Ludwig-Maximilians-Universität München

Digitale Hochschulschriften der LMU
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    Komplex-I-Aktivität und mitochondriale Dysfunktion: Zusammenhänge mit der Muskelfunktion bei Sarkopenie

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    In vitro-Evaluation neuer Therapiestrategien bei neovaskulärer AMD: Inhibition von Angiogenese und Fibrose jenseits von anti-VEGF

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    Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine der führenden Ursachen für Erblindung im Alter. Während die neovaskuläre Form (nAMD) aktuell mit anti-VEGF-Therapien behandelt wird, bleibt die langfristige Sehschärfe oft eingeschränkt, und es kann eine partielle Resistenz gegen VEGF-Inhibition auftreten. Eine mögliche Ursache hierfür ist die Perizyten-vermittelte Stabilisierung pathologischer Gefäße, die durch VEGF-unabhängige Mechanismen reguliert wird. Ziel dieser Studie war es, alternative therapeutische Strategien jenseits der VEGF-Hemmung zu untersuchen, insbesondere durch die m-TOR-Inhibition mit Sirolimus (Rapamycin). In-vitro-Experimente an humanen retinalen Perizyten (HRP) und humanen umbilikalen Endothelzellen (HUVEC) wurden durchgeführt, um die Auswirkungen auf Zellproliferation, Migration und Tube-Formation zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Sirolimus dosisabhängig die Proliferation von Perizyten um bis zu 60% (IC50: 423 ng/ml) hemmte und die Migration um bis zu 76,8% (p<0,0001) reduzierte. Zudem konnte die Stabilisierung endothelialer Strukturen durch Perizyten um bis zu 94% gehemmt werden, was auf eine potenzielle Aufhebung der anti-VEGF-Resistenz hinweist. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass eine Kombinationstherapie aus VEGF- und m-TOR-Inhibition ein vielversprechender Ansatz zur verbesserten Kontrolle der nAMD sein könnte. Weitere in-vitro als auch in-vivo-Studien sind erforderlich, um das therapeutische Potenzial zu validieren

    Analyse der strukturellen Plastizität von Interneuronen im motorischen Kortex in einem Mausmodell der Amyotrophen Lateralsklerose

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    Mapping the dynamics of therapeutic change

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    This dissertation provides a theoretical foundation for the dynamic, nonlinear model of psychotherapy developed by Günter Schiepek, first introduced in Schiepek et al. (2017). Grounded in common factors research, the model conceptualizes psychotherapeutic change through five key variables (states) and four parameters (traits), interconnected by 16 functions that describe fundamental mechanisms of change. The core variables include Insight (I), Motivation to Change (M), Emotions (E), Problem Intensity (P), and Success (S). The parameters comprise cognitive competencies (c), behavioral skills (r), motivation to change as a trait (m), and therapeutic alliance (a). By systematically linking these components to established theories in psychotherapy and psychology, this dissertation offers a comprehensive synthesis of the current theoretical landscape in psychotherapy research. Through this integrative approach, the work contributes to the advancement of psychotherapy theory by providing a structured framework for understanding change processes.Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Fundierung des dynamischen, non-linearen Modells der Psychotherapie von Günter Schiepek, zuerst vorgestellt in Schiepek et al. (2017). Basierend auf der Common Factors Forschung, umfasst das Modell fünf Variablen (States) und vier Parameter (Traits), die mit 25 Funktionen in Verbindung gebracht werden, welche Veränderungsmechanismen des psychotherapeutischen Prozesses beschreiben. Die Variablen sind I (Insight), M (Motivation to Change), E (Emotions), P (Problem Intensity), S (Success). Die Parameter sind c (cognitive competencies), r (behavioral skills), m (motivation to change as trait), a (therapeutic alliance). Die Variablen, Parameter und die Funktionen werden mit diversen zentralen Theorien aus Psychotherapie und Psychologie verknüpft, sodass eine Übersichtsarbeit über die aktuelle Theorielandschaft der Psychotherapie entsteht

    Aktivitätsbasierte Quantifizierung der Granula-assoziierten Serinproteasen Neutrophiler Granulozyten

