Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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    Deutsches Reich, 1938 - August 1939

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    Band 2 schildert in 329 Dokumenten die Judenverfolgung im Deutschen Reich zwischen Januar 1938 und Ende August 1939. In den Monaten vom "Anschluss" Österreichs bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs verhängte die NS-Führung den Ausnahmezustand über die Juden. Die "Arisierung", die bürokratisch organisierte Vertreibung und schließlich der Novemberpogrom machten immer mehr Juden das Bleiben unmöglich, während gleichzeitig die Emigration immer schwieriger wurde. Maurice Troper, der Europa-Repräsentant der jüdischen Hilfsorganisation Joint, umriss die Lage nach dem Pogrom vom 9. November 1938 so: "Es ist völlig unklar, was in den nächsten Wochen aus den Juden werden soll. Selbst wenn die Ausschreitungen und Verhaftungen nicht weitergehen, ist die Existenzgrundlage des deutschen Judentums vernichtet.

    die Bundesrepublik und die DDR in den 1970er Jahren

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    jüdische Frauen in Selbsthilfeorganisationen 1933 bis 1939

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    die inszenierte Integration von Frauen in den NS-Staat

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    das Frauenforum München e.V. 1971 bis 1975

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    Kriegerwitwen in Westdeutschland nach 1945

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    Deutsch-italienischer Universitätsaustausch und europäische Integration

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    Soziologische Beiträge zur Arbeitslosenforschung

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    Die steuerliche Diskriminierung der Juden in Bayern 1933 - 1941/42

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    Bevor der NS-Staat die Juden ermordete, raubte er sie aus. Protagonist in diesem Vorstadium der Vernichtung war der Fiskus: Er diskriminierte die Opfer durch Steuern und Sonderabgaben, beschlagnahmte und verwertete ihr Vermögen. Dass auch die Finanzbeamten die antisemitische NS-Politik unterstützten, hat die Forschung lange Zeit übersehen. Die vorliegende Studie schließt diese Lücke. Auf der Basis zahlreicher, zum Teil erst seit kurzem erschlossener Quellen rückt sie den Fiskus als Täter der Judenverfolgung in Bayern in den Mittelpunkt und untersucht die verheerenden Folgen für die Opfer. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die finanziellen Interessen des Staates und der radauantisemitische Radikalismus gingen Hand in Hand und verstärkten den Verfolgungsdruck auf die jüdische Bevölkerung immens. Ausgeübt wurde er von einer unseligen Allianz zwischen der klassischen Bürokratie und dem Verfolgungsapparat von Partei und Gestapo. So wandelt sich das Bild der traditionellen Finanzbehörde vom neutralen Befehlsempfänger zu einem zentralen Akteur der Judenverfolgung und zu einer tragenden Stütze des NS-Regimes. Axel Drecoll, geboren 1974, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

    Die politischen Wurzeln der schleichenden Entfremdung

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