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    Der Einfluss der EZB-Leitzinsänderungen auf die Finanzierungsstruktur und Anzahl von M&A-Transaktionen: Eine empirische Analyse der letzten 5 Jahre

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    Die geldpolitischen Entwicklungen der Jahre 2020 bis 2025 markieren eine der dynamischsten Phasen in der jüngeren europäischen Wirtschaftsgeschichte. Nach einer historisch langen Niedrigzinsphase kam es ab Juli 2022 zu einer abrupten Zinswende der EZB. Diese äußerte sich in einer Leitzinsanhebung auf über 4% und einer anschließenden erneuten Leitzinsabsenkung. In einem wirtschaftlichen Umfeld, das zusätzlich durch Pandemieeffekte, geopolitische Krisen und hohe Inflation geprägt war, stellt sich die Frage, wie sich solche geldpolitischen Maßnahmen auf strategische Unternehmensentscheidungen auswirken – insbesondere im kapitalintensiven Bereich der M&A-Transaktionen. Obwohl theoretische Annahmen darauf hindeuten, dass steigende Zinsen sowohl eine Verschiebung der Finanzierungsstruktur durch einen geringeren Anteil an Fremdkapital als auch eine Dämpfung der Anzahl an Transaktionen bewirken müssten, und sinkende Zinsen das Gegenteil bewirken müssten, fehlten bislang belastbare empirische Belege unter den außergewöhnlichen Bedingungen der Jahre 2020 bis 2025.Die vorliegende Arbeit untersucht erstmals systematisch den Einfluss der Entwicklung des EZB-Leitzinses auf die Fremdkapitalquote und das Volumen von M&A-Transaktionen im Zeitraum von 2020 bis 2025. Durch die isolierte empirische Analyse der geldpolitischen Leitzinssteuerung – losgelöst von anderen makroökonomischen Variablen – und der Verbindung von klassischer Kapitalstrukturtheorie mit aktuellen Marktdaten wird ein eigenständiger Beitrag zum aktuellen Forschungsstand geleistet. Mittels einer dreistufigen Methodik bestehend aus Zeitreihenanalysen, grafischen Vergleichen und linearen Regressionsanalysen wird die Wirkungsrichtung zwischen Zinsniveau und Finanzierungsstruktur bzw. Transaktionsvolumen von M&A-Transaktionen überprüft.Entgegen den aufgestellten Hypothesen konnte kein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen Leitzins und Fremdkapitalquote festgestellt werden. Stattdessen zeigt sich ein unerwartet positiver Zusammenhang. Dieser lässt sich auf ein komplexes Zusammenspiel kontextueller Sonderfaktoren im Zeitraum 2020 bis 2025 zurückführen, zu dem unter anderem die Multiplikatorentwicklung der Unternehmensbewertung zählt. Des Weiteren konnte kein statistisch signifikanter Effekt zwischen Leitzinsniveau und Transaktionsvolumen nachgewiesen werden. Die empirischen Befunde legen nahe, dass M&A-Aktivitäten und deren Finanzierungsstrukturen in der Praxis von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst werden. Der Leitzins nimmt dabei zwar eine signifikante Rolle ein, jedoch kann er nicht als isolierter Bestimmungsfaktor verstanden werden. Dies weist darauf hin, dass klassische Kapitalstrukturtheorien in Zeiten multipler Krisen nur eine begrenzte Erklärungskraft besitzen und unterstreicht die Relevanz multidimensionaler Analysen für zukünftige Forschung.Monetary policy developments in the years 2020 to 2025 mark one of the most dynamic phases in recent European economic history. After a historically long period of low interest rates, the ECB made an abrupt turnaround in interest rates from July 2022. This resulted in a key interest rate increase to over 4% and a subsequent further reduction in the key interest rate. In an economic environment that was also characterised by pandemic effects, geopolitical crises and high inflation, the question arises as to how such monetary policy measures affect strategic corporate decisions - particularly in the capital-intensive area of M&A transactions. Although theoretical assumptions suggest that rising interest rates should cause both a shift in the financing structure through a lower proportion of debt capital and a reduction in the number of transactions, and that falling interest rates should have the opposite effect, there has so far been a lack of robust empirical evidence under the exceptional conditions of the years 2020 to 2025.This study is the first to systematically analyse the influence of the development of the ECB key interest rate on the debt ratio and the volume of M&A transactions in the period from 2020 to 2025. The isolated empirical analysis of the monetary policy key interest rate control - detached from other macroeconomic variables - and the combination of classical capital structure theory with current market data makes an independent contribution to the current state of