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    Spasmodic Torticollis

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    Niels Freckmann Hamburg, den 15.12.1997 Kurzfassung der Habilitationsleistungen In meiner Habilitationsschrift wird der ätiologisch unge- klärte "Torticollis spasmodicus" (TS) unter besonderer Be- rücksichtigung von Pathogenese und operativer Behandlung abgehandelt. Der TS ist als eine auf die Halsmuskulatur be- grenzte Bewegungsstörung definiert. Die wichtigsten Hypothe- sen zur Pathogenese des TS sind die einer psychogenen Gene- se, die vestibularis-/labyrinthäre Hypothese, die Formatio reticularis-Hypothese und die Basalganglien-Hypothese, die allgemein die breiteste Unterstützung gefunden hat. Eine kausale Behandlung des TS ist nicht bekannt. Die Ergebnisse stereotaktischer Operationen sind ebenso unbefriedigend wie der Rhizotomie der Vorderwurzeln C1 bis C3 (50% bis 70% Bes- serungen), zumal diese Eingriffe destruktiver Natur sind. Auf der Basis eigener klinischer, anatomischer und elektro- myographischer Befunde, sowie anhand der Daten von 46 ope- rierten Torticollis-Patienten wird die Theorie einer einsei- tigen für den TS verantwortlichen Störung propriozeptiver Afferenzen aus den Kopfgelenken entwickelt. Die operative Behandlung des "reinen" TS erfordert dementsprechend einen neuen, peripheren Ansatz. Ziel der von uns angegebenen "bi- lateralen mikrochirurgischen Lyse der spinalen Accessorius- wurzeln" (BMLA) ist die Symmetrisierung des afferenten Reiz- stromes aus der Regio craniocervicalis zur Formatio reticu- laris und somit eine Unterdrückung einseitig überschie~ender efferenter Impulse. Die BMLA ist im Vergleich zu anderen Operationsverfahren wenig destruktiv und hat kaum Nebenwir- kungen. Folgende Ergebnisse (n=37) wurden erreicht: 7 mal kam es zu einer völligen Rückbildung der Symptomatik, 11 mal bestanden noch geringe Rest-Symptome und 13 mal war eine Besserung zu beobachten. Bei drei Patienten blieb der Zu- stand unverändert und zwei mal stellten wir eine Verschlech- terung fest. Ein Patient starb an den Folgen einer Revision. Bei TS-Patienten fanden sich zu 82% Anastomosen zwischen Accessoriuswurzel und Hinterwurzel C1. Im normalen Sektions- gut war dies in nur 46% der Fall. Au~erdem lagen bei 2/3 der TS-Fälle Kompressionen der Accessoriuswurzeln mit Hinweisen auf degenerative Veränderungen vor. Für den TS wird daher eine anatomische Prädisposition postuliert. Bei isolierter Betrachtung der Patienten mit rein horizontalem oder rotato- rischem TS (n=27) fiel auf, daß hier, bis auf eine Ausnahme, Besserungen erzielt wurden (96%). Bei 10 Patienten mit kom- binierter Torticollis-Symptomatik sahen wir nur 6 Besserun- gen, bei 4 Patienten sprach der weitere postoperative Ver- lauf für das Vorliegen eines Torticollis dystonicus mit zen- tralmotorischer Ursache. Dies unterstreicht die Bedeutung der Differentialdiagnose für die Therapie. Stereotaktische Eingriffe sollten auf nachgewiesene zentralmotorische Beweg- ungsstörungen beschränkt werden: Hier konnten wir bei 19 von 20 Patienten eine Besserung der Symptomatik erzielen

    The Influence of the Haiku on Imagism, Modern Art and Literature : Studies of English and American Poetry

