Hochschulbibliographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
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Der lange Schatten der Finanzkrise : Bestimmungsfaktoren fiskalischer Sparpakete in der OECD-Welt
Wie begegneten OECD-Demokratien der aufziehenden Staatsschuldenkrise? Weshalb haben manche Länder umfangreiche Konsolidierungspakete
geschnürt, während andere an einer expansiven Fiskalpolitik festhielten? Und was
erklärt die Unterschiede in der Zusammensetzung von Sparprogrammen? Die vorliegende Abhandlung stellt die Resultate zweier QCA-Berechnungen vor, um diesen
Fragen nachzugehen. Forschungsleitend sind dabei etablierte Theorieansätze der vergleichenden Policy-Forschung und der politischen Ökonomie. Was die Größe von
Sanierungsprogrammen angeht, unterfüttert die Studie die Intuition der Varieties of
Capitalism-Literatur. Demnach verzeichnen koordinierte Marktökonomien nur dann
entschiedene Sparpolitik, sofern großer fiskalischer Anpassungsdruck auf sie einwirkt. Liberale Marktwirtschaften halten dagegen linke und zentristische Parteien
zu durchgreifenden Haushaltsreformen an, vorausgesetzt, gering fragmentierte Kabinette erleichtern die Konzeption großer Sparpakete. Distinkte Parteieneffekte, die
unabhängig von anderen Determinanten auftreten, können hingegen nicht nachgewiesen werden. Vielmehr bedarf es selbst akuten Problemdrucks, damit liberale
Regierungen auf einen Kurs restriktiver Fiskalpolitik einschwenken. Mit Blick auf
die Zusammensetzung von Konsolidierungsmaßnahmen widerspricht die Abhandlung den Erwartungen der klassischen Parteiendifferenzlehre. So waren es gerade
linke und christdemokratische Mehrheiten, die in Koordinierten Marktwirtschaften eine schwerpunktmäßige Kürzung von Staatsausgaben durchgesetzt haben. Dagegen
haben marktfreundliche Kabinette in CMEs angesichts hoher öffentlicher Ausgabenquoten Steuererhöhungen auf den Weg gebracht. Schwache Gewerkschaften begünstigen indessen sowohl unter marktaffinen wie auch linken und christdemokratischen
Regierungen eine überwiegende Kürzung von Staatsausgabe
Das Verhältnis der Industrieländer zur Dritten Welt. Eine wirtschaftsethische Analyse anhand von ausgewählten Länder- und Unternehmensstudien
Der vorliegende Sammelband widmet sich dem Verhältnis der Industrieländer zur Dritten Welt. Eine wirtschaftsethische Analyse anhand von ausgewählten Länder- und Unternehmensstudien soll zeigen, wie die Wohlfahrt aller Beteiligten erhöht werden kann. Was waren die Fehler der Politik der vergangenen Jahrzehnte? Gibt es Beispiele, aus denen man allgemeine Verbesserungsvorschläge ableiten kann? Wie sind die Erfahrungen bei verschiedenen Entwicklungsländern? Was hat funktioniert? Beruhen die Beziehungen zwischen den beteiligten Staaten auf Ausgewogenheit, oder übervorteilt die eine die andere Seite? Dies waren Themenschwerpunkte des Masterseminars "Angewandte Wirtschaftsethik" an der HTW im Wintersemester 2017/18. Der erste Beitrag führt in das Gesamtthema ein, indem er die Grundlagen und Erfahrungen einer internationalen Entwicklungspolitik darstellt. Gibt es eine globale Ethik und was ist der ethische Rahmen, den die Leitlinien von OECD, Weltbank und IWF für global agierende Konzerne aufgestellt haben? Die nächsten Beiträge untersuchen die Investitions- und Entwicklungsperspektiven von ausgewählten Ländern Afrikas (zweiter Beitrag), Südamerikas (dritter Beitrag) und Asiens (vierter Beitrag) im Rahmen einer wirtschaftsethischen Analyse. Der fünfte Beitrag bewertet die internationale Öffentlichkeitsarbeit der NGOs am Beispiel von Greenpeace und dem WWF. Ziel ist es, die institutionelle globale Funktion der NGOs aufzuzeigen. Inwiefern und mit welchen Mitteln gelingt es ihnen, den fehlenden Ordnungsrahmen auf internationaler Ebene zu ersetzen und damit ethische Verstöße zu verhindern? Der letzte Beitrag des Sammelbands untersucht den Einfluss des Lobbyismus internationaler Konzerne in den Entwicklungsländern und den Industrieländern am Beispiel der deutschen Pharmaindustrie und der Automobilindustrie. Hier soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Entwicklungspolitik durch Lobbyismus beeinflusst wird. Der Sammelband schließt mit dem Fazit des Herausgebers
Der Status Quo des digitalen Personalmanagements in Deutschland: Ergebnisse einer Expertenbefragung
Antimuslimischer Rassismus quer gedacht: Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen (Integrations-)Diskursen
Wirtschaftsingenieurwesen International an der htw saar - Großes entsteht immer im Kleinen
Vortrag anlässlich der ICM 2018 – Konferenz zur Internationalisierung der Curricula in den MINT-Fächern, 14.-16. Februar 2018, TU Berli
Social capital and the impact of the recent economic crisis: Comparing the effects of economic and fiscal policy developments
In this contribution, we offer an analysis that evaluates the
impact of the recent financial and economic crisis on social
capital. An economic crisis offers a unique chance to study
people's associational lives, volunteering, network-making, and
trust-building under duress. Theoretical perspectives on the
relationship between social capital and economic development
emphasize a reciprocal relationship between the two. Therefore, we hypothesize that if economic performance is compromised, this might lead to an erosion of social capital. More
importantly, however, we also argue that states can actively
intervene by means of fiscal policy measures. We will illustrate
our approach by comparing 29 Organisation for Economic Cooperation and Development countries before and after the crisis. Using qualitative comparative analysis, we demonstrate
that imperatives related to fiscal policy stimuli provide leverage
on social capital development