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    Mikrobielle Kontamination auf temporären Herzschrittmacher-Elektroden nach Transkatheter-Aortenklappen-Implantation und deren Einfluss auf klinischen Verlauf

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    Hintergrund und Zielsetzung: Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) ist eine etablierte Behandlungsoption für Patienten mit symptomatischer, hochgradiger Aortenklappenstenose – unabhängig vom chirurgischen Risiko. Während des Eingriffs ist eine schnelle Schrittmacherstimulation erforderlich, und es besteht das Risiko für Leitungsstörungen nach der TAVI, weshalb präinterventionell häufig ein temporärer Schrittmacher (TS) implantiert wird. Dieses Vorgehen birgt jedoch Risiken, unter anderem das Risiko für Infektionen. Ziel der vorliegenden Studie war es daher, das mikrobielle Wachstum an temporären Schrittmachersonden zu untersuchen, dessen Einfluss auf den postinterventionellen Verlauf zu analysieren sowie potenzielle Erreger und Risikofaktoren zu identifizieren. Methoden: In einer prospektiven Studie wurden 344 Patienten einbezogen, die am Herzzentrum Bonn einer TAVI unterzogen wurden. Davon benötigten 97 Patienten aufgrund bereits vorhandener permanenter Schrittmacher keine temporären Sonden und dienten als Vergleichsgruppe. Bei den verbleibenden 247 Patienten wurden die TS-Sonden nach der Entfernung ultraschallbehandelt (sonifiziert) und über einen Zeitraum von 14 Tagen kultiviert, um bakterielles Wachstum nachzuweisen. Anschließend wurden Patienten ohne mikrobielles Wachstum (n = 184) mit Patienten mit nachgewiesenem Wachstum (n = 63) verglichen. Der primäre Endpunkt war die Gesamtmortalität nach 30 Tagen; sekundäre Endpunkte waren periprozedurale Infektionen, die Dauer des postoperativen Krankenhausaufenthalts, schwere vaskuläre Komplikationen nach 30 Tagen sowie die Schlaganfallrate nach 30 Tagen. Ergebnisse: Bei der Mehrheit der Fälle (74,5 %) konnte kein bakterielles Wachstum nachgewiesen werden. In den übrigen 25,5 % wurden verschiedene Mikroorganismen identifiziert, meist nicht pathogene Bakterien. Die statistische Auswertung zeigte keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen mit und ohne mikrobielles Wachstum hinsichtlich der 30-Tage-Mortalität (p = 0,446), der Dauer des Krankenhausaufenthalts (p = 0,401), der periprozeduralen Infektionen (p = 0,434), der schweren vaskulären Komplikationen nach 30 Tagen (p = 1,0) sowie der Schlaganfallrate nach 30 Tagen (p = 1,0). Auffällig war jedoch, dass der Zeitpunkt der Schleusenplatzierung signifikant mit mikrobiellem Wachstum assoziiert war: Eine Platzierung der Schleuse mehr als zwei Tage vor dem Eingriff war mit einem signifikant erhöhten Risiko für mikrobielles Wachstum verbunden (OR: 2,1; 95 % KI 1,1–4,3) (p = 0,030). Schlussfolgerung: Das Vorhandensein temporärer Schrittmachersonden hat – unabhängig vom bakteriellen Wachstum an der Sonde – keinen signifikanten Einfluss auf klinische Endpunkte. Allerdings spielt der Zeitpunkt und die Dauer der Schleusenplatzierung eine entscheidende Rolle für das Risiko einer Kontamination. Daher sollten temporäre Sonden/Schleusen möglichst kurz vor dem Eingriff gelegt und zeitnah wieder entfernt werden, um das Risiko für Kontaminationen und Infektionen zu minimieren

    Beeinflussung der zirkadianen Rhythmik von Parodontalligamentzellen durch mechanischen Stress

