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    Von Nachrichten zu Netzwerken. Textbasierte Methoden zur Messung interorganisationaler Beziehungen

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    Die Erhebung interorganisationaler Netzwerkdaten ist komplex und zeitintensiv. Bisher beziehen sich automatisierte Erhebungen vornehmlich auf rechtliche oder finanzielle Beziehungen (beispielsweise Eigentum). Darüber hinaus sind auch strategische Beziehungen von hoher Relevanz, die aber selten unter eine Berichtspflicht fallen. Obwohl deren Aufnahme und Beendigung häufig öffentlich in den Medien kommuniziert werden, bleiben diese Daten bei der Konstruktion interorganisationaler Netzwerke meist unberücksichtigt. Basierend auf Schwenkler und Zheng (2020) geht dieser Beitrag der Frage nach, inwiefern Zeitungsartikel für die Datenerhebung im Kontext interorganisationaler Netzwerke genutzt wer-den können. Dabei präsentiert er eine beispielhafte Erhebung über die API-Schnittstelle der London Stock Exchange Group (LSEG), die die Beziehungen zwischen Unternehmen anhand der Häufigkeit einer entsprechenden Berichterstattung im jeweiligen Jahr erfasst. Der aktuelle Stand des Projekts deutet bereits auf methodische Herausforderungen hin. Diese bestehen vor allem in der Messung der Stärke von Beziehungen, der zeitlichen Bestimmung von Beziehungen sowie ihrer thematischen Klassifikation. Der vorliegende Beitrag soll unter anderem diskutieren, inwiefern Large Language Models (LLM) eine mögliche Lösung für diese Herausforderungen darstellen. Damit fokussiert er sich vor allem darauf, skalierbare Erhebungstechniken für die Netzwerkforschung zu testen, um bestehende Ansätze in diesem Feld weiterzuentwickeln

    Integritäts- und Compliance-Management als Corporate Governance

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    Stärkung der Krisenmanagement-Kapazitäten lokaler Verwaltungen: Lehren aus der COVID-19 Pandemie

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    Bereits im März 2020 bezeichnete die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel die COVID- 19 Pandemie als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen seit dem zweiten Weltkrieg. Drei Jahre später, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 05. Mai 2023 den globalen Gesundheitsnotstand für beendet erklärte, hatte das Virus allein in Deutschland 173.307 Todesopfer gefordert. Obwohl COVID-19 inzwischen nicht mehr als Pandemie eingestuft wird, ist davon auszugehen, dass künftig weitere Krisen ähnlicher oder sogar größerer Tragweite auftreten werden. Daher besteht ein breiter Konsens über die Notwendigkeit, Lehren aus der Pandemie zu ziehen. Dieses Anliegen wurde 2025 auch von der neuen Bundesregierung aufgegriffen. In ihrem Koalitionsvertrag legte sie die Einsetzung einer Enquete-Kommission fest, die ein Gesamtbild der Pandemie erstellen und die staatlichen Maßnahmen analysieren soll. Im Rahmen dieser Aufarbeitung ist es unerlässlich, nicht nur das Handeln von Bund und Ländern, sondern auch die Rolle der lokalen Verwaltung zu beleuchten, die während der Pandemie an vorderster Front agierte

    Städte und KI: Zwischen Aufbruch und Verantwortung

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