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Experimentelle Validierung der Trajektorienplanung für kontaktfreie Ultraschall-Bildgebung mit Robotern
ausgeführt von: Senna KhavMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 2025Arbeit gesperr
Einfluss von Gamification auf die MitarbeiterInnenbindung
Die Sicherung von langfristiger MitarbeiterInnenbindung stellt angesichts zunehmender Fluktuation eine zentrale Herausforderung für Unternehmen dar. Gamification, verstanden als gezielter Einsatz spielerischer Elemente in nicht-spielerischen Kontexten, wird dabei als innovativer Ansatz diskutiert, den Verbleib im Unternehmen zu fördern.Ziel dieser Arbeit ist es, die Wirkung von Gamification in Unternehmen zu untersuchen. Auf Grundlage theoretischer Modelle zu Arbeitszufriedenheit und MitarbeiterInnenbindung wurde eine empirische Analyse durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte mittels einer standardisierten Online-Umfrage unter 109 Personen aus unterschiedlichen Branchen. Für die Arbeit relevante Daten wurden nur von aktiv berufstätigen Personen erfasst.Die Ergebnisse verdeutlichen ein ambivalentes Bild. Gamification wird vielfach mit gesteigerter Motivation, verbessertem Teamzusammenhalt und einer positiveren Arbeitsatmosphäre in Verbindung gebracht. Gleichzeitig treten kritische Aspekte hervor, insbesondere die Gefahr erhöhten Leistungsdrucks oder oberflächlicher Belohnungssysteme. Die Untersuchung zeigt, dass Gamification das Potenzial hat, die MitarbeiterInnenbindung zu unterstützen, dessen Wirkung jedoch von einer reflektierten Gestaltung, organisationalen Umsetzung und adäquaten Feedbackkultur abhängt.Ensuring long-term employee retention has become a central challenge for organizations in light of increasing turnover. Gamification, understood as the purposeful use of game elements in non-game contexts, is discussed as an innovative approach to foster engagement and loyalty.The aim of this thesis was to examine the effects of gamification in organizations. Based on theoretical models of job satisfaction and employee retention, an empirical analysis was conducted. Data were collected through a standardized online survey of 109 participants from various industries. For the purposes of this study, only data from actively employed participants were included.The findings reveal an ambivalent picture. Gamification is often associated with increased motivation, improved team cohesion, and a more positive work atmosphere. At the same time, critical aspects emerge, particularly the risk of increased performance pressure or superficial reward systems. The study shows that gamification has potential to support motivation and employee retention, but its effectiveness depends strongly on careful design, organizational integration and an adequate feedback culture.ausgeführt von: Clemens DziezaMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Methodenanalyse zur Umsetzung eines innovativen Workshopformats zur Sensibilisierung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien
Das EU-Horizon Projekt RURBANIVE befasst sich mit der Umsetzung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien im Bereich der regionalen zirkulären Bioökonomie. So sollen positive Veränderungen im lokalen Umfeld in Bezug auf soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit für Bürger*innen zugänglicher werden. Als Testumfeld der Methoden und Instrumente diente ein innovatives, ko-kreatives Workshopformat, das unter anderem digitale immersive Technologie nutzte. Die Double-Diamond-Designmethode erwies sich als geeignet, um komplexe Herausforderungen strukturiert aufzubrechen, zugänglicher zu machen und eine sinnstiftende Agenda für das Testfeld zu entwickeln. Das Setting eines Co-Creation-Workshops, orientiert an den Leitlinien von RURBANIVE, bot hierfür eine tragfähige Grundlage, um sowohl divergenten als auch konvergenten Prozessen Raum zu geben. Durch die Zusammenführung der theoretischen und empirischen Erkenntnisse konnte ein optimierter methodischer Ansatz für regionale Workshopformate zur Sensibilisierung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien in Wien aufgezeigt und praktisch erprobt werden, der auch über das Projekt hinaus Potenziale aufzeigt. Die evaluierten Ergebnisse stützen sich speziell auf einer: 1) Stimmungsbild-Erhebung zu Kreislaufwirtschaftsprinzipien im Bereich Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung, Verhaltensänderung und Motivationsstärkung, Innovation und Zukunftsaussichten in der Zielgruppe von 25–40-jährigen Wiener*innen 2) standardisierten Nutzer*innenerfahrung (User Experience Questionnaire) hinsichtlich der Attraktivität, Verständlichkeit, Effizienz, Verlässlichkeit, Stimulation und