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    Im menschlichen Organismus nimmt die zirkadiane Rhythmik eine zentrale Rolle ein. Eine periphere zirkadiane Rhythmik konnte schon in einigen Zelltypen wie den parodontalen Ligamentzellen (PDL-Zellen), nachgewiesen werden. In dieser wird Studie untersucht, ob eine mechanische Belastung wie sie während einer kieferorthopädisch induzierten Zahnbewegung vorkommt, die zirkadiane Rhythmik auf Genebene in PDL-Zellen beeinflussen kann. Zudem sollte analysiert werden, ob eine mechanische Stimulation in Abhängigkeit der zirkadianen Rhythmik auch unterschiedliche Effekte auf regulatorische Faktoren wie Interleukin-1beta (IL-1β), runt-verwandter Transkriptionsfaktor 2 (RUNX2) und Kollagen-1alpha (COL1A) hat. Humane PDL-Zellen wurden auf Zellkulturplatten mit dehnbarem Boden kultiviert und mit Dexamethason, einem Glukokortikoid, synchronisiert. Neben der Kontrollgruppe wurde eine mechanische Stimulation der Zellen durch eine 20 %-ige statische Dehnung (STSH) angewendet. Im 4 h Rhythmus wurden die Zellen über 24 h geerntet. Mittels realtime Polymerasekettenreaktion (qRT PCR) erfolgte die Analyse der Genexpression folgender Clock-Gene: Arylkohlenwasserstoffrezeptor-Kerntranslokator-ähnliches Protein (ARNTL), Zircadian Locomotor Output Cycles Kaput (CLOCK), Period 1 (PER1) und Period 2 (PER2). In einer 2. Versuchsreihe wurde eine mechanische Belastung für 4 h direkt nach Synchronisation und 12 h später begonnen. Für die Genanalyse wurden eine qRT PCR und für den Proteinnachweis von IL-1β, RUNX2 und COL1A Enzyme-Linked-Immunosorbent-Assays durchgeführt. Für die Statistik wurden der Sidak-Test und Dunnett-Test verwendet. Die mechanische Belastung zeigte eine Veränderung der Genexpression bei allen getesteten Clock-Genen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. In der Kontrollgruppe nach Synchronisation konnte bei drei der getesteten Clock-Gene das Zirkadiane Muster über 24 h nachgewiesen werden. Col-1A, IL-1β und RUNX2 zeigten in Abhängigkeit von der Initiierung der mechanischen Dehnung innerhalb des zirkadianen Rhythmus differentielle Regulationen. Die mechanische Belastung beeinflusst die Expression der Clock-Gene in PDL-Zellen, aber auch differentiell in Abhängigkeit der zirkadianen Rhythmik bei regulatorischen Proteinen der PDL-Zellhomöstase. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass auch die kieferorthopädische Zahnbewegung von der zirkadianen Rhythmik beeinflusst werden könnte

    Amtliche Bekanntmachungen, 55. Jahrgang, Nr. 52

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    Zweite Ordnung zur Änderung der Prüfungsordnung für die konsekutiven Masterstudiengänge „Mikrobiologie“, „Molecular Cell Biology“, „Organismic Biology, Evolutionary Biology and Palaeobiology (OEP-Biology)“ und „Plant Sciences“ und zugleich Neubekanntmachung als Prüfungsordnung für die konsekutiven Masterstudiengänge „Mikrobiologie“, „Molecular Cell Biology“, „Organismic Biology, Evolutionary Biology and Palaeobiology (OEP-Biology)“, „Paleontology“ und „Plant Sciences“ der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn vom 18. August 202

    Prävalenz arterieller Verschlusserkrankungen und Atherosklerose peripherer und zerebraler Gefäße bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler

