Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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    zur Bedeutung der "68er"-Protestbewegung für die westdeutsche Hochschulpolitik

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    Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1980

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    Hauptherausgeber: Horst Möller ; Mitherausgeber: Klaus Hildebrand und Gregor Schöllgen ; Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch ; Bearbeiter: Tim Geiger, Amit Das Gupta, Tim SzatkowskiEin Klimasturz im Ost-West-Verhältnis prägte das Jahr 1980: Der kurz zuvor verabschiedete NATO-Doppelbeschluss, in dem für den Fall eines Scheiterns von Rüstungskontrollverhandlungen die Nachrüstung amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Westeuropa angekündigt wurde, vor allem aber die sowjetische Invasion in Afghanistan und die daraufhin ausgesetzte Ratifizierung des SALT-II-Vertrages drohten, die Ära der Entspannung zu beenden und zu einem neuen Rüstungswettlauf zu führen. Die Gefahr einer Intervention in Polen, wo mit "Solidarnosc" erstmals eine freie Gewerkschaft im Ostblock entstand, verdüsterte die internationalen Beziehungen zusätzlich, ebenso die Geiselnahme amerikanischer Botschaftsangehöriger in Iran. Die Bundesregierung bemühte sich, nicht zuletzt aus deutschlandpolitischen Motiven, diese Spannungen abzubauen, etwa durch Bundeskanzler Schmidts Besuch in der UdSSR. Dafür nahm Bonn Friktionen mit den USA in Kauf, fügte sich aber schließlich, wie schon beim Boykott der Olympischen Spiele in Moskau, der Bündnissolidarität

    Lehrer an höheren Schulen in Mecklenburg 1918 bis 1961

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    Gymnasiallehrer gelten als Bildungsbürger "par excellence". Sie erfüllen einen staatlichen Bildungsauftrag und prägen die Elite einer Gesellschaft. Henrik Bispinck untersucht die Auswirkungen der Systemumbrüche im Deutschland des 20. Jahrhunderts auf diese Berufsgruppe und ihr Verhältnis zu den unterschiedlichen Formen politischer Herrschaft. Im Blickpunkt stehen dabei die Region Mecklenburg und zwei höhere Schulen in Schwerin und Rostock. In der Weimarer Republik konnten sich die im Kaiserreich sozialisierten Studienräte nur schwer mit dem parlamentarisch-demokratischen System anfreunden. Im Dritten Reich sahen sie sich mit einer Politisierung der Unterrichtsinhalte und zunehmenden Eingriffen in den Schulalltag konfrontiert. Nach 1945 kam es im östlichen Teil Deutschlands zu einer völligen Umgestaltung des höheren Schulwesens, mit der eine Neubestimmung der Lehrerrolle einherging. Henrik Bispinck, geboren 1973, Historiker, von 2000-2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Abteilung Berlin. Von 2008-2009 wissenschaftlicher Referent bei Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V

    Reisen deutscher und französischer Linksintellektueller in die Sowjetunion 1917 - 1939

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    Eine Fahrt in die UdSSR war in den 1920er und 30er Jahren unter Linksintellektuellen en vogue. Anhand von deutsch- und französischsprachigen Reiseberichten, aber auch von unveröffentlichten Quellen geht Eva Oberloskamp der Frage nach, warum die meisten Autoren – trotz zahlreicher kritischer Beobachtungen – für die Sowjetunion Partei ergriffen. Die vergleichende Arbeit zeigt, dass die Gründe hierfür auf deutscher und französischer Seite durchaus unterschiedlich waren. Eva Oberloskamp wurde für Ihre Disssertation mit dem Förderpreis der Universitätsgesellschaft der Ludwig-Maximilians-Universität sowie dem Ehrenpreis der Association pour l´emploi des cadres und der Deutsch-Französischen Hochschule ausgezeichnet

    Politischer und gesellschaftlicher Wandel in der Bundesrepublik Deutschland vor und nach 1968

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    Die Bedeutung von "1968" wird in Frage gestellt. "1968" - kaum ein anderes Thema der Zeitgeschichte löst so viele Emotionen aus. Für die einen waren die protestierenden Studenten das Symbol für die "Umgründung" der Bundesrepublik, während die anderen Niedergang und Instabilität fürchteten. Dieser Band stellt die Ereignisse von "1968" in einen größeren Zusammenhang und fragt danach, ob die Revolte aus Veränderungsprozessen resultierte, die bereits seit langem im Gange waren, oder ob sie den Reformschub erst ausgelöst hat, der die Gesellschaft prägen sollte. Dabei kommen Projekte wie die Zivildienst- und Hochschulreform zur Sprache, die Debatten um ein neues Verhältnis zur Dritten Welt und schließlich die städtische Kulturpolitik und die Emanzipation der Frau

    1968 - war da was?

