IRF: Institutional Repository FHNW (Hochschule für Wirtschaft FHNW)
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ZuZug, wegZug, abZug. Ein künstlerisch vermittelnder Zugang zu einem polarisierenden Thema
Diese Master-Arbeit beleuchtet die Wohnungssituation im Kanton Zug. Im Projekt gesammelte Stimmen, Daten, Ansichten und Wünsche rund ums Thema Wohnen werden auf verschiedene Arten im Stadtraum, online per Instagram und in einem entwickelten Memo-Spiel sichtbar gemacht. Ziel ist ein neuer Zugang zur Wohnungssituation – eine Einladung, das Thema aus ungewohnter Perspektive zu betrachten und zu reflektieren.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-u15z7ef
Applaus für Selbstgefährdung? Warum Interessierte Selbstgefährdung sichtbar belohnt und innerlich begründet wird. Eine Arbeit zum Einfluss von Interessierter Selbstgefährdung auf die Leistungsbewertung
Interessierte Selbstgefährdung stellt ein ambivalentes Phänomen dar: Während damit kurzfristige Ziele erreicht werden können, ist sie langfristig mit erheblichen gesundheitlichen Risiken assoziiert mit denen Unternehmen zu kämpfen haben. Bisherige Forschung konzentrierte sich primär darauf, bei welchen Personengruppen in Unternehmen, diese Verhaltensweisen auftauchen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie dieses Verhalten organisational bewertet wird und welche inneren Überzeugungen es begünstigen. Der Fokus liegt auf dem Einfluss von Interessierter Selbstgefährdung auf die Leistungsbewertung. Die durchgeführte Online-Befragung (N=254) zeigt, dass die Interessierte Selbstgefährdung den Zusammenhang von Work Engagement und der Leistungsbewertung signifikant moderiert. Mitarbeitende mit hohem Work Engagement, einem grundsätzlich gesundheitsförderlichen Merkmal, werden besonders dann positiv bewertet, wenn sie zugleich Interessierte Selbstgefährdung aufweisen. Dies verweist auf die mögliche Existenz eines gesundheitsgefährdenden Engagements, das im organisationalen Kontext paradox positiv bewertet wird. Qualitative Leitfadeninterviews (N= 8) verdeutlichen, dass internalisierte Leistungsnormen, persönlichkeitsbezogene Überzeugungen sowie sozialer Vergleich zentrale Motive für selbstgefährdendes Verhalten darstellen. Zusätzlich begünstigen kulturelle Vorstellungen, insbesondere Prägungen durch den Taylorismus, sowie das Führungsverhalten eine positive Bewertung dieser Verhaltensweisen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Unternehmen sowohl ihre Leistungsbewertungssysteme als auch bestehende Leistungsideale kritisch hinterfragen und Mitarbeitende im Umgang mit sozialen Vergleichsprozessen sowie in ihrer Selbstwahrnehmung stärken sollten
Erarbeiten eines Screening-Workflow zur Beurteilung der Selbstentzündlichkeit von Substanzen nach dem UN.N 4 Test
Auch bei moderner Logistik führen selbstentzündliche Stoffe zu Bränden. Ein tragisches Beispiel ist der Brand auf dem Containerfrachter YM Mobility im Hafen von Ningbo-Zhoushan (August 2024), bei dem mindestens sechs Menschen ums Leben kamen. Das UN-Handbuch der Prüfverfahren definiert mit dem UN-Test N.4 ein international anerkanntes Verfahren zur Klassifizierung solcher Stoffe. Dieser erfordert jedoch grosse Probenmengen, lange Versuchsdauer und ist mit erhöhten Sicherheitsrisiken verbunden. Ziel dieser Arbeit war es, zunächst einen Screening-Workflow zu entwickeln, der auf Basis von DSC/TGA-Daten eine Vorabschätzung der Selbstentzündungsfähigkeit ermöglicht, um den Bedarf an UN N.4-Tests zu reduzieren
Eltern von Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Beitrag der Sozialen Arbeit zu hilfreichen Unterstützungssystemen für Eltern
Applying job design criteria for effective human-AI collaboration
https://www.ihiet.org/series.htm
Designgeschichte trifft Designvermittlung entlang Basler Beispielen
https://www.fhnw.ch/de/die-fhnw/hochschulen/hgk/aktuelles/kunst-und-designpaedagogik-ringvorlesung-des-institute-arts-and-design-education-der-hgk-basel?activeAccordion=2a2351b7-980c-4854-897a-75680a84215
What does rest feel like in your hands? Einladungen zu erholsamen Momenten mit textiler Handarbeit
Ich hinterfrage in dieser Bachelor-Arbeit die Unsichtbarkeit von «rest» (Ruhe/Erholung), indem ich spielerische, interaktive, erdende Momente durch textile Handarbeit und das Arbeiten mit Fäden schaffe. Diese Praxis lädt dazu ein, über die Bedeutung von Ruheaktivitäten nachzudenken und durch das gemeinsame Handarbeiten in Verbindung und Gemeinschaft zu kommen.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-jz9m27s
Su. Wiederbefüllbare Chromflakons mit Refills aus Wasserlinsenfolie
Jährlich landen rund 120 Milliarden Kosmetikverpackungen im Müll. Viele davon wären vermeidbar. «Su» ist eine nachhaltige Verpackungslösung mit wiederbefüllbaren Flakons aus langlebigem, spülmaschinenfestem Chromstahl und Refills aus kompostierbarem Wasserlinsenmaterial. Die schnell wachsende Pflanze stammt aus Schweizer Teichen und wird häufig ungenutzt entsorgt. Inspiriert von ihrer Form sind die Refills stapelbar und ermöglichen eine flexible und abfallarme Make-up-Routine unterwegs.https://hdl.handle.net/20.500.11806/data/NextGen25-db7k7qy
Innovationsmanagement bei der BKW Infra Services AG
Die BKW Infra Services AG (BIS) ist eine dezentral organisierte Gruppe mit zwölf Gesellschaften in der Schweiz und Deutschland. Als zentraler Treiber der Konzernstrategie "Solutions 2030" soll sie Innovationen vorantreiben, doch ein gruppenweites Innovationsmanagement fehlt bislang. Heterogene Prozesse, kulturelle Unterschiede und begrenzte Ressourcen führen zu Intransparenz, Doppelarbeit und ungenutzten Synergien. Die Folge ist eine fragmentierte Steuerung von Innovationen, die weder strategische Prioritäten setzen noch Marktchancen systematisch nutzen kann