT data of compacta and cancellous bone are found when comparing the shoulder and pelvic limb. The measured values of the fibrocartilage mapping of the facies flexoria of the navicular bone and the underlying subchondral bone were recorded in a proximal, middle and distal series of measurements at the level of the disks. The curve of the mean values is M-shaped for the measured parameters fibrocartilage thickness (NPT) and instantaneous modulus (IIM). In all three measurement series, the mean fibrocartilage thickness of the navicular bones of the pelvic limb is significantly thicker than that of the navicular bones of the shoulder limb and significantly thicker in the distal row than in the middle and proximal row. On the shoulder limb, the corresponding measurements medial to the sagittal crest are significantly higher than those lateral to it. The ratios are reversed for the IIM. The measured values of the subchondral bone under the fibrocartilage layer of the facies flexoria of the navicular bones also show an M-shaped course. There are no differences in the comparison of the shoulder and pelvic limb measurements and the corresponding measurements medial and lateral to the sagittal crest. This may be due to different influences of weight-bearing and pushing function of the forelimb and hind limb as well as usage-related influences. In addition to this, a highly significant age relationship was established for the pQCT data in this study, but not for the values of the subchondral bone and fibrocartilage mapping

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