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    475 research outputs found

    Marie Luise Gotheins "Geschichte der Gartenkunst" : Das Bild des Gartens als Text

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    Marie Luise Gothein verfasste 1914 mit ihrer „Geschichte der Gartenkunst“ einen Klassiker, der bis heute zwar übersetzt und neuaufgelegt, nie jedoch als Grundlagenwerk in den Fokus gerückt wurde. Diese Arbeit untersucht die intellektuellen und ästhetischen Konzepte der Autorin im Hinblick auf ihre Darstellung der Gartenkunst. Welchen Prämissen folgt die Kulturwissenschaftlerin bei der Fixierung des stets im Wandel begriffenen Raumkunstwerks Garten in Text und Bild? Welche Rolle spielt die Reformgartenbewegung, die zur Zeit der Veröffentlichung in vollem Gange war? Die Analyse von Gotheins Gartenbeschreibungen, etwa der Villa d’Este, zeigt, wie grundlegend die Geschichtsschreibung von den Herausforderungen der Zeit beeinflusst ist: Im Sinne des Ecocriticism spiegeln die Bände die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2021 in der Kategorie Bestes Buch über Gartengeschichte.Marie Luise Gothein’s „A History of Garden Art“, first published in 1914 and still in print, was immediately recognized as a classic, but has so far never been brought into focus as a seminal work of the discipline. This thesis examines the cultural scientist\u27s intellectual and aesthetic concepts that guided her in her description of garden art. What defining concepts did she have when presenting the ever-changing art work of the garden in text and image? What role does the reform garden movement play, which was in full swing at the time of publication? The analysis of Gothein\u27s descriptions of gardens, such as Villa d\u27Este, shows how fundamentally historical writing is influenced by the challenges of the time. The volumes reflect an ecocritical human approach to the environment. German Gardenbook Award 2021 in the category Best book on Garden History

    » Ruine d\u27estat «: Sicherheit in den Debatten der französischen Religionskriege 1557–1589

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    Sicherheit – ein für die französischen Religionskriege ebenso zentrales wie noch weitgehend unerforschtes Thema. Christian Wenzel analysiert Vorstellungen von Sicherheit sowie ihre Funktion in den französischen Religionskriegen erstmals systematisch und mit Blick auf zeitgenössische Deutungsmuster. Anschaulich zeichnet die Studie eine breite Sicherheitsdebatte nach, die die Konflikte zwischen 1557 und 1589 maßgeblich prägte. Das ermöglicht nicht nur eine neue Perspektive auf zentrale Ereignisse und Prozesse, sondern leistet mit dem hier entwickelten Konzept der »historischen Sicherheitskommunikation« auch einen Beitrag zur historischen Sicherheitsforschung und zeigt die Vielschichtigkeit frühneuzeitlicher Sicherheitsvorstellungen.La sécurité est un sujet aussi central que largement inexploré des guerres de Religion françaises. Pour la première fois, elle est analysée ici de manière systématique et en tenant compte des modèles d’interprétation contemporains. Christian Wenzel retrace le vaste débat sur la sécurité qui a considérablement marqué les conflits entre 1557 et 1589. Son étude non seulement ouvre une nouvelle perspective sur les événements et processus centraux, mais elle contribue, grâce au concept de »communication historique sur la sécurité« développé ici, à la recherche historique sur la sécurité et montre la complexité des concepts de sécurité de l’époque moderne. Security – a category that is as important as neglected when it comes to the French Wars of Religion in the 16th century. Christian Wenzel systematically traces imaginations of security as well as their function in the French Wars of Religion for the first time, with a close focus on the perspective of the historical actors. The present study vividly recounts a broad security debate which influenced the conflicts between 1557 and 1589 to a significant degree. Thereby, the study enables not only new perspectives on pivotal junctions and processes; by introducing “Historical Security Communication” as a heuristic approach, it also contributes to Historical Security Studies and casts a light on the complexity of early modern semantics of security

