Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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    895 research outputs found

    Veröffentlichungen zur SBZ-/DDR-Forschung im Institut für Zeitgeschichte

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    Auf der Ebene der Außen- und Sicherheitspolitik haben die Quellenstudien der letzten Jahre keine zufriedenstellende Klarheit über die deutschlandpolitischen Absichten der UdSSR nach 1945 gebracht. Deutlicher lassen sich die Ziele und Kalküle aus dem Agieren sowjetischer Vertreter in der SBZ/DDR ablesen. Hier ist es die Agrarpolitik, die daraufhin untersucht wird, inwieweit sie Sowjetisierungsabsichten verfolgte und mit welchen Problemen sich sowjetisch gelenkte Gesellschaftspolitik im Osten Deutschlands auseinandersetzen musste. Im Detail werden zentrale Entscheidungen der Jahre 1949 bis 1953 rekonstruiert. Die Untersuchung ist damit ein Beitrag zur Wirtschafts- und zur Herrschaftsgeschichte der frühen DDR zugleich, der auch Einblicke in die Vor- und Nachgeschichte des 17. Juni 1953 gewährt. Dem Buch ist eine CD-ROM mit Dokumenten zur agrarpolitischen Kooperation SED-Sowjetische Kontrollkommission beigelegt Elke Scherstjanoi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Abteilung Berlin

    Ein biographisches Lexikon

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    Das Lexikon enthält biographische Porträts der 189 zwischen 1932 und 1945 an der Universität Rostock tätigen Professoren. Es ist das erste komplette Professorenverzeichnis einer deutschen Universität für die Zeit des Nationalsozialismus mit derart umfänglichen Biographien. Dargestellt werden u.a. die wissenschaftliche Laufbahn, Beurteilungen durch Vorgesetzte, NS-Dienststellen und SED-Institutionen, Mitgliedschaften und Auszeichnungen sowie der Werdegang nach 1945. Die Autoren stützen sich vor allem auf bislang wenig beachtete Quellen aus verschiedenen Archiven

    Sowjetische Literatur und deutsche Klassiker im Dienst der Politik Stalins

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    Die Sowjets und die Kultur war kein Widerspruch – dies zu demonstrieren war der Zweck der Feierlichkeiten zu Goethes 200. Geburtstag in der Sowjetunion und der anderen Maßnahmen, die die Sowjets und die deutschen Kommunisten zur Vermittlung eines positiven Bildes der Sowjetunion getroffen hatten. Doch die Besatzungsmacht nutzte die Kultur für ihre Ziele – Kultur war kein Selbstzweck. Die Instrumentalisierung der deutschen Klassiker und der sowjetischen Autoren für die politischen Ziele der Sowjetunion ist hierfür sinnfälliger Ausdruck. In der Propaganda der Besatzungsmacht gab es verschiedene Schwerpunkte, für die auch die Literatur instrumentalisiert wurde. Diese Schwerpunkte unterlagen einem zeitlichen Wandel. Als Zäsur wirkte der Zeitraum zwischen Anfang 1947 und Ende 1948, in den der Beginn des Kalten Krieges und die Verkündung des Zweijahrsplans und damit der Übergang zur Planwirtschaft fiel. In diesen beiden Jahren wurde außerdem mit der Abkehr von der These des besonderen deutschen Wegs zum Sozialismus die Illusion begraben, daß von KPD / SED und der hinter der Partei stehenden sowjetischen Besatzungsmacht in der SBZ ein demokratischer Übergang zum Sozialismus angestrebt werde. Danach gab es zum sowjetischen Modell faktisch und tatsächlich keine Alternative mehr. Keine Zäsurwirkung – jedenfalls bei der Instrumentalisierung der Literatur – hatte dagegen der Beginn der antiformalistischen Kampagne 1951 und der Beschluß über den Aufbau des Sozialismus 1952: Beide Entwicklungen setzten wesentlich früher ein

    Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1976

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    Hauptherausgeber: Horst Möller ; Mitherausgeber: Klaus Hildebrand und Gregor Schöllgen ; Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch ; Bearbeiter: Matthias Peter, Michael Ploetz, Tim Geiger1976 war der Scheitelpunkt der Entspannungsära überschritten. Sorgen bereiteten der Bundesregierung das bedrohte strategische Gleichgewicht in Europa, der wachsende sowjetische Einfluss in Afrika und die Implementierung der KSZE-Schlussakte. Der Tindemans-Bericht und die Entscheidung für Direktwahlen zum Europäischen Parlament waren Ausdruck europapolitischer Reformbestrebungen. Weitere Aufmerksamkeit galt dem Demokratisierungsprozess in Portugal und in Spanien, der wirtschaftlichen und politischen Instabilität Italiens und dem griechisch-türkischen Konflikt. Verstärkt trat die Dritte Welt ins Blickfeld der Bonner Diplomatie. Fragen des Nord-Süd-Konflikts, insbesondere die Stabilisierung des Rohstoffmarkts, gewannen an Bedeutung. Der Herausforderung durch den internationalen Terrorismus versuchte die Bundesrepublik mit UNO-Initiativen zu begegnen

    Geographisches Register und Personenregister

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    Studien zum Machtkampf im nationalsozialistischen Herrschaftssystem

