Ludwig-Maximilians-Universität München

Digitale Hochschulschriften der LMU
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    Psychological research in the digital age

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    The smartphone has become an important personal companion in our daily lives. Each time we use the device, we generate data that provides information about ourselves. This data, in turn, is valuable to science because it objectively reflects our everyday behavior and experiences. In this way, smartphones enable research that is closer to everyday life than traditional laboratory experiments and questionnaire-based methods. While data collected with smartphones are increasingly being used in the field of personality psychology, new digital technologies can also be leveraged to collect and analyze large-scale unobtrusively sensed data in other areas of psychological research. This dissertation, therefore, explores the insights that smartphone sensing reveals for psychological research using two examples, situation and affect research, making a twofold research contribution. First, in two empirical studies, different data types of smartphone-sensed data, such as GPS or phone data, were combined with experience-sampled self-report, and classical questionnaire data to gain valuable insights into individual behavior, thinking, and feeling in everyday life. Second, predictive modeling techniques were applied to analyze the large, high-dimensional data sets collected by smartphones. To gain a deeper understanding of the smartphone data, interpretable variables were extracted from the raw sensing data, and the predictive performance of various machine learning algorithms was compared. In summary, the empirical findings suggest that smartphone data can effectively capture certain situational and behavioral indicators of psychological phenomena in everyday life. However, in certain research areas such as affect research, smartphone data should only complement, but not completely replace, traditional questionnaire-based data as well as other data sources such as neurophysiological indicators. The dissertation also concludes that the use of smartphone sensor data introduces new difficulties and challenges for psychological research and that traditional methods and perspectives are reaching their limits. The complexity of data collection, processing, and analysis requires established guidelines for study design, interdisciplinary collaboration, and theory-driven research that integrates explanatory and predictive approaches. Accordingly, further research is needed on how machine learning models and other big data methods in psychology can be reconciled with traditional theoretical approaches. Only in this way can we move closer to the ultimate goal of psychology to better understand, explain, and predict human behavior and experiences and their interplay with everyday situations

    Schmerzverhalten von Saugferkeln bei der chirurgischen Kastration unter Lokalanästhesie

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    Die vorliegende Untersuchung zum Schmerzverhalten von Saugferkeln bei der chirurgischen Kastration war Teil eines Verbundprojektes des Lehrstuhls für Tierschutzes und der Klinik für Schweine der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie dem Zentrum für präklinische Forschung der Technischen Universität München und wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert und durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreut. Die Studie umfasste eine dreiteilige Laborstudie und eine Feldstudie. Die einzelnen Studienteile bauten aufeinander auf und so wurde die verwendete Lokalanästhesiemethode fortlaufend optimiert. Die chirurgische Kastration von Saugferkeln stellt einen schmerzhaften Eingriff dar. Das deutsche Tierschutzgesetz fordert deshalb für die Durchführung dieses Eingriffes eine wirksame Schmerzausschaltung. Hierfür sind in Deutschland bisher die Injektionsnarkose mit Ketamin/Azaperon und die Inhalationsnarkose mit Isofluran zugelassen. Ob unter Lokalanästhesie eine ausreichende Schmerzausschaltung bei der Kastration erreicht wird, ist hingegen noch nicht abschließend geklärt. In der vorliegenden Studie wurden unterschiedliche Lokalanästhetika und Injektionsmethoden an 288 Ferkeln in zwei Betrieben verwendet und das Schmerzverhalten der Ferkel einzeln anhand eines Ethogramms in einer Observationsarena beurteilt. Die Ferkel wurden dabei stets vor allen Eingriffen sowie nach Injektion der Lokalanästhetika, direkt nach Kastration und in den Stunden danach bis zu 24 Stunden nach Kastration beobachtet. Die wichtigsten beobachteten Schmerzparameter waren Veränderungen der Schwanzposition, Aufkrümmen des Rückens in der Sägebockhaltung und die Sägebockhaltung mit Pressen des Rumpfes an die Arenawand. Die wenigsten Schmerzparameter wurden von der nichtkastrierten Kontrollgruppe gezeigt. Bereits nach der Injektion der verwendeten Injektionsanästhetika konnten vermehrte Verhaltensänderungen wie Schwanzschlagen gesehen werden. Bei der Kastration und in den Stunden danach konnte mit der Lokalanästhesie eine Schmerzreduktion erreicht werden. Aufgrund der begrenzten Wirkdauer der Lokalanästhesie zeigten die Ferkel jedoch auch am Tag nach der Kastration Schmerzverhalten. Der Fokus zur Beurteilung einer wirksamen Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration wird in den meisten Untersuchungen nur auf den akuten Schmerz zum Zeitpunkt bzw. am Tag der Kastration gesetzt. Da Kastrationsschmerzen jedoch über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben, sollten aus Gründen des Tierwohls die langanhaltenden Schmerzen durchaus in die Beurteilung einer Kastrationsmethode mit einbezogen werden. Die Gabe von lokalen Betäubungsmitteln scheint zwar die Schmerzen bei der Kastration zu reduzieren aber, insbesondere durch die begrenzte Wirkdauer der Lokalanästhetika, nicht länger anhaltend vollständig auszuschalten. Eine Empfehlung für ein bestimmtes Lokalanästhetikum oder eine Injektionsmethode ist mithilfe der Verhaltensanalyse in der Observationsarena nicht eindeutig möglich. Tendenziell ist jedoch erkennbar, dass einige der Lokalanästhetika, wie Lidocain und Mepivacain zu stärkeren bzw. länger anhaltenden Verringerungen der schmerzassoziierten Parameter führen. Die in dieser Studie etablierten Parameter „Veränderungen der Schwanzposition“ und „Sägebockstellung“ sowie „Sägebockstellung und Pressen an Arenawand“ erscheinen als valide, um Schmerzen beim Saugferkel zu beurteilen und erbringen reproduzierbare Ergebnisse, die eine Unterscheidung der beiden Kontrollgruppen betäubungslose Kastration (NaCl-Injektion) und Handling (Sham) ermöglichen. Da schmerzbedingte Verhaltensänderungen beim Saugferkel sehr individuell und transient sind, sind weitere Untersuchungen erforderlich, um zu evaluieren, inwieweit sich Schmerzanzeichen nach Alter und Rasse der untersuchten Schweine unterscheiden. Langfristig wäre eine standardisierte Beurteilungsmethode zur Schmerzerkennung bei Saugferkeln sinnvoll, um eine bessere Vergleichbarkeit verschiedener Studien zu ermöglichen

    Nanostructures for watersplitting applications

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    Behandlungsergebnisse von Patienten im kardiogenen Schock unter Einsatz einer linksventrikulären Koaxialpumpe

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    Auswirkungen eines Persistierenden Ductus arteriosus auf die Mikrozirkulation Frühgeborener in den ersten 48 Lebensstunden

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    Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten für Patienten mit dem Leitsymptom Schwindel

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    The atypical chemokine MIF and B lymphocytes in atherosclerosis: emerging molecular and cellular links

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    Prediction of prognosis and response to fingolimod in people with relapsing-remitting multiple sclerosis

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    Untersuchung von parodontalen Wildstämmen der Gattung Prevotella, Fusobacterium und Parvimonas auf charakteristische Virulenzfaktoren

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