research. Using a three-stage methodology consisting of time series analyses, graphical comparisons and linear regression analyses, the direction of effect between the interest rate level and the financing structure or transaction volume of M&A transactions is examined.Contrary to the hypotheses put forward, no significant negative correlation was found between the key interest rate and the debt ratio. Instead, an unexpectedly positive correlation was found. This can be attributed to a complex interplay of contextual special factors in the period from 2020 to 2025, including the multiplier development of the company valuation. Furthermore, no statistically significant effect between the key interest rate level and transaction volume could be proven. The empirical findings suggest that M&A activities and their financing structures are influenced by a variety of factors in practice. Although the key interest rate plays a significant role, it cannot be understood as an isolated determining factor. This indicates that classic capital structure theories only have limited explanatory power in times of multiple crises and underlines the relevance of multidimensional analyses for future research.ausgeführt von: Lara GoebelMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Digitale Technologien als Enabler für Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich damit, wie digitale Technologien als Enabler für nachhaltige Geschäftsmodelle in der österreichischen Energiebranche wirken. Die Nachhal-tigkeit ist ein sehr umfangreicher Begriff mit unterschiedlichen Zielgruppen. Sie hat in den letz-ten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Aus der technologischen Betrachtung ste-hen dabei die Technologien Digital Twin, Künstliche Intelligenz (KI), Blockhain und Internet of Things (IoT) im Mittelpunkt. Diese werden hinsichtlich ihrer Funktion, Anwendungen und Nachhaltigkeitswirkungen analysiert. Ziel dieser Arbeit ist es, die Herausforderungen und Po-tenziale der erwähnten digitalen Technologien, unter Betrachtung der Nachhaltigkeit, für öster-reichische Energieunternehmen aufzuzeigen. Weiters wird deren Einfluss auf bestehende sowie neu entstehende Geschäftsmodelle wissenschaftlich fundiert bewertet.Im ersten Schritt, nach der Übermittlung der relevanten Theorie, erfolgt eine Klassifikation der digitalen Technologien nach Funktion, Anwendung und Innovationspotenzial. Es wird darge-stellt, wie die Technologien ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit fördern können. Anschließend werden innovative Geschäftsmodelle wie Plattform- und Peer-to-Peer-Modelle, Energiegemeinschaften, virtuelle Kraftwerke und Energy-as-a-Service identifiziert und systematisch mit den digitalen Technologien verknüpft. Die Arbeit analysiert im weiteren Verlauf fünf österreichische Großunternehmen hinsichtlich ihres Digitalisierungsgrades und ihrer Innovationsfähigkeit. Hierbei wurden auf die letzten drei Jahre fokussiert. Es zeigt sich, dass zwei der untersuchten Unternehmen digitale Vorreiter sind, während die übrigen drei Unternehmen zurückhaltende Digitalisierungsstrategien verfol-gen. Anschließend wurden 4 Fallbeispiele aus dem globalen Umfeld der Energiebranche ana-lysiert, bei denen mittels Einsatzes digitaler Technologien Nachhaltigkeitsziele und -effekte erreicht wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass digitale Technologien traditionelle Geschäftsmodell erwei-tern und nachhaltigere Geschäftsmodelle ermöglichen. Die Arbeit schließt mit spezifischen Handlungsempfehlungen für Energieversorger und politische Akteure. Der abschließende Ausblick hebt hervor, dass Digitalisierung entscheidend zur Erreichung der Klimaziele beitra-gen kann und neue nachhaltige Marktchancen eröffnet.This master's thesis looks at how digital technologies act as enablers for sustainable business models in the Austrian energy sector. Sustainability is a very broad term with different target groups. It has become increasingly important in recent years. From a technological perspec-tive, the focus is on Digital Twin, artificial intelligence (AI), blockchain and Internet of Things (IoT) technologies. These are analysed in terms of their function, applications and sustainabil-ity effects. The aim of this thesis is to highlight the challenges and potential of the digital tech-nologies mentioned, taking sustainability into account, for Austrian energy companies. Fur-thermore, their influence on existing and newly emerging business models will be scientifically evaluated.The first step, after conveying the relevant theory, is to classify digital technologies according to function, application