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Glitzer für alle! (UA): von Milena Baisch, Schauspiel, Studiobühne, 4+ : theaterpädagogisches Begleitmaterial
Ein Theaterbesuch – egal ob im Klassenverbund, als Familie oder mit
Freund*innen: Wir möchten Sie und Euch mit diesem Material dazu einladen,
sich aufhorchend einen ersten Impuls zur Inszenierung zu holen, sich anpackend
in direkte thematische Auseinandersetzungen zu stürzen oder sich abschweifend
zu theoretischen Exkursen verführen zu lassen.
Premiere Sa 14. Okt 202
Liebe Kitty: ein Erinnerungsraum an Anne Frank, nach dem Romanentwurf „Das Hinterhaus“, Schauspiel, Große Bühne, 12+ : theaterpädagogisches Begleitmaterial
Ein Theaterbesuch – egal ob im Klassenverbund, als Familie oder mit
Freund*innen: Wir möchten Sie und Euch mit diesem Material dazu einladen, sich
aufhorchend einen ersten Impuls zur Inszenierung zu holen, sich anpackend in
direkte thematische Auseinandersetzungen zu stürzen oder sich abschweifend zu
theoretischen Exkursen verführen zu lassen.
Premiere Di 26. Mrz 202
Tadbir as Marine Diplomacy: Ottoman Foreign Jurisdiction in Practice and the Debate of Piracy in 1835-Case of Tripoli between 1790s - 1835
The marine diplomacy of Tripoli in the Qaramanlı era was deeply shaped by the Ottoman Foreign Jurisdiction. Yet, especially Yusuf Paşa with his tadbir (Ar.) [governing through taking measures] application carried the implication of this jurisdiction to a global tributary system that all European states as well as USA obeyed. The ignorance of the historians from Europe and USA about the Ottoman Foreign jurisdiction led them to believe that the tributary system of Tripoli was “piracy”. A thorough examination shows that actually even some European and USA consuls in the 19th century were aware of the fact that the tributary system had nothing to do with piracy, but they named this system in this way to express their dissatisfaction. In reality, Yusuf Paşa of Tripoli was successfully applying Ottoman Foreign jurisdiction in form of tributary system. Furthermore, between 1790s and 1835, he was so successful on this application that this system became a global politic in the Mediterranean without using any brute force
Simulationsbasierte Prozessauslegung des Hohlprägewalzens zur umformtechnischen Herstellung von Bipolarhalbplatten
Für die Ausweitung der Wasserstoffnutzung als Energieträger in verschiedenen Anwendungsszenarien ist die kostengünstige Produktion von Bipolarhalbplatten (BPHP) für Brennstoffzellen von entscheidender Bedeutung. Kontinuierliche Walzverfahren gelten aufgrund der größeren Produktionsraten gegenüber etablierten Umformverfahren als vielversprechender Ansatz zur Kostensenkung. Allerdings ist der Technologiereifegrad aufgrund zahlreicher offener technologischer Fragestellungen derzeit noch zu gering für eine industrielle Serienproduktion. Aufbauend auf den Defiziten und offenen Fragestellungen des derzeitigen Standes der Wissenschaft und Technik wird in der vorliegenden Arbeit ein effizienter Modellierungsansatz für die FE-Simulation des Hohlprägewalzens entwickelt und dieser an diskontinuierlichen Flussfelddesigns validiert. Die prognostizierte BPHP-Qualität wird anschließend mit Bezug auf etablierte Umformverfahren bewertet und durch technologische Maßnahmen verbessert. Die abgeleiteten Wirkzusammenhänge und relevanten Prozessparameter dienen einer Vertiefung des Prozessverständnisses und sind zugleich Grundlage für die zukünftige Anlagenentwicklung einer BPHP-Umformung durch Hohlprägewalzen.:1 Einleitung