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    Neutrophile Granulozyten sind der myeloischen Zellreihe entstammende Immunzellen, die essenzielle Effektoren der angeborenen Immunantwort sind, aber auch maßgeblich zu Entzündungsprozessen beitragen. Wesentliche Bestandteile sind die Serinproteasen Neutrophilen Elastase (HNE), Proteinase 3 (PR3), Cathepsin G (CathG) und Neutrophilen Proteinase 4 (NSP4), die auf Grund phylogenetischer und struktureller Gemeinsamkeiten den „Granula-Associated Serine Proteases of Immune Defense“ (GASPIDs) zugerechnet werden. Während der Granulopoese werden sie als Zymogene synthetisiert, durch die Cysteinprotease Cathepsin C (CathC) prozessiert und anschließend in enzymatisch aktiver Form in azurophilen Granula gespeichert. Da die Synthese ausschließlich während der Zellreifung im Knochenmark erfolgt verfügen im Blut zirkulierende Neutrophile Granulozyten über eine festgelegte Ausstattung dieser Proteasen. Ziel dieser Arbeit war es, die in peripheren Neutrophilen enthaltenen Mengen der GASPIDs HNE, PR3, CathG und ihres Aktivators CathC mittels klassischer enzymkinetischer Assays zu quantifizieren. Ausgehend von Peptidsubstraten, die zum Nachweis der GASPIDs identifiziert worden waren, wurden zunächst aktivitäts-basierte Assays etabliert und hinsichtlich der Quantifizierung validiert. Beim Einsatz isolierter Proteasen ist die gemessene Aktivität in allen vier Assays direkt proportional zur eingesetzten Enzymkonzentration (r2 > 0,99), die unteren Nachweisgrenzen liegen dabei jeweils im subnanomolaren Bereich ( 0,90) ausgeschlossen werden. Da Peptidsubstrate nicht völlig spezifisch sind wurde für jede der Proteasen ein selektiver Inhibitor identifiziert, mit dem die Aktivität zusätzlich auf die jeweilige Protease zurückgeführt werden kann (Restaktivität < 3 %). Im nächsten Schritt wurde die Übertragbarkeit der Assays auf Zelllysate untersucht. Dazu wurden Neutrophile Granulozyten mittels immunomagnetischer Depletion anderer Zellen aus Vollblut isoliert und mit tensidhaltigen Puffern lysiert. In diesen Lysaten ist die Aktivitätsmessung aller vier Proteasen problemlos möglich; beim Einsatz von ~ 100 bis 40.000 Zellen ist die Aktivität linear von der eingesetzten Zellzahl abhängig (r2 > 96). Matrixeffekte werden nicht beobachtet. Die Beeinflussung der Assays durch andere in den Lysaten vorhandene Enzyme wurde mithilfe der zuvor etablierten selektiven Inhibitoren weitgehend ausgeschlossen (Restaktivität < 10 %). Bei vergleichsweise hoher Ausbeute der Isolation (55 ± 10 %) und Reinheit der Leukozytenpopulation (99 ± 0,5 Neutrophile/100 Leukozyten) verblieben trotz zweimaliger hypotoner Lyse im Mittel 18 ± 21 Erythrozyten pro 100 Leukozyten. Deshalb durchgeführte Untersuchungen zum Einfluss von Hämoglobin zeigen, dass die Zugabe von > 0,1 mg/dl Hämoglobin die gemessene Aktivität von PR3 im PR3-Assay reduziert; die HNE-, CathG- und CathC-Assays werden dagegen auch durch 10-fach höhere Hb-Konzentrationen (1 mg/dl) nicht beeinflusst. Bei der Bestimmung in Neutrophilen-Lysaten korrelieren hohe Hb-Konzentrationen allerdings nicht mit niedrigen PR3-Werten (r < 0,19; p = 0,32), sodass ein relevanter Einfluss auf die Quantifizierung hier weitgehend ausgeschlossen ist. Nach Abschluss der Validierung wurden die Assays zur Analyse der Lysatproben von 28 Probanden (Alter 24 ± 4,4 Jahre) verwendet. Die Aktivität aller vier Proteasen konnte erfolgreich in allen Proben quantifiziert und somit erstmals der intrazelluläre Gehalt der GASPIDs und von CathC in einer größeren Probandenkohorte bestimmt werden. Im Mittel enthielten die Neutrophilen Granulozyten 0,5 ± 0,2 pg HNE, 0,8 ± 0,3 pg PR3, 0,6 ± 0,2 pg CathG und 0,2 ± 0,07 pg CathC pro Zelle (MW ± SD, n = 28). Die Messwerte zeigen deutliche interindividuelle Unterschiede, die bei der PR3-Bestimmung am ausgeprägtesten sind (PR3 0,3 - 1,4 pg, HNE 0,2 - 0,9 pg, CathG 0,2 - 0,9 pg, CathC 0,07 - 0,34 pg). Insbesondere wurden signifikant geringere Mengen aller vier Proteasen bei Probandinnen im Vergleich zu Probanden nachgewiesen (z.B. CathG weiblich 0,5 ± 0,2 pg, männlich 0,7 ± 0,2 pg, MW ± SD). Korrelationen der GASPIDs untereinander und mit ihrer Aktivatorprotease Cathepsin C ergeben eine positive Abhängigkeit (r > 0,5 bzw. 0,55; p = 0,006 bzw. 0,002). Kein relevanter Zusammenhang hingegen besteht zur Myeloperoxidase, einer weiteren in azurophilen Granula enthaltenen Protease (r < 0,29; p = 0,29). Insgesamt zeigen die Ergebnisse dieser Arbeit, dass die hier etablierten Assays einen technisch einfachen und gleichzeitig präzisen Ansatz für die Quantifizierung der GASPIDs und ihres Aktivators in zirkulierenden Neutrophilen Granulozyten bieten. Diese Assays scheinen – ggf. nach weiterer Optimierung der Handhabbarkeit – geeignet zu sein, um die aufgezeigten interindividuellen und geschlechtsspezifischen Unterschiede an einem größeren Kollektiv näher zu analysieren und mögliche Variationen im Zusammenhang mit GASPID-assoziierten Erkrankungen aufzudecken. Diese Untersuchungen werden zeigen, inwieweit die GASPIDs als unabhängige Biomarker für diagnostische und prognostische Zwecke eingesetzt werden können