and innovation potential. It is shown how the technologies can promote ecological, economic and social sustainability. Innovative business models such as platform and peer-to-peer models, energy communities, virtual power plants and energy-as-a-service are then identified and systematically linked to digital technologies.The paper goes on to analyse five large Austrian companies in terms of their degree of digital-isation and their ability to innovate. The focus here was on the last three years. It turns out that two of the companies analysed are digital pioneers, while the remaining three companies are pursuing cautious digitalisation strategies. Four case studies from the global energy sector were then analysed, in which sustainability goals and effects were achieved through the use of digital technologies. The results show that digital technologies enhance traditional business models and enable more sustainable business models. The paper concludes with specific recommendations for action for energy suppliers and political stakeholders. The final outlook emphasises that digi-talisation can make a decisive contribution to achieving climate targets and open up new sus-tainable market opportunities.ausgeführt von: Enes BozanMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Evaluierung und Redesign eines Sign-up-Prozesses und einer digitalen Beratungsstrecke für ein FinTech-Startup

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    ausgeführt von: Satveer Singh BaraichMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 2025Arbeit gesperr

    Entwicklung eines Prozessmodells zur In-tegration künstlicher Intelligenz im Requirements Engineering in agilen Softwareprojekten

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Integration von künstlicher Intelligenz (KI) im Re-quirements Engineering (RE) innerhalb der agilen Softwareentwicklung. Requirements Engi-neering umfasst die Erhebung, Spezifikation, Prüfung und Verwaltung von Anforderungen und bildet damit eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Softwareprojekte (Pohl und Rupp, 2021). Insbesondere in agilen Projekten, die sich durch einen iterativen und inkrementellen Ansatz auszeichnen, wird ein effizienter und qualitativ hochwertiger Umgang mit Anforderun-gen immer wichtiger (Beck et al., 2001).Ziel dieser Arbeit war es, ein prozessorientiertes Prozessmodell zu entwickeln, das konkrete Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz im gesamten Requirements Engineering Pro-zess aufzeigt. Dabei wurde bewusst ein ganzheitlicher Ansatz gewählt, der alle Phasen be-rücksichtigt. Grundlage dafür bildete eine systematische Literaturanalyse, die aktuelle For-schungsarbeiten und Praxisbeispiele zum Einsatz von künstlicher Intelligenz im Requirements Engineering untersuchte. Darauf aufbauend wurden in einer Fokusgruppe erste Einsatzmög-lichkeiten von künstlicher Intelligenz identifiziert. Diese Erkenntnisse wurden anschließend durch Expert*inneninterviews validiert und weiter ausgearbeitet.Ein wesentliches Ergebnis der Arbeit ist ein entwickeltes Prozessmodell, das die Integration von künstlicher Intelligenz entlang des gesamten Requirements Engineering Prozesses abbil-det. Das Prozessmodell zeigt auf, dass künstliche Intelligenz insbesondere bei Aufgaben wie der Anforderungsanalyse, Prüfung und Dokumentation einen hohen Mehrwert bieten kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass kreative Tätigkeiten sowie zwischenmenschliche Interaktio-nen den Menschen erfordern. Ergänzend dazu wurde ein Anwendungsfall prototypisch umge-setzt, der die automatisierte Prüfung von Anforderungen mithilfe eines generativen KI-Modells demonstriert.Die Arbeit liefert damit sowohl einen theoretischen sowie praktischen Beitrag. Einerseits wird eine Forschungslücke geschlossen, da bisherige Arbeiten meist nur Teilaspekte der KI-In-tegration im Requirements Engineering betrachten. Andererseits bietet das entwickelte Modell Unternehmen eine fundierte Orientierung, wie Künstliche Intelligenz im Requirements Engine-ering eingesetzt werden kann.This master's thesis examines how Artificial Intelligence (AI) can support Requirements Engineering (RE) in agile software development. Requirements Engineering includes activities such as gathering, documenting, validating, and managing requirements and is critical for the success of software projects (Pohl und Rupp, 2021). Especially in agile environments, where changes happen quickly, efficient and clear handling of requirements is very important (Beck et al., 2001). Many tasks in Requirements Engineering are repetitive and time-consuming, which makes them