2 Stand der Wissenschaft und Technik
2.1 Aufbau und Wirkungsweise von PEM-Brennstoffzellen
2.2 Bipolarplatten für PEM-Brennstoffzellen
2.2.1 Funktionen, Anforderungen und Werkstoffe
2.2.2 Flussfeldgestaltung und Kanalquerschnitte metallischer Bipolarhalbplatten
2.3 Anforderungen an die umformtechnische Herstellung metallischer Bipolarhalbplatten
2.4 Konventionelle Verfahren zur Umformung metallischer Bipolarhalbplatten
2.4.1 Hochdruckblechumformung
2.4.2 Hohlprägen
2.4.3 Prägen mit Elastomerwerkzeugen
2.5 Walzverfahren zur Umformung metallischer Bipolarhalbplatten
2.6 FE-Simulation im Kontext der Bipolarhalbplatten-Umformung
2.6.1 Herausforderungen der Umformsimulation von Bipolarhalbplatten
2.6.2 Simulation von konventionellen Verfahren zur Bipolarhalbplatten-Umformung
2.6.3 Simulation von Walzverfahren zur Bipolarhalbplatten-Umformung
2.7 Werkstoffprüfung und -modellierung dünner metallischer Bänder
2.8 Größeneffekte der Mikroumformung
2.9 Zusammenfassung des Standes der Wissenschaft und Technik
3 Zielsetzung und Vorgehensweise
4 Effiziente Modellierung des Hohlprägewalzens
4.1 Werkstoffcharakterisierung und -modellierung
4.1.1 Untersuchungswerkstoff und Methoden zur mechanischen Charakterisierung
4.1.2 Quasistatische und Hochgeschwindigkeits-Zugversuche
4.1.3 Bulge-Versuche
4.1.4 Modellierung des elastisch-plastischen Werkstoffverhaltens
4.2 Einführung einer Validierungsgeometrie und Aufbau eines Referenzmodells
4.3 Ergebnisse der Referenzsimulation
4.4 Vergleich und Auswahl der Modellrandbedingung zur Reduzierung der Berechnungszeit
4.4.1 Analyse der Berechnungsanteile der expliziten Referenzsimulation
4.4.2 Zeitliche Beschleunigung und Massenskalierung
4.4.3 Diskretisierung des Bandabschnittes
4.4.4 Diskretisierung der Walzensegmente
4.4.5 Kontaktmodellierung
4.5 Zusammenfassung der identifizierten Vorzugsvarianten für eine effiziente Modellbildung
5 Modellvalidierung und Optimierung
5.1 Versuchsaufbau und Versuchsdurchführung
5.2 Versuchsauswertung und Ergebnisse der Hohlprägewalzversuche
5.3 Validierung des Simulationsmodells
5.3.1 Flächenrückführung und Modellrandbedingungen
5.3.2 Analyse der elastischen Walzendurchbiegung
5.3.3 Vergleich zwischen experimentellen Ergebnissen und Simulationsergebnissen bei einer angenommenen konstanten Walzspaltänderung
5.4 Optimierung des Simulationsmodells durch Abbildung der lastabhängigen Walzspaltänderung
5.4.1 Einführung der Feder-Dämpfer-Modelle mit optionaler Klemmkraftabbildung
5.4.2 Vergleich der Simulationsergebnisse zwischen den Modellansätzen
5.4.3 Validierung der optimierten Modellansätze an den experimentellen Daten
5.4.4 Abschließende Bemerkungen zur Modelloptimierung und Fehlerbetrachtung
6 Sensitivitätsuntersuchungen zur Robustheitsbewertung
6.1 Zielstellung und Randbedingungen
6.2 Bedeutung der dehnratenabhängigen Modellierung der Fließeigenschaften des Werkstoffes
6.3 Auswirkungen von Fehlpositionierungen der Walzen
6.4 Einfluss der Klemmkraft und Federsteifigkeit