    Einfluss von Allgemeinerkrankung und Medikation auf die Zahngesundheit bei Pflegebedürftigen in der stationären Betreuung

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    Optimierung audiometrischer Untersuchungen beim Hund

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    Strukturierte Befundung von Orthopantomographien im Vergleich zu Freitext-Befunden

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    Trotz zahlreicher technologischer Innovationen, der zunehmenden Digitalisierung und erheblichen Fortschritten im Fachbereich der Radiologie stagnierte der radiologische Befund größtenteils in seiner ursprünglichen konventionellen Freitext-Form. In den letzten Jahrzehnten setzten sich zahlreiche Organisationen und Initiativen wie die Deutsche Röntgengesellschaft, die European Society of Radiology, das American College of Radiology und die Radiological Society of North America für die Etablierung der strukturierten Befundung ein. Dabei konnten bereits kleine Erfolge wie das RadLex und die Website RadReport verzeichnet werden. Dennoch konnte sich die strukturierte Befundung bislang noch nicht weitläufig im klinischen Alltag durchsetzen. Die Studienlage dazu ist teils noch heterogen, wobei heute viele Vorteile festgestellt werden konnten. Diese umfassen unter anderem eine bessere Vollständigkeit, Verständlichkeit, Klarheit, interdisziplinäre Kommunikation, Effizienz, Übersichtlichkeit und Informationsextraktion. Darüber hinaus bietet die strukturierte Befundung zahlreiche Möglichkeiten für die Lehre und Forschung, den internationalen Austausch und den klinischen Alltag durch positive Beeinflussung der Patientenversorgung. Dadurch wird sie vom Großteil der Radiologen und auch Zuweisern präferiert und führt zu einer signifikant erhöhten Gesamtqualität. Nachteilig muss jedoch beachtet werden, dass diese Vorzüge lediglich bei korrekter Umsetzung einer optimal ausgewählten, angepassten und flexiblen Form eintreten, welche auf die jeweilige Bildmodalität, Untersuchungsart und Pathologie abgestimmt wurde. Das primäre Ziel der vorliegenden Dissertation war es anhand einer retrospektiven Studie die Übertragbarkeit des Potenzials der strukturierten Befundung auf die Orthopantomographie zu evaluieren. Dabei wurden aus dem klinischen Informationssystem der Klinik und Poliklinik für Radiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München 50 Orthopantomographien zufällig selektiert und die jeweiligen von unterschiedlichen Radiologen verfassten Freitext-Befunde mit strukturierten Befunden verglichen wurden, welche im Nachhinein durch einen approbierten Zahnarzt mithilfe eines auf der Website Smart Radiology erstellten Templates mit anklickbarem Entscheidungsbaum generiert wurden. Die Evaluation der Befunde erfolgte mithilfe eines ebenfalls von diesem Zahnarzt angefertigten Fragebogens durch zwei zusätzliche andere approbierte Zahnärzte, welche die Beantwortung der klinischen Fragestellung, das Ausreichen der Informationen für die Planung des weiteren klinischen Vorgehens und der Therapieform, das Fehlen von Schlüsselmerkmalen, die Leichtigkeit beziehungsweise Schnelle der Informationsextraktion und der Unterstützung des Aufbaus dabei bewerteten. Zudem wurde das Vertrauen in die gegebenen Informationen und sowohl die linguistische als auch die Gesamtqualität der Berichte beurteilt.\ud Alle strukturierten Befunde (100%) beantworteten die Fragestellung des überweisenden Arztes gegenüber 42% der NRs (p < 0.05). Alle SRs (100%) ermöglichten eine Entscheidungsfindung bezüglich des weiteren klinischen Vorgehens gegenüber 29% der NRs (p < 0.05). Dabei waren die gegebenen Informationen für die gewählte Therapie bei allen SRs (100%) ausreichend gegenüber 27% bei den NRs (p < 0.05). Darüber hinaus fehlten bei den SRs in 3% mindestens ein wichtiges Schlüsselmerkmal, wohingegen dieser Wert bei den NRs bei 96% lag (p < 0.05). Die Informationsextraktion wurde bei 100% der SRs und 52% der NRs als „einfach/ schnell“ eingestuft (p < 0.05). Unter den NRs war die Informationsextraktion bei 45% „mit Aufwand“ zu bewältigen und bei 3% „sehr zeitaufwendig“. Bei 100% der SRs wurde der Aufbau des Befundes dabei als hilfreich für die Informationsentnahme wahrgenommen gegenüber 39% bei den NRs (p < 0.05). Die evaluierenden Zahnärzte vertrauten den vorliegenden Informationen bei den SRs signifikant mehr mit einem Mittelwert von 5.97 (CI: 5.94-6) auf der Likert-Skala gegenüber 4.27 (CI: 4.14-4.40) bei den NRs (p < 0.05). Die SRs erhielten zudem signifikant höhere Bewertungen bezüglich der sprachlichen Qualität mit einem Mittelwert von 6.0 auf der Likert-Skala gegenüber 5.42 (CI: 5.28-5.56) bei den NRs (p < 0.05). Die Gesamtqualität des Befundes konnte durch die strukturierte Befundung signifikant verbessert werden. Während NRs mit 4.53 (CI: 4.41-4.65) bewertet wurden, lag dieser Wert bei den SRs bei 5.97 (CI: 5.94-6) (p < 0.05). Die Übereinstimmung beider