Cognitio Litterarum
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Abschlussbericht zum KMU-innovativ-Verbundprojekt
Das Verbundprojekt MANGAN - Intelligente Metadatenextraktion und intuitive Suche bei gesprochenen Audioinhalten (Förderkennzeichen 01IS22011) wurde von der BUCHFUNK GmbH in Zusammenarbeit mit der i-fabrik GmbH und dem Universitätsrechenzentrum (URZ) der Universität Leipzig durchgeführt.
Ziel war es, die stetig wachsende Menge gesprochener Audioinhalte - insbesondere Hörbücher und Podcasts - besser nutzbar zu machen. Dazu wurde ein Verfahren entwickelt, das Inhalte automatisch erschließt und Nutzerinnen und Nutzern einen intuitiven, stimmungs- und kontextbasierten Zugang ermöglicht. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur digitalen Souveränität kleiner und mittlerer Unternehmen und stärkt deren Wettbewerbsfähigkeit in einem von internationalen Plattformen dominierten Markt.
Im Projekt wurde eine neuartige Suchtechnologie (MIC-Suche) entwickelt, die es ermöglicht, Audioinhalte nach Stimmung, Absicht und Nutzungskontext zu filtern. Zu diesem Zweck wurden forschungsgetriebene Methoden wie qualitative Nutzer- und Brancheninterviews, quantitatives Benchmarking und die konsequente Nutzung und Evaluation von Branchenstandards (EDItEUR ONIX, Thema) eingesetzt.
Die entwickelten Technologien wurden in Demonstratoren integriert und erfolgreich mit Praxispartner:innen erprobt. Erste Tests zeigen eine hohe Nutzerakzeptanz und ein deutlich verbessertes Auffinden relevanter Inhalte.
Darüber hinaus entstanden wichtige Verwertungsperspektiven:
• Integration der neuen Technologie in die Plattform vorleser.net (Relaunch 2025)
• Vorbereitung von Lizenzmodellen für Bildungs- und Verlagspartner
• Schaffung von offenen Schnittstellen (z. B. ONIX, OpenAPI), die eine einfache Übertragbarkeit auf weitere Anwendungen ermöglichen.
Das Projekt trägt dazu bei, die Innovationskraft von KMU im Audiobereich zu stärken, barrierefreie Zugänge zu digitalen Inhalten zu fördern, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Audiobranche zu sichern und neue Anwendungsfelder in Bildung, Kultur und Medien zu erschließen.
Mit MANGAN wurde eine Brücke von der Forschung in die Anwendung geschaffen. Die Ergebnisse sind praxisnah erprobt und eröffnen vielfältige Möglichkeiten für wirtschaftliche Verwertung, gesellschaftlichen Nutzen und wissenschaftlichen Fortschritt
Schlussbericht ; Vorhaben im Förderrahmen für "6G-Industrieprojekte zur Erforschung von ganzheitlichen Systemen und Teiltechnologien für den Mobilfunk der 6. Generation", im Forschungsprogramm des BMBF für Kommunikationssysteme "Souverän. Digital. Vernetzt."
Teilbericht: Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG
Der Teilbericht von Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) im Projekt port_AI befasst sich mit der smarten georeferenzierten Schadenserfassung über die Nutzung der GPS-Metadaten von Schadensfotos, dem Schadensdatentransfer des Bauwerksprüfprogramms ZIS-Ing.-Bau in 3D-BIM-Modelle im IFC-Format und mit der Entwicklung eines Spundwandkatasters zur Bestimmung von Abrostungsraten und daraus resultierenden Spundwand-Lebensdauerprognosen. Alle drei Ziele der Teilprojekte wurden erfolgreich entwickelt, getestet um implementiert. Zur Umsetzung der georeferenzierten Schadenserfassung im Regelprüfbetrieb von NPorts werden als Zwischenschritt die Bauwerksprüfungen per Smartphone und App planbasiert durchgeführt. Die digitalen Bauwerkspläne sind hingegen noch nicht georeferenziert und Schäden werden noch händisch im Plan verortet. Mit der Programmierung des ZIS-IFC-Viewers, der ZIS-Bauwerksdaten und georeferenzierten Schadensfotos mit 3D-BIM-Modellen verknüpft, ist die Aufgabe des Schadensdatentransfers abgeschlossen. Diese verknüpften Modell-Schadens-Daten können im IFC-Datenformat exportiert werden. Funktionen des Tools sollen im Programm ZIS-Ing.-Bau aufgenommen werden.
Das programmierte Spundwandkataster wird weiter optimiert und mit Ultraschallmesswerten der Restwanddickenmessung gespeist. Im noch laufenden IHATEC-Projekt "NIMBUS" werden ergänzend Abrostungsraten durch Gewässermilieu-Auswertungen bestimmt und mit den ultraschallbasierten Messungen verifiziert
Abschlussbericht
LoCA entwickelt ein Ultra-Wideband-(UWB)-System, das Drohnen und Helikopter in Offshore- Windparks hochpräzise im Zentimeterbereich lokalisiert - selbst dort, wo GPS gestört oder komplett abgeschattet ist. Damit können Flugobjekte auch unter Plattformen, in Gitterstrukturen oder nah an Windkraftanlagen zuverlässig positioniert werden. Die UWB-Technologie ermöglicht sowohl absolute Positionierung (z. B. gegenüber Infrastruktur) als auch relative Lokalisierung innerhalb von Drohnenschwärmen. Durch selbstkalibrierende Algorithmen können Drohnen sogar ohne feste Ankerpunkte ihre Position bestimmen, indem sie lediglich ihre gegenseitigen UWB-Abstände nutzen. Diese präzise Lokalisierung bildet die Grundlage für sichere Flugmanöver, stabile Inspektionen im Nahbereich und automatisierte Kollisionsvermeidung zwischen Drohnen, Helikoptern, Schiffen und Offshore-Strukturen
Schlussbericht zum Verwendungsnachweis
Durch die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen DNA-Methylierung, Genexpression und Blutfettwerten zielt die aktuelle Studie darauf ab, kausale Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren und kardiometabolischen Erkrankungen aufzuzeigen und somit wertvolle Erkenntnisse für zukünftige klinische und funktionelle Forschungen zur Risikobewertung, Präventionsstrategien und zur Identifizierung potenzieller molekularer Ziele für die pharmakologische Behandlung zu liefern