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Pforta, St. Afra, St. Augustin und die Transformation der mitteldeutschen Musiklandschaft (1543–1620)
Die albertinischen Fürstenschulen Pforta (bei Naumburg), St. Afra (Meißen) und St. Augustin (Grimma) waren von großer Bedeutung für die Konsolidierung der lutherischen Kirchenmusik. Die Schulen, ihre Lehrer und Absolventen trieben die Transformation Mitteldeutschlands in eine blühende Musiklandschaft voran. Diesen Prozess zeichnet das Buch detailliert nach und entwirft dabei ein musikhistorisches Panorama der Reformation, das vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges reicht. Die Studie füllt damit nicht nur musikhistoriographische Lücken, sondern beschreibt auch eine der bedeutendsten musikalischen Kulturlandschaften des alten deutschen Sprachraums.
The Albertine Prince’s Schools Pforta, St. Afra, and St. Augustin considerably contributed to the consolidation of Lutheran church music. The three schools, their teachers, and their alumni transformed Central Germany into a flourishing musical landscape. This study traces this process in detail, thus filling the musico-historical gap between the Wittenberg Reformation and the Thirty Years’ War and describing one of the most significant musical landscapes of the German-speaking lands
Von Aachen bis Akkon: Grenzüberschreitungen im Mittelalter. Festschrift für Hubert Houben zum 70. Geburtstag
Dieser anlässlich des 70. Geburtstages von Hubert Houben publizierte Band stellt Grenzüberschreitungen als eines der Themen, die dem Jubilar am Herzen liegen, in den Mittelpunkt. Indem die Autorinnen und Autoren Grenze als soziales Konstrukt verstehen, befassen sie sich mit ausgewählten Fällen der Überschreitung von räumlichen, kulturellen und rechtlichen Grenzen im Mittelalter. Die daraus resultierende Vielschichtigkeit und Multiperspektivität spiegeln verschiedene Ansätze und Forschungstraditionen, die in der Zusammenschau ein breites Spektrum möglicher Zugänge zur Thematik der Grenzüberschreitung aufzeigen.Pubblicato in occasione del 70° compleanno di Hubert Houben, questo volume si concentra sull’oltrepassare dei confini come uno dei temi cari al festeggiato. Prendendo come punto di partenza un concetto di confine come costruzione sociale, le autrici e gli autori affrontano casi selezionati di scavalcamento di confini spaziali, culturali e legali durante il Medioevo. La complessità e la multiperspettività che ne derivano riflettono metodi e tradizioni di ricerca diversi, che insieme rivelano un ampio spettro di approcci possibili al tema dell’attraversamento dei confini.
Published on the occasion of Hubert Houben’s 70th birthday, this volume focuses on border crossings as one of the topics dear to the jubilarian. By starting from a concept of borders as a social construct, the authors look at selected cases of transcending spatial, cultural and legal boundaries in the Middle Ages. The resulting complexity and multi-perspectivity reflects different research methods and traditions, revealing a broad spectrum of possible approaches to the topic of border crossings
Kosmos: Vom Umgang mit der Welt zwischen Ausdruck und Ordnung
Die lange Geschichte der Kosmologie mündete nicht einfach in der Spezialdisziplin der physikalischen Lehre vom Universum. Vielmehr ist die Gegenwart von einer „kosmologischen Unruhe“ gekennzeichnet, welche anzeigt, dass heute zentrale Fragen nach der Welt und unserer Stellung in der Welt neue Antworten verlangen. Ein Blick in die Geschichte und Vielfalt der Kosmologie zeigt eine „Ausdrucksform“, die sich nicht auf die Funktion des Weltbildes beschränkt, sondern viele andere Zwecke verfolgen kann und sich auf komplizierte Weise in die intellektuellen, theoretischen, aber auch politischen, ethischen und praktischen Kontexte ihrer Zeit einschreibt. Der vorliegende Band zeichnet dies in vielen Fallstudien nach, die von der Vorgeschichte bis zur heutigen Erdsystemwissenschaft reichen.The long history of cosmology did not simply end in the specialised discipline of the physical study of the universe. Rather, the times we live in are characterised by a "cosmological restlessness", which indicates that today central questions about the world and our position in it demand new answers. A look at the history and diversity of cosmology reveals a "form of expression" that is not limited to the function of a worldview (a picture of the world), but can pursue many other purposes and inscribes itself in complicated ways in the intellectual, theoretical, but also political, ethical and practical contexts of its time. This volume portrays this in many case studies, ranging from prehistory to present-day Earth system science