6.5 Sensitivitäten infolge von Blechdickenänderungen und fertigungsbedingten Walzspaltänderungen
6.6 Sensitivitäten durch veränderte Reibungskoeffizienten
7 Technologische Optimierung des Hohlprägewalzens
7.1 Auswahl von Bipolarhalbplatten-Demonstratoren unterschiedlicher Größe
7.2 Simulation konventioneller Umformformtechnologien als Referenz
7.2.1 Modellaufbau und Randbedingungen
7.2.2 Betrachtete Auswertekriterien für den systematischen Ergebnisvergleich
7.2.3 Ergebnisse der konventionellen Umformtechnologien im Vergleich
7.3 Simulation des Hohlprägewalzens
7.3.1 Analyse der Walzenelastizität
7.3.2 Modellaufbau und Randbedingungen der Hohlprägewalzsimulation
7.3.3 Ergebnisse der Referenzsimulation mit Bandzugspannung
7.4 Diskussion technologischer Optimierungsansätze
7.4.1 Einfluss der Bandzugspannung auf der Einlass- und Auslassseite
7.4.2 Kompensation der Walzspaltänderung durch Klemmkraftvergrößerung
7.4.3 Walzendurchmesser
7.4.4 Bandbreite
7.4.5 Bandführung
7.4.6 Sickengeometrien im Randbereich
7.5 Übertragung der Optimierungsansätze auf das Referenzdesign und Ergebnisbewertung mit Bezug zu konventionellen Umformverfahren
7.6 Abschließende technologische Bewertung
8 Zusammenfassung und Ausblick
Literaturverzeichni
GPR115/ADGRF4 reguliert die epidermale Differenzierung und assoziiert mit Keratin 1
Adhäsions-G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (aGPCRs), eine Familie der GPCRs, sind an einer Vielzahl unterschiedlicher Prozesse wie der Immunregulation, der Entwicklung des Gehirns, der Zell-Zell-Interaktion, dem Stoffwechsel und der Tumorgenese beteiligt.
Sie bestehen aus einer großen N-terminalen extrazellulären Domäne (ECD), die mit den Sieben-Transmembranhelices (7TM) verbunden ist, gefolgt von der intrazellulären Domäne (ICD). Die ECD enthält Adhäsion-vermittelnde Subdomänen, sowie die GPCR autoproteolysis-inducing (GAIN)-Domäne, die die GPCR proteolysis site (GPS) beherbergt und reguliert. Die Spaltung der meisten aGPCRs in zwei nicht-kovalent verbundene Fragmente an dieser Stelle ist in der Regel Voraussetzung für ihre Aktivität. Eine beeinträchtigte Autoproteolyse wird auf Veränderungen in der GPS-Konsensus-Sequenz zurückgeführt.
Unter den humanen aGPCRs ist GPR115, das von ADGRF4 kodiert wird, einzigartig, da es ein deutlich für die Haut selektives Transkriptionsprofil aufweist.
So gehört ADGRF4 zu den 100 Genen (Platz 39) mit der höchsten mRNA-Expression in der Haut. Allerdings existieren zu GPR115 keine Daten auf Proteinebene; die Lokalisation und Funktion von GPR115 in humanen Geweben, insbesondere der Haut, sind weitgehend unbekannt. Ursächlich hierfür sind unter anderem fehlende evaluierte spezifische GPR115-Antikörper.
Die Epidermis ist ein mehrschichtiges verhorntes Plattenepithel, welches die oberste Hautschicht bildet. Sie erneuert sich kontinuierlich aus epidermalen Stammzellen, die im Stratum basale lokalisiert sind, und die differenzierten Keratinozyten der suprabasalen Strata spinosum, granulosum und corneum hervorbringen.
In der gesunden Epidermis unterliegen Proliferation und Differenzierung der Keratinozyten einer strengen Regulierung, um die epidermale Homöostase aufrechtzuerhalten. Die Störung der zugrundeliegenden Regelkreise trägt zu Dermatosen wie der Psoriasis bei.