Neuartigkeit Das Workshopdesign schafft Einblick in das Zusammenspiel der eingesetzten Instrumente und Methoden und lieferte die Grundlage für eine fundierte Interpretation ihrer Wechselwirkungen. Dabei verbindet er einen wissenschaftlichen Zugang mit praktischer Erprobung. Er fungiert als eine Art vorweggenommener Leitfaden, der spätere Anwendungen zur Sensibilisierung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien in diversen Bereichen, wie der Wissenschaftskommunikation oder Weiterbildung effizienter und zielgerichteter macht. Es wurde erstmals ein empirisches, mehrdimensionales Framework (kognitiv-affektiv, konativ, kreativ-technologisch) zur Messung von Stimmungsbildern innovativer Workshop-Formate für Kreislaufwirtschafts-Sensibilisierung in urbanen Kontexten pilotiert. Anzumerken ist, dass sich soziale, ökonomische bzw. ökologische Bedürfnisse regional bedingt unterscheiden können und die Handlungsempfehlung nicht immer in gleicher Form angewendet werden kann.The EU Horizon project RURBANIVE deals with the implementation of circular economy principles in the field of regional circular bioeconomy. The aim is to make positive changes in the local environment in terms of social, ecological, and economic sustainability more accessible to citizens. An innovative, co-creative workshop format that used digital immersive technology, among other things, served as a test environment for the methods and instruments. The double diamond design method proved to be suitable for breaking down complex challenges in a structured way, making them more accessible, and developing a meaningful agenda for the test field. The setting of a co-creation workshop, based on the RURBANIVE guidelines, provided a solid foundation for this, allowing space for both divergent and convergent processes. By combining theoretical and empirical findings, an optimized methodological approach for regional workshop formats to raise awareness of circular economy principles in Vienna was identified and tested in practice, which also shows potential beyond the project. The evaluated results are based specifically on: 1) A survey of attitudes toward circular economy principles in the areas of awareness raising and knowledge transfer, behavioral change and motivation, innovation, and future prospects in the target group of 25- to 40-year-old Viennese residents 2) standardized user experience (User Experience Questionnaire) with regard to attractiveness, comprehensibility, efficiency, reliability, stimulation, and novelty. The workshop design provides insight into the interaction of the instruments and methods used and provided the basis for a well-founded interpretation of their interactions. It combines a scientific approach with practical testing. It acts as a kind of anticipated guide that makes subsequent applications for raising awareness of circular economy principles in various areas, such as science communication or continuing education, more efficient and targeted. For the first time, an empirical, multidimensional framework (cognitive-affective, conative, creativetechnological) was piloted to measure the mood of innovative workshop formats for circular economy awareness in urban contexts. It should be noted that social, economic, and ecological needs may vary from region to region and that the recommended course of action cannot always be applied in the same form.ausgeführt von: Christine BertlMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Game Balance and Difficulty for the Game ImMune
Diese Arbeit untersucht, wie weit eine Entscheidungsbaum-KI die Aufgaben des Balancings inEinzelspieler-RTS-Spielen übernehmen kann. Am eigens entwickelten Titel ImMune – einemEchtzeitstrategiespiel, das immunologische Zellen gegen Krankheitserreger ins Feld führt –wird ein zweifacher Forschungsfokus verfolgt: (1) die Imitation menschlichen Spielverhaltensund (2) das Balancing neu eingeführter Spielinhalte (Einheit und Erreger) ohne kosten- undzeitintensive QA-Zyklen.Die Methodik kombiniert hunderte KI-Simulationen mit einem Playtest gemischt erfahrenerSpieler*innen. In den Simulationen trifft die Entscheidungsbaum-KI Produktions- und Kampfentscheidungenauf Basis der aktuellen Gegner und des Spielfortschritts. Die dadurch generiertenDaten leiten iterative Anpassungen der Spielwerte an. Anschließend werden dieselbenLevel von Menschen gespielt, um die Validität des Verfahrens zu prüfen.Die Gegenüberstellung beider Datensätze zeigt ein konsistentes Muster: Sowohl in den KIRuns(Gewinnrate 92–97%) als auch in den Playtests (78–85%) performt Level drei am besten,Level eins am schwächsten, Level zwei liegt dazwischen. Die Organ-Lebenspunkte bestätigendiese Rangfolge, wobei höhere Varianz im menschlichen