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Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten:Beiträge aus der Begabungsförderung
Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und globaler Herausforderungen gewinnt die Bildung für nachhaltige Entwicklung an Bedeutung und rückt auch in Schulen als zentralen Bildungseinrichtungen zunehmend in den Vordergrund. Wesentliches Ziel schulischer Förderung ist dabei, junge Menschen nachhaltig zur gemeinwohlorientierten Gestaltung unserer Zukunft zu befähigen. Voraussetzung dafür ist, dass Schüler:innen ihre Potenziale zur Selbst- und Mitbestimmung, zu Kollaboration, Kommunikation, Kooperation und Kreativität entwickeln und entfalten können. Dazu bedarf es einer Diagnostik und Förderung individueller Fähigkeits- und Persönlichkeitspotenziale durch adaptive innovative Lernarchitekturen. In den Kongressbänden zum 7. Münsterschen Bildungskongress mit dem Titel "Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten" werden Forschungsansätze und Förderkonzepte zur langfristigen Potenzial- und Talententwicklung von Schüler:innen mit dem Themenkomplex der nachhaltigen Bildung verknüpft
Promoting Business Process Management Excellence in Russia:Proceedings and Report of the PropelleR 2012 Workshop held in Moscow, April 24 to 26, 2012
BPM research has been of great importance in Germany since the early 1990s. In Russia, increased competition and new IT possibilities have only recently forced both companies and governmental institutions to start taking benefits from BPM. Against this background, the workshop
PropelleR 2012 brought together German and Russian BPM researchers as well as practitioners
in order to discuss recent BPM trends and challenges. The guiding question addressed by PropelleR 2012 was: "How can the growing complexity of business processes in German-Russian
relations be addressed by a holistic BPM approach?" This report includes a set of articles that
reflect the PropelleR workshop participants' viewpoints on this question
Protestgeschichte(n) in Westfalen nach 1945:Ein Projekt im Rahmen des Studiums im Alter an der Universität Münster
Flüchtlingspolitik - globale Lösungen für legale Migration:Interview mit Prof. Dr. Nora Markard
Nach der Machtübernahme der Taliban fliehen Tausende Menschen aus Afghanistan – auch in die europäischen Staaten. Durch die Ereignisse rückt die Migrationspolitik wieder in den Fokus. In der neuen Folge des WWU-Casts spricht Prof. Dr. Nora Markard, die den Lehrstuhl für Internationales Öffentliches Recht und Internationalen Menschenrechtsschutz an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster innehat, über die europäische Flüchtlingspolitik. Die Völkerrechtlerin fordert dabei ganzheitliche Ansätze: "Wir benötigen dringend legale Zugangswege für Geflüchtete – nicht nur in die Europäische Union. Es muss es ein globales Commitment geben.
Free Objects in Constraint-logic Object-oriented Programming
Constraint-logic object-oriented programming is useful in the integrated development of business
software that occasionally solves constraint-logic problems. So far, work in constraint-logic objectoriented programming was limited to considering constraints that only involve logic variables of
primitive types; in particular, boolean, integer, and floating-point numbers. However, the availability
of object-oriented features calls for the option to use logic variables in lieu of objects as well.
Therefore, support for reference-type logic variables (or free objects) is required. With the present
work, we add support for reference-type logic variables to a Java-based constraint-logic objectoriented
language. Allowing free objects in statements and expressions results in novel interactions
with objects at runtime, for instance, non-deterministic execution of invocations on free objects
(taking arbitrary class hierarchies and overriding into account). In order to achieve this, we also
propose a dynamic type constraint that restricts the types of free objects at runtime
From 'Farbe Bekennen' to 'Showing Our Colors':Re-reading German Postcolonial Studies
Die 1986 erstmals veröffentlichte Anthologie Farbe bekennen: »Afrodeutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte«, die sich aus Essays, Gesprächen, Zeugnissen und Gedichten zusammensetzt, und von May Ayim, Katharina Oguntoye und Dagmar Schultz zusammengestellt wurde, ist ebenso bedeutsam für die kritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit Deutschlands wie sie grundlegend ist für Schwarzen deutschen Aktivismus und Schwarze deutsche Wissenschaft. Die Entstehung und die anhaltende Rezeption des Bandes sind eng verwoben mit den transatlantischen Begegnungen zwischen Audre Lorde, afrodeutschen Frauen in den 1980er Jahren und US-amerikanischen Black-Studies-Wissenschaftler*innen und Germanist*innen, die sich für den Band interessierten und seine Übersetzung und Veröffentlichung förderten. Der folgende Essay folgt diesen transatlantischen Spuren, um die deutschen postkolonialen Studien und die Archive, die ihnen zugrunde liegen, neu zu lesen.»Farbe bekennen: Afro-Deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte«, an anthology of essays, conversations, testimonies, and poetry edited by May Ayim, Katharina Oguntoye, and Dagmar Schultz and first published in 1986, is an example of critical engagement with Germany’s colonial past as much as it is a foundational text for Black German activism and scholarship. Its inception and various afterlives are intimately entangled with transatlantic encounters between Audre Lorde, Afro-German women in the 1980s, and American scholars of Black Studies and German Studies who showed interest in the volume and helped facilitate its translation and publication. The following essay follows these transatlantic traces in order to re-read German postcolonial studies and the archives that inform it
Wegmarken für eine zeitgemäße Lehrkräftebildung – Konzeptionelle Ansätze im Fokus:Bundeskongress der Zentren für Lehrer*innenbildung und Professional Schools of Education vom 27. bis 29.09.2023 an der Universität Münster
Der Bundeskongress (BuKo) ist das größte bundesweite Treffen der Zentren für Lehrer*innenbildung und Professional Schools of Education in Deutschland. Gastgeber des BuKo 2023 war das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Münster. Vom 27. bis 29. September 2023 versammelten sich Expert*innen von Universitäten, Hochschulen, Schulverwaltungen und weiteren Bildungsinstitutionen aus dem deutschsprachigen Raum, um über zukunftsweisende Konzepte und Herausforderungen in der Lehrkräftebildung zu diskutieren.