Die epidermale Architektur und der Zusammenhalt der Keratinozyten in der Epidermis hängen von der Expression von Keratinen (KRT), Intermediärfilamenten in Epithelien, ab. Sie schützen die Epidermis vor mechanischer Belastung, dienen der Zelladhäsion und sind über vielfältige Proteininteraktionen an intra- und interzellulären Signalwegen beteiligt. Keratinfilamente sind Heterodimere aus je einem Typ-I- und einem Typ-II-Keratin, die sich zu Polymeren zusammenlagern.
Innerhalb der Epidermis wird die Keratinexpression streng reguliert. Während die Keratinozyten des Stratum basale das Keratindimer 5 und 14 (KRT5/14) exprimieren, ersetzen differenzierte suprabasale Keratinozyten das Dimer durch KRT1/10, einen Hauptbestandteil des sogenannten cornified envelope (Kumar et al., 2015). Wie die epidermale Differenzierung und die Keratinexpression reguliert werden, ist noch nicht vollständig geklärt.:Abkürzungsverzeichnis I
1 Einführung 1
1.1 Adhäsions-G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (aGPCRs) 1
1.2 GPR115/ADGRF4 3
1.3 Funktion und Aufbau der Epidermis 3
1.4 Zytoskelett, Intermediärfilamente, Keratine der Epidermis 6
1.5 Humane Keratinozytenzelllinie HaCaT 8
1.6 Rationale der publizierten Studie 8
2 Publikation 10
3 Zusammenfassung 27
4 Literaturverzeichnis 32
Anlagen I
Differentielle Betrachtungen der Borderline Persönlichkeitsstörung Subtypen und Therapieevaluation
Die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderlinetyp (BPS) gilt als schwere chronische mentale Störung, welche mit hohen individuellen und gesellschaftlichen Kosten einhergeht und mit Prävalenzraten zwischen 15 und 30 % im medizinischen Versorgungssystem hohe Anforderungen an das Gesundheitssystem stellt. Für Behandlerinnen stellt sie aufgrund mehrerer Aspekte wie Chronizität, Komorbiditäten und einer vergleichsweise hohen Suizidrate eine große Herausforderung dar. Die S3-Leitlinien, die American Psychiatric Association und die NICE-Richtlinien (National Institute for Health and Care Excellence) empfehlen zur spezifischen Behandlung für Patientinnen mit BPS die Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT). Allerdings scheinen nicht alle Patientinnen in gleicher Weise von dieser Behandlung zu profitieren. Ein Grund hierfür könnte unter anderem die Heterogenität der BPS sein: Im DSM-5 gibt es 256 verschiedene Symptomkonstellationen. Deshalb könnte die Identifikation von Subtypen der BPS bei der Behandlungsplanung bedeutsam sein um eine möglichst individualisierte, spezifische Behandlung zu gewährleisten. Mit der Einführung der ICD-11 hat sich der Klassifikationsansatz von Persönlichkeitsstörungen von einem kategorialen zu einem dimensionalen Ansatz gewandelt. Neben vielen Vorteilen, ergeben sich damit auch neue Herausforderungen bei der adäquaten Beschreibung von Persönlichkeitsstörungen und der entsprechender Therapiezuweisung. Vor diesem Hintergrund erfolgte in dieser Arbeit erstens die Untersuchung von kurz- und langfristigen Therapieeffekten einer DBT-basierten tagesklinischen Behandlung von Patientinnen mit BPS. Zweitens sollten Subtypen von BPS identifiziert und auf klinische und therapeutische Unterschiede überprüft werden. Drittens erfolgte die Anwendung und der Vergleich der ICD-11-Klassifikation mit den Merkmalen der zuvor identifizierten Subtypen sowie die Überprüfung ob sich daraus eine Zuordnung zu den DBT-Modulen ergibt. Im ersten Teil der Studie wurden N= 178 Patientinnen mit BPS untersucht, die in einer durchschnittlich 11-wöchigen DBT-basierten tagesklinischen Behandlung in der Allgemeinen Tagesklinik der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden waren. Alle Patientinnen wurden bei der Aufnahme einem ausführlichen Screening unterzogen, einschließlich halbstrukturierter Interviews zur Beurteilung von mentalen