Ludwig-Maximilians-Universität München

Digitale Hochschulschriften der LMU
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    Conversational agents with personality

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    Conversational agents (CAs) such as voice assistants and chatbots have permeated people's everyday lives. When interacting with these CAs, people automatically attribute a personality to them regardless of whether the CA designer intended it or not. This personality attribution fundamentally influences people's interaction behaviour and attitude towards the CA. By deliberately shaping the CA personality, designers have the opportunity to steer these automatic personality attributions in a desired direction. However, little information is available on how to design such a desired personality impression for a CA. Furthermore, in inter-human interaction, there is no such thing as a perfect personality. Nonetheless, today's commercial CAs have adopted a one-size-fits-all approach to their personality design, ignoring the potential benefits of adaptation. These two insights, namely (1) that users assign a personality to CAs and (2) that there is no such thing as a perfect personality, motivate the vision of this thesis: To improve the interaction between users and CAs by deliberately imbuing CAs with personality and tailoring them to user preferences. This dissertation pursues two primary goals to realise this vision: (1) to develop methods to imbue CAs with personality systematically and (2) to examine user preferences for CA personalities. To achieve the first goal, I introduce two approaches to imbue CAs with personality based on two underlying personality descriptions. The first approach adopts the human Big Five personality model as the theoretical basis for describing CA personality. This adoption allows me to transfer behaviour cues associated with human personality traits compiled from the psycholinguistic literature and my work to synthesise three levels of Agreeableness and Extraversion implemented in fully functional text-based CAs. An empirical evaluation of users' perceptions of these CAs after interacting with them demonstrates that human behaviour cues may be used to synthesise Agreeableness. However, they are insufficient to elicit the impression of low Extraversion or paint a complete picture of CA personality. Due to this insufficiency, I develop a second approach in which I explore whether the human Big Five model can be used to describe CA personality. To this end, I apply the psycholexical approach, which yields ten personality dimensions that do not correspond with the human Big Five model. Consequently, I propose these ten dimensions as an alternative comprehensive way to describe CA personality and introduce a new method, Enactment-based Dialogue Design, to synthesise personality based on these ten dimensions. To achieve the second goal, I present two approaches to examine user preferences for CA personality. Using a deductive approach, I investigate whether users prefer low, average, or high levels of four different personality dimensions in a CA in the context of different use cases. These investigations show that users have very individual preferences for the dimensions Extraversion and Social-Entertaining, whereas the majority prefer CAs that have a medium or high level of Agreeableness and a low level of Confrontational. I find the deductive approach to be useful for capturing users' evaluation of a personality-imbued