well-suited for support by Artificial Intelligence.The goal of this thesis was to develop a process model that shows how Artificial Intelligence can be used across all phases of the Requirements Engineering process. A Design Science Research approach was used, combining a systematic literature review, a focus group with experts, and expert interviews. Based on these results, a process model was developed that identifies specific ways Artificial Intelligence can assist in RE activities.To show how this can work in practice, a prototype was built. This prototype helps check requirements automatically using a generative AI model. The evaluation with experts showed that AI can be very helpful, especially for standard tasks like documentation and quality checks. However, human judgment is still needed for complex and creative tasks.This work fills a gap in research by offering a complete model for the use of Artificial Intelligence in Requirements Engineering, not just for single tasks.In summary, the thesis shows that Artificial Intelligence can improve efficiency and quality in Requirments Engineering processes, but human expertise remains essential.ausgeführt von: Nadine EderMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Fig production in Austria - revenue potential for small-scale farmers

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    Die vorliegende Arbeit untersucht das wirtschaftliche Potenzial des Feigenanbaus inÖsterreich mit einem besonderen Fokus auf die Nutzung von Nebenprodukten wieFeigenblättern. Aufbauend auf einer umfassenden Literaturrecherche, einer Marktanalyse,praktischen Produktexperimenten sowie einer Konsumentenbefragung wurde ermittelt,inwieweit Feigenblätter als Ausgangsmaterial für neue Produktlinien dienen können.Die Ergebnisse zeigen, dass die klimatischen Bedingungen für den Feigenanbau in Österreichzunehmend günstiger werden und Feigenblätter als vielseitiger und bislang unterschätzterRohstoff gelten. International werden diese bereits erfolgreich in Bereichen wie funktionelleLebensmittel und Naturkosmetik eingesetzt. In Österreich hingegen eröffnet der nochunerschlossene Markt ein attraktives First-Mover-Potenzial.Die im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Produkte wie Feigenblättertee, Feigenblatt-Körperöl und Feigenblatt-Honig-Kräuterpaste, wurden hinsichtlich Herstellbarkeit,Marktpotenzial und Konsumentenakzeptanz bewertet. Während der Tee sich alsunkompliziertes und wirtschaftliches Basisprodukt erwies, konnte das Körperöl alsPremiumprodukt mit hohem Kaufinteresse überzeugen. Die Kräuterpaste zeigte hingegennoch Optimierungsbedarf.Die Konsumentenbefragung bestätigte zudem die große Bedeutung von Natürlichkeit,Regionalität und Preis-Leistungs-Verhältnis für die Kaufentscheidung. Die Zielgruppe erwiessich als breit gefächert und nicht stark eingeschränkt. Zudem wurde die Eignung der Produkteals Geschenke vielfach hervorgehoben.Zusammenfassend verdeutlichen die Ergebnisse, dass insbesondere Feigenblättertee undFeigenblatt-Körperöl eine tragfähige Grundlage für eine Markteinführung darstellen. EineKombination aus Alltags- und Premiumprodukten, unterstützt durch emotionaleProduktkommunikation und zielgerichtetes Storytelling, bietet für Kleinbauern in Österreich dieChance, eine wirtschaftlich lohnende Nische zu besetzen.This thesis explores the economic potential of fig cultivation in Austria, with a particular focus on the use of by-products such as fig leaves. Based on an extensive literature review, a market analysis, practical product development experiments, and a consumer survey, the study aims to assess the feasibility of using fig leaves as a raw material for new product lines.The findings indicate that climatic changes are increasingly favourable for fig cultivation inAustria, and fig leaves represent a versatile and previously underestimated resource.International markets already successfully utilise fig leaves in functional foods and naturalcosmetics, while Austria presents an attractive first-mover opportunity in this niche.The product development experiments focused on three products fig leaf tea, fig leaf body oil,and fig leaf honey-herb paste evaluating their manufacturability, market potential, andconsumer acceptance. The tea proved to be a simple and economically viable basic product,while the body oil was highly appreciated as a premium product with strong purchase interest.The honey-herb paste, on the other hand, requires further optimisation before marketintroduction.The consumer survey confirmed that naturalness, price-performance ratio, and regionality arethe most important purchasing factors. The products appeal to a broad target audience, andmany participants also emphasised their suitability as gifts.In conclusion, fig leaf tea and fig leaf body oil offer a solid foundation for market introduction.A product strategy combining everyday and premium items, supported by emotional productcommunication and targeted storytelling, can create a promising opportunity for Austrian small-scale farmers to enter a valuable and sustainable market niche.ausgeführt von: Gurjit CheemaMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Comparing Model Predictive Control and PID for high-level velocity-based trajectory tracking on a Pixhawk driven quadrotor