Störungen (Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-4) und BPS-Diagnose (International Personality Disorder Examination). Standardisierte Fragebögen zur Beurteilung der borderline-spezifischen (Borderline Symptom List) und -unspezifischen Symptombelastung (Brief Symptom Inventory; Becks Depressions Inventar) wurden bei Aufnahme, Entlassung und zur Nachuntersuchung drei Monate nach der Entlassung ausgefüllt. Zur Therapieevaluation des ersten Teils kamen in der statistischen Analyse vor allem lineare 2-Ebenen-Modelle (mixed model), Effektstärkenanalyse und Analyse zur klinischen Response zur Anwendung. Im zweiten Teil wurde zur Identifizierung von Subtypen der BPS, eine Substichprobe von N= 109 Patienten einer Clusteranalyse unterzogen und mittels Varianzanalysen auf Unterschiede in klinischen und therapeutischen Variablen untersucht. 80 % der Patientinnen schlossen die Behandlung regulär ab. Bei den borderline-spezifischen Beeinträchtigungen zeigten sich moderate und hochsignifikante Therapieeffekte mit einer Responserate von 48 %. Die größten Effektstärken von etwa .8 wurden für die allgemeine psychische Belastung erzielt mit einer Responserate von 66 %. In der Nachuntersuchung blieben diese Ergebnisse stabil. Die Clusterbildung ergab eine Drei-Cluster-Lösung mit internalisierenden (n= 35), externalisierenden (n= 28) und gemischten Subtypen (n= 46). Die Subtypen unterschieden sich in den klinischen Variablen (z.B. Vorbehandlung, Komorbiditäten) und den therapeutischen Effekten (z.B. Therapieabbruchrate, Response), wobei der internalisierende Subtyp mehr affektive Störungen aufwies und der gemischte Subtyp die geringste therapeutische Veränderung in den borderline-spezifischen Symptomen zeigte. Subtypen zeigten nach ICD-11 Klassifikation außerdem unterschiedlich starke Ausprägungen im Schweregrad der Funktionsbeeinträchtigung und den Traits. Die Ergebnisse stützen zunächst bisherige Forschungsbefunde bezüglich der Effektivität einer DBT-basierten Behandlung in einem naturalistischen tagesklinischen Setting. Es konnten ähnliche Effekte wie bei einer stationären Behandlung erzielt werden. Die Effektstärken unterschieden sich für borderline-spezifische und -unspezifische Symptome, was darauf hindeutet, dass DBT sich auf verschiedene Symptombereiche unterschiedlich effektiv auswirkt. Beim Vergleich von Respondern und Non-Respondern schien sich eine vorangegangene ambulante Psychotherapie positiv auf den Therapieeffekt auszuwirken. Insgesamt entsprechen die vorliegenden Ergebnisse der Clusteranalyse zu den Subtypen dem dimensionalen ICD-11 Modell. Die Subtypen unterschieden sich in Therapieresponse, weshalb es sinnvoll sein könnte einzelne DBT Module den Subtypen gezielt nach Merkmalen zuzuordnen. Es wurde deutlich, dass die ICD-11 Klassifikation einige Einschränkungen hinsichtlich der Differenzierung der Subtypen und damit der Zuordnung geeigneter Behandlungsmodule aufweist, was für eine weitere Differenzierung der Dimensionen in zukünftigen Entwicklungen der ICD-11 spricht. Angesichts der neuen Version der ICD besteht außerdem Bedarf an einem standardisierten, validierten Verfahren zur Zuweisung von Patientinnen zu verschiedenen Behandlungsprogrammen
Arbeitsbelastung von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen
Der Lehrkräftemangel in der beruflichen Bildung gefährdet die Unterrichtsversorgung und Bildungsqualität an Schulen. Die Arbeitsbelastung von Lehrkräften wird als ein zentraler Faktor für den Lehrkräftemangel angesehen, da daraus ein Verlust an Attraktivität und Motivation für den Beruf folgt. Bisherige Studien zur Arbeitsbelastung von Lehrkräften fokussieren jedoch primär allgemeinbildende Schulen, weshalb sich diese Studie auf Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen konzentriert.
