Hochschulbibliographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
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Teilhabe am Arbeitsleben : die Werkstatt für behinderte Menschen aus Sicht der Beschäftigten ; Dissertation an der Universität Kassel
Mitbestimmung light? : die Reform der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung durch das Bundesteilhabegesetz. Teil I: Mitbestimmungsrechte und Ressourcenstärkung
In ihrem zweiteiligen Beitrag befassen sich Viviane Schachler und Mario Schreiner mit den Neuerungen der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO) durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Im ersten Teil geben die Autoren insbesondere einen Überblick über die allgemeinen Aufgaben und Strukturen der Werkstatträte sowie über das Ausmaß der durch die Verordnung eingeräumten Beteiligungsrechte.
Indem die mit dem BTHG eingeführten Neuregelungen anstelle der bisherigen Mitwirkungsrechte nunmehr teilweise Mitbestimmungsrechte vorsehen, werden, wie die Autoren hervorheben, die Partizipationsmöglichkeiten in WfbM einerseits gestärkt. Wie sie andererseits resümieren, bleiben die Befugnisse der Werkstatträte auch nach der Reform deutlich hinter den im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) vorgesehenen Beteiligungsrechten zurück.
Die Reihe wurde 2019 mit einem dritten Beitragsteil zu Komponenten der Inanspruchnahme ergänzt
Digital Leadership in der Finanzdienstleisterindustrie – werden etablierte Banken oder FinTechs die digitale Zukunft gestalten?
Key Success Drivers of Innovative Technologies: Empirical Analysis of Consumers' Acceptance of Mobile in-store Payment
Zusammenarbeit von Mensch und Roboter - Kooperieren wir noch oder kollaborieren wir schon?
Akutell werden viele Szenarien diskutiert, wie die Arbeit in den Fabriken der Zukunft aussehen kann. Die Visionen reichen bis hin zu Aufträgen, die sich selbstständig den Weg durch Fabriken suchen und in denen Menschen und Roboter Hand-in-Hand an gleichen Produkten arbeiten. Diese Szenarien werden in der Industrie mit großem Interesse verfolgt, weil sie Chancen zur Steigerung der globalen Wettbewerbsfähigkeit bieten. Ein viel diskutiertes Anwendungsfeld ist dabei die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter. Der Aufsatz geht auf die kritischen Fragen ein, wie viel echte Mensch-Roboter-Kollaborationen heute bereits existiert und was echter Kollaboration noch im Wege steht
Doppelte Pflicht zur körperlichen Bestandsaufnahme aufgrund der Bildung eines Rumpfgeschäftsjahres?
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung nach § 32 SGB IX-RegE : Eckpunkte der Ausgestaltung und Stand der Diskussionen
In seinem Beitrag setzt sich Mario Schreiner mit der im Rahmen des BTHG geplanten Schaffung einer ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (§ 32 SGB IX-RegE) auseinander, welche mit einer Neuausrichtung des Rehabilitations- und Teilhaberechts einhergeht. Während der Regierungsvorschlag zur Schaffung einer unabhängigen Teilhabeberatung sowohl in Fachkreisen als auch bei den Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen einerseits auf breite Zustimmung stoße, werde andererseits auf einen dringenden Änderungsbedarf hingewiesen.
Im Mittelpunkt stehe dabei vor allem die Forderung, verbindliche Regelungen zur konkreten Ausgestaltung der Beratungsangebote zu schaffen und den flächendeckenden Zugang durch einen Rechtsanspruch sicherzustellen. Über die nähere Ausgestaltung der Qualitätssicherung und hinsichtlich der Frage nach der Trägerschaft unabhängiger Beratungsangebote habe bislang indessen keine Einigung zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen erzielt werden können.
In seinem Ausblick weist der Autor darauf hin, dass sich die Frage, ob und welche Änderungen ggf. einbezogen werden, letztlich im weiteren Gesetzgebungsprozess zu klären sind