Ministry for Environment, Agriculture, Conservation and Consumer Protection
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Rezension: Leo Sibomana und Matthias Brack 2021. Legenden, Märchen und Fabeln aus Ruanda
Navigating The Fragmented Online Music Licensing Landscape In Europe A Legislative Compass In Sight?
Online exploitation of musical works allows consumers in the European Union (EU) to enjoy tens of millions of musical works from a place and at a time of their choice. While the Title III of the EU Collective Rights Management (CRM) Directive contributed to re-shaping the EU multi-territorial online music licensing market, it did not adequately facilitate licensing for online use of musical works on a multi-territorial level in the EU. This article seeks to answer the question as to which legislative measures should be introduced to facilitate licensing practices and to lower transaction costs in order to enable market entry of new online music services in Europe. In order to answer this question, this article analyses relevant provisions of the Title III of the CRM Directive and problematic aspects of their application to different licensors. Furthermore, legislative and soft law documents on the EU level as well as cooperation initiatives among CMOs are evaluated in order to assess whether past initiatives can be considered by the EU legislator. Finding answers to these questions seems relevant in the light of possible re-evaluation of multi-territorial licensing practices on the legislative level in April 2021, as foreseen by the CRM Directive
"Die Märchen kommen aus den Maschinen selber …"
Der Essay setzt sich weniger mit dem "Vorne" und "Hinten" in der Architektur Mies van der Rohes auseinander als mit der "produktiven Spannung" dazwischen. Mies selbst spricht von seiner Konstruktion als "Struktur". Er will durch bekannt-lapidare Konstruktionen eine Gestalt schaffen, die in Anerkennung des technisch-abstrakten Ausdrucks seiner "Epoche", die Unterscheidung zwischen dem "Elementaren" und "Banalen", von "Prosa" und "Poesie" aufrecht erhält. Am Element der Säule zeigt sich zunächst die architekturhistorische Kontinuität von Mies Baugedanken – aber auch die spezifische Weiterentwicklung des Themas. Diese gelingt durch eine Raumwirkung, die das Zusammenspiel der technischen Bedeutungsform mit dem ästhetischen Natureindruck befördert, wie anhand einer Betrachtung der Integration von Kunstwerken und Landschaftspanoramen in den architektonischen Raum dargestellt wird. Gedanklich stützt sich Mies dabei vor allem auf die Schriften des katholischen Theologen Romano Guardinis, der die "Einheit der Gegensätze" – von "Intuition" und "Verstand" – u.a. in der Kulturlandschaft entdeckt: in darin eingebetteten Häusern, einer Natur, die ihre ästhetische Bedeutung erst im "Durchwohnen" erhalte. Darin wird ein Leitthema von Mies architektonischer Haltung erkannt: im lebendigen Dialog zwischen Haus und Landschaft, von Konstruktion, Raum und Erscheinung, den erst ein "Wohnender" führen könnte. Mies spricht von einer "organischen Ordnung"
Against the Plan
European integration subverts our common understanding of “the rear view,” as it openly rejects planning or finality and, instead, unfolds as a gradual process, exploiting the spillovers and unintended consequences that occur when multiple states come together. The hypothesis of this study is that, within such fragmented system, walking in a straight line, having a goal and knowing where to go undermine the possibility of building. Con- versely, the buildings in the limelight result from a zigzag process, driven by contingency and informality. What is purposely designed as a front view tends to remain on paper due to a widespread concern for and distrust in the power of planning and, over time, that space is occupied by objects that respond to the logic of the rear view. The following analysis traces two case studies that illuminate how this tension played out in the early part of the integration process: on the one hand, a set of unplanned buildings that marked the spontaneous entrenchment of Brussels as the primary seat of the European institutions; on the other hand, a set of unbuilt plans for a single European capital on the Franco-German border. This is a unique op- portunity to explore how things get shaped and built within our complex, supranational system
Eine quantitative Studie in der Arbeitsdomäne der plattformbasierten Arbeit