CA, but it is not effective in collecting user requirements and visions of a perfect CA. The second inductive approach, however, furnishes a novel pragmatic method to better engage users in developing CA personalities. In this context, I also examine the influence of users’ personalities on their preferences for CA personality, but the effects are minimal. In summary, this thesis makes the following contributions to imbuing CAs with personality: (1) theoretical clarity on the necessity of dedicated personality descriptions for CAs, (2) a set of verbal cues associated with human personality implemented in fully functional text-based CA artefacts, (3) an exploration of two methods for synthesising personality in CAs, and (4) a new method for eliciting users' vision of the perfect CA. I consolidate these methods into a user-centred design process for developing CAs with personality. Furthermore, I provide empirical evidence of diverging user preferences and discuss overarching patterns which CA designers may use to tailor their CA personalities to individual users. Finally, this thesis proposes a research agenda for future work, which addresses the challenges that emerged from the presented work.Conversational Agents (CAs) wie Sprachassistenten und Chatbots sind aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken. In der Interaktion mit CAs schreiben Benutzer:innen ihnen automatisch eine Persönlichkeit zu, unabhängig davon, ob die CA-Designer:innen dies beabsichtigten oder nicht. Diese Persönlichkeitszuschreibung beeinflusst grundlegend das Interaktionsverhalten und die Einstellung der Benutzer:innen gegenüber den CAs. Eine bewusste Gestaltung der CA-Persönlichkeit erlaubt Designer:innen, diese automatischen Persönlichkeitszuschreibungen in eine gewünschte Richtung zu lenken. Jedoch gibt es nur wenige Informationen darüber, wie eine solche gewünschte Persönlichkeit für einen CA gestaltet werden kann. Darüber hinaus gibt es in der zwischenmenschlichen Interaktion nicht die eine perfekte CA-Persönlichkeit, die allen Benutzer:innen gleichermaßen gefällt. Nichtsdestotrotz sind heutige kommerzielle CAs lediglich mit einer Persönlichkeit für alle Benutzer:innen ausgestattet und lassen somit die potenziellen Vorteile einer Anpassung an individuelle Präferenzen außer Acht. Diese beiden Erkenntnisse, (1) dass Benutzer:innen CAs eine Persönlichkeit zuweisen und (2) dass es die eine perfekte Persönlichkeit nicht gibt, motivieren die Vision dieser Arbeit: Die Interaktion zwischen Benutzer:innen und CAs zu verbessern, indem CAs gezielt mit einer Persönlichkeit ausgestattet und an die Präferenzen der Benutzer:innen angepasst werden. Um diese Vision zu realisieren, verfolgt die vorliegende Dissertation zwei primäre Ziele: (1) die Entwicklung von Methoden, um CAs systematisch eine Persönlichkeit zu verleihen und (2) die Untersuchung von Präferenzen der Benutzer:innen für CA-Persönlichkeiten. Um das erste Ziel zu erreichen, stelle ich zwei Ansätze zur Ausstattung von CAs mit Persönlichkeit vor, die auf der jeweiligen zugrunde liegenden Persönlichkeitsbeschreibung basieren. In dem ersten Ansatz verwende ich das menschliche Big Five Persönlichkeitsmodell als theoretische Grundlage für die Beschreibung von CA-Persönlichkeit. Diese Annahme ermöglicht es, Verhaltenshinweise, die mit menschlichen Persönlichkeitsmerkmalen assoziiert sind, in der psycholinguistischen Literatur sowie meiner eigenen Arbeit zu identifizieren. Diese Verhaltenshinweise übertrage ich dann auf CAs, um jeweils drei