Spiel auf unterschiedliche Strategienzurückzuführen ist. Während die KI Produktionsentscheidungen zuverlässig nachbildet, weistsie bei der Abbildung des Kampfverhaltens deutliche Grenzen auf. Gleichzeitig belegen sämtlicheTests eine vergleichbare Schwierigkeit der neuen Einheit und des neuen Erregers.Theoretisch positioniert die Arbeit ihre Entscheidungsbaum-KI als Mittelweg zwischen simplenanalytischen Modellen und rechenintensiven Deep-RL-Ansätzen. Praktisch ermöglicht sieIndie-Studios erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse. Limitationen liegen in der Beschränkungauf Single-Player-Szenarien, eine einzige RTS-Domäne, kleine Stichproben und eine schmaleMetrikpalette.This thesis explores the extent to which a decision-tree AI can take over balancing tasks insingle-player real-time strategy (RTS) games. Using ImMune — a self-developed RTS in whichplayers command immunological cells to defend organs against pathogens—the study pursuestwo goals: (1) imitating human play behaviour and (2) balancing newly introduced game content(a unit and a pathogen) without the time- and cost-intensive quality-assurance cycles usuallyrequired.The method combines hundreds of AI-driven simulations with a playtest of 31 participants spanninga wide skill range. In the simulations, the decision-tree AI makes production and combatdecisions via simple heuristics; the resulting data guide iterative value adjustments. The samelevels are then played by humans to validate the approach.Comparing both data sets reveals a consistent pattern: in AI runs (win rate 92–97%) and humanplaytests (78–85%), Level three performs best, Level one worst, with Level 2 in between. Organhit-point statistics confirm this ranking; higher variance in human results stems from diversestrategies. While the AI reliably reproduces production decisions, it shows marked limitations inmodeling combat behavior. At the same time, all tests indicate a comparable level of difficultyfor the new unit and the new pathogen.Theoretically, the work positions its decision-tree AI midway between simple analytical modelsand resource-intensive deep-reinforcement-learning approaches; practically, it offers indie studiossignificant time and cost savings. Limitations include a focus on single-player scenarios, asingle RTS domain, small sample sizes, and a narrow metric palette.ausgeführt von: Daniel SchildMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Adoption and Implementation of Customer Relationship Management Systems in Small and Medium-Sized Enterprises: Exploring Functional Requirements and Strategic Benefits of Al-Enabled CRM Systems
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM) einsetzen und welche Rolle die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) in solchen Systemen spielen kann. KMU haben eine wichtige Bedeutung in der Wirtschaft. Diese sind aber oft durch begrenzte Ressourcen eingeschränkt. Genau diese beeinflussen, wie schnell und inwieweit neue digitale Lösungen eingeführt werden können. Ziel war es, genauer zu verstehen, welche Hindernisse bei der Einführung von CRM- und KI-CRM-Systemen entstehen und welche Faktoren wichtig sind, damit diese Technologien die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können.Untersucht wurden sowohl organisatorische als auch technologische Aspekte. In der Masterarbeit wurden gemischte Forschungsmethoden angewendet – zuerst wurde eine Literaturrecherche durchgeführt und anschließend wurde eine Umfrage von KMU in Europa und Nordamerika organisiert und analysiert. Bei der Umfrage wurden standardisierte Fragen sowie offene Antworten verwendet, die im Anschluss statistisch und thematisch ausgewertet wurden.Die Ergebnisse zeigen, dass viele KMU CRM vor allem für Basisfunktionen wie Verwaltung von Kundendaten, einfachere Auswertungen oder Sales-Tracking nutzen. Deutlich weniger Unternehmen verwenden erweiterte KI-Funktionen wie Personalisierung oder prädiktive Analytik. Als zentrale Hindernisse ergeben sich Kosten, fehlende Kompetenzen, schlechte Datenqualität und interne Widerstände. Förderlich wirken dagegen Managementunterstützung, modulare Systeme, gezielte Schulungen und die Begleitung durch Software-Anbieter. Besonders Firmen, die bereits KI-Features nutzen, berichten von Effizienzsteigerungen, besseren Kundenbindung und Entscheidungsgrundlagen.Durch die empirische Untersuchung von der Einführung und Nutzung von CRM- sowie KI-gestützten Systemen trägt die Masterarbeit zum verbesserten Verständnis der digitalen Transformation bei. Sie zeigt, dass KI-gestützte CRM-Systeme das Potenzial haben, aus einem rein operativen Werkzeug einen Mehrwert wie erhöhte Wettbewerbsfähigkeit zu erschaffen.This thesis is based on the research question of how