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Beiträge zum 5. Kongress der Fachgruppe Verkehrspsychologie an der TU München:
Diese Veröffentlichung enthält alle Beiträge (Abstracts) des 5. Kongresses der Fachgruppe Verkehrspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DPGs), die am 19./20. März 2025, von der TU München ausgerichtet, in Garching b. München stattfand.This publication contains all contributions (abstracts) of the 5th Congress of the Traffic & Transport Psychology Section of the German Society for Psychology (DPGs), which took place on March 19/20, 2025, organized by the Technical University of Munich, in Garching near Munich
Evangelium der Kommunikation: Zur Bedeutung des christlichen Glaubens für das zwischenmenschliche Gespräch
„Lasst uns den Glauben weitersagen!“ So und so ähnlich ist in kirchlichen Kontexten immer wieder zu hören und zu lesen. Was aber bedeutet das? Was sagen Christen, wenn sie „den Glauben weitersagen“ wollen? Und wie sollen sie es sagen? Allgemeiner formuliert: Welche Bedeutung hat der christliche Glaube für die zwischenmenschliche Kommunikation? Lassen sich spezifische Anforderungen und Möglichkeiten ausmachen, wie gläubige Menschen alltägliche Gespräche gestalten können und sollen? Diesen Fragen geht die Untersuchung nach.
Als Ausgangspunkt der Überlegungen werden drei Diskursfelder der Praktischen Theologie ausgewählt: Die sog. „Kommunikation des Evangeliums“, die religionspädagogischen Überlegungen zur „religiösen Sprachfähigkeit“ sowie gottesdienstliche Texte (Lesepredigten und Gebete). Diese Diskursfelder werden mit basalen Einsichten der Kommunikationspsychologie (Watzlawick und Schulz von Thun) quergelesen. Dabei kristallisiert sich heraus, welche praktisch-theologischen Überlegungen zu einer gelingenden Kommunikation im Horizont des Glaubens aus kommunikationspsychologischer Sicht Sinn ergeben – und welche nicht.
Das Fazit der Arbeit ist auf den ersten Blick ernüchternd: Für die unmittelbare Gestaltung zwischenmenschlicher Kommunikation lassen sich keine spezifisch christlichen Aufgaben und Möglichkeiten ausmachen. Daran anschließend ergibt sich die zentrale These des Buches: Die spezifischen Chancen und Herausforderungen für gläubige Menschen liegen nicht im direkten Gesprächsgeschehen, sondern im Nachdenken über das Gesprächsgeschehen; die Bedeutung des Glaubens liegt nicht im Bereich der Kommunikation, sondern im Bereich der Metakommunikation. Bei der Reflexion der eigenen Kommunikation, kann und muss der spezifische christliche Maßstab, nämlich das Zeugnis der Schrift, in das Nachdenken über die eigene Kommunikation integriert werden.
Der Gedankengang der Darstellung wird mit Grafiken veranschaulicht. Zusammenfassungen nach jedem Sinnabschnitt und am Ende der Arbeit erleichtern das Querlesen:Evangelium der Kommunikation. Zur Bedeutung des christlichen Glaubens für das zwischenmenschliche Gespräch 5
I) Voraussetzung, Ziel und Gegenstand der Arbeit 5
1) Hinführung: Wie es zu dieser Arbeit kommt 5
2) Erste Klärung: Gegenstand und Erkenntnisziel der Arbeit 6
II) Präzisierung der Fragestellung 10
1) Forschungsüberblick: Offene Fragen der praktisch-theologischen Theoriebildung 10
2) Begriffsklärung, Präzisierung des Gegenstandes und des Erkenntniszieles 52
III) Forschungsdesign: Methode und Materialauswahl 68
1) Struktur und Analysekriterien 68
2) Materialauswahl und Datengrundlage der Analyse 86
3) Zur Sprache der Arbeit 95
IV) Textanalyse: Das Verständnis von Kommunikation im Horizont des Glaubens in Gottesdienst und sprachsensibler Religionspädagogik 96
1) Religionspädagogische Theoriebildung zur religiösen Sprachfähigkeit 96
1.1 Sender und Selbstoffenbarung 96
1.2 Interpretationen 102
1.3 Empfänger 107
1.4 Interpretationen 111
1.5 Beziehungsebene 116
1.6 Interpretationen 119
1.7 Appellebene 127
1.8 Interpretationen 137
1.9 Inhalte 144
1.10 Interpretationen 151
2) Bekennen, Bezeugen, Erzählen… Das Kommunikationsverständnis gottesdienstlicher Texte 161
2.1 Sender 161
2.2 Interpretationen 167
2.3 Empfänger 174
2.4 Interpretationen 179