Unter dem Motto "Wegmarken für eine zeitgemäße Lehrkräftebildung – Konzeptionelle Ansätze im Fokus" befassten sich die Teilnehmer*innen auf der Tagung mit sechs wichtigen Themenschwerpunkten: Agilität, Digitalisierung, Kooperation, Mobilität, Reflexion und Teacher Wellbeing.
Ausgehend von diesen Schwerpunkten bot der BuKo 2023 eine fachübergreifende Keynote, 21 Vorträge und 6 Workshops sowie 5 Netzwerkgruppen und zudem eine phasen- und institutionenübergreifende Podiumsdiskussion zum Thema Lehrkräftemangel.
Dieser Tagungsband bietet eine Auswahl der Konzepte, die während des BuKo 2023 vorgestellt wurden. Die beitragenden Autor*innen bieten innovative Ansätze und praxisorientierte Lösungen für die Lehrkräftebildung innerhalb der vordefinierten Themenschwerpunkte.
Die Herausgeber*innen begrüßen die die inhaltliche Vielfalt und Reichweite der Beiträge, welche sowohl die aktuellen Herausforderungen als auch die Zukunftsperspektiven der Lehrkräftebildung beleuchten. Der Tagungsband richtet sich sowohl an Lehrkräftebildner*innen und Forscher*innen wie auch an Praktiker*innen, die an der Gestaltung der Lehrkräftebildung interessiert sind und nach inspirierenden Ansätzen für ihre Arbeit suchen
Wie Erkenntnisse aus der Epidemiologie helfen, das Corona-Virus zu verstehen:Interview mit Prof. Dr. André Karch
Seit Anfang November befindet sich Deutschland im Lockdown light – sind die Einschränkungen zu leicht? André Karch, stellvertretender Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin sowie Leiter der Klinischen Epidemiologie an der WWU, beurteilt im Podcast die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Zudem erklärt er, wie Erkenntnisse und Modelle aus der Epidemiologie Hinweise auf die Verbreitung des Virus geben können, welche statistischen Kennzahlen momentan wichtig sind und welche neuen Ideen wie beispielsweise Kontakttagebücher oder die gezielte Isolation von Risikogruppen sinnvoll sind
Wie gut ist unsere kritische Infrastruktur geschützt?:Interview mit Prof. Dr. Anne Remke
Zwei durchtrennte Kabel haben vor einigen Wochen den gesamten Bahnverkehr in Norddeutschland lahmgelegt und gleichzeitig ein lange vernachlässigtes Thema in den Fokus von Bürgern und Politik gerückt: die Sicherheit unserer kritischen Infrastruktur. Prof. Dr. Anne Remke leitet an der WWU die Arbeitsgruppe für Sicherheitskritische Systeme am Institut für Informatik und fordert im Podcast ein schnelles und klares Umdenken der Politik: "Wir benötigen Steuererleichterungen für private Unternehmen, die sich um zusätzliche Sicherheitsstrukturen bemühen, mehr Pflichten für Betreiber und zusätzliches Geld für die Forschung in diesem Bereich." Im Gespräch definiert sie zudem den Begriff Sicherheit, erklärt, welche Bereiche besonders vulnerabel sind und warum die Forschung zu diesem Thema eine Herausforderung ist
Zusammenhang zwischen Misshandlungserfahrungen im Kindesalter, dem Body-Mass-Index und neuronalem Ansprechen auf Belohnungsreize
Kindesmisshandlung und Übergewicht sind mit Veränderungen im Belohnungskreislauf assoziiert. Kindesmisshandlung erhöht das Risiko für Übergewicht, doch bisherige Studien zeigen widersprüchliche Befunde zur Belohnungsverarbeitung. Diese Arbeit untersucht beide Faktoren bezüglich der Aktivierung belohnungsbezogener Hirnareale (Striatum, Insula, OFC). 381 psychisch gesunde ProbandInnen bearbeiteten ein Kartenraten-Paradigma während einer fMRT-Messung. Kindesmisshandlung wurde mit dem Childhood-Trauma-Questionnaire (CTQ) und Übergewicht mit dem Body-Mass-Index (BMI) erfasst. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten positiven Effekt des BMI in der bilateralen Insula, aber keine Effekte von CTQ oder Interaktionen zwischen CTQ und BMI. Die Arbeit bestätigt den Zusammenhang zwischen BMI und Belohnungsansprechen in der Insula, unabhängig von Kindesmisshandlung. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Gründe zu klären