Zeitgeschichte Open - Repositorium des IFZ
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Polish legislation on Nazi German war criminals in the concepts of the Polish government-in-exile in London (1942-1943)
Die westdeutsche Linke und das Ende des "real existierenden Sozialismus"
Konrad Sziedat untersucht erstmals systematisch die Hoffnungen, die westdeutsche Linke seit 1980 in die Transformationsprozesse im "Ostblock" setzten. Ausgehend von der Unterstützungskampagne "Solidarität mit Solidarno??" kann er mit den Möglichkeiten der historischen Netzwerkanalyse zeigen, wie Linke unterschiedlichster ideologischer Orientierung wiederholt zu gemeinsamen Aktionen zusammenfanden. Auch verdeutlicht er an der Historischen Semantik von Begriffen wie "Sozialismus", "dritter Weg" und "Zivilgesellschaft" Erwartungen und Enttäuschungen westdeutscher Linker bis Mitte der 1990er Jahre. Der tiefgreifende Wandel der Linken im späten 20. Jahrhundert wird damit in den größeren Zusammenhang des mittel- und osteuropäischen Umbruchs eingebettet
Deutsches Reich und Protektorat Böhmen und Mähren, Oktober 1941 - März 1943
Band 6 schildert in 329 Dokumenten die Lage der Juden nach dem Beginn der systematischen Deportationen und den um sich greifenden Schrecken, als immer mehr Menschen den Bescheid zum Transport in den Osten bekamen. Zeitungsartikel, Diplomatenberichte und Tagebücher skizzieren die Reaktionen in den nicht besetzten Ländern auf die sich verdichtenden Nachrichten von der Ermordung der Juden. Dem Getto Theresienstadt kam als vermeintlichem Altersgetto eine wichtige Rolle bei der Verschleierung der Vernichtungspolitik zu. Eine jüdische Krankenschwester berichtete über die Razzien in Berlin und die Rolle der zu Handlangerdiensten gezwungenen jüdischen Ordner: "Viele Juden versuchten, ihren Begleitpersonen auf dem Weg von der Wohnung ins Lager zu entwischen, wehe aber, wenn sie gefangen wurden. Man schoß erbarmungslos auf sie während der Jagd und prügelte sie blau, wenn man sie einholte. Entwischte aber einem Ordner ein zur Abwanderung bestimmter Jude, so mußte der Ordner für diesen in den Transport eintreten.
The "Lepel Case" and regional show trials in the Belarusian Soviet Socialist Republic (BSSR) in 1937
Migration und Integration in Deutschland nach 1945
Die Geschichte Deutschlands seit 1945 ist auch eine Geschichte von Migration und Integration und bleibt unvollständig, wenn man sie nicht beachtet. Erinnert sei nur an Flucht und Vertreibung nach Kriegsende, an die massenhafte „Republikflucht" aus der DDR bis zum Bau der Berliner Mauer im August 1961, an die Anwerbung von „Gastarbeitern" während des sogenannten Wirtschaftswunders oder an die Spätaussiedler und Bürgerkriegsflüchtlinge der 1990er Jahre. Historiker und Juristen zeichnen ein facettenreiches Bild dieser oft vergessenen Geschichte und spannen dabei einen weiten Bogen von den Problemen der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zu den Entwicklungen unserer Tage