173102 research outputs found
Sort by
Methodology of Economically Optimizing the Heat Balance of Rooms – Illustrated on Examples of Heat Insulation and Heat Recovery in Agriculture
Die steigende Energiepreise haben das Interesse an alternativen technischen und betrieblichen Möglichkeiten des Ausgleiches von Wärmeenergiedefiziten von Räumen, insbesondere durch Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung, gesteigert. Um festzustellen, welche Maßnahme oder Kombination von Maßnahmen im Einzelfall sinnvoll ist, reichen die technischen und betrieblichen Kennwerte allein nicht aus. Es sind die finanziellen Kennwerte Investitionen und Betriebskosten in eine Wirtschaftlichkeitsprüfung einzubeziehen.
Für eine praxisnahe Methode der Wirtschaftlichkeitsprüfung über die minimalen jährlichen Gesamtkosten für den Wärmebilanzausgleich wird ein allgemeines Verfahren entwickelt und an folgenden Beispielen aus dem landwirtschaftlichen Bereich veranschaulicht: Wärmebilanzausgleich von Ställen durch Wärmedämmung und Heizung bzw. Wärmedämmung, Rückgewinnung von Lüftungswärme und Heizung sowie Wärmebilanzausgleich bei Biogasreaktoren durch Wärmedämmung und Heizung.
Mit einer Analyse der Auswirkung von Bestimmungsgrößen des Wärmebilanzausgleiches auf die minimalen jährlichen Gesamtkosten lassen sich maßgebliche Einflussgrößen ermitteln, deren Rechenwerte die Praxisverhältnisse besonders genau wiedergeben müssen. In Ställen sind dies der Wärme- und Wasserdampfanfall der Tiere.The rising energy prices have increased the interest on alternative technical and operational possibilities for balancing heat energy deficits of rooms, especially by heat insulation and heat recovery. To find out which measure or combination of measures make sense it is not sufficient to know the technical and operational parameters. The financial parameters investments and operating costs have to be included.
For a practically relevant efficiency audit by calculating minimal annual total costs for balancing heat energy deficits a general method has been developed. It is illustrated with following examples for the agricultural field: balancing heat energy deficits of stables by heat insulation and heating resp. recovery of ventilation heat and heating; balancing heat energy deficits of biogas plants by heat insulation and heating.
Analyzing the effect of determinants of the heat energy balance on the minimal annual total costs significant determinants can be found out. Their calculation values must match the situation in practice especially accurate. These are in stables the heat and water vapor production of animals
Zerkleinerungstechniken für Maiskorn-Spindel-Gemisch
Aufbauend auf die Ermittlung relevanter Stoffeigenschaften von Maiskorn-Spindel-Gemisch
(CCM) werden Ergebnisse aus Prüfstandsversuchen mit schlagenden, schlagend/
schneidenden, schneidend/schlagenden und quetschend/reibenden Zerkleinerungstechniken
dargestellt. Interesse erlangen dabei besonders die Wirkungen von Trockensubstanzgehalt,
Spindelanteil und Maschineneigenschaften auf die Parameter Schrotfeinheit, Durchsatz und
Energiebedarf. Vorteilhaft erwiesen sich spezielle Mühlenbauteile mit Schneideffekt und
der Übergang auf mechanische Schrotförderung
Generic parametric in the field of simulation and optimisation of body-in-white concepts.
Aufgebaut und diskutiert wird in dieser Arbeit eine Methodik, geometrische, funktionale und ableitungsstrategische Aspekte von Karosseriekonzepten parallel zu bewerten. Aus einer speziell darauf ausgelegten Parametrik heraus werden automatisch Modelle zur geometrischen und funktionalen Bewertung erzeugt, sowie deren Konsistenz geprüft und sichergestellt. Final wird für das Vorgehen ein derivatübergreifender Mehrzieloptimierungsprozess realisiert.In this thesis I will discuss a methodology to evaluate geometrical and functional aspects as well as standardisation strategies of body-in-white concepts simultaneously. Models for geometric and functional assessment will be generated automatically from a specially designed parametric and methods to assess and ensure the consistency of these models will be implemented. To conclude I will discuss a multi-objective optimisation process considering different derivatives of a product line
Water level and turbidity at the Günz river during a thunderstorm
Video footage of the effects of a thunderstorm on the water level and the turbidity of a small river + hourly data from the monitoring box (complete data set
Vergleichende Untersuchungen über die Flüssigentmistung in Rinderlaufställen
Die Untersuchungen zur Bestimmung der Konsistenz von Gülle und Flüssigmist ergaben einen Vorschlag zur objektiven Beurteilung nach den allgemein gültigen und verständlichen Begriffen "wässrig, suppig, breiig, sumpfig und fest" mit jeweiligen Zwischenstufen. Zur Ermittlung eines objektiven Maßstabes für die Dungkonsistenz wurde das Fließvermögen auf einer schiefen Ebene untersucht. Der grobe Feststoffanteil wurde durch Sieben und Auswaschen gewonnenen. An den konsistenzabhängigen Leistungen von bekannten Pump- und Rührgeräten wird der Aussagewert des gefundenen Konsistenzfaktors über die technische Beschaffenheit der Dungsubstrate aufgezeigt. Die Untersuchungen verschiedener Einflüsse auf den Konsistenzfaktor (kf) brachten folgende Ergebnisse:
1. Mit einem Bestimmtheitsmaß von R² = 0,9086 kann mit Vorbehalt gesagt werden, daß zwischen dem Konsistenzfaktor des Kotes und der Verdaulichkeit der organischen Substanz des Futters ein funktioneller Zusammenhang besteht.