Ausprägungen von Verträglichkeit und Extraversion zu synthetisieren, die in vollständig funktionsfähigen text-basierten CAs implementiert sind. Eine empirische Untersuchung der Wahrnehmung dieser text-basierten CAs deutet darauf hin, dass menschliche Verhaltenshinweise genutzt werden können, um Verträglichkeit zu synthetisieren. Sie sind jedoch unzureichend, um den Eindruck von niedriger Extraversion zu vermitteln sowie die Persönlichkeit von CAs vollständig abzubilden. Aufgrund der mangelnden Eignung der menschlichen Persönlichkeitsbeschreibung entwickle ich einen zweiten Ansatz, in dem ich untersuche, ob das menschliche Big Five Modell für die Beschreibung von CA-Persönlichkeit genutzt werden kann. Zu diesem Zweck wende ich den psycholexikalischen Ansatz an, aus dem zehn Persönlichkeitsdimensionen hervorgehen, die nicht mit dem menschlichen Big Five Modell übereinstimmen. Folglich schlage ich diese zehn Dimensionen als eine alternative und vollständige Möglichkeit zur Beschreibung von CA-Persönlichkeit vor. Außerdem führe ich eine neue Methode, genannt Inszenierung-basiertes Dialogdesign, ein, die es ermöglicht, Persönlichkeit auf Grundlage dieser zehn Dimensionen zu synthetisieren. Um das zweite Ziel zu erreichen, stelle ich zwei Ansätze zur Untersuchung der Präferenzen von Benutzer:innen für CA-Persönlichkeit vor. In einem deduktiven Ansatz untersuche ich zunächst, ob Benutzer:innen eine niedrige, durchschnittliche oder hohe Ausprägung von vier verschiedenen Persönlichkeitsdimensionen in einem CA im Kontext unterschiedlicher Anwendungsfälle bevorzugen. Diese Untersuchungen zeigen, dass die Benutzer:innen sehr individuelle Präferenzen für die Dimensionen Extraversion und Sozial-Unterhaltend haben, während die Mehrheit CAs bevorzugt, die eine mittlere oder hohe Ausprägung in Verträglichkeit sowie eine niedrige Ausprägung in Konfrontativ aufweisen. Obgleich der deduktive Ansatz nützlich für die Evaluierung von CA-Prototypen ist, ermöglicht dieser es nicht, Bedürfnisse und Vorstellungen der Benutzer:innen einzufangen. Im zweiten, induktiven Ansatz präsentiere ich daher eine neue pragmatische Methode, um die Benutzer:innen besser in die Entwicklung von CA-Persönlichkeiten einzubinden. In diesem Zusammenhang untersuche ich darüber hinaus den Einfluss der Persönlichkeit der Benutzer:innen auf ihre Präferenzen für die CA-Persönlichkeit, finde jedoch nur einen begrenzten Effekt. Zusammenfassend leistet die vorliegende Arbeit die folgenden wissenschaftlichen Beiträge zur Ausstattung von CAs mit Persönlichkeit: (1) Theoretische Klarheit über die Notwendigkeit dedizierter Persönlichkeitsbeschreibungen für CAs, (2) eine Sammlung verbaler Verhaltenshinweise, die mit menschlicher Persönlichkeit assoziiert sind und in voll funktionsfähigen CA-Artefakten implementiert sind, (3) eine Exploration von zwei Methoden zur Synthese von Persönlichkeit in CAs und (4) eine neue Methode, um die Vision eines perfekten CAs von Benutzer:innen zu eruieren. Ich führe diese Methoden in einem benutzungszentrierten Designprozess für die Entwicklung von CA-Persönlichkeiten zusammen. Darüber hinaus liefere ich empirische Belege für divergierende Präferenzen der Benutzer:innen für CA-Persönlichkeit und erörtere übergreife Muster, die CA-Designer:innen anwenden können, um ihre CA-Persönlichkeiten auf individuelle Benutzer:innen zuzuschneiden. Abschließend wird eine Forschungsagenda für zukünftige Arbeiten präsentiert, welche die Herausforderungen diskutiert, die sich aus den vorgestellten Arbeiten ergeben

