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    475 research outputs found

    Die Wurzeln der Kontaktlinguistik: Zur Entstehung des Sprachkontaktparadigmas in der Sprachwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Romanistik

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    Das Nachdenken über Sprachkontakt und Sprachmischung ist von Beginn an Teil der europäisch-abendländischen Beschäftigung mit Sprache. Angefangen bei Platon im vierten vorchristlichen Jahrhundert, ist es für lange Zeit ein unaufgeregtes Nachdenken, bis sich im 19. Jahrhundert der Blickwinkel radikal ändert: Die Normalität ist plötzlich weg, Kontakt und Mischung werden erst zu einem Forschungstabu und nur wenig später zum ernsthaften Forschungsfokus, aus dem eine eigene Disziplin, die Kontaktlinguistik, hervorgeht. Dieses Buch erzählt erstmals die Geschichte der Erforschung von Sprachkontakt bis an die Schwelle zum 20. Jahrhundert und zeigt, wie kritisch-historiografische Studien helfen können, aktuelle Debatten (z. B. in der Kreolistik) einzuordnen und voranzubringen.Thinking about language contact and language mixture has been part of the European-Western preoccupation with language from the very beginning. Starting with Plato in the fourth century B.C., it is for a long time an unexcited reflection, until the perspective changes radically in the 19th century: the normality is suddenly gone, contact and mixture become first a research taboo and only a little later a serious research focus, from which a separate discipline, contact linguistics, emerges. This book tells for the first time the history of the study of language contact up to the threshold of the 20th century and shows how critical-historiographical studies can help to classify and advance current debates (e.g. in creole studies)

    Old Age before Modernity: Case Studies and Methodological Perspectives, 500 BC ‒ 1700 AD

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    Dieser Band widmet sich dem Alter(n) in der Vormoderne mit einem Fokus auf dem Mittelalter. Gerontologische und geisteswissenschaftliche, vor allem geschichtswissenschaftliche Perspektiven werden miteinander kombiniert, um so zu neuen Einsichten zu gelangen. Die gerontologischen Beiträge legen zentrale Theorien und Methoden dar, die für die Analyse historischer Entwicklungen relevant sind, während die geisteswissenschaftlichen Beiträge Fallstudien präsentieren, welche historische Evidenz liefern.Il presente volume esamina la vecchiaia e l’invecchiamento come appaiono nelle epoche premoderne e, in particolare, nel medioevo. Combinando prospettive provenienti dalla gerontologia da una parte e dalle discipline umanistiche, in particolare la ricerca storica, dall’altra, si cerca di aprire la strada a nuove conoscenze. I contributi gerontologici propongono teorie e metodi che sono fondamentali per analizzare gli sviluppi storici, mentre quelli umanistici offrono evidenza storica attraverso casi di studio. This book investigates old age and ageing in premodern times, with a special focus on the Middle Ages. Perspectives from gerontology and the humanities, and above all from history, are combined to provide novel insights. The gerontological articles explain key theories and methods that are relevant for the analysis of historical developments, while the contributions from the humanities offer historical evidence complementary to these inputs. &nbsp

    Prinzip Personifikation. Frankreichs Bilderwelt im europäischen Kontext von 1300 bis 1600: Frankreichs Bilderwelt im europäischen Kontext von 1300 bis 1600

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    Bei dem Versuch, die Entstehung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bildtheorie und -praxis zu erklären, wurden Personifikationen als Quelle bisher weitgehend übersehen. Dabei kann die Bedeutung allegorischer Verkörperungen als Kulturtechnik für das ausgehende Mittelalter und den Beginn der Frühen Neuzeit, insbesondere im französischen Sprachraum, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In einem konsequent medienübergreifenden Ansatz soll an der Personifikation das Spannungsfeld von Bildern, Texten und theatralen Inszenierungen mit seinen entscheidenden Umbrüchen dargelegt werden. Dabei wird offenkundig, dass nicht nur das mittelalterliche, sondern auch das neuzeitliche Bildverständnis ganz wesentlich auf Entwicklungen seit dem späten 13. Jahrhundert basiert. Der allegorisch-personifizierende Bildmodus erweist sich dabei als dominierendes Verfahren eines Bilddenkens, das erst ab 1593 mit Verbreitung von Cesare Ripas Iconologia einer grundlegenden Normierung unterworfen wurde.The significance of allegorical personification as a cultural technique can hardly be overestimated for the end of the Middle Ages and the beginning of the early modern era. Particularly in the French-speaking world, this period shows a distinctive intensification.  In a consistently cross-media approach, the interweaving of images, texts, and theatrical stagings with its decisive changes is demonstrated by means of allegorical personification. The allegorical mode emerges as the dominant practice of an imagery that was subjected to a fundamental standardization only with the dissemination of Cesare Ripa\u27s Iconologia from 1593 on. Personifications represent a largely overlooked source for explaining an image theory and practice that until then had only been developed in fragments