    Islamische Selbstbilder: Festschrift für Susanne Enderwitz

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    In der Islamkunde wird seit einigen Jahren sehr lebhaft diskutiert, inwieweit „Horizonte des Individuellen“ in literarischen und dokumentarischen Quellen wahrnehmbar sind. Der Band ist bewusst nicht als kumulativ strukturierte Festgabe konzipiert, sondern soll vielmehr an fachwissenschaftlich relevante Diskussionen anknüpfen. Mit Beiträgen von Lale Behzadi, Michael Ursinus, Henning Sievert, Paula Schrode, Johannes Zimmermann, Ines Weinrich u.v.a.Going beyond the framework of a mere “Festschrift” in cumulative terms, this volume aims at contributing to recent discussions in the subject area of Middle Eastern studies focusing on individual and autobiographical voices discernible in pre-modern and contemporary Muslim societies. This approach reflects Prof Susanne Enderwitz’ seminal works on the topics of autobiography/autofiction and Islamicate expressions of identity. Among the contributors are Lale Behzadi, Michael Ursinus, Henning Sievert, Paula Schrode, Johannes Zimmermann, Ines Weinrich, and many others

    »Es ist nur ein Dorf« : Schwetzingen mit den Augen Leopold Mozarts. Begleitpublikation zur Ausstellung im Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen, vom 28. April – 28. Juli 2019 aus Anlass des 300. Geburtstages des Komponisten

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    Der vorliegende Band, der begleitend zur gleichnamigen Ausstellung entstand, ehrt Leopold Mozart (1719-1787), der nicht nur Musiker, Komponist und Pädagoge war, sondern auch ein gut informierter Beobachter seiner Zeit. Seine Briefe enthalten zahlreiche Details zu musik- und kulturgeschichtlichen Themen, seine Aufzeichnungen über den Aufenthalt in der kurpfälzischen Sommerresidenz Schwetzingen sind von unschätzbarem Wert. Diesen Informationen gehen die Autoren nach, setzen sie in Beziehung zu dem Wissen ihrer jeweiligen Disziplinen. So entsteht ein umfassendes Bild der kurpfälzischen Sommerresidenz des Jahres 1763, einem musikhistorischen Brennpunkt im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts.This volume, which accompanies the exhibition of the same name, honours Leopold Mozart (1719-1787), who was not only a musician, composer and teacher, but also a well-informed observer of his time. His letters contain numerous details on music and cultural-historical themes, and his notes on his stay in the summer residence of Schwetzingen in the Palatinate are invaluable. The authors investigate this information and relate it to the knowledge of their respective disciplines. The result is a comprehensive picture of the Electoral Palatinate summer residence of 1763, a music-historical focal point in the third quarter of the eighteenth century

    Marie Luise Gotheins "Geschichte der Gartenkunst" : Das Bild des Gartens als Text

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    Marie Luise Gothein verfasste 1914 mit ihrer „Geschichte der Gartenkunst“ einen Klassiker, der bis heute zwar übersetzt und neuaufgelegt, nie jedoch als Grundlagenwerk in den Fokus gerückt wurde. Diese Arbeit untersucht die intellektuellen und ästhetischen Konzepte der Autorin im Hinblick auf ihre Darstellung der Gartenkunst. Welchen Prämissen folgt die Kulturwissenschaftlerin bei der Fixierung des stets im Wandel begriffenen Raumkunstwerks Garten in Text und Bild? Welche Rolle spielt die Reformgartenbewegung, die zur Zeit der Veröffentlichung in vollem Gange war? Die Analyse von Gotheins Gartenbeschreibungen, etwa der Villa d’Este, zeigt, wie grundlegend die Geschichtsschreibung von den Herausforderungen der Zeit beeinflusst ist: Im Sinne des Ecocriticism spiegeln die Bände die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2021 in der Kategorie Bestes Buch über Gartengeschichte.Marie Luise Gothein’s „A History of Garden Art“, first published in 1914 and still in print, was immediately recognized as a classic, but has so far never been brought into focus as a seminal work of the discipline. This thesis examines the cultural scientist\u27s intellectual and aesthetic concepts that guided her in her description of garden art. What defining concepts did she have when presenting the ever-changing art work of the garden in text and image? What role does the reform garden movement play, which was in full swing at the time of publication? The analysis of Gothein\u27s descriptions of gardens, such as Villa d\u27Este, shows how fundamentally historical writing is influenced by the challenges of the time. The volumes reflect an ecocritical human approach to the environment. German Gardenbook Award 2021 in the category Best book on Garden History

    Zur Negation im Gegenwartsdeutschen und im Modernen Hocharabisch: Eine linguistisch-kontrastive Untersuchung