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    Die Dissertation beleuchtet das japanische Haiku (Entstehungsgeschichte, Begriffsdefinition, Struktur und Inhalt, die Perspektive des Autors), seinen Weg in den Westen (die philosphischen Voraussetzungen, den Beginn der lyrischen Moderne in Frankreich) und im ersten Hauptteil den Einfluss des Haiku auf die Dichtung Ezra Pounds (u.a. die Technik der „super-position“) und der Imagisten, die in erster Linie an der bildtechnischen Struktur des Haiku interssiert waren: T.E. Hulme, F.S. Flint, Hilda Doolittle, Richard Aldington, Amy Lowell, John Gould Fletcher. Es folgt eine Analyse imagistischer Haiku-Strömungen nach dem Ersten Weltkrieg im Werk von: William Butler Yeats, Ernest Hemingway, Adelaide Crapsey, Carl Sandburg, T.S.Eliot, William Carlos Williams, e.e.cummings, Wallace Stevens und weiterer Autoren. Der zweite Hauptteil der Dissertation untersucht den Einfluss des Haiku auf die Dichtung der „Beat Generation“, die den japanischen Dreizeiler strukturell nutzte und das Haiku als eine Form von zen-buddhistischem Lebensausdruck verstand. Untersucht wird das Haiku-Verständnis der „Beat Poets“ und die Einarbeitung in Werke ihrer Hauptvertreter: Allen Ginsberg (u.a. Funktion und Gebrauch des Haiku im Langgedicht „Howl“), Jack Kerouac, Gary Snyder, Philip Whalen, Gregory Corso und Lawrence Ferlinghetti. Der anschließende Abschnitt geht schwerpunktmäßigen Haiku-Strömungen nach dem Zweiten Weltkrieg nach, der Verbreitung des Haiku im Zeichen des Zen-Buddhismus, seinen Bezügen zur Konkreten Poesie sowie Haiku-Passagen im Werk einzelner Autoren, wie Aldous Huxley, Wystan Hugh Auden, Jerome David Salinger, den „Black Poets“ und „Black Mountain Poets“, William Stanley Merwin, Robert Bly, Cid Corman und dem „Mentor“ der „Beat Poets, Kenneth Rexroth. In einem abschließenden Teil der Dissertation wird die Entstehung einer englischsprachigen Haiku-Dichtung beleuchtet, ebenso mit Blick auf den deutschsprachigen Raum, und der Beginn einer außerliterarischen “Haiku-Kultur” (Film, Musik, Tanz; Schulunterricht, Poesietherapie) bis zu Beginn der 80er Jahre. Zahlreiche live-Interviews mit Wissenschaftlern aus Japan, in den USA, Kanada und Deutschland, mit Autoren wie Allen Ginsberg, Gary Snyder, Philip Whalen, Gregory Corso, Kenneth Rexroth, mit Künstlern, Pädagogen und Ärzten geben neben den mehr als neunhundert zitierten Literatur-quellen ein lebendiges Zeugnis vom starken Einfluss des Haiku auf Imagismus und jüngere Moderne.The dissertation examines the Japanese haiku (covering the history of its origin, definition of term, structure and content, the author's perspective), its path to the West (the philosophical conditions behind it and the beginning of the lyrical modernity in France) and, in the first major section, the influence of the haiku on the writings of Ezra Pound (including an examination of his technique of "super-position") and of the Imagists, who were primarily interested in the technical construction of the image in the haiku: T.E. Hulme, F.S. Flint, Hilda Doolittle, Richard Aldington, Amy Lowell, John Gould Fletcher. This first section is followed by an analysis of the currents in Imagist haiku writing after the First World War. It covers the works of William Butler Yeats, Ernest Hemingway, Adelaide Crapsey, Carl Sandburg, T. S. Eliot, William Carlos Williams, e.e. cummings, Wallace Stevens and other authors. The second main part of the thesis examines the influence of haiku on the poetry of the "Beat Generation," which adopted the structure of the Japanese haiku and understood the haiku as a poetic expression of Zen Buddhism. I investigate the Beat Poets’ understanding of the haiku and there is an examination of the way the haiku was incorporated in the works of the main representatives of this genre: Allen Ginsberg (including a study of the function and use of the haiku in his long poem "Howl"), Jack Kerouac, Gary Snyder, Philip Whalen, Gregory Corso and Lawrence Ferlinghetti. The following section focuses on the haiku currents after the Second World War, the spread of haiku under the influence of the increase in popularity of Zen Buddhism, its references to concrete poetry, and on haiku passages in the works of individual authors, such as Aldous Huxley, Wystan Hugh Auden, Jerome David Salinger, the Black Poets and Black Mountain Poets, William Stanley Merwin, Robert Bly, Cid Corman and the "mentor" of the Beat Poets, Kenneth Rexroth. The final part of the dissertation highlights the emergence of an English-language haiku poetry. We also look at haiku in the German-speaking world, and at the beginning of an extra-literary “haiku culture” (in film, music, dance, school lessons, poetry therapy) up until the beginning of the 1980s. Numerous live interviews with researchers from Japan, the USA, Canada and Germany, and with authors such as Allen Ginsberg, Gary Snyder, Philip Whalen, Gregory Corso, Kenneth Rexroth, with artists, teachers and with doctors, together with the more than nine hundred cited literature sources, provide a lively testament to the strong influence of haiku on Imagism and on early modern literature and culture

    Dithiocarbamidsäure-Carbonsäure-Anhydride : Synthese, Stabilität und Reaktivität

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