Die plattformbasierte Arbeit ist ein stetig wachsender und kaum erforschter Beschäftigungsbereich. Insbesondere Sichtweise, Bewertung, Perspektive und Entwicklung der MitarbeiterInnen werden gegenwärtig und bezogen auf die zukünftigen Herausforderungen zu selten berücksichtigt. Ziel dieses Artikels ist es, die Ergebnisse einer Online-Umfrage (N=81) zu präsentieren, die 2018 in Deutschland durchgeführt wurde. Von besonderem Interesse waren die folgenden Fragen: (1) Was sind soziodemografische Merkmale von plattformbasierten Arbeitspersonen? (2) Welche typischen Arbeitsbedingungen gibt es für plattformbasierte Arbeitspersonen? (3) Wie zufrieden sind die Beteiligten mit der plattformbasierten Arbeit? Die TeilnehmerInnen der Umfrage waren überwiegend männlich und jungen Alters, wiesen jedoch unterschiedliche Bildungshintergründe auf. Sie arbeiten überwiegend von zu Hause aus, selten jedoch in den Abendstunden oder am Wochenende. Insgesamt zeigten sich rund zwei Drittel relativ zufrieden.The platform-based gig economy is an increasingly growing area of employment that has hardly been researched. In particular, the view, assessment, perspective, and development of the employees are still and in relation to future challenges rarely taken into account. The aim of this article is to present the results of an online survey (N=81) conducted in Germany in 2018. The following questions were of particular interest: (1) What are sociodemographic characteristics of platform-based workers? (2) What are typical working conditions of platform-based work? (3) How satisfied are those involved in platform-based work? The participants of the survey were predominantly male and of younger age, yet with diverse educational backgrounds. They often work from home, apart from the evenings or weekends. Overall, about two thirds stated to be relatively satisfied
Ansätze einer kritischen Analyse
In einer dynamischen und komplexen Welt sind Szenariomethoden nützliche Instrumente, um die Auswirkungen zukünftiger Entwicklungen zu verstehen bzw. die Gestaltung der Zukunft zu unterstützen. Nach ihrer Einführung im Verteidigungssektor in den 1960er Jahren wurde die Szenariomethodik in vielen Bereichen eingesetzt und an die unterschiedlichen Bedürfnisse angepasst, was zu einer Vielzahl an Variationen und Kombinationen der Szenariomethoden führte. Auf der Grundlage einer umfangreichen Literaturrecherche und jahrelanger praktischer Erfahrung reflektieren wir in diesem Artikel den Status quo von Forschung und Anwendung. Wir identifizieren, wie und für welche Zwecke die Methodik in der Praxis am besten eingesetzt werden kann.
Wir unterscheiden fünf mit Szenarien verbundene Zielkategorien und entwickeln ein Prozessmodell, das bisherige Ansätze zusammenführt. Wir befassen uns mit der konkreten Ausgestaltung der Teilschritte des Prozesses (Methodenvarianten), mit Methodenkombinationen sowie mit alternativen Methoden. Des Weiteren identifizieren wir mögliche Erfolgsfaktoren und potenzielle Fallstricke. Schließlich werden noch offene (Forschungs-)Fragen formuliert, die auf Basis der vorliegenden Bestandsaufnahme zu Systematisierung, Qualitätssicherung und Evaluation beitragen können, etwa durch ein Entscheidungsunterstützungskonzept zur Prozessoptimierung samt Methodenauswahl
Mit Social Learning Environments (SLE) vom Lehren zum Lernen im digitalen Raum
Als Teil des Wissenschaftssystems setzt sich die TH Köln beständig mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen in Beziehung. In der Gestaltung kompetenzorientierter Lernsettings, wie dem problem-, projektbasierten oder forschenden Lernen, stellt sie gesellschaftliche Transformationsprozesse und die Sicht der Studierenden ins Zentrum. Studierende sollen eine aktive Rolle im Lernprozess übernehmen und ihr Studium, ihren Lernverlauf sowie ihre Zusammenarbeit selbständig gestalten. Für die damit verbundenen Herausforderungen mangelt es im digitalen Raum noch immer an nutzerfreundlichen Lösungen. Auch in der aktuellen Corona-Situation scheinen die digitale Lehre und das Lernen immer noch in einem Experimentierraum stattzufinden, wo häufig im Sinne eines Emergency Remote Teachings (ERT) die Präsenzlehre lediglich in ein digitales Format überführt wird und die Möglichkeiten der Online Lehre nicht vollumfänglich ausgeschöpft werden (vgl. Hodges et. al 2020). So werden traditionelle Szenarien zur Vermittlung von Inhalten in Webkonferenzen bevorzugt eingesetzt anstatt studierendenzentrierte Lernszenarien über soziale Lernplattformen (vgl. Goertz/Hense 2021). Letztere scheinen nicht im Fokus zu stehen, vermutlich mangels Erfahrung (vgl. Kreidl/Dittler, 2021: 192) oder durch die vermittelnden Formate, welche die Hochschullehre dominieren (vgl. Kerres/Schmidt, 2012: 180).
