Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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    895 research outputs found

    BID 06/2018

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    Jahresbericht 2017

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    Debatten und Diskurse über ehemalige SS-Angehörige 1949-1985

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    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten über eine halbe Million ehemalige SS-Angehörige in Westdeutschland. Obwohl die SS als Organisation für die schlimmsten NS-Verbrechen verantwortlich war, konnten sich die allermeisten ihrer Mitglieder lautlos und ohne Probleme in die bundesrepublikanische Gesellschaft integrieren. Diese Diskrepanz führte in der Öffentlichkeit der Bundesrepublik allerdings immer wieder zu Skandalen um SS-Vergangenheiten einzelner Personen sowie zu Diskussionen über die Grenzen der Integration und den Umgang mit NS-Tätern. Andreas Eichmüller untersucht in seiner Studie diese Debatten und die darin vorherrschenden Bilder der SS in ihren Ausprägungen und Veränderungen bis in die 1980er Jahre

    BID 09/2018

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    Konjunkturen eines schwierigen Begriffs

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    Der AfD-Erfolg bei der Bundestagswahl gilt vielen als letzter Beweis, dass die CDU unter Angela Merkel praktisch alle Felder konservativer Politik geräumt habe und Konservative in Deutschland heimatlos geworden seien. Doch was meint „konservativ“ hier eigentlich

    Das KZ Auschwitz 1942-1945 und die Zeit der Todesmärsche 1944/45

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    Band 16 schildert in 289 Dokumenten die Geschichte des Judenmords im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie die Räumungen der Konzentrationslager in der letzten Kriegsphase, die rund 250 000 Häftlingen das Leben kosteten. Das System der Konzentrationslager expandierte im Zweiten Weltkrieg stark und erstreckte sich bald auf Hunderte von Haftstätten im besetzten Europa. Von Frühjahr 1942 an entwickelte sich Auschwitz-Birkenau zu einem Zentrum des Judenmords. 1,1 Millionen Juden aus ganz Europa wurden dorthin deportiert, die meisten direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern getötet. Der riesige Lagerkomplex diente jedoch nicht ausschließlich dem Massenmord, sondern hatte während des Krieges verschiedene, vor allem wirtschaftliche Funktionen. Als sich die Front im Jahr 1944 von beiden Seiten dem deutschen Herrschaftsgebiet näherte, brachte die SS die KZ-Häftlinge in strapaziösen Fußmärschen, Bahntransporten und Schiffspassagen in das Reichsinnere. Ein Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz berichtete über die Räumung des Lagers Sachsenhausen: „Häftlinge verschiedener Nationalitäten erklärten uns heimlich, dass die SS und die deutschen Kriminellen in Wehrmachtsuniform weiterhin jeden erschöpften Häftling mit Kopfschuss töteten. Die Kranken wu?rden auf die gleiche Art umgebracht.“ (VEJ 16/259

    BID 02/2018

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    Der "Westen" an der Jahrhundertwende (1880-1930)

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    Der "Westen" gehört zu den bedeutendsten Begriffen des internationalen politischen Vokabulars im 20. Jahrhundert. An der langen Jahrhundertwende wurde er in Europa und den USA in markanter Weise geprägt: als Begriff der kolonialen Zivilisierungsmission und als Gegenpart zu einem mit dem russischen Autokratismus assoziierten "Osten". Im "Westen" verorteten die imperialen Großmächte ihre angeblich überlegene "Zivilisation"; mit ihrer proklamierten Zivilisierungsmission rechtfertigten sie koloniale Herrschaft und Gewalt. Während des Ersten Weltkriegs wurde der "Westen" zum Schlagwort der Alliierten, besonders nach dem Kriegseintritt der USA, während Deutschland seine Ablehnung gegenüber "Westlertum" und "westlicher Demokratie" kultivierte. Im Begriff des "Westens" kristallisierte sich die Ambivalenz der Moderne

    BID 07/2018

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    Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1986

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    Hauptherausgeber: Andreas Wirsching ; Mitherausgeber: Hélène Miard-Delacroix und Gregor Schöllgen ; Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch ; Bearbeiter: Matthias Peter, Daniela TaschlerDas Ost-West-Verhältnis im Jahr 1986 war geprägt von einer nie gekannten Dynamik. Mit einer Reihe öffentlichkeitswirksamer Vorschläge zur Rüstungskontrolle forderte KPdSU-Generalsekretär Gorbatschow die NATO heraus. Der Gipfel der Supermächte in Reykjavik eröffnete, obwohl ergebnislos, die Perspektive einer Welt ohne Atomwaffen. Zusammen mit der Fortsetzung des KSZE-Prozesses nährte diese Entwicklung die Hoffnung auf eine neue europäische Friedensordnung. Auch das Verhältnis zur UdSSR schien nach dem Besuch Außenminister Genschers in Moskau neuen Schwung zu erhalten, der jedoch durch einen Vergleich zwischen Gorbatschow und NS-Propagandaminister Goebbels in einem Newsweek-Interview von Bundeskanzler Kohl abrupt abgebremst wurde. Eine wachsende Herausforderung stellte der internationale Terrorismus dar, wie der Anschlag auf die Berliner Diskothek "La Belle" und die Ermordung des Politischen Direktors Gerold von Braunmühl deutlich machten. Der Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl rückte Sicherheitsfragen der Kernenergie in den Fokus. Ein Dauerthema blieb das schwierige Erbe des Nationalsozialismus, wie u.a. der "Historikerstreit" belegte

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