Carl Stamitz (1745–1801): Biographische Beiträge – Das symphonische Werk – Thematischer Katalog der Orchesterwerke
Carl Stamitz (1745–1801), der älteste Sohn von Johann Stamitz, ist durch seine Werke Musikinteressierten ein Begriff, finden sich seine Kompositionen doch auf zahlreichen Tonträgern und Konzertprogrammen im heutigen Musikbetrieb. Die Musikwissenschaft schenkt diesem Komponisten aus den Reihen der kurpfälzischen Hofmusiker nicht in gleicher Weise Aufmerksamkeit. Nach wie vor ist die 1962 eingereichte Dissertation von Friedrich Carl Kaiser (1931–2008) die einzige Monographie, die sich mit dem Leben und einem gewichtigen Teil seines schöpferischen Werkes, der Orchestermusik, systematisch beschäftigt. Sie ist ein Standardwerk, das zu Recht in jeder Bibliographie zum Thema erscheint. Bislang war es lediglich möglich, die auf wenige Bibliotheken verteilten Pflichtexemplare der Dissertation in Typoskriptform einzusehen, welche noch dazu im Detail voneinander abweichen. Als Ursache dafür ist die insgesamt ungewöhnliche Genese des Textes zu nennen: Kaiser hat über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder Änderungen und Zusätze an seiner Stamitz-Monographie vorgenommen. Die vorliegende Ausgabe, die auch Kaisers Handexemplar aus dem Nachlass berücksichtigt, stellt nun der musikwissenschaftlichen Forschung eine verlässliche Leseausgabe dieses grundlegenden Textes zur Verfügung.Carl Stamitz (1745-1801), Johann Stamitz\u27s eldest son, is well known for his works, as his compositions can be found on numerous recordings and concert programmes in today\u27s music scene. Musicologists though do not pay the same attention to this composer, who came from the ranks of the court musicians of the Electoral Palatinate. The dissertation by Friedrich Carl Kaiser (1931-2008), submitted in 1962, is still the only monograph that systematically deals with his life and his orchestral music, which was a major part of his creative work. It is a standard work that rightly appears in every bibliography on the subject. Up to now it has only been possible to view the compulsory typescript copies of the dissertation, which are distributed among a few libraries and which differ in detail from one another. The reason for this is the somewhat unusual genesis of the text, as Kaiser repeatedly made changes and additions to his Stamitz monograph over a long period of time. The present edition, which also includes Kaiser\u27s personal copy from his estate, now provides musicology researchers with a reliable edition of this fundamental text
Kosmos: Vom Umgang mit der Welt zwischen Ausdruck und Ordnung
Die lange Geschichte der Kosmologie mündete nicht einfach in der Spezialdisziplin der physikalischen Lehre vom Universum. Vielmehr ist die Gegenwart von einer „kosmologischen Unruhe“ gekennzeichnet, welche anzeigt, dass heute zentrale Fragen nach der Welt und unserer Stellung in der Welt neue Antworten verlangen. Ein Blick in die Geschichte und Vielfalt der Kosmologie zeigt eine „Ausdrucksform“, die sich nicht auf die Funktion des Weltbildes beschränkt, sondern viele andere Zwecke verfolgen kann und sich auf komplizierte Weise in die intellektuellen, theoretischen, aber auch politischen, ethischen und praktischen Kontexte ihrer Zeit einschreibt. Der vorliegende Band zeichnet dies in vielen Fallstudien nach, die von der Vorgeschichte bis zur heutigen Erdsystemwissenschaft reichen.The long history of cosmology did not simply end in the specialised discipline of the physical study of the universe. Rather, the times we live in are characterised by a "cosmological restlessness", which indicates that today central questions about the world and our position in it demand new answers. A look at the history and diversity of cosmology reveals a "form of expression" that is not limited to the function of a worldview (a picture of the world), but can pursue many other purposes and inscribes itself in complicated ways in the intellectual, theoretical, but also political, ethical and practical contexts of its time. This volume portrays this in many case studies, ranging from prehistory to present-day Earth system science