2.5 Beziehungsebene 187
2.6 Interpretationen 191
2.7 Appellebene 198
2.8 Interpretationen 204
2.9 Inhalte 215
2.10 Interpretationen 219
V) Ergebnis 225
1) Zusammenfassung der Ergebnisse 225
2) Thesen zur Gestaltung von Kommunikation im Horizont des Glaubens 257
3) Fazit zum Ertrag der Arbeit 276
4) Überlegungen zu Konsequenzen und anschließenden Forschungsfragen 277
VI) Literaturverzeichnis 301
VII) Verzeichnis der Abbildungen 31
Differenzierung und Gruppierung von Teilentladungssignalen bei Gleichspannung
Die Decarbonisierung und der damit verbundene Auf- und Ausbau von erneuerbaren Energien stellt neue Anforderungen an den Transport der elektrischen Energie über große Distanzen. Hierfür eignet sich die Hochspannungsgleichstromübertragung besonders, da diese im Gegensatz zur bisher ausgeführten Hochspannungsdrehstromübertragung geringere Übertragungsverluste aufweist.
Die Komponenten der Transporttrassen müssen für ihre Aufgabe entsprechend ausgelegt sein, wofür deren elektrisches Isoliersystem auf seine elektrische Festigkeit geprüft wird. Daneben muss der Zustand des elektrischen Isoliersystems auch hinsichtlich möglicher Defekte und Schwachstellen getestet werden, was durch eine sogenannte Teilentladungsprüfung geschieht. Im Gegensatz zur Prüfung unter Wechselspannung stehen bei einer Gleichspannungsbelastung aktuell keine praxistauglichen Methoden für eine zuverlässige und aussagekräftige Diagnose zur Verfügung. Aufgrund der fehlenden Phasenwinkelinformation ist eine Differenzierung der auftretenden Signale nicht trivial, wodurch gerade Störsignale einen enormen Einfluss auf das Analyseergebnis und weiterführend auf die Zustandsbewertung des Isoliersystems haben. Die vorliegende Forschungsarbeit leistet einen Beitrag zur Teilentladungsdiagnose unter Gleichspannungsbelastung durch die Einführung eines korrelations-basierten Algorithmus zur Differenzierung und Gruppierung der bei einer Teilentladungsmessung aufgezeichneten Signale. Hierbei arbeitet der Algorithmus ohne Parametervorgaben auch unter praxisrelevanten Bedingungen zuverlässig, was eine nachträgliche Analyse der separierten Ereignisse ermöglicht.
Die Qualifikation des Algorithmus erfolgt im kontrollierbaren Laborumfeld und mit Prüflingen im Labormaßstab. Weiterhin stellt sich der Algorithmus zwei bekannten und bewährten Differenzierungs- und Gruppierungsverfahren, um dessen Leistungsfähigkeit zu präsentieren.
Die getätigten Untersuchungen fanden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts AnalyTEG (Projektnr. 13FH200PX6) in Kooperation mit HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH statt
Input reduction for nonlinear thermal surface loads
A multiplicity of simulations is required to optimize systems with thermal transient processes in the presence of uncertain parameters. That is why model order reduction is applied to minimize the numerical effort. The consideration of heat radiation and convection with parameter-dependent heat transfer coefficients results in a nonlinear system with many inputs as these loads are distributed over the whole surface limiting the attainable reduced dimension. Therefore, a new input reduction method is presented approximating the input matrix based on load vector snapshots using singular value decomposition. Afterward, standard reduction methods like the Krylov subspace method or balanced truncation can be applied. Compared to proper orthogonal decomposition, the number of training simulations decreases significantly and the reduced-order model provides a high accuracy within a broad parameter range. In a second step, the discrete empirical interpolation method is used to limit the evaluation of the nonlinearity to a few degrees of freedom and proper orthogonal decomposition allows the fast adaptation of the emissivity. As a result, the reduced system becomes independent of the original dimensions and the computation time is reduced drastically. This approach enables an optimal method combination depending on the number of simulations performed with the reduced model