Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
Not a member yet
    895 research outputs found

    Immobilienspekulation in der Bundesrepublik 1960 - 1985

    Get PDF
    Die aktuelle Debatte über stark steigende Grundstückspreise und Mieten findet in dieser Untersuchung ihr historisches Fundament: Das Buch zeigt, wie intensiv in der Bundesrepublik bereits nach 1960 über das gleiche Problem gestritten wurde. Als Schuldige galten profitgierige "Spekulanten", denen unmoralische Geschäftsmethoden vorgeworfen wurden. Anhand zahlreicher Fallbeispiele - aus Frankfurt am Main, München, Hamburg, Köln und West-Berlin - untersucht Karl Christian Führer sowohl das konkrete Geschehen auf den Märkten für Grundstücke und Wohnraum als auch die zahlreichen Proteste gegen die "Spekulation" mit Immobilien, etwa durch Hausbesetzungen, bis 1985. Er verzichtet dabei auf vorschnelle Urteile und analysiert die Prozesse konsequent im Kontext der bundesdeutschen Gesellschafts- und Wirtschaftsgeschichte. Ein zentral wichtiger Aspekt der jüngeren Vergangenheit wird damit auf innovative Weise differenziert dargestellt, denn Grundstücke und Wohnungen sind wohl das Wirtschaftsgut, an dem sich die soziale und kulturelle Dimension ökonomischen Handelns besonders eindringlich nachweisen lässt. Der moralisierende Begriff der "Spekulation" hilft wenig, wenn man Veränderungen auf diesem Markt verstehen will

    BID 08/2016

    Get PDF

    Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg

    Get PDF
    Das Ersatzheer der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ist immer noch eine Terra incognita. Dabei war seine Bedeutung an der Heimatfront immens. Es übernahm dort für das NS-Regime wichtige gesellschaftliche Aufgaben, wozu auch ein besonderer Aspekt der NS-Gerichtsbarkeit zu zählen ist: die Wehrmachtjustiz im Heimatgebiet. Kerstin Theis zeichnet am Beispiel eines Militärgerichts ein umfassendes und nuanciertes Bild dieser bisher fast ganz übersehenen militärischen Einrichtung. Auf breiter Quellenbasis liefert sie ein detailliertes Gruppenprofil der dort tätigen Richter und Befehlshaber. Sie beleuchtet den Gerichtsalltag, der sich nicht in der Strafverfolgung gegen Deserteure und der Verhängung von Todesurteilen erschöpft, sondern ein breites Spektrum von Delikten und Angeklagten-Gruppen umfasst. Schließlich - und das ist das größte Verdienst dieser innovativen Studie - kann die Autorin zeigen, wie die Richter in der Heimat mit ihren Mitteln versuchten, aus der "Volksgemeinschaft" eine mobilisierte Wehrgemeinschaft zu formen, in der alles den Erfordernissen eines "totalen" Krieges untergeordnet war

    BID 04/2016

    Get PDF

    BID 06/2016

    Get PDF

    liberal'nyj konservatizm i "novye pravye"

    No full text
    Как правило, 1968 год ассоциируется с левыми политическими течениями. И все же для развития германского консерватизма те годы, когда студенческое движение атаковало основы Боннской республики, также имели ключевое значение. В конце концов, консерваторам удалось прояснить место консерватизма в рамках либеральной демократии, которая утвердилась в Западной Германии со времени падения нацистского режима. Пока одна группа политиков и интеллектуалов считала консерватизм решительно демократической силой, укорененной в европейской традиции либерального консерватизма, другая группа возвращалась к авторитарной, недемократической мысли Веймарских «новых правых» и дистанцировалась от демократии. Обе группы соревновались за право называться настоящими консерваторами. Следующие годы сопровождались яростными дебатами о значении консерватизма и поиском точного определения, результатом же стало утверждение либерального консерватизма с одной стороны и «новых правых» - с другой. В результате данной расстановки, однако, либеральным консерваторам не удалось полностью оккупировать концепцию консерватизма, которая освободилась бы от своих нелиберальных, националистических и авторитарных смыслов, так что за консерватизм в Германии продолжается соревнование по сей день

    BID 03/2016

    Get PDF

    BID 07/2016

    Get PDF

    Außenpolitik nach der Kuba-Krise (Dezember 1962 bis Oktober 1964)

    No full text
    Hier erstmals veröffentlichte geheime Gespräche, Beratungen und Notizen Chruschtschows dokumentieren sein Vorgehen gegenüber dem Westen nach der Kuba-Krise. Der Kreml-Chef konnte nicht mehr damit rechnen, die Westmächte mittels Einschüchterung aus Berlin zu vertreiben und damit der NATO eine fatale Niederlage beizubringen, hielt aber an allen Zielen fest und suchte sie nur mit mehr Vorsicht und auf längere Sicht zu erreichen. Das SED-Regime, dem der Terminverzicht Missmut bereitete, wollte er mit einem bilateralen Freundschafts-und Beistandspakt zufriedenstellen. Adenauers Rücktritt ließ ihn auf eine politische Kehrtwende der Bundesrepublik hoffen. Der geplante Besuch in Bonn, mit dem beide Seiten gegensätzliche Erwartungen verbanden, kam aufgrund seines Sturzes im Oktober 1964 nicht mehr zustande. Insgesamt blieb trotz aller Anstrengungen seine mit Ambitionen überfrachtete Westpolitik erfolglos. Edition der sowjetischen Dokumente über Chruschtschows Westpolitk mit Band 4 nun abgeschlossen

    BID 12/2016

    No full text

    792

    full texts

    895

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