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    Alfred Rosenberg, der Verfasser des "Mythus des 20. Jahrhunderts" galt gleichsam als "Chefideologe" des Dritten Reiches. Reinhard Bollmus legt aufgrund zahlreicher Akten und Briefe der Dienststelle Rosenberg und der Ämter von Ley, Goebbels, Himmler, Rust, Schwarz und Bormann eine Darstellung vor, die zum Teil politische Biographie eines führenden Funktionärs im Staate Hitlers ist, im Wesentlichen aber ein Beitrag zur Frage der Beziehungen zwischen den höchsten Machtträgern. Erschien das nationalsozialistische Herrschaftssystem von außen zwar als Gebilde von monolithischer Geschlossenheit, so waren doch im Innern - wie Bollmus zeigt - die Machtträger zu rationaler Lenkung unfähig, galt auch dort das Erobererrecht als oberste Maxime im Kampf der Funktionäre. Stephan Lehnstaedt diskutiert in seinem bibliographischen Essay ausführlich die Forschungsentwicklungen seit der ersten Auflage. Aus dem Geleitwort von Hans Mommsen: "... das von Bollmus gezeichnete Bild (ist) im Kern bestätigt worden und seine Darstellung für das Studium der Geschichte des Dritten Reiches weiterhin unentbehrlich." Reinhard Bollmus, geboren 1933, war Assistenz-Professor und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier.2. Auflag

    Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42

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    Wehrmacht in der NS-Diktatur: Über die Wehrmacht im Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion ist viel geschrieben und gestritten worden. Jedoch wusste man bisher wenig über jene höchsten Generale, die das deutsche Heer auf Befehl Hitlers nach Osten führten, unter ihnen so bekannte Namen wie Bock, Guderian, Kluge, Manstein und Rundstedt. Was dachten und wie handelten die Oberbefehlshaber der Heeresgruppen und Armeen, die über Leben und Tod von vielen Millionen Soldaten und Zivilisten zu entscheiden hatten? Johannes Hürter zeichnet erstmals ein genaues Porträt dieser militärischen Elite und darüber hinaus das Panorama eines beispiellosen Feldzugs, in dem traditionelles "Kriegshandwerk" und nationalsozialistischer Rassenwahn eine unheilvolle Verbindung eingingen. Johannes Hürter, geboren 1963, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin; Redakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte; Redakteur der Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte; Dozent an der Universität der Bundeswehr München-Neubiberg

    Flucht und Abwanderung aus der SBZ/DDR 1945 bis 1961

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    Bis zum Mauerbau 1961 verließen jährlich Hunderttausende von Menschen die SBZ und DDR in Richtung Westen. Vorliegendes Buch zeigt, dass die Machthaber in Ostberlin dieses Problem erst Anfang der 1950er Jahre ernst nahmen. Die Erfolglosigkeit fast aller Maßnahmen gegen die Republikflucht basierte auf der in der DDR weit verbreiteten Unzufriedenheit mit der politischen Lage im Land. Viele Menschen nutzten die offene Grenze, um politischen, persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Problemen durch den Ortswechsel weitgehend konfliktlos zu entfliehen. Ein ausführlicher Dokumententeil gibt Auskunft über Zu- und Abwanderungszahlen, Gesetze, Grenzsicherung und -kontrollen; Artikel aus ostdeutschen Zeitungen und Zeitschriften dokumentieren die Abwanderungsmotive aus Sicht der DDR und SED, Abschiedsbriefe und private Briefe geben ein beredtes Zeugnis für die Fluchtgründe der persönlich Betroffenen

    Die Europapolitik der Großen Koalition 1966 - 1969

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    Wirtschaftliche Einigung Europas oder ein politisch "starkes" Europa nach den Vorstellungen des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle? Diese Frage bestimmte die Europapolitik der Großen Koalition, die weder harmonisch noch steril war, sondern von gegensätzlichen Konzeptionen und überraschenden Wendungen geprägt wurde. Bemühungen von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, die Beziehungen zu Frankreich auszubauen, standen gegen das Drängen von Außenminister Willy Brandt auf baldigen Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Andere Kreise forderten vor allem eine Vertiefung der ökonomischen Integration. Die vorliegende Studie zeichnet auf der Grundlage neuer Quellen erstmals ein klar konturiertes Bild einer Europapolitik der Übergänge. Henning Türk, geboren 1974, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Duisburg-Essen

    Administrative Normalität und Systemstabilisierung durch die Augsburger Stadtverwaltung 1933 - 1945

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    Entgegen bisheriger Annahmen waren die Kommunen im "Dritten Reich" keine hilflosen Objekte zwischen der Willkür von Parteidienststellen und einem rigiden Staatszentralismus. Bernhard Gotto weist nach, dass die Augsburger Stadtverwaltung ein eigenständiges und aktives Glied innerhalb eines regional austarierten Herrschaftssystems war. Sie nutzte ihre erheblichen Gestaltungsmöglichkeiten stets im Sinne des "Führers". Zudem stabilisierte sie das "polykratische" NS-Herrschaftssystem durch beständige Koordinationsleistungen, wie der Autor vor allem für die Kriegszeit belegt. Insgesamt wandelt sich so das Bild der Kommunalverwaltung von einem Widerpart der Partei hin zu einer tragenden Säule des NS-Regimes. Bernhard Gotto, geboren 1973, ist Projektmitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

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