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    Diese Arbeit vergleicht die Leistungsfähigkeit eines Model Predictive Control (MPC) Reglers und eines PID-Reglers, die Flugbahn eines mit Pixhawk 4 betriebenen Quadrotors zu regeln.Beide Regler wurden in einer Simulation und in realen Experimenten evaluiert, in denen ein Quadrotor einer vorgegeben Trajektorie in Helixform nachflog. Die Simulation wurde in Gazebo und einem "Software-in-the-Loop" Framework für den Pixhawk 4 Autopiloten durchgeführt. Drei verschiedene Konfigurationen wurden getestet: 1. mt PID, 2. mit MPC und 3. ganz ohne externen Regler. Die Genauigkeit der abgeflogenen Trajektorie wurde anhand der absoluten Abweichung der Trajektorien gegenüber der Referenz gemessen. Zusätzlich wurden die Berechnungszeiten der Regler gemessen, um einen quantifizierbaren Vergleich des Rechenaufwands zu erhalten.Die Ergebnisse zeigen, dass der MPC sowohl in der Simulation als auch in den realen Experimenten den PID übertrifft, indem er eine um etwa 50\% bessere Genauigkeit und eine geringere Standardabweichung erreicht. Die bessere Leistung des MPC ist auf seine Fähigkeit zurückzuführen, auf Abweichungen bereits im Voraus reagieren zu können, während der PID nur auf bereits vergangene Fehler reagieren kann. Trotz des inkonsistenten Flugverhaltens und der starken Abweichung von der Endpose zeigte überraschenderweise der Flug ohne externe Steuerung in der Simulation die geringste mittlere Abweichung (0,18 m), gefolgt vom MPC (0,24 m) und PID (0,42 m). In der Simulation benötigte der MPC im Durchschnitt 184 Mal länger für die Berechnung einer einzigen Regelgröße, was den erheblich höheren Rechenaufwand verdeutlicht. Dies bedeutet, dass der PID Regler mit einer höheren Frequenzen und auf weniger leistungsfähiger Hardware ausgeführt werden kann. In den realen Versuchen hatte der MPC die geringste Abweichung (0,21 m), gefolgt vom PID (0,44 m), während die Variante ohne Regler die schlechteste Leistung erbrachte (0,57 m). Die unerwartet hohen absoluten Fehler, insbesondere beim PID, aber auch beim MPC, deuten auf unbeabsichtigte Wechselwirkungen zwischen Pixhawk 4 und den externen Reglern hin.This thesis compares the trajectory tracking performance of a Model Predictive Controller (MPC) and a PID on a Pixhawk 4 driven quadrotor by implementing them as outer-loop, velocity-based controllers. Both controllers are evaluated in simulation and real-world experiments, where a quadrotor follows a helix reference trajectory. The simulation is performed in Gazebo using a software-in-the-loop framework for the Pixhawk 4 autopilot. Three setups are tested: 1. using a PID, 2. an MPC, 3. no external controller at all. The tracking accuracy of the controller is measured by the Absolute Pose Error (APE) of both trajectories and in addition the computation times are measured to obtain a quantifiable comparison of the computational cost.The results show that the MPC outperforms the PID in both simulation and real experiments, achieving approximately 50\% better accuracy and a lower standard deviation. The superior performance is attributed to its ability to react to future disturbances, whereas the PID can only react to past errors. Surprisingly, in the simulation, the setup with no external controller had the lowest mean APE (0.18 m), but showed inconsistent behavior and a large deviation from the final position. Where the MPC (with 0.24 m APE) and PID (0.42 m) ended closely to the reference point.In simulation, the MPC took on average 184 times longer to compute a single control command, highlighting the significant computational expense involved. This implies that the PID can operate at higher frequencies and on less powerful hardware. In real-world tests, MPC had the lowest APE (0.21m), followed by PID (0.44m), while the no-controller setup performed worst (0.57m). The unexpectedly large absolute errors, particularly for PID but also for MPC, suggest unintended interactions between the external control loop and the Pixhawk 4's internal controllers.by: Caspar ConradiMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Investigation of biomechanical effects of eruption guidance appliances (EGA) on the temporomandibular joints