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    Die vorliegende Arbeit ist eine kontrastive, empirisch fundierte Untersuchung der Negationsausdrücke nicht im Gegenwartsdeutschen (GWD) und laysa, lam, lan, lammā, lāta, lā und mā im Modernen Hocharabisch (MHA). Vier Aspekte werden vergleichend analysiert: (i) die morphologische Verschmelzung der Negationsausdrücke mit Indefinita im GWD und mit klitischen Partikeln/Suffixen im MHA; im MHA entsteht ein Paradigma von Negationsausdrücken ähnlich einem Hilfsverb-Paradigma; (ii) die Stellung der genannten Ausdrücke in Satzstrukturen; (iii) die Interaktion zwischen Negationsausdrücken und verbalen oder nominalen Kategorien und (iv) die Interaktion zwischen Negation und Informationsstruktur. Zwei Romane wurden als Datengrundlage gewählt: „Sommerstück“ (1989) von Christa Wolf für das GWD und „Bayna al-Qasrayn“ (dt. „Zwischen den Palästen“) (1956) von Naǧib Maḥfūẓ für das MHA. Ziel der Studie ist es, die grammatische Organisation der Negation in beiden Sprachen zu beschreiben und zu vergleichen.The present study is a contrastive and empirical investigation of the negative markers nicht in contemporary German (CG) and laysa, lam, lan, lammā, lāta, lā and mā in Modern Standard Arabic (MSA). Four aspects are analyzed from a comparative point of view: (i) the morphological fusion of the negative markers with indefinites in CG and with clitic particles/suffixes in MSA, which creates a paradigm of negative markers similar to an auxiliary verb paradigm, (ii) the position of those markers in sentence structures, (iii) the interaction between negative markers and verbal or nominal categories, and (iv) the interactions between negation and information structure. Two novels were chosen as the main sources of sample data: “Sommerstück” (1989) (“Piece of Summer”) by Christa Wolf for CG and “Bayna al-Qasrayn” (1956) (“Palace Walk”) by Naǧib Maḥfūẓ for MSA. The goal of the study is to describe and compare the grammatical organization of negation in both languages

    Caring for Old Age: Perspectives from South Asia

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    Neben zunehmender Urbanisierung und Mobilität erleben viele Gesellschaften gleichzeitig steigende Lebenserwartungen und ein Älterwerden ihrer Gesamtbevölkerung. Solch grundlegende demografische und strukturelle Veränderungen spiegeln sich in einer Vielzahl von Narrativen und Strategien wider, wie ein „gutes Alter(n)“ angesichts sich rapide transformierender Umgebungen, der Mobilität von Menschen und sich wandelnder sozialer Beziehungen aussehen kann. Dieser Band erforscht die transkulturellen Dimensionen von Alter(n) und Care in ethnografischen und literarischen Fallstudien sowohl in Südasien als auch in einer südasiatischen Studie in Europa. Die elf Beiträge dieses Bandes setzen sich kritisch mit eurozentrischen Aspekten in der Alter(n)sforschung auseinander und untersuchen, wie Perspektiven aus dem Globalen Süden transkulturelle Verflechtungen und Konnektivitäten von Care- und Alter(n)serfahrungen aufzeigen können.Many societies are experiencing growing longevity and population ageing simultaneously with increasing urbanization and mobilities. Such fundamental demographic and structural shifts have been reflected in a multitude of narratives and strategies how to “age well” in view of rapidly transforming environments, mobilities of people and changing social relations. This volume explores the transcultural dimensions of ageing and care through close-up ethnographic and literary case studies in South Asia, as well as one European case study from a South Asian researcher’s view. By critically engaging with Eurocentric aspects in ageing studies, the eleven contributions of this volume highlight how perspectives from the Global South shed light on transcultural entanglements and connectivities of experiences of care and ageing

    Caring for Old Age: Perspectives from South Asia

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    Neben zunehmender Urbanisierung und Mobilität erleben viele Gesellschaften gleichzeitig steigende Lebenserwartungen und ein Älterwerden ihrer Gesamtbevölkerung. Solch grundlegende demografische und strukturelle Veränderungen spiegeln sich in einer Vielzahl von Narrativen und Strategien wider, wie ein „gutes Alter(n)“ angesichts sich rapide transformierender Umgebungen, der Mobilität von Menschen und sich wandelnder sozialer Beziehungen aussehen kann. Dieser Band erforscht die transkulturellen Dimensionen von Alter(n) und Care in ethnografischen und literarischen Fallstudien sowohl in Südasien als auch in einer südasiatischen Studie in Europa. Die elf Beiträge dieses Bandes setzen sich kritisch mit eurozentrischen Aspekten in der Alter(n)sforschung auseinander und untersuchen, wie Perspektiven aus dem Globalen Süden transkulturelle Verflechtungen und Konnektivitäten von Care- und Alter(n)serfahrungen aufzeigen können.Many societies are experiencing growing longevity and population ageing simultaneously with increasing urbanization and mobilities. Such fundamental demographic and structural shifts have been reflected in a multitude of narratives and strategies how to “age well” in view of rapidly transforming environments, mobilities of people and changing social relations. This volume explores the transcultural dimensions of ageing and care through close-up ethnographic and literary case studies in South Asia, as well as one European case study from a South Asian researcher’s view. By critically engaging with Eurocentric aspects in ageing studies, the eleven contributions of this volume highlight how perspectives from the Global South shed light on transcultural entanglements and connectivities of experiences of care and ageing