Bewerter war dabei signifikant. Die strukturierte Befundung konnte somit auch bezogen auf die Orthopantomographie die Gesamtqualität der Befunde gegenüber Freitext-Formen verbessern und stellt eine wertvolle Bereicherung des klinischen Alltages im Rahmen der Entscheidungsfindung und der interdisziplinären Kommunikationen dar.Despite numerous technological innovations, increasing digitization and significant advances in the field of radiology, radiology reporting has largely stagnated in its original conventional free-text form. In recent decades, numerous organizations and initiatives, such as the German Radiological Society, European Society of Radiology, American College of Radiology and Radiological Society of North America, have worked to establish structured reporting. Small successes have already been recorded, such as the RadLex and the RadReport website. Nevertheless, structured reporting has not yet become widely accepted in everyday clinical practice. The study situation is still heterogeneous in part, although many advantages have been identified today. These include better completeness, comprehensibility, clarity, interdisciplinary communication, efficiency, clarity and information extraction. In addition, structured reporting offers numerous opportunities for teaching and research, international exchange and clinical practice by positively influencing patient care. Thus, it is preferred by the majority of radiologists and also referring physicians and leads to a significantly increased overall quality. On the downside, however, it must be noted that these benefits only occur with the correct implementation of an optimally selected, adapted and flexible form, that has been matched to the particular image modality, examination type and pathology. The primary goal of this dissertation was to evaluate the transferability of the potential of structured reporting to orthopantomography by means of a retrospective study. For this purpose, 50 orthopantomograms were randomly selected from the clinical information system of the Clinic and Polyclinic for Radiology of the Ludwig-Maximilians-Universität Munich and the respective free-text reports written by different radiologists were compared with structured reports generated retrospectively by a certified dentist using a template with a clickable decision tree created on the Smart Radiology website. The evaluation of the findings was carried out with the aid of a questionnaire also created from that one dentist by two additional different certified dentists, who evaluated the answering of the clinical question, the sufficiency of the information for planning the further clinical procedure and the form of therapy, the absence of key features, the ease or speed of the extraction of information and the support of the structure in the process. In addition, trust in the information given and both the linguistic and overall quality of the reports were assessed. All structured reports (100%) answered the question of the referring physician compared to 42% of the free text reports (p < 0.05). All structured reports (100%) enabled a decision regarding the further clinical procedure compared to 29% of the free-text reports (p < 0.05). Thereby, the given information for the chosen therapy was sufficient in all structured reports (100%) versus 27% in the free-text reports (p < 0.05). In addition, 3% of the structured reports lacked at least one important key feature, whereas this value was 96% for the free-text reports (p < 0.05). Information extraction was rated as "easy/ fast" in 100% of structured reports and 52% of free-text reports (p < 0.05). Among the free-text reports, information extraction was "effortful" in 45% and "very time-consuming" in 3%. In 100% of the structured reports, the structure of the findings was perceived as helpful for information extraction compared with 39% of the free-text reports (p < 0.05). The evaluating dentists trusted the available information significantly more with the structured reports, with a mean of 5.97 (CI: 9.94-6) on the Likert scale compared with 4.27 (CI: 4.14-4.40) for the free-text reports (p < 0.05). The structured reports also received significantly higher ratings regarding language quality with a mean of 6.0 on the Likert scale compared to 5.42 (CI: 5.28-5.56) for the free text reports (p < 0.05). The overall quality of the reports was significantly improved by structured reporting. While free-text reports were rated at 4.53 (CI: 4.41-4.65), this value was 5.97 (CI: 5.94-6) for the structured reports (p < 0.05). The agreement between the two raters was significant. Structured reporting was thus able to improve the overall quality of the reports compared to free-text forms in relation to orthopantomography as well and represents a valuable enrichment of everyday clinical practice in the context of decision-making and interdisciplinary communications

