10509 research outputs found
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Forschungsbericht für das Jahr 2015:Fachbereich 06 - Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Forschungsbericht für das Jahr 2016:Fachbereich 04 - Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Friedrich Schneider, Christus der Meister. Oratorium in drei Teilen
Bereits in den 1820er Jahren fasste der Dessauer Hofkapellmeister Friedrich Schneider den Plan zur Komposition einer zusammenhängenden Reihe von vier abendfüllenden Oratorien, die das Leben Jesu zum Gegenstand haben. Zwar hat Schneider seinen ursprünglichen Plan einer Tetralogie nicht realisiert, jedoch sind immerhin drei vollständige Oratorien entstanden, die eine zusammenhängende Trilogie bilden (Christus das Kind, Christus der Meister, Christus der Erlöser). Mit dieser Edition der Partitur sowie der Neuedition des Klavierauszuges von "Christus der Meister" liegt erstmals das notwendige Material zur Wiederbelebung des zweiten Teils der Christus-Trilogie vor
Im Schatten der Großen Politik:Deutsch-niederländische Beziehungen zur Zeit der Weimarer Republik 1918-1933
Die deutsch-niederländischen Beziehungen zur Zeit der Weimarer Republik waren in vielerlei Hinsicht von den weltpolitischen Ereignissen jener Epoche geprägt. Sie standen im Schatten der Wirren nach dem Ersten Weltkrieg, der Folgen des Versailler Vertrages und später der Weltwirtschaftskrise. Ries Roowaan stellt die markanten Ereignisse im politischen Verhältnis beider Länder dar: die Flucht Kaiser Wilhelms II. in die Niederlande, die niederländischen Wirtschaftsprobleme als Folge der deutschen Hyperinflation zur Zeit der Ruhrbesetzung, die deutsch-niederländischen Handelsverträge, die Beziehungen Deutschlands zu Niederländisch-Indien (dem heutigen Indonesien), die handelspolitischen Probleme im Zuge der Weltwirtschaftskrise und den Aufstieg des Nationalsozialismus zu Beginn der 30er Jahre aus Sicht niederländischer Beobachter. Ein näherer Blick auf diese Ereignisse zeigt, dass sich vieles an den deutsch-niederländischen Beziehungen, etwa die enge wirtschaftliche Verflechtung sowie die gelegentlich auftretenden Spannungen zwischen dem großen und dem kleinen Nachbarn, bis heute kaum verändert hat
Microvascular Density Analysis of Patients with Trigeminal Herpes Zoster—An Optical Coherence Tomography Angiography Study
Purpose: Varicella zoster virus (VZV) vasculopathy can occur in patients with herpes zoster (HZ). Our aim was to evaluate the retinal microvascular vessel density (VD) in patients with trigeminal HZ measured by optical coherence tomography angiography (OCTA). Methods: 48 eyes of 24 patients with HZ and 48 eyes of 24 healthy age- and gender-matched controls were included in this study. All participants underwent an OCTA examination using RTVue XR Avanti with AngioVue. The VD data of the macular 3 × 3 mm OCT angiogram of the superficial capillary plexus (SCP), the deep capillary plexus (DCP), and the choriocapillaris (CC) as well as the VD data of the optic nerve head (ONH) were extracted and analyzed. Results: The VD in the SCP, DCP, and CC of patients with HZ was significantly lower compared with healthy controls (p < 0.05). Equally, there was a noticeable reduction in the inside disk area of the ONH. There was no statistically noticeable reduction in the FAZ area and central retinal thickness. Conclusions: In this study, HZ patients demonstrated a decrease in the retinal VD of the SCP, DCP, ONH, and the CC. Quantitative analysis of retinal perfusion using OCTA may therefore help in the diagnosis and monitoring of HZ. Further studies must show to what extent this may be an indication of VZV-related vasculopathy and whether OCTA data can be used as a biomarker in these patients in the future
Muslimische Präsenz in ausgewählten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in NRW:Analyse der Modifikationen alltäglicher Ordnungen unter den Bedingungen von einrichtungsinternen Diversitätskonzepten und Säkularität
Die Dissertation untersucht den Umgang mit dem Islam in öffentlichen Schulen und städtischen Kindertagesstätten in NRW. Anhand qualitativer Fallstudien wird eine hohe Heterogenität der Umgangspraktiken sichtbar, die sich auf einem Spektrum zwischen minimaler Adaptivität und einseitiger Anpassung an bestimmte muslimische Akteure bewegt. Einzelne Umgangsformen werfen Fragen nach der Wahrung säkularer Leitprinzipien und der Konzeption von Diversität auf. Zur Analyse wurde ein organisationssoziologisch fundiertes Modell entwickelt, das unter dem Begriff der "Raum- und Körperordnung" die habitualisierten Interaktionen strukturiert, mit denen Einrichtungen muslimischer Präsenz begegnen. Die Studie schließt eine empirische Forschungslücke im Bereich der religiösen Vielfalt in öffentlichen Organisationen und bietet eine Grundlage zur Analyse von Aushandlungs- und Integrationsprozessen im Kontext muslimischer Präsenz.The dissertation examines how Islam is addressed in public schools and municipal childcare centers in North Rhine-Westphalia, Germany. Based on qualitative case studies, it reveals a high degree of heterogeneity in organizational practices, ranging from minimal adaptivity to one-sided accommodation of specific Muslim actors. Certain practices raise questions about the preservation of secular principles and the conceptualization of diversity. To analyze these dynamics, an organizational sociology-based model was developed under the concept of "spatial and bodily ordering", which structures the habitual interactions through which organizations engage with Muslim presence. The study addresses an empirical research gap regarding religious diversity in public organizations and provides a foundation for analyzing negotiation and integration processes in the context of Muslim presence
Open Access
Open Access – der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet – hat sich seit den 1990er Jahren zu einer komplexen Publikationspraxis mit erheblichen Auswirkungen auf das wissenschaftliche Verlagswesen entwickelt. Entstanden aus finanziellen Problemen rund um die Kosten für Abonnements von Fachzeitschriften und ermöglicht durch technische Entwicklungen, haben die Prinzipien und Verfahren des Open-Access-Veröffentlichens mit der Zeit viele Wissenschaftler:innen dazu gebracht, ihre Erkenntnisse frei zugänglich zu veröffentlichen, und viele Verlage dazu bewegt, sich neuen Geschäftsmodellen zu öffnen. Open Access hat neben verschiedenen Spielarten von Publikationswegen auch neue finanzielle Probleme generiert und dabei grundlegende Probleme im Wissenschaftsbetrieb aufgedeckt; es hat in den letzten rund 40 Jahren die jahrhundertealte symbiotische Beziehung zwischen Wissenschaft und Verlagen grundlegend verändert.
Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick mit dem Fokus auf die aktuelle Situation in Deutschland