    Il cardinale Pietro Gasparri, segretario di Stato (1914–1930)

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    Der berühmte Jurist Pietro Gasparri (1852–1934), ein anerkannter Universitätslehrer und erfahrener päpstlicher Diplomat, leitete das Staatssekretariat und die römische Kurie vom November 1914 bis zum Januar 1930 in einer für die Geschichte Europas und des Papsttums entscheidenden Epoche. Der Band ist das Ergebnis einer Reihe von Studienseminaren zur internationalen Politik des Heiligen Stuhles, die 2013 bis 2016 von der Università Europea di Roma und dem Institut catholique de Paris gemeinsam durchgeführt wurden. Er versammelt die Beiträge eines internationalen Kreises von jüngeren und gestandenen Historiker*innen und Archivist*innen, in denen es um Gasparri in seiner Rolle als Staatssekretär und als zentrale Figur für die Regierung der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert geht.Pietro Gasparri (1852–1934) fu un insigne giurista, un apprezzato docente universitario e un abile diplomatico pontificio. Diresse la Segreteria di Stato e la Curia romana dal novembre 1914 al gennaio 1930, cioè in un periodo cruciale della storia europea e del papato. Il volume – frutto dei seminari di studio sulla “Politica internazionale della Santa Sede” tenuti fra il 2013 e il 2016 e organizzati in collaborazione tra l’Università europea di Roma e l’Institut catholique de Paris – presenta i contributi di un gruppo internazionale di storici e archivisti, senior e dottorandi, incentrati su Gasparri nel suo ruolo di segretario di Stato, quale figura centrale del governo della Chiesa cattolica del Novecento. Pietro Gasparri (1852–1934) was a famous jurist, a valued university professor and an able papal diplomat. He headed the Secretary of State and the Roman Curia from November 1914 to January 1930, during a crucial period in the history of Europe and of the Papacy. This book – the outcome of research seminars on “The international policy of the Holy See” held in Rome between 2013 and 2016 in collaboration with the Università europea di Roma and the Institut catholique de Paris – gathers the contributions of an international group of historians and archivists, seniors and PhD students. It focuses on Gasparri in his role as Secretary of State: a central figure of the government of the Church in the twentieth century

    Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa: Hof – Oper – Architektur

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    Die Vereinigung der Künste im „Gesamtkunstwerk“ der höfischen Oper bildete zwar schon wiederholt den Gegenstand musikwissenschaftlicher Forschungen, doch wurde beispielsweise die spezifisch räumlich-architektonische Seite der höfischen Oper bislang kaum beachtet. Musiktheater meint aber szenische Aufführung und Architektur gleichermaßen. Beide bildeten wesentliche Komponenten herrschaftlicher Repräsentation im 17. und 18. Jahrhundert. Im Alten Reich veranlasste daher nicht nur der reichsständische Adel musiktheatrale Aufführungen, sondern auch kleinere Höfe brachten Ballette und Opern auf die Bühne. Die interdisziplinären Beiträge einer Tagung des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur widmen sich dem Thema in einer europäischen Perspektive und erläutern die vielfältigen Verbindungen, die zwischen dem Musiktheater und dem höfischen Raum im architektonischen, politisch-kulturellen sowie sozialen Sinn bestanden.The unification of the arts in the "Gesamtkunstwerk" of courtly opera has repeatedly been the subject of musicological research, but so far, for example, the specific spatial-architectural side of courtly opera has hardly been considered. Music theater means scenic performance and architecture alike. Both formed essential components of lordly representation in the 17th and 18th centuries. In the Old Kingdom, therefore, not only the aristocratic nobility arranged music-theatrical performances, but smaller courts also brought ballets and operas on stage. The interdisciplinary contributions of a conference of the Rudolstädter Arbeitskreis zur Residenzkultur deal with the topic in a European perspective and explain the diverse connections that existed between the music theater and the courtly space in the architectural, political-cultural and social sense

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