Cognitio Litterarum
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fachlicher Sachbericht
Das Projekt CoRiVET wurde im Rahmen der BMBF-Richtlinie „Entwicklung von gemeinsamen Pilotmaßnahmen zum Aufbau von Kapazitäten zur Berufsbildungsforschung in den BMBF-Partnerländern“ gefördert, eine Richtlinie zur Förderung der Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung. Im Projekt CoRiVET wurden einschlägige Arbeiten zur Weiterentwicklung der beruflichen Lehrkräftebildung in Costa Rica durchgeführt, in enger Abstimmung mit den Akteuren und Institutionen vor Ort. Es wurden u. a. Studienangebote entwickelt und erprobt und Studienstrukturen angepasst.
Neben der Anpassung der Studienstrukturen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften an beruflichen Schulen wurde im Zuge von CoRiVET an der Universidad Tecnologica National (UTN) ein neuer Arbeitsbereich eingerichtet (Centro de Formación Pedagógica y Tecnología Educativa (CFTPE), der direkt auf die Berufsbildungsforschung ausgerichtet ist. Dieser neue Arbeitsbereich wird mittlerweile von Herrn Dr. Daniel Lascarez Smith geleitet, der im Zuge der Projektlaufzeit von CoRiVET an der Universität Osnabrück im Fachgebiet Berufs- Wirtschaftspädagogik promoviert wurde.
Im Projekt CoRiVET sind in Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland und Costa Rica zahlreiche Forschungsergebnisse entstanden. Diese Ergebnisse sind in einschlägigen nationalen und internationalen Publikationsorganen der Berufsbildungsforschung veröffentlicht worden. Die Berufsbildungsforschung hat in Costa Rica eine deutliche Aufwertung erfahren, das Netzwerk der beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist gewachsen. Zudem hat der Transfer der Ergebnisse der Berufsbildungsforschung für die Gestaltung der Berufsbildungspraxis an Bedeutung gewonnen
Gesamtabschlussbericht im BMBF-Rahmenprogramm "KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat KMU)"
Die Hauptmotivation des Projekts DRUIDE war die Entwicklung eines gedruckten Gassensorsystems auf Basis speziell angepasster Farbumschlagsmaterialien zur Zustandsüberwachung gasabsorbierender Filter in Brennstoffzellen. Im Projekt wurde die Filterüberwachung am Beispiel einer PEM-Brennstoffzelle durchgeführt. Da Abgase in Industrie- und Schwellenländern ein Problem für die Luftaufbereitung in PEM-betriebenen Fahrzeugen, Bussen oder Zügen darstellen. Entscheidend ist der Schutz des Katalysators (Platin) vor Schadgasen wie Kohlenstoffmonoxid (CO), Kohlenstoffdioxid (CO2), Stickoxiden (NO/NO2), Ammoniak (NH3) und schwefelhaltigen Gasen (H2S, SO2). Daher wurde versucht im Rahmen des Projektes diese Gase selektiv nachzuweisen.The main motivation of the DRUIDE project was the development of a printed gas sensor system based on specially tailored colorimetric materials for the condition monitoring of gas-absorbing filters in fuel cells. In the project, the filter monitoring is demonstrated using a PEM fuel cell as an example. Since exhaust gases in industrial and developing countries pose a problem for air handling in PEM-powered vehicles, buses, and trains, protecting the catalyst (platinum) from harmful gases such as carbon monoxide (CO), carbon dioxide (CO2), nitrogen oxides (NO/NO2), ammonia (NH3), and sulfur-containing gases (H2S, SO2) is crucial. Therefore, within the scope of the project, these gases should be selectively detected
Schlussbericht
Das Vorhaben CF01_2 leistete einen zentralen Beitrag zur Erreichung der förderpolitischen Ziele des Programms WIR! – Wandel durch Innovation in der Region des CAMPFIRE Bündnisses, indem es die organisatorischen, prozessualen und strategischen Voraussetzungen für einen nachhaltigen, innovationsgetriebenen Strukturwandel in der Region Nord-Ost geschaffen und dauerhaft verankert hat
Schlussbericht
Während die Digitalisierung als entscheidender Faktor für die Erschließung des großen Potenzials an Energie-Flexibilität in Gebäuden gilt, stellt ein wesentliches Hindernis die Tatsache dar, dass in den meisten Bestandsgebäuden lediglich die Haupt- Energiezählerdaten verfügbar sind. Die Entwicklung von Datendiensten für Gebäude würde jedoch die Verfügbarkeit zusätzlicher Informationen voraussetzen, wie etwa die Aufschlüsselung des Energieverbrauchs für Heizung und Kühlung. Dies erfordert aktuell die Installation zusätzlicher Sensoren und Submetering-Systeme – Maßnahmen, die entweder aufwendig, kostenintensiv oder beides sind.