Customer Relationship Management (CRM) systems are adopted and used in Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs), and the functional and strategic implications of Artificial Intelligence (AI)-enabled CRM systems. SMEs are an important and vital segment of the economy, however, they are also known for limited resources which can affect their digital readiness and adoption of new solutions. In this context, this study sets out to determine the factors affecting CRM adoption and use, and AI-CRM adoption and use, and their role in addressing common structural limitations and creating or supporting competitive and strategic performance in SMEs.This research focused on uncovering obstacles and support systems for CRM and AI-CRM adoption within SMEs and examined organizational and technological determinants of adoption processes while evaluating the competitive benefits of AI-driven CRM solutions. The study employed a sequential mixed methods research approach with two phases including a literature review followed by a survey conducted among SMEs in Europe and North America. The survey had both closed-ended questions and questions with open-ended responses, and the results were processed using both quantitative and qualitative methods of analysis, with frequencies, cross-tabulations, and a thematic coding of the answers.The results showed that most SMEs adopt some CRM functionalities, such as sales tracking, customer data management, and analytics, while less than half of the respondents used any more advanced functions, including AI-based personalization, lead scoring, and other predictive insights. The barriers to CRM adoption and use include budget and financial constraints, lack of digital skills and resources, poor data quality, and organizational resistance to change, while the enablers include top-management support and commitment, vendor support and integration, modular and scalable solutions, and staff training and development. Active users of AI functionalities report efficiency gains, increased customer engagement and interaction, and improved decision-making, which supports the theory that AI is capable of transforming CRM from an operational tool to a strategic differentiator.This research contributes to existing knowledge of the SME digital transformation by empirically exploring the adoption and use of CRM systems in SMEs, the functional and strategic implications of using AI-CRM, and by supporting theory and research on the value of CRM in overcoming some of the most common structural limitations of SMEs, and leveraging AI functionalities in customer management to increase competitiveness.by: Atanas MarinovMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Development of a saddle tree for a horse saddle with optimized adaptation to rider and horse-back
by: Giorgio CattaniMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 2025Arbeit gesperr
Auswirkungen der Taxonomie-VO auf die Immobilienwirtschaft in Österreich
Diese Arbeit behandelt die Auswirkungen der europäischen Taxonomie-Verordnung auf die Immobilienwirtschaft in Österreich. Die umfassenden Vorgaben, die durch die Taxonomie- Verordnung, wie beispielsweise Berichtspflichten, Nachweise oder auch bauliche Vorgaben, definiert werden, stellen ein umfassendes und komplexes Regelwerk dar. Dabei herrscht in Österreich noch kein allumfassendes Verständnis und gleichzeitig ist zum aktuellen Zeitpunkt die Rechtssicherheit nicht umfassend gegeben. Deshalb setzt sich diese Arbeit zum Ziel, die Auswirkungen auf den Immobiliensektor zu erforschen. Das umfasst auch die Finanzierungsseite. Eine umfassende Literaturrecherche schafft, ein Verständnis der Taxonomie-Verordnung und beleuchtet das historische Entstehen, den rechtlichen Rahmen sowie den Bereich der Immobilienfinanzierung. Im Rahmen der qualitativen Forschung wurden die verschiedensten Aspekte der Taxonomie-Verordnung beleuchtet und im Ergebnis zeigt sich, dass die Taxonomie-Verordnung kurzfristig Österreich vor große Herausforderungen stellt. Anzuführen sind an dieser Stelle insbesondere Rechtsunsicherheit und fehlende Datenverfügbarkeit. Langfristig wird sich die Taxonomie-Verordnung jedoch durchsetzen und dazu führen, dass Transparenz geschaffen wird, wodurch sich auch positive Effekte für den Markt ergeben können. Durch die Forschung konnten zudem weitere zahlreiche Auswirkungen festgestellt werden. Die Taxonomie-Verordnung wirkt sich unter anderem auf die Konditionen von Finanzierungsinstrumenten aus und führt kurzfristig zu erhöhtem Bürokratieaufwand. Gleichzeitig ist auch zu beobachten, dass die Taxonomie-VO greift und Unternehmen in Österreich ihre Systeme angepasst haben, die Taxonomiekennzahlen erfassen und entsprechende Schritte