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    9 von 1000 Neugeborenen kommen mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Dank des medizinischen Fortschritts erreichen inzwischen über 90% das Erwachsenenalter. Damit steht diese vulnerable Gruppe nun mit steigendem Alter zusätzlichen kardiovaskulären Risikofaktoren gegenüber. Ziel der Studie war, an einem breiten Kollektiv Erwachsener mit angeborenem Herzfehler (EMAH) die Prävalenz peripherer und cerebraler arterieller Verschlusskrankheiten (pAVK und cAVK) und Atherosklerose zu untersuchen. Patient:innen und Methode: 108 EMAH- Patient:innen (40.6 ± 15.0 Jahre, 50.0 % männlich) und 22 Kontrollproband:innen (39.3 ± 16.6 Jahre, 40.9 % männlich) wurden in die prospektive Beobachtungsstudie eingeschlossen. Die Herzfehler wurden in vier verschieden Gruppe unterteilt: Shunt Läsionen (n = 26), links-obstruktive Läsionen (n =29), rechtsseitige Läsionen (n = 26) und komplexe Läsionen (n = 27). Nach Durchführung von standardisierten Interviews und Blutentnahmen erfolgten Farbdopplersonographische Untersuchungen der Hals- und peripheren Gefäße, Strain- Analysen der Carotiden, ABI-Messungen sowie Strain Gauge arterielle Reservemessungen (SGAR) an den Unteren Extremitäten. Ergebnisse: In der Farbduplexsonographie zeigten sich in 18,4 % der EMAH eine pAVK, ein signifikanter Unterschied zu den Kontrollen (15,8 %, p = 0,20) ergab sich nicht. Alle Befunde entsprachen bei fehlender Symptomatik Fontaine I. 21 % der EMAH wiesen eine subklinische Kalzifizierung der Arteria carotis auf, während in der Kontrollgruppe in 18,2 % (p= 0,82) Veränderungen gefunden wurden. Auch hier ergaben sich keine signifikanten Unterschiede. In den Analysen des radialen Strains ergaben sich keine Unterschiede, weder im Vergleich zwischen EMAH- und Kontrollkollektiv, noch im Vergleich der einzelnen EMAH-Subgruppen untereinander. Bei den zirkumferentiellen Strains zeigten sich jedoch signifikante Unterschiede zwischen den EMAH-Untergruppen (p = 0,046), wobei allerdings bei keiner der EMAH-Untergruppen ein signifikanter Unterschied im Vergleich zur Kontrollgruppe bestand. 7,8 % (n = 8) der EMAH zeigten pathologisch niedrige ABI-Werte, in Kontrollgruppe (0,0 %, n = 0). Hierbei zeigten sich signifikante Unterschiede im Vergleich der Untergruppen mit den Kontrollen (p 0,05). Die arterielle Ruhedurchblutung war bei 34,6 % der EMAH reduziert und bei 9,5 % der Kontrollen (p Zusammenfassung: Insgesamt zeigte sich eine ähnliche Prävalenz von pAVK und cAVK bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler im Vergleich zu den gesunden Kontrollen

    Investigation of Breakdown Behaviour and Improvement of Spatial Resolution for Silicon Pixel Detectors

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    In high-energy physics, the demand for silicon pixel detectors is increasing due to the elevated particle collision rates in collider experiments, since silicon detectors can handle high particle fluxes and provide precise determination of particle tracks. Silicon pixel sensors fabricated using commercial CMOS technologies (passive CMOS sensors) offer an attractive alternative to conventional planar pixel sensors. Commercial CMOS technologies provide a well-tuned set of fabrication parameters and special features, such as multiple metal layers, ensuring the reliability of the final products. However, this advantage comes at the cost of limited customisability for doping profiles, making it difficult to transfer previous knowledge from planar sensors directly. The studies presented in this work focus on two crucial features of passive CMOS silicon pixel sensors: breakdown performance and spatial resolution. The breakdown voltage determines the upper limit of the operational voltage of silicon pixel detectors. It is influenced by the design of the implant structures in the area between the pixel matrix and the chip’s edge, where a large voltage drop occurs. The goal of optimising the sensor design is to provide a smooth potential drop to suppress unexpected high electric fields. N-on-p passive-CMOS test structures were fabricated, measured, and simulated using TCAD to study the relationship between guard ring design and breakdown performance. In the second part of the thesis, a concept for improving spatial resolution using directional charge sharing between pixels is proposed and validated through dedicated simulations. Directional charge sharing can be achieved via subdivision of pixels and capacitive cross-couplings, which can be realised using commercial CMOS technologies. Results show an improvement in spatial resolution of approximately 30% compared to conventional pixel sensors with the same pitch size

    Three Essays in Financial Economics

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    This thesis investigates how financial institutions and policies by public institutions shape credit market dynamics. I focus on the roles of monetary policy, government credit programs, and macroprudential regulation. The thesis consists of three self-contained essays that study the behavior of banks and borrowers in various institutional and policy contexts. The first chapter shows that monetary tightening can induce banks to engage in evergreening—expanding credit supply, in particular to risky firms with maturing loans—to avoid recognizing losses. Using euro area loan-level data, I exploit variation in banks' internal default probability estimates and monetary policy shocks to identify a credit supply channel. The rollover needs of risky firms attenuate the contraction in credit supply following monetary tightening. This behavior weakens monetary transmission for risky firms and may raise long-term financial stability risks. The second chapter provides causal evidence that an exogenous expansion of mortgage credit through the U.S. VA loan program led to persistent increases in house prices. This price growth triggered a net credit supply expansion in the conventional mortgage market, creating a feedback loop between credit supply and house price expectations. Our findings are consistent with the idea of a potential amplification of the initial credit supply shock by additional credit due to adjusted house price expectations. The third chapter compares the effects of monetary and macroprudential policies on corporate lending rates in the euro area. We find that even modest monetary policy changes have a stronger effect on lending rates than sizable shifts in macroprudential buffer capital requirements. However, macroprudential tools become relatively more important when policy rates are near zero, bank capital is high, or bond market alternatives are limited