Von Aachen bis Akkon: Grenzüberschreitungen im Mittelalter. Festschrift für Hubert Houben zum 70. Geburtstag
Dieser anlässlich des 70. Geburtstages von Hubert Houben publizierte Band stellt Grenzüberschreitungen als eines der Themen, die dem Jubilar am Herzen liegen, in den Mittelpunkt. Indem die Autorinnen und Autoren Grenze als soziales Konstrukt verstehen, befassen sie sich mit ausgewählten Fällen der Überschreitung von räumlichen, kulturellen und rechtlichen Grenzen im Mittelalter. Die daraus resultierende Vielschichtigkeit und Multiperspektivität spiegeln verschiedene Ansätze und Forschungstraditionen, die in der Zusammenschau ein breites Spektrum möglicher Zugänge zur Thematik der Grenzüberschreitung aufzeigen.Pubblicato in occasione del 70° compleanno di Hubert Houben, questo volume si concentra sull’oltrepassare dei confini come uno dei temi cari al festeggiato. Prendendo come punto di partenza un concetto di confine come costruzione sociale, le autrici e gli autori affrontano casi selezionati di scavalcamento di confini spaziali, culturali e legali durante il Medioevo. La complessità e la multiperspettività che ne derivano riflettono metodi e tradizioni di ricerca diversi, che insieme rivelano un ampio spettro di approcci possibili al tema dell’attraversamento dei confini.
Published on the occasion of Hubert Houben’s 70th birthday, this volume focuses on border crossings as one of the topics dear to the jubilarian. By starting from a concept of borders as a social construct, the authors look at selected cases of transcending spatial, cultural and legal boundaries in the Middle Ages. The resulting complexity and multi-perspectivity reflects different research methods and traditions, revealing a broad spectrum of possible approaches to the topic of border crossings
Russia\u27s North Pacific: Centres and Peripheries
Die Buchreihe „Russia and the Asia-Pacific“ untersucht politische, ökonomische, gesellschaftliche, kulturelle und umweltbezogene Interaktionen des russischen Fernen Ostens innerhalb seines asiatisch-pazifischen Kontextes wie auch mit der russischen Hauptstadt in Vergangenheit und Gegenwart. Ihr erster Band befasst sich aus multidisziplinärer Perspektive insbesondere mit den folgenden Fragen: Wie wurden und werden Verordnungen eines tausende Kilometer entfernten Zentrums von Akteuren in dieser Region wahrgenommen und umgesetzt? Inwieweit war und ist das Zentrum erfolgreich oder inwieweit ist es gescheitert darin, eine Region in seine staatlichen Strukturen zu integrieren, die so weit entfernt liegt wie der russische Ferne Osten? Wie haben sich die Bedeutungen von „Zentrum“ und „Peripherie“ mit der Zeit verändert?The series “Russia and the Asia-Pacific” explores political, economic, social, cultural and environmental interactions of the Russian Far East within its Asian-Pacific context as well as with the Russian capital in the past and present. Its first volume addresses from a multidisciplinary perspective notably the following questions: How were and are directives from a centre thousands of kilometers away perceived and implemented by actors in this region? To which extent was and is the centre successful or how did or does it fail in integrating a region as far away from the centre as the Russian Far East in its state structures? How have notions of “centre” and “periphery” changed over time
Funerary Landscapes of the Late Antique “oecumene”: Contextualizing Epigraphic and Archeological Evidence of Mortuary Practices. Proceedings of an International Conference in Heidelberg, May 30–June 1, 2019
Dieser Band präsentiert die erste pan-mediterrane Synopsis spätantiker Bestattungspraktiken, welche eine Fülle von archäologischen und epigraphischen Zeugnissen kombiniert und kontextualisiert. In 17 Beiträgen erörtert eine Gruppe internationaler Fachleute Grabbefunde aus 14 spätantiken Landschaften, um sowohl die große Vielfalt mikroregionaler und lokaler Praktiken in den Bestattungskulturen als auch die Bedeutung globaler Trends aufzuzeigen. In diesem Band werden verschiedene neue methodische Ansätze angewandt: die Materialität von Epitaphien und Gräbern, ihre Sichtbarkeit, ihre Zugänglichkeit, ihre Wahrnehmung, ihre Einbettung in sich verändernde räumliche Umgebungen sowie ihre entscheidende Rolle im Rahmen sozialer