Ziel der vorliegenden Staatsexamensarbeit ist es deshalb, die Faktoren von Arbeitsbelastung aus der Sicht von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen zu identifizieren. Dazu wurde die folgende Forschungsfrage beantwortet: Inwiefern beurteilen Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen die vorherrschende Arbeitsbelastung? Hierfür wurde in einem explorativen Forschungsdesign ein adaptierter Fragebogen aus der Frankfurter Arbeitszeit- und Arbeitsbelastungsstudie zu Aspekten von Arbeitsbelastung eingesetzt und in einer Online-Umfrage quantitativ durchgeführt. Aus dieser Befragung konnten 67 vollständige Datensätze in die Auswertung einfließen. Der Fokus der Umfrage lag vor allem auf externen Einflussfaktoren von Arbeitsbelastung. Spezifische Belastungsfaktoren aus
der beruflichen Bildung wurden ergänzt.
Die Auswertung verdeutlichte, dass sich die Folgen von Arbeitsbelastung besonders in einer unausgewogenen Work-Life-Balance, einem Mangel an gesundheitlichem Wohlbefinden und dem Erwägen eines früheren Renteneintritts zeigen. Die maßgeblichen Einflussfaktoren sind: Gründe zur Wahl der SOLL-Arbeitszeit, fehlende Erholungszeiten sowie eine unzureichende personelle, räumliche bzw. digitale Infrastruktur. Zudem führen schulspezifische Anforderungen, das Ausmaß an außerunterrichtlichen Aufgaben sowie eine mangelnde Betriebskultur und ein hohes Arbeitspensum zu einer subjektiv hohen Arbeitsbelastung
Infodienst Landwirtschaft / Informations- und Servicestelle Plauen mit Fachschule für Landwirtschaft
Characterization of workability and structuring in ternary binders by statistical methods (DOE and PCA)
This study aims to provide a comprehensive understanding of the characterization and structuring of ternary binders composed of Portland Cement (PC), Calcium Aluminate Cement (CAC), and Calcium Sulfate (CŜ). Ternary binders exhibit unique characteristics that make them suitable for various advanced technological applications. The combination of these three components enhances early setting and strength development, and reduces shrinkage, while also contributing to lower CO₂ emissions compared to plain Portland cement.
The hydration mechanisms of ternary binders (PC–CAC–CŜ) involve complex chemical interactions. PC primarily contributes to long–term strength and durability, CAC accelerates early strength development, and CŜ regulates setting time and moderates shrinkage. These combined effects lead to a synergistic improvement in the performance of the ternary binders.
With the addition of Supplementary Cementitious Materials (SCM), these binders exhibit notable changes in fresh and hardened properties, and, most importantly, achieve a lower carbon footprint.
The methodology chosen for this investigation involves Design of Experiments (DOE) and Principal Component Analysis (PCA), aiming to statistically understand and refine the properties of ternary binders.
The research is conducted over multiple stages, each using varied DOE methods to investigate the effects of several parameters, including binder composition, SCM, cement replacement ratio, specific types of CAC and CŜ, and the addition of chemical admixtures. Each of these factors is analyzed for its impact on specific properties such as workability, setting time, hydration kinetics, dimensional stability, compressive strength, and phase assemblage.
A particularly advanced aspect of this research is the investigation of chemical admixtures and their interaction with ternary binders.