setzen, um die Nachhaltigkeit in ihren Portfolios zu steigern. In zukünftiger Betrachtung ist es zu empfehlen, basierend auf der aktuell entstehenden Datengrundlange, weitere Forschung durchzuführen, um die Auswirkungen noch konkreter untersuchen zu können. Die Taxonomie-Verordnung ist ein sich wandelnder Rechtsrahmen und darf nicht als abschließend zum heutigen Tag beurteilt werden.This paper aims on providing an overview on how the European Taxonomy Regulation affects the real estate sector in Austria. The comprehensive number of specifications, which are determined by the Taxonomy Regulation, such as reporting requirements, certificates or structural requirements, represent an overall and complex legal framework. At the moment, in Austria, overall understanding of the Taxonomy Regulation and also legal certainty is not given. Therefore, this paper aims on scientific research to provide an overview on the effects on the real estate sector, especially also the financing aspect. Comprehensive literature research aims on building understanding on the historical origin, legal frame and real estate financing. During research, various aspects were examined. Results show that in the short term, Austria is facing major problems. Especially legal uncertainty and insufficient availability of data. In the long term, the Taxonomy Regulation will prevail and create transparency. This may will be positive für the market. Research also revealed many more effects. As a short time effect, conditions of financial instruments vary but also bureaucratic effort rise. At the same time, it can be observed that the Taxonomy Regulation is effective, and companies already started to adjust their systems to implement taxonomy based key figures, while aiming on improving the amount of sustainability in their portfolios. For future discussion, it is recommended, based on data, which is currently being generated, to conduct further research. This will provide an even broader view on the effects. The Taxonomy Regulation is a changing legal framework. Therefore, it is not possible to evaluate the Taxonomy Regulation finally at this point of time.ausgeführt von: Fabian StützMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Entwicklung eines Blockchain-basierten Crowdfunding-Modells für die Kapitalbeschaffung von Start-ups in Österreich
Die vorliegende Masterarbeit entwickelt ein konzeptionelles, Blockchain-basiertesCrowdfunding-Modell zur Kapitalbeschaffung für Start-ups in Österreich und adressiertzentrale Schwächen klassischer Plattformen wie Liquiditätsengpässe, hohen administrativenAufwand, Transparenzdefizite und regulatorische Unsicherheiten. Zunächst wird einumfassender theoretischer Rahmen geschaffen, der die technischen Grundlagen vonBlockchain, Smart Contracts, Tokenisierung sowie die Struktur des Crowdfunding-Marktes unddie aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen auf nationaler und EU-Ebene behandelt.Darauf aufbauend erfolgen eine Analyse bestehender Plattformmodelle sowie die Auswertungvon sechs semistrukturierten Interviews mit Expertinnen und Experten, um Anforderungen undOptimierungspotenziale aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive zu identifizieren.Das konzipierte Modell setzt auf die vollständige Digitalisierung und Tokenisierung vonBeteiligungsrechten und integriert sowohl Eigenkapital-basierte Finanzierungsmodelle alsauch donation- und reward-basierte Kampagnen. Zentrale Innovationsmerkmale sind einemodular aufgebaute, EVM-kompatible Polygon-Systemarchitektur mit PoS-Konsensmechanismus, automatisierte und auditierbare Smart Contracts sowie eine klareTrennung der Nutzergruppen. Die Plattformstruktur erlaubt die einfache Anbindung externerIdentitäts-, Zahlungs- und RegTech-Dienste via APIs und ist konsequent auf regulatorischeUpdatefähigkeit ausgerichtet, um Anforderungen aus ECSPR, MiCA und nationalem Rechteffizient und zukunftssicher abzubilden. Dabei werden etablierte Standards (ERC-20 undERC-3643) genutzt. Technologische Komplexität wird bewusst im Hintergrund abstrahiert,sodass der Ablauf für alle Nutzergruppen möglichst intuitiv bleibt. Im Vergleich zu bestehendenLösungen differenziert sich das Modell durch konsequente Nutzerzentrierung und den Einsatzvon Multi-Sig-Freigaben, die vollständige digitale Integration österreichischer Regulatorik,welche jederzeit über ein klares Compliance-Dashboard nachvollziehbar ist, inklusiveSekundärmarktanbindung sowie ein transparentes, automatisiertes Berichtswesen. Die Arbeitzeigt, dass durch die enge Verzahnung technischer, regulatorischer und nutzerorientierterKomponenten nachhaltige Effizienz- und Transparenzvorteile realisierbar sind, wenngleichHerausforderungen in operativer