2. In Mischversuchen konnte gezeigt werden, daß die Beimengung gleicher Gewichtseinheiten von pflanzlichen Substanzen unterschiedliche Konsistenzfaktoren zur Folge hat. Mit gleichen Mengen von Heuhäcksel (25 mm lang, 88 % TS), Strohhäcksel(10 mm lang, 85 % TS), Sägespänen (80 % TS), Torfmull (75 % TS) und Maissilage (2 mm, 28 % TS) fiel der Konsistenzfaktor stufenweise.
3. Mineralische Beimengungen haben auf den Konsistenzfaktor nur einen geringen Einfluß. Der technische Schwierigkeitsgrad eines durchschnittlichen Kot- Harn-Gemisches wird durch eine Sandmenge von 500 g/GV/Tag nur um ca. 2,5 kf erhöht.
4. Je nach Niederschlagsmenge bzw. Verdunstungsrate und der raumförmigen Verteilung von Flüssigdung kann der Konsistenzfaktor unterschiedlichen Veränderungen unterliegen. Zertretener Kot kann z. B. bei gleichen Umweltbedingungen eine neunmal größere Wassermenge an die Atmosphäre abgeben als unzertretener Kot.
5. Aus Versuchen läßt sich ableiten, daß der Konsistenzfaktor mit zunehmendem Zerteilungsrad der Feststoff-Trockensubstanz abnimmt, während das Saugvermögen der Feststoffpartikelchen gleichzeitig steigt.
6. Die Entmischungserscheinungen bedingen während der Lagerung von Gülle und Flüssigmist Schichten von unterschiedlicher Konsistenz. Die Gründe für die Entmischungen dürften in den unterschiedlichen Raumgewichten der einzelnen Substanzen des Feststoff-Flüssigkeits-Gemisches und in dem mangelnden Zerkleinerungs- und Mischeffekt zu suchen sein. Untersuchungen ergaben, daß mit zunehmender Füllhöhe der Konsistenzfaktor steigt und das spezifische Gewicht fällt.
Eine statistische Erfassung ergab, daß die Schwimmschichtstärke mit einem Bestimmtheitsmaß von R² = 0,8226 mit der Füllhöhe und der täglichen Einstreumenge/GV in einem funktionellen Zusammenhang steht.
