Hochschulbibliographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
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Reformbedarf der Werkstätten für behinderte Menschen? : Perspektiven von Beschäftigten und rechtliche Entwicklungen durch das Bundesteilhabegesetz
Der vorliegende Beitrag greift die Perspektiven von Werkstattbeschäftigten zu ihrer gesellschaftlichen Teilhabe und sozialen Anerkennung auf, die durch ihre Werkstattbeschäftigung ausgelöst werden. Die von den Betroffenen formulierten Wahrnehmungen von und Wünsche an eine Teilhabe am Arbeitsleben werden in Relation zu den Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) gesetzt. Dabei erfolgt eine Einschätzung, inwieweit die von den Werkstattbeschäftigten formulierten Anforderungen mit der Rechtsreform und den darin enthaltenen neuen Varianten der Leistungserbringung ermöglicht werden könne
Teilhabe und Anerkennung : Maßstäbe der Werkstattbeschäftigung
,Doing Inclusion’ unterzieht den Inklusionsdiskurs einer kritisch-selbstreflexiven Analyse. Auf welche Weise verändert das, was gegenwärtig im Sinne der Umsetzung der UN-BRK unter Inklusion firmiert, die Wirklichkeit? Und wie wirken solchermaßen veränderte Realitäten auf das (politische, fachliche und praxisorientierte) Inklusionsverständnis zurück?
Die 26. InklusionsforscherInnentagung in Wartaweil reflektiert eine Momentaufnahme gesellschaftlicher Veränderungsprozesse zwischen Aktionsplanerstellung, Leitlinienentwicklung und Modellimplementation. Was aber ist der Maßstab für eine gelingende inklusive (pädagogische) Praxis, für inklusionsorientierte Fortschritte auf unterschiedlichen Ebenen? Was gehört zu einer inklusionsorientierten Entwicklung ganzer Gemeinwesen, die die Logik integrativer Leuchtturmmodelle durchbricht und selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe über biografische Schwellen hinweg erst ermöglicht?
Die Positionen reichen von der skeptischen Befürchtung, dass Inklusionsrhetoriken in einer nicht inklusiven Gesellschaft nicht geeignet erscheinen, die herkömmliche Integrationslogik zu überwinden, bis zum widerständigen Appell, die Radikalität des geforderten Paradigmenwechsels nicht preiszugeben
The Effects of Non-central Information Cues in Social Media Posts: An Eye-Tracking Experiment with High- and Low-Involvement Product Posts
The Importance of the Retail Marketing Instruments and their Perceived Conceptual Coherence in Building a Strong Retail Brand
Inklusiver Arbeitsmarkt? : eine Bilanz 10 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention
Der vorliegende Beitrag thematisiert das Grundbedürfnis nach Erwerbsbeteiligung und betrachtet die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen 10 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland. Im Fokus stehen die Entwicklungen der Erwerbsquote und die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen. Diese werden in Relation zu den aus der UN-BRK resultierenden Anforderungen gestellt. In diesem Zusammenhang wird auch die Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben als Alternativen zur Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beleuchtet. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen der Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung nach § 32 SGB IX-RegE : Eckpunkte der Ausgestaltung und Stand der Diskussionen
In seinem Beitrag setzt sich Mario Schreiner mit der im Rahmen des BTHG geplanten Schaffung einer ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (§ 32 SGB IX-RegE) auseinander, welche mit einer Neuausrichtung des Rehabilitations- und Teilhaberechts einhergeht. Während der Regierungsvorschlag zur Schaffung einer unabhängigen Teilhabeberatung sowohl in Fachkreisen als auch bei den Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen einerseits auf breite Zustimmung stoße, werde andererseits auf einen dringenden Änderungsbedarf hingewiesen.
Im Mittelpunkt stehe dabei vor allem die Forderung, verbindliche Regelungen zur konkreten Ausgestaltung der Beratungsangebote zu schaffen und den flächendeckenden Zugang durch einen Rechtsanspruch sicherzustellen. Über die nähere Ausgestaltung der Qualitätssicherung und hinsichtlich der Frage nach der Trägerschaft unabhängiger Beratungsangebote habe bislang indessen keine Einigung zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen erzielt werden können.
In seinem Ausblick weist der Autor darauf hin, dass sich die Frage, ob und welche Änderungen ggf. einbezogen werden, letztlich im weiteren Gesetzgebungsprozess zu klären sind