Skalierung, Anpassungsfähigkeit an regulatorischeDynamiken und Nutzerakzeptanz bestehen bleiben. Abschließend werden konkreteHandlungsempfehlungen zur Implementierung und Weiterentwicklung Blockchain-basierterFinanzierungsmodelle im österreichischen Kontext formuliert.This master’s thesis develops a conceptual, blockchain-based crowdfunding model for raisingcapital for start-ups in Austria and addresses central shortcomings of conventional platforms,such as liquidity constraints, high administrative workload, transparency gaps, and regulatoryuncertainty. It first establishes a comprehensive theoretical framework that covers the technicalfoundations of blockchain, smart contracts, and tokenization, as well as the structure of thecrowdfunding market and current regulatory frameworks at the national and EU level. Buildingon this, the thesis conducts a structured analysis of existing platform models and evaluates sixsemi-structured expert interviews to identify requirements and optimization potentials fromboth scientific and practical perspectives.The proposed model relies on the full digitization and tokenization of participation rights andintegrates both equity-based financing models and donation- and reward-based campaigns.Key innovations include a modular, EVM-compatible Polygon system architecture with a proof-of-stake (PoS) consensus mechanism, automated and auditable smart contracts, and a clearseparation of user groups. The platform architecture supports effortless integration of externalidentity, payment, and RegTech services via APIs and is deliberately designed for regulatoryadaptability, enabling efficient and future-proof implementation of requirements arising fromECSPR, MiCA, and national law. Established standards (ERC-20 and ERC-3643) areemployed. Technological complexity is intentionally abstracted in the background so thatprocesses remain as intuitive as possible for all user groups. Compared with existing solutions,the model differentiates itself through consistent user-centricity and the use of multi-signatureapprovals, full digital integration of Austrian regulatory requirements, continuously traceablevia a clear compliance dashboard, including secondary-market connectivity, as well as atransparent, automated reporting system. The thesis shows that close integration of technical,regulatory, and user-oriented components can deliver lasting efficiency and transparencygains, while challenges remain in operational scaling, adaptability to regulatory dynamics, anduser adoption. Finally, the thesis formulates concrete recommendations for the implementationand further development of blockchain-based financing models in the Austrian context.ausgeführt von: Nesad MujcinovicMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Data-driven Process Optimization through Data Mining and Analytics for Snowboard Manufacturing
Diese Masterarbeit untersucht die Integration von Datenmanagement, Visualisierung und DataMining zur Prozessoptimierung in der Snowboardproduktion. In Zusammenarbeit mit CAPiTAMFG GmbH (Feistritz an der Gail, Österreich) wurde ein umfassendes Analyseframework entwickelt,das SQL-basierte Abfragen, Grafana-Dashboards und Machine-Learning-Workflows inOrange Data Mining kombiniert. Ziel war es, vier zentrale Systemanforderungen zu erfüllen: dieErstellung standardisierter Produktionsberichte, die Analyse und Visualisierung wichtiger Leistungskennzahlen(KPIs), die Verbindung heterogener Datenquellen sowie die Implementierungeines Data-Mining-Tools zur Qualitätsanalyse.Die Grundlage bildete eine relationale MySQL-Datenbank, in der Produktions-, UmweltundQualitätsdaten miteinander verknüpft wurden. Darauf aufbauend wurden Dashboardsentwickelt, die Kennzahlen wie Produktivität, Rüstvorgänge und Ausschussrate in Echtzeitvisualisieren. Dadurch konnten manuelle Berichte durch automatisierte, datenbasierteProzessüberwachung ersetzt und die Transparenz im Produktionsablauf deutlich verbessertwerden.Zur Erweiterung der Analyse wurden mehrere Datenquellen in Grafana zusammengeführt,darunter CSV-basierte Stücklisteninformationen. Diese Integration ermöglichte materialabhängigeQualitätsanalysen und zeigte auf, wie unterschiedliche Kernzusammensetzungen oderBasismaterialien die Ausschussrate beeinflussen.Im Rahmen der Data-Mining-Analysen wurde der Einfluss von Temperatur und Luftfeuchtigkeitauf die Produktqualität im Press-Lamination-Prozess (PLT) untersucht. Die Ergebnissebestätigten signifikante Effekte beider Parameter (Student’s t-Test, p < 0,05). Während ersteVorhersagemodelle eine Genauigkeit von 56 % erzielten, konnte durch Kreuzvalidierung eineKlassifikationsgenauigkeit von über 90 % erreicht werden, wobei das Random-Forest-Modelldie besten Ergebnisse lieferte. Diese