Zur Veränderung dieser Perspektive und zur Unterstützung von sozialen Lernsettings wird in diesem Beitrag die Umsetzung einer Lehr- Lerncommunity (LLC) an der TH Köln beschrieben, in der traditionelle Lernformen mittels des Learning Management Systems Ilias mit aktivierenden Lernformen durch den Einsatz des Social Learning Environments THspaces zu einer flexiblen und modularen Lernumgebung kombiniert werden.As part of the academic and scientific community, the TH Köln constantly deals with processes of social change. In the design of competence-oriented learning settings, such as problem- project- or research-based learning, the TH Köln places social transformation processes and the students' perspective at the centre. Students should take an active role in the learning process and the responsibility for their studies, their learning and their cooperation. But there is still a lack of user-friendly solutions for such learning scenarios in the digital space. Even in the current Corona situation, digital teaching and learning still seem to take place in an experimental space, where often, in the sense of Emergency Remote Teaching (ERT), face-to-face teaching is merely transferred into a digital format (cf. Hodges et. al 2020). The possibilities of online teaching are not fully exploited. Traditional scenarios as lectures in web conferences are preferred to student-centred learning via social platforms (cf. Goertz/Hense 2021). Competence-oriented learning seem not to be in the focus, maybe due to a lack of experience (cf. Kreidl/Dittler, 2021: 192) or due to the lecturing formats that dominate university teaching (cf. Kerres/Schmidt, 2012: 180).
To change this perspective and to support social learning settings, this paper describes the implementation of a digital Teaching and Learning Community at the TH Köln, in which traditional forms of learning are combined with active forms by using the Learning Management System Ilias and the Social Learning Environment THspaces to create a flexible and modular learning environment
Analysis and experimental investigation of a handling process in plant breeding with regard to the applicability of an automated gripping system
Der Einsatz von industriellen Robotern, insbesondere der von kollaborativen Robotern, spielt in der Landwirtschaft noch eine sehr geringe Rolle. Dabei können die sogenannten Cobots einen starken Beitrag zur Effizienzsteigerung leisten. Besonders vielversprechend hat sich hierfür der Prozess des Umtopfens von Jungpflanzen herausgestellt. In diesem Beitrag wird ein Ansatz vorgestellt, wie solch eine Automatisierung aussehen kann. Im Vordergrund der Betrachtung steht eine experimentelle Untersuchung des verwendeten Soft-Gripping-Greifers auf die Eignung für eine pflanzen-schonende Handhabung. Zusätzlich wird eine Einschätzung abgegeben, ob ein wirtschaftlicher Einsatz eines solchen Systems in einem betrachteten Unternehmen möglich ist.The use of industrial robots, especially that of collaborative robots, still plays a very minor role in agriculture. The so-called cobots can make a strong contribution to increasing efficiency. The process of repotting young plants has proven to be particularly promising. Here an approach is presented of what such an automation can look like. The focus here is on an experimental examination of the soft-gripping gripper used for its suitability for handling that is gentle on plants. In addition, an assessment is made as to whether such a system can be used economically in a company under consideration
Optimierung des Container Relocation Problems mittels Reinforcement Learning
This paper presents an optimization method of Container Relocation Problem (CRP) via Reinforcement Learning (RL) based on heuristic rules. The method to calculate theoretical lowest relocation rate is also briefly explained. As the result, training models for different dimensional bays are provided. Compared to the theoretical value, the result relocation rate is acceptable with high inference speed. Furthermore, extended CRP in block will be briefly demonstrated.In dieser Arbeit wird eine Optimierungsmethode für das Container Relocation Problem (CRP) mittels Reinforcement Learning (RL) vorgestellt, die auf heuristischen Regeln basiert. Eine Methode zur Berechnung der theoretisch niedrigsten Relocation Rate wird ebenfalls erläutert. Als Ergebnis werden Trainingsmodelle für unterschiedlich dimensionierte Bays bereitgestellt. Verglichen mit dem theoretischen Wert, ist die Relocation Rate zufriedenstellend und die Inferenz-Geschwindigkeit hoch. Außerdem wird eine erweiterte Version des CRPs die sich auf einen ganzen Containerblock bezieht, präsentiert