    Adaptations to the brood care paradigm in the shell-dwelling cichlid Lamprologus ocellatus

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    The evolution of parental care in animals is influenced by ecological, evolutionary, and environmental factors. Birds and mammals are typically studied for their elaborate and prolonged care, but systems where parental care evolved independently, such as in cichlids, offer valuable insights into the diversity of these behaviours. Cichlids exhibit a wide range of parental strategies, making them an excellent model for studying the evolution of parental care. This thesis focuses on Lamprologus ocellatus, a small shell-dwelling cichlid with a unique brood care strategy where females lay eggs in abandoned snail shells, providing a protected environment until the larvae become free-swimming. I developed a laboratory paradigm to observe and analyse interactions between mother and larvae within 3D-printed 'window' shells. This approach enabled detailed monitoring of the spatial distribution of fry and mother, and continuous recording of parent-offspring interactions over an 11-day period, from fertilisation to late-larval stages. The mother actively cares for the offspring, leading up to their emergence from the shell at 9 days post-fertilisation. Remarkably, this emergence time coincides with a switch in phototaxis behaviour from dark preference to seeking light in the larvae. We were able to delay larvae emergence by using a foster mother whose biological offspring were younger, causing a conflict between the larvae’s natural emergence time and the foster mother’s intrinsic timer. This study shows that larval and maternal behaviours in L. ocellatus are governed by independent internal timing mechanisms, usually synchronised but can conflict through experimental manipulations. Comparing the brood care strategies of shell-dwellers like L. ocellatus to other parental care strategies in Lake Tanganyika—ancestral substrate brooding and derived mouthbrooding—I found shell-dwellers have adapted to a unique niche, exhibiting parallels with both groups. Convergent strategies shared with mouthbrooders, such as mating strategies and clutch size constraint, may arise from larvae growing up in confined spaces. Conversely, traits reminiscent of substrate brooders, such as smaller egg sizes, larval anatomy and behaviours, and maternal interactions highlight the influence of evolutionary history. In conclusion, this thesis provides the first comprehensive delineation of the brood care paradigm of shell-dwelling cichlids, shedding light on the behavioural adaptations and development of L. ocellatus. By introducing L. ocellatus as a novel model organism, this research offers valuable insights into the mechanisms of parent-offspring coordination during brood care, contributing to our understanding of the evolution of parental care in animals

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