Resultate verdeutlichen das Potenzial von Data-Mining-Methoden zur Identifikation qualitätsrelevanter Prozessparameter und unterstreichen die Bedeutungstabiler Umweltbedingungen für die Ausschussreduzierung.Die Arbeit zeigt auf, dass die Kombination aus strukturiertem Datenmanagement, Echtzeitvisualisierungund maschinellem Lernen eine solide Grundlage für eine datengetriebene Qualitätssteuerungund vorausschauende Prozessoptimierung im Sinne der Industrie 4.0 schafft.This master’s thesis explores the integration of data management, visualization, and data miningfor process optimization in snowboard manufacturing. Conducted in collaboration withCAPiTA MFG GmbH (Feistritz an der Gail, Austria) the project introduces a comprehensiveanalytical framework combining SQL-based data handling, Grafana dashboards, and machinelearning workflows in Orange Data Mining. The study aimed to fulfill four main system requirements:the creation of standardized production reports, the analysis and visualization of keyperformance indicators (KPIs), the integration of heterogeneous data sources, and the implementationof data mining tools for quality management.A relational MySQL database served as the foundation for linking production, environmental,and quality control data. SQL queries were developed to align sensor readings with productionevents, forming the basis for dashboards that visualize real-time indicators such as productivity,setup frequency, and scrap rate. These dashboards replaced manual reports with live, datadrivenmonitoring and improved transparency across production stages.To enhance analytical depth, multiple data sources were connected in Grafana, including CSVbasedbill-of-materials data. This integration enabled material-dependent quality analyses andprovided new insights into how core compositions and base materials influence defect rates.Finally, data mining techniques were applied to evaluate the influence of environmental parameterson product quality during the Press Lamination Technique (PLT) process. The analysisconfirmed statistically significant effects of humidity and temperature on snowboard quality(Student’s t-test, p < 0.05). While initial predictive models achieved only 56 % accuracy,cross-validation improved classification results to over 90 %, with the Random Forest modelachieving the best performance. These findings demonstrate the potential of data mining foridentifying process–quality relationships and emphasize the role of environmental stability inreducing scrap.The thesis demonstrates how integrating structured databases, real-time visualization, and machinelearning establishes a foundation for data-driven quality management and predictive processcontrol in alignment with Industry 4.0 principles.by: Daniel SelingerMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202
Role-Based E-Learning for Enhanced Security Awareness in Company
Cybersecurity-Bedrohungen bleiben eine anhaltende Herausforderung für Organisationen und führen häufig zu erheblichen finanziellen und reputativen Schäden. Obwohl Unternehmen in verschiedene Schutzmaßnahmen investieren, darunter auch kontinuierliche Mitarbeiterschulungen, zeigen Forschungsergebnisse, dass standardisierte „One-Size-FitsAll“-Trainingsansätze häufig nicht ausreichen, um Mitarbeitende wirksam auf sich wandelnde Cyberrisiken vorzubereiten. Diese Arbeit untersucht das Potenzial von rollenbasierter Cybersecurity-Schulung als eine effektivere Alternative. Anhand einer Kombination aus Literaturrecherche und Experteninterviews wird analysiert, wie eine an spezifische Tätigkeitsrollen angepasste Schulung das Sicherheitsbewusstsein und -verhalten von Mitarbeitenden verbessern kann. Darüber hinaus leistet die Forschung einen Beitrag zu einem Prototyp-Modell, das die praktische Umsetzung eines rollenbasierten Schulungsansatzes veranschaulicht.Cybersecurity threats remain a persistent challenge for organizations, often leading to significant financial and reputational losses. While companies invest in various protective measures, including continuous employee training, research indicates that standardized, onesize-fits-all training approaches often fall short in effectively preparing staff for evolving cyber risks. This thesis investigates the potential of role-based cybersecurity training as a more effective alternative. Through a combination of literature review and expert interviews, the study explores how tailoring training content to specific job roles can enhance employees’ cybersecurity awareness and behavior. The research also contributes to a prototype model that illustrates the practical implementation of a role-based training approach.by: Artiola DoliMasterarbeit Fachhochschule Technikum Wien 202