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    Etwa 80 % der acht- bis neunjährigen Kinder in Deutschland weisen eine Zahn- oder Kieferfehlstellung auf, die kieferorthopädisch behandelt werden sollte. Unbehandelt können diese Fehlstellungen im Verlauf zunehmen und zu funktionellen Einschränkungen wie Problemen beim Kauen oder Sprechen führen. Frühzeitige Interventionen sind daher essenziell, um Folgeschäden zu minimieren oder zu verhindern. Eine etablierte Therapiemöglichkeit stellen Eruption Guidance Appliances (EGA) dar – herausnehmbare Kunststoffschienen, die den natürlichen Zahnwechsel begleiten und die bleibenden Zähne in eine physiologisch günstige Position führen sollen. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit und Funktionalität dieser Therapieoption. Bislang fehlen jedoch Untersuchungen, die die biomechanischen Auswirkungen von EGAs auf das Kiefergelenk mithilfe dynamischer Kiefermodelle und Finite-Elemente-Analysen analysieren.Ziel dieser Arbeit ist es, die biomechanischen Effekte von EGAs unterschiedlicher Dicke auf die Belastung des Kiefergelenks mithilfe eines patientenspezifischen dynamischen Kiefermodells mit finite-element Temporomandibulargelenk zu untersuchen. Hierzu wurde das Einsetzen der Schiene sowie ein Clenching-Vorgang simuliert und mit einer Referenz ohne Schiene verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Verwendung einer EGA im Vergleich zur Referenz eine gleichmäßigere Belastungsverteilung zwischen linkem und rechtem Kiefergelenk erreicht wird. Zudem führt eine dickere Schiene zu geringeren Druckbelastungen auf das Kiefergelenk als eine dünnere Schiene. Biomechanisch lässt sich dies dadurch erklären, dass die Schiene das Überlappen der Schneidezähne verhindert und so einen vertikalen Abstand zwischen den Molaren erzeugt. Eine dünne Schiene kann diesen Abstand nicht vollständig ausgleichen, was zu einer stärkeren Belastung der Schneidezähne und damit zu einer höheren Kiefergelenksbelastung führt. Die dickere Schiene ermöglicht hingegen eine ausgewogenere Druckverteilung zwischen Schneide- und Backenzähnen und reduziert so die Belastung des Kiefergelenks im Vergleich zur dünnen Schiene. Für die Bewertung möglicher Langzeitfolgen sind weitere klinische Studien erforderlich, die vorliegende Arbeit liefert jedoch eine wichtige Grundlage für zukünftige biomechanische und klinische Untersuchungen.Approximately 80% of eight- to nine-year-old children in Germany are affected by dental or skeletal malocclusions that require orthodontic intervention. If left untreated, these malocclusions progress and result in functional impairments, such as difficulties in mastication or speech. Early therapeutic intervention is therefore essential to mitigate or prevent long-term consequences. Eruption Guidance Appliances (EGAs) are removable silicon devices that guide the eruption of permanent teeth and promote favorable occlusal development. Clinical studies demonstrate the efficacy of EGAs in correcting malocclusions and improving dental alignment. However, there is a lack of research regarding their biomechanical effects on the temporomandibular joint (TMJ).The aim of this study therefore is to investigate the biomechanical impact of EGAs of varying thicknesses on TMJ loading using a patient specific dynamic jaw model with finite-element TMJ. For this purpose the insertion of the appliance and a simulated clenching task are modeled and compared to a reference scenario without an EGA. The simulations indicate that the use of an EGA results in a more balanced stress distribution between the left and right TMJ compared to the untreated condition. Furthermore, increased appliance thickness associates with reduced stresses on the TMJ. This effect is attributable to the prevention of incisor overlap by the appliance, which increases the vertical dimension between the molars. Thinner appliances may inadequately compensate for this increased vertical space, leading to elevated anterior dental loading and, consequently, increased TMJ stress. In contrast, thicker appliances facilitate a more balanced distribution of occlusal forces between anterior and posterior teeth, thereby reducing TMJ loading. Further longitudinal clinical studies are necessary to assess potential long-term effects. However, the present work provides a foundational biomechanical analysis for future research and clinical application.by: Lisa RiedelMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Establishing a Collaborative 3D Printing FabLab Approach within a Rehabilitation Centre of the Allgemeine Unfallversicherungsanstalt