    Europäischer Buchmarkt und Gelehrtenrepublik: Die transnationale Verlagsbuchhandlung Treuttel & Würtz, 1750–1850

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    Die Verlagsbuchhandlung Treuttel & Würtz war um 1800 eine Drehscheibe des europäischen Austauschs par excellence. Während der Verlag mit Publikationen von Johann Wolfgang von Goethe oder Germaine de Staël ein transkulturelles Elitepublikum anvisierte, belieferte die Buchhandlung mit ihren Filialen in Straßburg, Paris und London sowie ihrem weit verzweigten Handelsnetzwerk Kunden in ganz Europa. Erstmals werden in dieser Studie Funktionsweise und Einfluss der Verlagsbuchhandlung untersucht und in den kulturhistorischen Kontext eingebettet: von der Organisation des Buchhandels und den Kooperationen der Buchhändler über Bibliotheksgeschichte bis zur Entstehung neuer akademischer Disziplinen wie der modernen Philologien zu Beginn des 19. Jahrhunderts. All diese Bereiche zeichneten sich durch einen transnationalen Markt aus, der von Treuttel & Würtz in einer Weise bedient wurde, die als praktizierte Weltliteratur bezeichnet werden kann.Vers 1800, la librairie et maison d’édition Treuttel & Würtz était une plaque tournante des échanges européens. Tandis que la maison d’édition visait, avec les publications de Johann Wolfgang von Goethe ou de Germaine de Staël, un public d’élite transculturel, la librairie fournissait des clients dans toute l’Europe grâce à ses succursales à Strasbourg, à Paris et à Londres, et à son vaste réseau commercial. Pour la première fois, cette étude examine le fonctionnement et l’influence de l‘entreprise Treuttel & Würtz et les replace dans le contexte historique et culturel: de l’organisation du commerce du livre et des coopérations entre libraires à l’émergence de nouvelles disciplines académiques, comme les philologies modernes, au début du xixe siècle, en passant par l’histoire des bibliothèques. Tous ces domaines se caractérisaient par un marché transnational que Treuttel & Würtz servait d’une manière que l’on peut qualifier de littérature mondiale pratiquée. The publishing house and bookshop Treuttel & Würtz was a hub of European exchange par excellence around 1800. While the publishing house targeted a transcultural elite audience with publications by Johann Wolfgang von Goethe or Germaine de Staël, the bookshop supplied customers throughout Europe with its branches in Strasbourg, Paris and London as well as its widely ramified trade network. For the first time, this study examines the working and influence of the publishing bookshop and embeds it in the cultural-historical context: from the organisation of the book trade and the cooperation between booksellers to library history and the emergence of new academic disciplines such as the modern philologies at the beginning of the 19th century. All these areas were characterised by a transnational market, which was served by Treuttel & Würtz in a way that can be described as practised world literature

    Pforta, St. Afra, St. Augustin und die Transformation der mitteldeutschen Musiklandschaft (1543–1620)