Verhandlungsprozesse werden berücksichtigt. Das Buch stellt unser Verständnis der Bestattungsgewohnheiten und des Totengedenkens in der Übergangsphase der ‚Langen‘ Spätantike auf eine völlig neue Grundlage.This volume presents the first pan-Mediterranean panorama of Late Antique mortuary practices, combining and contextualizing an abundant dataset of archaeological and epigraphic evidence. In 17 contributions, a group of international specialists discusses funerary evidence from 14 Late Antique landscapes, in order to show the high diversity of microregional and local customs in funerary cultures as well as the significance of global trends. In this volume various new methodological approaches are applied: the materiality of epitaphs and tombs, their visibility, their accessibility, their perception, their setting within shifting spatial environments, as well as their crucial role within social practices. Therefore, this book fundamentally reshapes our understanding of mortuary habits and the commemoration of the dead during the transitional phase of the Long Late Antiquity
Collectives, Localities, Networks: A Translocal Ethnography of Emerging Contemporary Art Field(s) in Nepal and Bangladesh
Künstler*innenkollektive entwickeln sich zu einer treibenden Kraft im Kunstfeld. Sie aktivieren neue Räume für künstlerische Praxis und Präsentation. Sie gestalten neu aufkommende Formate, von Kunstprojekten in der Nachbarschaft bis hin zu großangelegten Biennalen. In ihrer Praxis hinterfragen die Kunstschaffenden etablierte Kunstbegriffe sowie hegemoniale Umschreibungen von Lokalität.
Dieses Buch ist das Ergebnis einer langjährigen Arbeit mit zeitgenössischen Kunstschaffenden in Nepal und Bangladesch. Es verfolgt einen akteurszentrierten Ansatz, um die Begriffe contemporaneity und collectivity zu entschlüsseln. Sein Fokus auf kollaborative Kunstpraktiken in Verbindung mit einer multiskalaren und translokalen Perspektive fordert uns dazu auf, die Verwendung von häufig Hierarchien transportierenden Begriffen wie Stadt, Region oder Globalität zu überdenken.Artist collectives emerge as driving forces in the art field. They activate new spaces as locales of artistic practice and display. They shape emerging formats, from neighborhood arts projects to largescale biennials. In their practice, the artists challenge established notions of art as well as hegemonic circumscriptions of locality. This book results from a long-term engagement with artists in Nepal and Bangladesh and follows an actor-centered approach to unravel notions of contemporaneity and collectivity. Its focus on collaborative art practices together with its multi-scalar and translocal perspective urges us to rethink the use of terms such as the city, the region or the global that often transport hierarchies
Kosmos: Vom Umgang mit der Welt zwischen Ausdruck und Ordnung
Die lange Geschichte der Kosmologie mündete nicht einfach in der Spezialdisziplin der physikalischen Lehre vom Universum. Vielmehr ist die Gegenwart von einer „kosmologischen Unruhe“ gekennzeichnet, welche anzeigt, dass heute zentrale Fragen nach der Welt und unserer Stellung in der Welt neue Antworten verlangen. Ein Blick in die Geschichte und Vielfalt der Kosmologie zeigt eine „Ausdrucksform“, die sich nicht auf die Funktion des Weltbildes beschränkt, sondern viele andere Zwecke verfolgen kann und sich auf komplizierte Weise in die intellektuellen, theoretischen, aber auch politischen, ethischen und praktischen Kontexte ihrer Zeit einschreibt. Der vorliegende Band zeichnet dies in vielen Fallstudien nach, die von der Vorgeschichte bis zur heutigen Erdsystemwissenschaft reichen.The long history of cosmology did not simply end in the specialised discipline of the physical study of the universe. Rather, the times we live in are characterised by a "cosmological restlessness", which indicates that today central questions about the world and our position in it demand new answers. A look at the history and diversity of cosmology reveals a "form of expression" that is not limited to the function of a worldview (a picture of the world), but can pursue many other purposes and inscribes itself in complicated ways in the intellectual, theoretical, but also political, ethical and practical contexts of its time. This volume portrays this in many case studies, ranging from prehistory to present-day Earth system science