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    Assistierende Technologien (AT) umfassen Produkte und Dienstleistungen, die funktionelle Fähigkeiten in unterschiedlichen Lebensbereichen verbessern – von Selbstversorgung und Mobilität bis hin zu Arbeit und Freizeit. Trotz ihrer vielfältigen Vorteile, die von der Kompensation funktioneller Einschränkungen bis zur Förderung von Autonomie und Selbstbestimmung reichen, ist der Zugang zu assistiven Produkten weiterhin eingeschränkt. Zu den zentralen Barrieren zählen unzureichende Versorgungsstrukturen und die fehlende Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer in Entwicklungsprozesse, was häufig in einer geringen Alltagstauglichkeit der Produkte resultiert. Der FabLab-basierte REHAB-LAB (R-L)-Ansatz adressiert diese Herausforderungen, indem er Patientinnen und Patienten, Gesundheitsfachpersonen sowie technische Referentinnen und Referenten in die gemeinsame Entwicklung individualisierter assistiver Produkte mithilfe digitaler Fertigungstechnologien wie dem 3D-Druck einbindet. Diese Arbeit wurde im Rahmen eines Pilotprojekts im AUVA-Rehabilitationszentrum Meidling verfasst, das ein an den R-L-Ansatz angelehntes Modell in einem klinischen Rehabilitationskontext etablieren sollte. Zum Zeitpunkt des Projektstarts waren weder geeignete Infrastruktur noch etablierte Prozesse vorhanden. Ziel der Arbeit war daher die Identifikation der erforderlichen infrastrukturellen Voraussetzungen sowie die Entwicklung eines initialen Workflows, der eine zukünftige Beteiligung von Patientinnen und Patienten ermöglicht und gleichzeitig eine Integration der Labortätigkeiten in die bestehenden therapeutischen und administrativen Strukturen gewährleistet. Im Rahmen eines projektbasierten Vorgehens wurde ein Projektkonzept entwickelt, ein interdisziplinäres Team zusammengestellt und mehrere Workshoprunden zur Workflow-Entwicklung durchgeführt. Das Ergebnis war ein institutionell genehmigter Workflow, gestützt durch grundlegende Infrastruktur und gezielte Team-Schulungen, der die Grundlage für zukünftige patientenbezogene Aktivitäten bildet. Diese Arbeit liefert praxisnahe Erkenntnisse für Rehabilitationszentren, die an der Etablierung partizipativer, digital gestützter und vom FabLab-Konzept inspirierter Ansätze innerhalb Gesundheitseinrichtungen mit komplexer organisatorischer Struktur interessiert sind.Assistive technology (AT) encompasses products and services that improve functioning across many areas of life, from mobility and self-care to work and leisure. Despite their benefits, ranging from compensation of impairments to increased autonomy and empowerment, access to assistive products remains limited. Barriers such as insufficient services and a lack of user participation in product development often result in poor suitability. The REHAB-LAB (R-L) approach addresses these issues by involving patients, healthcare professionals, and technical referents in the co-creation of individualised assistive devices using digital fabrication tools such as 3D printing. This thesis was developed within the context of a pilot project at the AUVA Rehabilitation Centre Meidling, which aimed to introduce an R-L-inspired model in a clinical rehabilitation setting. At the time of project initiation, no infrastructure or procedures for such an approach existed. The core objective of the thesis was therefore to identify the infrastructural requirements and to develop an initial workflow that would enable future patient participation while integrating the lab’s activities into the facility’s existing therapeutic and administrative structures. Using a project management methodology, the work included the creation of a project concept, the formation of an interdisciplinary team, and the facilitation of iterative workshops for workflow development. The resulting outcome was an institutionally approved lab workflow, supported by dedicated infrastructure and team training, which laid the foundation for future patient-facing activities. This work offers practical insights for other rehabilitation centres interested in establishing participatory, digitally mediated, FabLab-inspired approaches within complex healthcare institutions.by: Mark MacadangdangMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

    Development of a new automatic product recommendation model for the health sector using Retrieval Augmented Generation