Furthermore, the study incorporates a rigorous analysis using the orthogonal Taguchi design, comparing it with findings from the comprehensive previous investigation. The main goal is to determine whether the Taguchi design can optimize the process, potentially indicating significant reductions in experimental runs, labor hours, and overall costs.
This thesis offers significant insights into optimizing ternary binders for enhanced performance and sustainability. By understanding the relationship between rheological parameters and physicochemical microstructure development, the research contributes to the advancement of construction materials with improved early strength, reduced shrinkage, and lower environmental impact. The findings have important implications for the development of high–performance, sustainable construction materials suitable for a wide range of applications.:Acknowledgements i
Abstract ii
Glossary vi
1 Introduction 1
1.1 Background 1
1.2 Research motivation and objectives 2
1.3 Thesis outline 3
2 Literature review 5
2.1 Portland Cement 5
2.1.1 Hydration of Portland Cement 6
2.2 Calcium Aluminate Cement 9
2.2.1 Hydration of Calcium Aluminate Cement 10
2.3 Calcium Sulphate 11
2.4 Ternary binders 14
2.4.1 Hydration and technological properties 14
2.5 Supplementary cementitious materials 20
2.6 Chemical admixtures 22
2.6.1 Superplasticizers 23
2.6.2 Viscosity Modifying Agents (Stabilizers) 24
2.6.3 Accelerators 24
2.6.4 Retarders 25
2.7 Statistical models 26
2.7.1 Design of Experiments (DOE) 26
2.7.1.1 Factorial design 27
2.7.1.2 Fractional factorial design 28
2.7.1.3 Response surface method 28
2.7.1.4 Mixture design 29
2.7.1.5 Taguchi method 30
2.7.2 Principal Component Analysis (PCA) 31
3 Analytical methods 32
3.1 Flow test 32
3.2 Setting time 32
3.3 Isothermal calorimetry 32
3.4 Length change 33
3.5 Compressive strength tests 34
3.6 X–Ray diffraction 34
4 Materials 36
4.1 Characterization of the raw materials 36
4.2 Selection of the mix design and the sample preparation 37
4.3 Schematic design 38
5 Step I: Influence of binder content in ternary binders 40
5.1 Mixture design 40
5.1.1 Workability and Compressive strength 41
5.2 Summary 44
6 Step II: Influence of composition, supplementary cementitious materials and cement replacement ratio in ternary binders 45
6.1 Factorial design 45
6.1.1 Workability 46
6.1.2 Initial setting time 48
6.1.3 Compressive strength 50
6.2 Principal Component Analysis 52
6.2.1 X–Ray powder diffraction 52
6.3 Summary 55
7 Step III: Influence of composition, Calcium Aluminate Cement and sulphate source variation in ternary binders 57
7.1 Factorial design 57
7.1.1 Workability 58
7.1.2 Initial setting time 59
7.1.3 Compressive strength 61
7.2 Principal Component Analysis 64
7.2.1 X–Ray powder diffraction 64
7.3 Summary 66
8 Step IV: Influence of chemical admixtures in ternary binders 67
8.1 Response Surface Method (RSM) 67
8.1.1 Workability 69
8.1.2 Initial setting time 70
8.1.3 Compressive strength 72
8.1.4 Hydration kinetic 77
8.1.5 Early age shrinkage 81
8.1.6 X–Ray diffraction analysis 83
8.2 Summary 89
9 Step V: Influence of composition, water content, chemical admixtures, Calcium Aluminate Cement and sulphate source in ternary binders 91
9.1 Taguchi orthogonal array 91
9.1.1 Workability 92
9.1.2 Setting time 93
9.1.3 Compressive strength 94
9.1.4 Hydration kinetic 98
9.1.5 Early age shrinkage 101
9.1.6 X – Ray diffraction analysis 104
9.1.6.1 In–Situ 106
9.2 Summary 111
10 Conclusions and perspectives 113
10.1 Conclusions 113
10.2 Perspectives 117
References 119
Appendix A 130
Appendix B 13