    Diskrepanzen zwischen Internationalisierung und Internalisierung an deutschen Hochschulen : Implizite Hürden ausländischer Studienbewerber*innen am Beispiel des Studienkollegs der Fachhochschule des Mittelstands in NRW

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    Ein Studienkolleg ist in seiner Funktion als Übergangsbrücke im Hochschulzugangsbereich für ausländische Studienbewerber*innen verortet und dient vornehmlich der Gewinnung von internationalen Student*innen. Diese Kollegiat*innen haben erst nach einem Vorbereitungsjahr und erfolgreicher Abschlussprüfung entsprechend dem deutschen Abitur den Zugang zu den Hochschulen in Deutschland. Das Studienkolleg unterstützt somit einerseits die Internationalisierung an den deutschen Hochschulen, indem es den Kollegiat*innen während der Internalisierung hilft aus ihrer heimatlichen akademischen Kultur in die deutsche akademische Kultur zu gelangen, andererseits zeigt diese qualitative Studie, Interaktionsirritationen zwischen den Akteur*innen, die auf Reziprozität während der Akkulturation am Studienkolleg und latenten, impliziten Hürden zurückzuführen sind. Durch teilnehmende Beobachtungen, ähnlich den Krisenexperimenten von Harold Garfinkel sowie den Interaktionen im öffentlichen Raum von Erving Goffman, gelingen Einblicke in Alltagsgeschehnissen während der Internationalisierung und Internalisierung an deutschen Hochschulen in einem Zeitraum von fast fünf Jahren. 18 identifizierte und analysierte Diskrepanzmuster aus der Vorbereitungszeit am Studienkolleg belegen, dass implizite Hürden den Hochschulzugangsbereich für ausländische Studienbewerber*innen erschweren. Auswertungen von Dokumentationen plausibilisieren, dass diese Hürden auf Interaktionsirritationen während der Akkulturation und Assimilation sowie auf doppelte Kontingenz zurückzuführen sind. Für eine differenziertere Analyse wird eine Typologisierung der Diskrepanzmuster entwickelt. Beabsichtigt ist, die bekannten nationalcharakteristischen Zuordnungen von Kulturdimensionen nach Geert Hofstede, Fons Trompenaars oder auch Erin Meyer durch eine überkulturelle Typologie zu ergänzen, um so praxisnah Entstehungsursachen abstrahiert erkennen zu können. Die Typen-Cluster basieren daher zielführend auf der Struktur des Interaktionsraumes nach Pierre Bourdieu´s Konzept des sozialen Raumes. Angelehnt an dieses Konzept zeigt sich: Je genauer die (Unter-) Arten der Kapitalformen bei der Betrachtung der latenten Hürden herausgearbeitet werden, desto deutlicher sind die Mechanismen der Macht in den zuvor als Muster definierten Interaktionsfeldern der Akteur*innen erkennbar. Es ist zu resümieren, dass sich alle Diskrepanzmuster auf Verflechtungen der zuvor definierten Typologiecluster systemisch, sozial und symbolisch zurückführen lassen. Eine Relation zwischen Kontextveränderung und Verflechtung der Clusterausprägung wird deutlich, mit der sich die Latenzphänomene plausibilisieren und auch in den allgemeinen Hochschulbereich übertragen lassen. Die Ergebnisse und Ausprägungen sind abschließend im Modell des Latenzquaders visualisiert