Während der Lagerung von Flüssigmist konnte bei einer Dauertemperatur von 20 °C ein kontinuierlich steigender Trockensubstanzabbau und damit eine geringe Abnahme des Konsistenzfaktors festgestellt werden
Verfahrenstechnische Maßnahmen zur Minderung des Phosphorgehaltes von Rapsöl bei der Gewinnung in dezentralen Anlagen
Die Arbeit untersucht die Einflußfaktoren der Anlagentechnik und der Preßgutvorbehandlung auf den Phosphorgehalt und die verfahrenstechnischen Zielgrößen. Die Einhaltung des mit 20 ppm in der Arbeit aufgestellten Phosphor−Grenzwertes ist mit der untersuchten Technik bei ausreichendem Spielraum zur verfahrenstechnischen Optimierung möglich. Als Haupteinflußfaktor auf den Phosphorgehalt erwies sich die
Temperatur des Preßkopfs. Zur Einhaltung eines günstigen Temperaturbereichs ist deshalb für Ölpressen künftig eine genauere Anlagentemperierung zu fordern. Bei schonender Ölgewinnung durch kalte Pressung ohne anschließender Raffination kann in dezentralen Anlagen Öl mit hoher Qualität für die Verwendung als Betriebsstoff und Treibstoff erzeugt werden
Feld- und Laborversuche zum Auftreten von Silageabwässern aus Flachsiloanlagen unter besonderer Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit
Um bestehende Wissenslücken zu schließen, wurde das Umweltgefährdungspotential von Flachsilos durch den Betrieb einer Versuchsanlage (1 "Traunsteiner" Silo, 4 Fertigteilsilos in Batterie, I Siloplatte (175-275 m³)) über drei Jahre hinweg untersucht. Als Novum konnten alle Silageabwässer nach ihrer Entstehungsart: Gärsaft, Sickersaft (Fremdwasser nach der Passage durch den Futterstock) und kontaminiertes Niederschlagswasser (mit Inhaltsstoffen aus Silageresten beladenes Niederschlagswasser) im Zeitverlauf getrennt registriert werden. Zusätzlich geben Laborversuche erste Auskünfte über den Einfluss von Niederschlagsinten-sität und Silagerestmengen im Silo auf den Belastungsgrad von kontaminiertem Nieder-schlagswasser. Das Umweltgefährdungspotential der Abwasserstichproben wurde per Ana-lyse des biochemischen Sauerstoffbedarfes in fünf Tagen (BSB5) bestimmt. Gärsaft (BSB5 Ø 54 g O2/l) und Sickersaft (BSBS Ø 52 g O2/l) stellen ein hohes Umweltgefährdungspotential dar, sind jedoch vermeidbar. Kontaminiertes Niederschlagswasser (BSBS Ø 1,7 g O2/l) ist weniger stark belastet als Gär-/ Sickersaft, tritt aber systemimmanent auf, was von besonde-rer Bedeutung ist. Die BSB5-Kinetik von kontaminiertem Niederschlagswasser zeigt, dass dessen Umweltgefährdungspotential positiv mit den im Silo verbliebenen Silagerestmassen und deren Qualität sowie negativ mit der Niederschlagsmenge korreliert. Mit baulichen und verfahrenstechnischen Verbesserungen, z. B. durch Anpassung der Seitenwände an das Seitenprofil eines Silagehaufwerks, einer sorgfältigen Ableitung des Regenwassers bei Ab-deckung und Bodenplatte, einem T-Gehalt des Siliergutes über 300 g/kg bei der Einlagerung sowie einer sorgfältigen Silageentnahme können negative Umweltwirkungen von Flachsilo-anlagen ohne Überdachung weitgehend vermieden werden. Die Lagerung und Entnahme von Silage in Silos ohne befestigte Bodenplatte ist nach den vorliegenden Erkenntnissen zum kontaminierten Niederschlagswasser nicht empfehlenswert
Statische und dynamische Gewichtsermittlung in Fahrzeugen und Maschinen zur Futterernte
Die Untersuchung wendet sich der Gesamtertragsermittlung je Schlag und in ersten Ansätzen der lokalen Ertragsermittlung in Futtererntemaschinen zu. Zur Erfassung wird die Dehnungsmeßstreifentechnik eingesetzt. Sie wird zur Erfassung der Biege-, Scher- und Druckspannungen in einem Transportkipper, in Ladewagen mit Einzel- und Tandemachse und in einer Rundballenpresse eingesetzt. Durch die Direktapplikation auf der Achse und auf der Deichsel wurden kostengünstige und zuverlässig arbeitende Lösungsansätze realisiert. Deren Genauigkeit erreichte im statischen Einsatz Fehler unterhalb +/- 1 5. Im dynamischen Einsatz konnten als wesentliche Störgrößen verschiedene Beschleunigungskräfte identifiziert werden. Die verfahrenstechnische Beurteilung erbrachte eine deutliche Überlegenheit der mobilen statischen Gewichtsermittlung gegenüber der bisherigen Lösung auf fest installierten Fuhrwerkswaagen
Analyse des elektrischen Leistungs- und Energiebedarfes wichtiger Bereiche der Rinder- und Schweinehaltung
Die intensive Tierhaltung stellt bei zunehmender Bestandsgröße in der Rinder- und Schweinehaltung steigende Ansprüche an die Elektrizitätsversorgung. Auf diesem Gebiet sind neuerliche Untersuchungen notwendig geworden, um Daten über den elektrischen Leistungsbedarf und Energieverbrauch als Kalkulations- und Planungsgrundlage zu erstellen. Zugleich mussten Ansätze zu einer gezielten Senkung der Leistungsansprüche erarbeitet werden, um die Möglichkeiten einer sinnvollen Elektroenergieanwendung zu verdeutlichen