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    Die albertinischen Fürstenschulen Pforta (bei Naumburg), St. Afra (Meißen) und St. Augustin (Grimma) waren von großer Bedeutung für die Konsolidierung der lutherischen Kirchenmusik. Die Schulen, ihre Lehrer und Absolventen trieben die Transformation Mitteldeutschlands in eine blühende Musiklandschaft voran. Diesen Prozess zeichnet das Buch detailliert nach und entwirft dabei ein musikhistorisches Panorama der Reformation, das vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges reicht. Die Studie füllt damit nicht nur musikhistoriographische Lücken, sondern beschreibt auch eine der bedeutendsten musikalischen Kulturlandschaften des alten deutschen Sprachraums.  The Albertine Prince’s Schools Pforta, St. Afra, and St. Augustin considerably contributed to the consolidation of Lutheran church music. The three schools, their teachers, and their alumni transformed Central Germany into a flourishing musical landscape. This study traces this process in detail, thus filling the musico-historical gap between the Wittenberg Reformation and the Thirty Years’ War and describing one of the most significant musical landscapes of the German-speaking lands

    Pforta, St. Afra, St. Augustin und die Transformation der mitteldeutschen Musiklandschaft (1543–1620)

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    Die albertinischen Fürstenschulen Pforta (bei Naumburg), St. Afra (Meißen) und St. Augustin (Grimma) waren von großer Bedeutung für die Konsolidierung der lutherischen Kirchenmusik. Die Schulen, ihre Lehrer und Absolventen trieben die Transformation Mitteldeutschlands in eine blühende Musiklandschaft voran. Diesen Prozess zeichnet das Buch detailliert nach und entwirft dabei ein musikhistorisches Panorama der Reformation, das vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges reicht. Die Studie füllt damit nicht nur musikhistoriographische Lücken, sondern beschreibt auch eine der bedeutendsten musikalischen Kulturlandschaften des alten deutschen Sprachraums.  The Albertine Prince’s Schools Pforta, St. Afra, and St. Augustin considerably contributed to the consolidation of Lutheran church music. The three schools, their teachers, and their alumni transformed Central Germany into a flourishing musical landscape. This study traces this process in detail, thus filling the musico-historical gap between the Wittenberg Reformation and the Thirty Years’ War and describing one of the most significant musical landscapes of the German-speaking lands

    Postcolonial Oceans: Contradictions, Heterogeneities, Knowledges, Materialities

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    Dieses Buch leistet einen Beitrag zur Untersuchung von Ozeanen, Meeren, Küstengewässern und Flüssen im Kontext der Blue Humanities, indem es sich dem Thema Wasser aus verschiedenen epistemologischen, narratologischen, geografischen, kulturellen und disziplinären Perspektiven nähert und diese miteinander vernetzt. Die Beiträger:innen aus Afrika, Asien, der Karibik, Europa, Nordamerika und dem Pazifik beschäftigen sich mit den Verflechtungen zwischen Ozeanen, Küstengebieten, Flüssen, Menschen, Tieren, Pflanzen, Organismen und Landschaften in den Bereichen Kulturgeschichte und Kulturwissenschaften, critical race theory und postkoloniale Studien, Meeres- und Umweltstudien, Linguistik, Literatur-, Film- und Medienwissenschaften.This book contributes to the study of oceans, seas, coastal waters, and rivers within blue humanities by broadening, circulating, and interweaving knowledge about such waters, ocean epistemologies, and sea narratives from pluriversal epistemological, geographical, cultural, and disciplinary perspectives. The contributors from Africa, Asia, the Caribbean, Europe, North America and the Pacific explore the interconnections between oceans, coastal areas, rivers, humans, animals, plants, organisms, and landscapes in the fields of cultural history and cultural studies, critical race and postcolonial studies, marine and environmental studies, linguistics, literature, film and media studies

