Hochschulbibliographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
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    Mensch-zentrierte variantenreiche Produktion

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    Die Digitalisierung und Automatisierung der industriellen Montage wird weiter voranschreiten. Dennoch wird dem Menschen in der variantenreichen Einzel- und Kleinserienmontage auch in Zukunft eine entscheidende Rolle zukommen. Arbeitssysteme müssen deshalb so gestaltet werden, dass der Mensch im Zentrum der Überlegungen steht. An einem praktischen Beispiel wird demonstriert, dass die Integration von Werkern in diesen Gestaltungsprozess eine hohe Akzeptanz des späteren Arbeitssystems erzeugt. Gleichzeitig werden aber auch Lösungsideen und Anforderungen erzeugt, die einen Bedarf an einfachen Assistenzsystemen dokumentieren

    Gleiches Recht auf Arbeit? : Werkstätten für behinderte Menschen zwischen Exklusionsverwaltung und Inklusionsvermittlung

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    Das Konstrukt der Region sowie auch die Vorstellung von inklusiv gestalteten (regionalen) (Dienstleistungs-)Infrastrukturen werden in jüngerer Zeit in ganz unterschiedlichen Kontexten diskutiert. Für eine Verständigung über Zuständigkeits- und Diskursgrenzen hinweg werden daher in dem Sammelband verschiedene Ansätze aus (sozial-)pädagogischen, (sozial-)politischen, kulturellen, planerischen und ökonomischen Arbeitsfeldern auf die Perspektive einer »regionalen Inclusiveness« bezogen. Dabei erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff der »Region« als sozial konstruiertem Raum und den Möglichkeiten und Grenzen einer auf Region bezogenen Inklusionsperspektive

    Using microtasks to enhance the recognition of receipt entities to keep track of expenses

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    Optical character recognition (OCR) has improved significantly in recent years and is used in various domains. However, OCR results are still error-prone and heavily depend on the quality of both the picture taken and the printed text. This makes it hard to achieve reliable OCR results in domains confronted with, for example, text fonts that are difficult to recognize, pale ink, or crumpled paper, and the problem can be exacerbated when taking pictures with a smartphone camera. One approach to fixing spelling errors is crowdsourcing, which relies on the concept of the wisdom of crowds. This concept states that a group of people can arrive at a better decision than an individual. We investigated crowdsourcing and gamification in the domain of receipt capturing for expense tracking, as we found evidence that users are interested in this but shy away from the required effort. We developed a smartphone budgeting app that supports tracking expenses by taking pictures of receipts to extract relevant entities such as the total sum, store name, individual articles and their corresponding prices, and a categorization of each article. To enhance the recognition algorithm, we used outcomes from different microtasks solved by users of our app. Completing these microtasks is not motivated by monetary rewards; instead, we use gamification—the use of game elements in non-game contexts

    Wirkungen der Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen: Perspektiven von Beschäftigten

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    Mario Schreiner stellt in seinem Beitrag die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie mit Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vor. In dieser wurden die Auswirkungen der Werkstattbeschäftigung bezogen auf gesellschaftliche Teilhabe und soziale Anerkennung erfasst. Neben diversen Perspektiven zu den Folgen einer Beschäftigung in den WfbM, werden im Rahmen der Analyse des empirischen Materials vier unterschiedliche Typen von Werkstattbeschäftigten beschrieben. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund aktueller menschenrechtlicher Anforderungen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, wie sie beispielsweise in Artikel 27 der Behindertenrechtskonvention formuliert werden, dargestellt und mit den Perspektiven der Befragten kontrastiert. In seinen Ausführungen kommt der Autor zu dem Schluss, dass WfbM aus sozialhistorischer Perspektive eine wohlfahrtsstaatliche Errungenschaft darstellen, die aber – nicht zuletzt basierend auf den ambivalenten Einschätzungen ihrer Beschäftigten – durchaus einer kritischen Weiterentwicklung, wenn nicht sogar einer grundlegenden Reform bedürfen. Für eine solche Entwicklung der WfbM erscheint das vorgelegte BTHG nur bedingt geeignet zu sein

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