Das Hauptziel dieses Projekts war die Entwicklung von ML (Machine Learning) und intelligenten Steuerungsalgorithmen, die neue Datendienste für den Gebäudesektor ermöglichen oder verbessern werden. Im Projekt sollten Algorithmen entwickelt und getestet werden, die so viele Informationen wie möglich aus den vorhandenen Energiemessdaten extrahieren, um die Notwendigkeit und die Kosten von Unterzählern zu vermeiden oder zu begrenzen und so die großflächige Einführung von Datendiensten und intelligenten Steuerungen im bestehenden Gebäudebestand zu ermöglichen
DLR 50OR2303 Schlussbericht
Diese JWST-Schmalbanddurchmusterung nutzte den NIRCam-Filter F470N in Kombination mit Breitbandfiltern der Cosmic Evolution Early Science Survey (CEERS) Durchmusterung, um Emissionsliniengalaxien von der Epoche des kosmischen Mittags bis zur Reionisierungsepoche systematisch zu identifizieren. Mittels der Schmalband-Überschussmethode wurden 49 Paschen-a-Emitter bei z ˜ 1,5, 49Ha-Emitter bei z ˜ 6,2 und 1 [OIII]-Emitter bei z ˜ 8,4 im CEERS-Feld identifiziert. Für Paa und Ha wurden Leuchtkraftfunktionen abgeleitet und die Sternentstehungsratendichte bestimmt. Die räumliche Verteilung der Emitter zeigt eine in homogene Struktur mit Hinweisen auf Clustering. Technische Herausforderungen bei der Datenreduktion führten zur Entwicklung der spezialisierten Software „snowblind“, die mittlerweile von der internationalen JWST-Gemeinschaft genutzt wird. Das Projekt ermöglichte die Erstellung eines umfassenden Katalogs von Schmalband-Exzess-Galaxien, generierte zwei ko-autorisierte Publikationen (Taylor et al. 2025, ApJ986, 165; Gandolfietal. 2026, A&A, akzeptiert) und führte zu einer erfolgreichen Masterarbeit an der Universität Heidelberg
RUBIN - reACT - Vertical 1 - Next Gen Innovation – Modellbasierte Ansätze zur Etablierung von Innovationsökosystemen und digitalen Innovationssystemen im Bereich resorbierbarer Implantat-Konzepte; TP1.2: Modellbasierte Systementwicklung zur Innovierung resorbierbarer Implantat-Konzepte
Resorbierbare, medizinische Lösungen (RML) sind eines der großen Ziele in der operativen, orthopädischen und traumatologischen Chirurgie. Für eine erfolgreiche Versorgung muss die Technologie individuell an den jeweiligen Patienten angepasst werden. Allerdings werden resorbierbare Implantate derzeit nur für Standardpatienten entwickelt, da die manuellen Entwicklungsaufwände für eine patientenspezifische oder für Baureihen optimierte Anpassung, die Abschätzung des Risikos sowie die Zertifizierung zu hoch sind. Das liegt daran, das notwendige Entwicklungsdaten (z. B. patientenspezifische Geometrie, Belastung oder Abbaurate des Materials) in zahlreichen Unterlagen oder unabhängigen Modellen (z. B. 3D-CAD-Modell zur Makro- und Mikrostrukturierung der Lösung, MKS-Modell zur Berechnung der individuellen Belastung der Lösung oder Kennfelder des Degradationsverhaltens) vorliegen oder erst zu erstellen sind. Weiterhin sind im Kontext der Medizinproduktentwicklung die umfangreichen gesetzlichen Rahmenbedingungen der Medical Device Regulation (MDR) für eine Zertifizierung im europäischen Raum zu berücksichtigen. Diese verlangen die Einführung eines Risikomanagements, um potentielle Risiken der Produkte abzuschätzen und zu minimieren. Eine etablierte Methode dafür ist die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA).
Das Ziel des Teilvorhabens TP1.2 – Modellbasierte Systementwicklung zur Innovierung resorbierbarer Implantat-Konzept in dem Forschungsprojekt reACT war daher die Erforschung eines effizienten Auslegungs- und Risikomanagementprozesses für die Entwicklung patientenspezifischer oder für Patientengruppen optimierte Baureihen resorbierbarer, medizinischer Lösungen