    Optimal Transport for Measure and Image Interpolation and for Information Design

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    In this work, we exploit the versatility and stability of optimal-transport–based methods to address challenges arising in computer vision, machine learning, and financial mathematics. Chapter 1 introduces a practical framework for spline interpolation over probability measures, utilizing the Riemannian geometry of Wasserstein space. The model defines distributional splines, continuous-time trajectories of distributions that balance smoothness and transport efficiency. We prove existence of minimizers and Γ-convergence for selected discretizations. An efficient Nesterov-accelerated solver is presented, which scales to practical problem sizes and supports data modalities such as images and latent embeddings. This framework extends traditional machine learning techniques to data represented as probability distributions, including textures, single-cell genomics, and stochastic processes. We evaluate the model on three tasks: (i) generative texture video synthesis from a few exemplar frames, producing temporally coherent textures; (ii) latent-space interpolation with variational autoencoders (VAEs), yielding smooth, controllable interpolation and extrapolation paths; and (iii) Wasserstein regression with distribution-valued responses. Across these applications, the model demonstrates flexibility, stable optimization, and high qualitative performance. Chapter 2 generalizes this framework to unbalanced distributions, where the total mass can vary over time. We define a spline objective that combines three key components: (i) a diffeomorphic flow for geometric deformation, (ii) optimal transport for mass displacement, and (iii) a penalized source term to model mass creation and absorption. The resulting model jointly captures transport, deformation, and mass variation. Unlike the balanced case, this formulation is not Riemannian-consistent, but rather a pragmatic extension designed to handle scenarios with varying sample sizes and structural changes, common in computer vision and machine learning tasks. Chapter 3 applies optimal transport to a class of information design problems, focusing on learning optimal information policies. Using entropy-regularized optimal transport, solved via the Sinkhorn algorithm, we obtain scalable, numerically stable solutions. The entropy term introduces a temperature parameter that smooths the objective, improving conditioning and enabling fast matrix-vector-product iterations. As the temperature parameter ε approaches zero, the regularized solution converges to the original, unregularized problem. We demonstrate the approach through Bayesian persuasion in the context of the monopolist's problem, where strategic disclosure policies are learned to optimize decisions. The method shows that optimal information policies can improve expected utility relative to traditional approaches, even under varying dataset sizes and levels of model misspecification. Practical guidance is provided for deployment, including stochastic gradient descent and model selection routines such as early stopping and validation of ε

    Amtliche Bekanntmachungen, 55. Jahrgang, Nr. 67

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    Prüfungsordnung für den konsekutiven Masterstudiengang „Naturschutz und Landschaftsökologie“ der Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn vom 20. August 202

    Verhältnis der Alpha-Komponente im Wach-Elektroenzephalogramm zur Verfügbarkeit von A1-Adenosinrezeptoren im menschlichen Gehirn

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    Die Arbeit hat die individuelle Alphaaktivität im Wachzustand und während einer achtstündigen Schlafepisode sowie die zerebrale Verfügbarkeit des Adenosinrezeptor A1 (A1AR) unter kontrollierten Laborbedingungen analysiert. Untersucht wurden mögliche Einflüsse der Adenosin-Signalübertragung über den A1AR auf die individuelle Alphapower. Eine genetische Variation des Gens, das den Adenosinrezeptor Typ 2A kodiert, beeinflusst die A1AR-Verfügbarkeit und EEG-Alphapower. Daher wurden Unterschiede in diesen beiden Parametern in einer Stichprobe von 59 gesunden, rechtshändigen, genotypisierten Probandinnen und Probanden untersucht. Die Quantifizierung der zerebralen A1AR-Verfügbarkeit erfolgte mittels PET-Messungen mit dem Radioliganden 8-Cyclopentyl-3-(3-[18F]fluoropropyl)-1-propylxanthine. Die EEG-Alphapower wurde aus fünfminütigen EEG-Aufzeichnungen im Wachzustand und EEG-Messungen, die im Rahmen einer Polysomnographie durchgeführt wurden, berechnet. Es konnte gezeigt werden, dass der ADORA2A Polymorphismus einen modulatorischen Effekt auf die oszillatorische Alphapower im Wachzustand und im REM-Schlaf hat. Weiterhin zeigte sich ein Unterschied in der Menge der verfügbaren A1AR-Rezeptoren zwischen den homozygoten C-Allel-Trägern und den homo- und heterozygoten T-Allel-Trägern des betrachteten Polymorphismus. Letztlich wurde eine Korrelation für die okzipital gemessene oszillatorische Alphapower und der A1AR Rezeptorverfügbarkeit in der Region des Sulcus calcarinus nur in der Subgruppe der Frauen gefunden. Zusammenfassend ist die individuelle Alphaaktivität durch genetische Unterschiede, die auch das Transmittersystem Adenosin betreffen, beeinflusst. Eine direkte Modulation über den A1AR konnte für die gesamte Stichprobe nicht nachgewiesen werden. Um die Modulationsmechanismen des Alpharhythmus umfassend zu beschreiben sind weitere Untersuchungen - auch um mögliche geschlechtsspezifische Unterschiede besser einzuordnen – nötig

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