    Russia\u27s North Pacific: Centres and Peripheries

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    Die Buchreihe „Russia and the Asia-Pacific“ untersucht politische, ökonomische, gesellschaftliche, kulturelle und umweltbezogene Interaktionen des russischen Fernen Ostens innerhalb seines asiatisch-pazifischen Kontextes wie auch mit der russischen Hauptstadt in Vergangenheit und Gegenwart. Ihr erster Band befasst sich aus multidisziplinärer Perspektive insbesondere mit den folgenden Fragen: Wie wurden und werden Verordnungen eines tausende Kilometer entfernten Zentrums von Akteuren in dieser Region wahrgenommen und umgesetzt? Inwieweit war und ist das Zentrum erfolgreich oder inwieweit ist es gescheitert darin, eine Region in seine staatlichen Strukturen zu integrieren, die so weit entfernt liegt wie der russische Ferne Osten? Wie haben sich die Bedeutungen von „Zentrum“ und „Peripherie“ mit der Zeit verändert?The series “Russia and the Asia-Pacific” explores political, economic, social, cultural and environmental interactions of the Russian Far East within its Asian-Pacific context as well as with the Russian capital in the past and present. Its first volume addresses from a multidisciplinary perspective notably the following questions: How were and are directives from a centre thousands of kilometers away perceived and implemented by actors in this region? To which extent was and is the centre successful or how did or does it fail in integrating a region as far away from the centre as the Russian Far East in its state structures? How have notions of “centre” and “periphery” changed over time

    Prinzip Personifikation. Frankreichs Bilderwelt im europäischen Kontext von 1300 bis 1600: Frankreichs Bilderwelt im europäischen Kontext von 1300 bis 1600

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    Bei dem Versuch, die Entstehung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bildtheorie und -praxis zu erklären, wurden Personifikationen als Quelle bisher weitgehend übersehen. Dabei kann die Bedeutung allegorischer Verkörperungen als Kulturtechnik für das ausgehende Mittelalter und den Beginn der Frühen Neuzeit, insbesondere im französischen Sprachraum, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In einem konsequent medienübergreifenden Ansatz soll an der Personifikation das Spannungsfeld von Bildern, Texten und theatralen Inszenierungen mit seinen entscheidenden Umbrüchen dargelegt werden. Dabei wird offenkundig, dass nicht nur das mittelalterliche, sondern auch das neuzeitliche Bildverständnis ganz wesentlich auf Entwicklungen seit dem späten 13. Jahrhundert basiert. Der allegorisch-personifizierende Bildmodus erweist sich dabei als dominierendes Verfahren eines Bilddenkens, das erst ab 1593 mit Verbreitung von Cesare Ripas Iconologia einer grundlegenden Normierung unterworfen wurde.The significance of allegorical personification as a cultural technique can hardly be overestimated for the end of the Middle Ages and the beginning of the early modern era. Particularly in the French-speaking world, this period shows a distinctive intensification.  In a consistently cross-media approach, the interweaving of images, texts, and theatrical stagings with its decisive changes is demonstrated by means of allegorical personification. The allegorical mode emerges as the dominant practice of an imagery that was subjected to a fundamental standardization only with the dissemination of Cesare Ripa\u27s Iconologia from 1593 on. Personifications represent a largely overlooked source for explaining an image theory and practice that until then had only been developed in fragments

    To Jerusalem and Beyond: Interdisciplinary Approaches to the Study of Latin Travel Literature, c.1200-1500

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    Mit der Ausweitung von Handelsrouten, Pilgerfahrten und Missionsreisen im 13. Jahrhundert erlebte die lateinische Reiseliteratur einen nie gekannten Aufschwung. Um die Bedeutung dieser Gattung aufzuzeigen, präsentiert und evaluiert dieser Band aktuelle und zukünftige Wege der Forschung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der lateinischen Reiseliteratur von ca. 1200 bis 1500. Durch die Kombination digitaler, kodikologischer, literarischer, philologischer und anthropologischer Ansätze wird untersucht, wie die einzelnen Texte verfasst, verbreitet, rezipiert und gelesen wurden. Zugleich regen die Interpretationen dieses Bandes dazu an, vor dem Hintergrund moderner methodischer und theoretischer Ansätze zu einer Neubewertung der lateinischen Reiseliteratur zu gelangen.With the expansion of trading routes, pilgrimage, and missionary endeavours in the 13th century, Latin travel literature emerged as a distinctive genre like never before. To highlight the importance of this genre, this volume outlines and explores current and future research trajectories with a focus on Latin travel literature from c. 1200–1500. Combining digital, codicological, literary, philological, and anthropological approaches the volume analyses the ways in which these texts were produced, distributed, received, read, and how they can be interpreted. It argues for the importance of re-evaluating these texts and revisiting their contents in light of new methodological and theoretical approaches

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