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    Zionismus, ägyptischer Antikolonialismus und sowjetische Außenpolitik bis 1956

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    Wie sich die internationalen Koordinaten auch verschieben mögen – der Nahe Osten scheint stets dazu verurteilt, einer der Brennpunkte der globalen Politik zu sein. Die vorliegende Studie analysiert eine der komplexesten und folgenreichsten Konfigurationen der hier angesiedelten Konfliktgeschichte: die Beziehungen der Sowjetunion zur zionistischen Bewegung bzw. zum Staat Israel und zu der einen zunehmend sozialistisch getönten Antikolonialismus verfolgenden Republik Ägypten. Das bedeutsame erste Nachkriegsjahrzehnt mit der mehrfachen Zäsur von 1956 wird dabei in die weitere historische Perspektive der Vorkriegs- und Kriegsepoche gestellt. Auf einer breiten Quellengrundlage entschlüsselt Wiebke Bachmann eine höchst widerspruchsvolle Entwicklung. Der innerstaatliche Antisemitismus in Stalins Sowjetunion stand neben der außenpolitischen Unterstützung für die Staatsgründung Israels, und die spätere Wende zur "antiimperialistischen" sowjetisch-ägyptischen Interessenkohärenz wurde durch Nassers Verbot der ägyptischen kommunistischen Partei nicht beeinträchtigt. Wiebke Bachmann, geboren 1976, Historikerin, ist Referentin der Hochschulrektorenkonferenz Bonn

    Besetzte sowjetische Gebiete unter deutscher Militärverwaltung, Baltikum und Transnistrien

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    Band 7 schildert in 332 Dokumenten das Geschehen in den besetzten sowjetischen Gebieten unter deutscher Militärverwaltung, in den baltischen Republiken und im rumänischen Besatzungsgebiet Transnistrien. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 griffen die Deutschen und Rumänen nicht allein zu bereits andernorts erprobten Maßnahmen wie Raub und Entrechtung der Juden; vielmehr begannen sie binnen kurzer Zeit mit systematischen Massenexekutionen, denen in den folgenden Monaten Hunderttausende zum Opfer fielen. Ende September 1941 beschrieb eine Augenzeugin in Kiew den Marsch Tausender Juden zu ihrer Ermordung in Babij Jar: "Ich renne auf den Balkon hinaus und sehe Menschen, die in einer schier endlosen Kolonne vorüberziehen; sie füllen die ganze Straße und die Bürgersteige aus. Es gehen Frauen, Männer, junge Mädchen, Kinder, Greise, ganze Familien. Viele führen ihr Hab und Gut auf Schubkarren mit sich, aber die meisten tragen ihre Sachen auf den Schultern. Sie gehen schweigend, leise. Es ist unheimlich.

    Der Umgang mit der "Dritten Welt" als Gradmesser des Reformklimas

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    Drei Wege zur Unnachgiebigkeit in Westeuropa 1972 - 1975

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    Neuer Blick auf Strategie und Krisenmanagement bei transnationalen terroristischen Anschlägen: Nicht erst die Epoche nach "9/11", sondern schon die 1970er Jahre waren eine Ära des grenzenlosen Terrorismus. Mehrmals hielten transnational vernetzte und operierende Terroristen die Regierungen und die Öffentlichkeit in Westeuropa durch Geiselnahmen in Atem. Besonders spektakulär waren das Olympia-Attentat von München (1972), die OPEC-Geiselnahme in Wien (1975) sowie die Molukkeranschläge in Den Haag, Beilen und Amsterdam (1974/75). Wie reagierten die betroffenen Staaten auf diese neue Herausforderung, in der die Grenzen zwischen innerer Sicherheit und Außenpolitik verschwammen? Matthias Dahlke zeigt anhand erstmals ausgewerteter Dokumente, wie drei verschiedene westeuropäische Regierungen auf unterschiedlichen Wegen zum Grundsatz der Unnachgiebigkeit gelangten, zugleich aber auch Geheimabsprachen mit Terroristen nicht scheuten. Der transnationale und vergleichende Ansatz, der die gesamtgesellschaftlichen Prozesse einbezieht, ermöglicht eine neue Sicht auf die europäische Geschichte der Auseinandersetzung zwischen Staat und Terrorismus :Matthias Dahlke, geboren 1982, ist Historiker in Berlin

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