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    by: Sara SpreitzhoferMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 2025Arbeit gesperr

    Entwicklung eines Projektmanagement-Vorgehensmodells zur Minimierung von Risiken in der Immobilienprojektentwicklung

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    Die Immobilienwirtschaft befindet sich in einer herausfordernden Zeit, in der externe Einflüsse, wie wirtschaftliche und politische Gegebenheiten, Inflation, Preissteigerungen, sowie die restriktiver Kreditvergaben der Banken, Immobilienprojektentwickler*innen erheblich unter Druck setzen, Bauprojekte fristgerecht und im Budgetrahmen umzusetzen. Zudem zeigt sich ein weltweit zunehmender Mangel an qualifizierten Baufachkräften. Die empirische Untersuchung verdeutlicht, dass dieser Mangel in der Immobilienprojektentwicklung zu Qualitätsmängeln in Bauprojekten führt, deren Behebung erhebliche Zeit- und Kostenressourcen erfordert.Ineffizientes Projektmanagement, insbesondere Lücken in der Projektplanung, mangelnde Projektkoordination und unzureichendes Controlling, sind häufige Auslöser für Verzögerungen und Budgetüberschreitungen in Bauprojekten.Ziel dieser Masterarbeit ist es, ein praxisorientiertes Projektmanagement-Vorgehensmodell für die Immobilienprojektentwicklung zu erarbeiten, dass sich an der internationalen IPMA-Kompetenzrichtlinie ICB 4.0, sowie der darauf basierenden pm baseline 3.1 der pma orientiert. Das Vorgehensmodell soll dazu beitragen, die zuvor identifizierten Herausforderungen, insbesondere Risiken, durch den gezielten Einsatz ausgewählter Projektmanagementmethoden zu minimieren.Zur Entwicklung des Projektmanagement-Vorgehensmodells wurde ein designwissenschaftli-cher Forschungsansatz gewählt, der eine umfangreiche Literaturrecherche, Expert*innen-Interviews und eine qualitative Inhaltsanalyse umfasst. Anschließend wurde das Vorgehensmodell erstellt und im Rahmen einer Fokusgruppe evaluiert.Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere eine strukturierte Projektplanung, kontinuierliche Projektkoordination und effektives Projektcontrolling bei der Umsetzung von Bauprojekten entscheidend sind, um Termin- und Kostenabweichungen zu vermeiden, ein Befund, der sowohl durch die Literatur als auch durch die Expert*innen-Interviews gestützt wird. Die Expert*innen-Interviews verdeutlichen zudem, dass die Schaffung einer Projektkultur mit einheitlichem Informationsstand und organisierter Kommunikation maßgeblich für den Projekterfolg verantwortlich ist.The real estate industry is currently facing challenging times. External factors such as econom-ic and political circumstances, inflation, price increases, and restrictive bank lending policies exert considerable pressure on property developers to complete projects within scheduled deadlines and budgets.Additionally, there is a global shortage of qualified construction professionals. The empirical study reveals that this shortage in real estate development is leading to significant quality defi-ciencies in construction projects, which in turn require substantial time and financial resources for remediation.Inefficient project management, especially gaps in project planning, lack of project coordina-tion, and insufficient controlling, are frequent causes of delays and budget overruns in con-struction projects.The aim of this master’s thesis is to develop a practice-oriented project management frame-work for real estate project development, based on the international IPMA Competence Base-line ICB 4.0 and the pm baseline 3.1 of pma derived from it. The framework is intended to help minimize the previously identified challenges, especially risks, through the targeted use of se-lected project management methods.A design science research approach was chosen for the development of the project manage-ment framework, which includes an extensive literature review, expert interviews, and a quali-tative content analysis. Subsequently, the framework was created and evaluated in the context of a focus group.The results show that structured project planning, continuous project coordination, and effec-tive project monitoring are crucial for the implementation of construction projects to avoid schedule and cost deviations. A finding supported by both the literature and the expert inter-views. The expert interviews also make it clear that establishing a project culture with a unified infor-mation base and organized communication is a key factor for project success.ausgeführt von: Daniela ErlachMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202

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