    Einfluss unterschiedlicher ökologicher Haltungssysteme auf wesentliche Tierwohl- und Leistungsparameter bei Milchkühen in Naturlandbetrieben in Bayern

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    Ziel dieser Studie war, die unterschiedlichen Systeme in der ökologischen Milchviehhaltung – Anbindehaltung mit Weide (AH+W, n = 33), Laufstall mit Weide (LS+W, n = 20) und Laufstall mit Auslauf (LS+A, n = 7) – hinsichtlich verschiedener Tierwohl- und Leistungsparameter miteinander zu vergleichen. Material und Methoden: Betriebsdaten von 60 bayerischen Naturlandbetrieben der Jahre 2015–2017 flossen in die statistische Auswertung mit ein. Die Erhebung erfolgte mittels Fragebogen, Bestandserhebungsbogen und MLP-Daten. Insgesamt wurden bei den Betriebsbesuchen 596 Kühe bonitiert. Ergebnisse: Tierbezogene Parameter: Einflüsse des Haltungssystems auf tierbezogene Parameter konnten nur teilweise festgestellt werden. Kühe aus AH+W (ø 53,6 %) waren weniger häufig am oberen Hinterbein verschmutzt als solche aus LS+W (ø 60,0 %; p = 0,343) und LS+A (ø 74,3 %; p < 0,05). Integumentschäden hingegen wurden am häufigsten in AH+W in Form von Tarsalgelenkschäden vorgefunden mit signifikantem Unterschied (p < 0,01) zu den Laufstallbetrieben. AH+W verzeichnete signifikant (p < 0,01) weniger Tiere mit Nackenschäden als LS+A. Beim Soll-Ist-Vergleich zwischen benötigten und tatsächlich vorhandenen Standplatz-/Liegeboxenmaße erreichten in AH+W lediglich 12 % (vier von 33 Betrieben), in LS+W 40 % (acht von 20 Betrieben) und in LS+A 86 % (sechs von sieben Betrieben) die Soll-Maße (Länge und Breite). Leistungsbezogene Parameter: LS+A verzeichnete signifikant bessere Ergebnisse in der Milchleistung, der jahresdurchschnittlichen Zellzahl (ZZ) und dem Somatic Cell Score (SCS, jeweils p < 0,01) als die Weidehaltungsbetriebe (AH+W und LS+W). Keine signifikanten Unterschiede konnten in der Nutzungsdauer, dem mittleren Alter und der Abgangsrate nachgewiesen werden. Managementbezogene Parameter: In AH+W standen den Kühen signifikant weniger Abkalbeboxen (p < 0,01) zur Verfügung als in den Laufstallbetrieben. Insgesamt nutzten sehr viele Betriebe diese gleichzeitig als Krankenbox. Schlussfolgerung: Insgesamt erbrachten die LS+A Betriebe die besten Milchleistungsergebnisse und die beste Eutergesundheit (ZZ, SCS) ohne Einbußen in den verbleibenden Leistungsparametern Abgangsrate, Nutzungsdauer, mittleres Alter oder den tierbezogenen Parametern Body Condition Score (BCS), Integumentschäden, Verschmutzung zu verzeichnen. Hinsichtlich der Haltungseinrichtung (Boxenmaße, Abkalbebox) schnitten diese Betriebe ebenfalls besser ab als die Weidehaltungsbetriebe. Grundsätzlich stellten sie die homogenste Gruppe mit den geringsten Streuungen dar. Im Gegensatz dazu wiesen die Weidehaltungsbetriebe (AH+W und LS+W) deutliche Spannbreiten auf, welche verdeutlichen, dass auch diese Haltungsformen Tierwohlaspekte einhalten können. Durch gezielte Managementmaßnahmen (z. B. Tier- und Standplatzpflege gegen Verschmutzung) können die AH+W Betriebe teilweise bauliche Defizite (z. B. unzureichende Standplatzmaße) kompensieren. Somit kann AH+W hinsichtlich des Tierwohls durch kompetentes Management des Betriebsleiters durchaus mit den ökologischen Laufstallbetrieben konkurrieren, wobei aber beachtet werden muss, dass außerhalb der Weidesaison das arteigene Verhalten nur eingeschränkt ausgelebt werden kann

    Role of muscarinic signalling in pancreatic cancer

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    The role of muscarinic acetylcholine receptors during carcinogenesis has been investigated in different cancer types. In this study, we have shown the expression of CHRM1, CHRM3, CHRM4, CHRM5, and the expression of receptor CHRM3 and CHRM4 in different PDAC cell lines. The receptor function was evaluated by calcium flux and cAMP increase. Herein we proved that PDAC cells express functional CHRM3. CHRM3 stimulation can lead to an increase of intra-cellular calcium in two PDAC cell lines with an epithelial phenotype, DanG cells showed to be the most sensitive cell line in this study. In contrast, CHRM4 stimulation did not induce a significant decrease of cAMP in our hands. Furthermore, CHRM3 stimulation did not reveal a significant effect on cell viability. However, in the DanG cell line, we found a distinct subgroup of cells ex-pressing CHRM3. Cell cycle analysis showed a higher percentage of CHRM3 positive cells in the subG1 early apoptosis subgroup, raising the possibility of CHRM3 being useful as a prognostic or monitoring treatment parameter in PDAC. Analysis of the publicly available ATCC database supported this hypothesis

    Untersuchung zu prognostischen Gewebebiomarkern für unterschiedliche organotrope Metastasierungswege beim kolorektalen Karzinom

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    In vivo Osseointegration und Degradationsverhalten von Magnesiumphosphat-Mineralen für den Knochenersatz

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    Elucidating the molecular mechanism of Isw1a and Isw1b chromatin remodeler recruitment

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    B cell-mediated autoimmunity in idiopathic pulmonary fibrosis

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    Hunger games

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    Influence of fullerene additives on stability and performance of polymer-nonfullerene organic solar cells

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