Hochschule RheinMain PUBLIKATIONEN-REPOSITORIUM
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Untersuchung der fluiddynamischen Grenzschicht am Rumpf eines Segelflugzeuges am Beispiel der ASK-21
Weltordnung und Geldordnung - Gegenwart und Zukunft des internationalen Währungssystems
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Standardizing second victim support: development of the RESCUE certification framework for health care institutions
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High Inter- and Intraspecific Variability in Amphidinol Content and Toxicity of Amphidinium Strains
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Abschlussbericht
Der vorliegende Abschlussbericht dokumentiert die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Forschungsprojekts „Hospiz- und Palliativversorgung in strukturschwachen ländlichen Sozialräumen (HoPaSoz)“, das im Zeitraum vom 10.02.2023 bis 28.02.2025 durchgeführt wurde. Ziel des Projekts war es, die bestehenden Infrastrukturen und Rahmenbedingungen hospizlich-palliativer Versorgungsangebote für Erwachsene in ländlichen Sozialräumen Deutschlands zu analysieren und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen und Transfermöglichkeiten für die Weiterentwicklung der Versorgung abzuleiten.
Das Forschungsdesign kombinierte sozialraumanalytische Zugänge mit qualitativen Expert:inneninterviews, um die Versorgungssituation in exemplarisch ausgewählten ländlichen und städtischen Kreisen sowie die Zusammenarbeit in hospizlich-palliativen Netzwerken zu untersuchen. Im Fokus standen dabei drei zentrale Fragestellungen: die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen hospizlich-palliativer Angebote, die Analyse etablierter und innovativer Versorgungsformen in ländlichen Räumen sowie die Identifikation von Gelingensbedingungen für die Netzwerkbildung und -koordination.
Im Bereich der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen wurde festgestellt, dass die rechtliche Verankerung der hospizlich-palliativen Versorgung in Deutschland grundsätzlich als gut aufgestellt gilt. Allerdings bestehen weiterhin Versorgungslücken, insbesondere hinsichtlich der verpflichtenden Implementierung von Beratungsleistungen und der Finanzierung von Trauerarbeit. Zudem zeigen sich Herausforderungen bei der frühzeitigen Integration ambulanter Dienste und der Bekanntheit von Leistungsansprüchen bei Betroffenen und Angehörigen.
Die Untersuchung der Netzwerkarbeit ergab, dass erfolgreiche hospizlich-palliative Versorgung maßgeblich von engagierten lokalen Akteur:innen, einer aktiven Beteiligung der Landkreise sowie von Synergieeffekten zwischen verschiedenen Trägern und externen Impulsgebern abhängt. Förderliche Faktoren für die Netzwerkbildung umfassen eine reflektierte Konstituierung, klare Zieldefinitionen, regelmäßigen Austausch sowie eine professionelle Koordination. Die Übertragbarkeit dieser Gelingensbedingungen auf andere Regionen wird als hoch eingeschätzt.
Abschließend empfiehlt der Bericht die Entwicklung eines zentralen Datenportals zur systematischen Erfassung und Auswertung von Versorgungsdaten, die Stärkung der Netzwerkkoordination auf Kreisebene sowie die Förderung innovativer Versorgungsformen und deren wissenschaftliche Begleitung. Perspektivisch sollten quantitative Sekundäranalysen zur Versorgungssituation in der Breite sowie vertiefende qualitative Studien zu sozialer Praxis und Nutzerperspektiven erfolgen, um die hospizlich-palliative Versorgung in ländlichen Räumen evidenzbasiert weiterzuentwickeln
HAW_WiNS – Studie zum wissenschaftlichen Nachwuchs an Hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW)
Die Studie HAW_WiNS – Wissenschaftlicher Nachwuchs an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – untersucht erstmals systematisch die Qualifizierungs- und Rahmenbedingungen von Promovierenden und Postdocs an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Vor dem Hintergrund des Ausbaus der Promotionsmöglichkeiten (auch: eigenständiges Promotionsrecht) und einer sich dynamisch entwickelnden Forschungslandschaft an HAW richtet sie den Fokus auf die Merkmale der Promovierenden und Postdocs sowie auf die Struktur und den Verlauf der Promotion. Betrachtet werden zudem Motivation und Entscheidungsprozesse, Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, internationale Mobilität, Betreuungssituationen sowie Austausch- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Beitrag des wissenschaftlichen Nachwuchses zu Forschung, Lehre und Transfer wird ebenso thematisiert wie Karrierewege vor und nach der Promotion sowie das Feedback der Teilnehmenden mit Wünschen und Anregungen. Die Studie umfasst die vier großen hessischen HAW – Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule Darmstadt, Hochschule Fulda und Hochschule RheinMain – und bezieht rund 630 Personen aus unterschiedlichen Qualifizierungsphasen ein. Die fragebogengestützte Online-Erhebung fand von August bis Oktober 2024 statt. Neben den eigenen Erhebungsdaten werden Bezüge zur National Academic Panel Studie (nacaps) hergestellt, um Besonderheiten der Promotions- und Postdoc-Phase an HAW im Vergleich zu Universitäten sichtbar zu machen. Die Studie bietet damit eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung von Promotionsstrukturen und die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an HAW.The study HAW_WiNS – Wissenschaftlicher Nachwuchs an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (Early-Career Researchers at Hessian Universities of Applied Sciences) systematically investigates the qualification conditions and frameworks for doctoral candidates and postdoctoral researchers (postdocs) at Hessian Universities of Applied Sciences for the first time. Against the backdrop of the expansion of doctoral opportunities (including the right to award doctorates, in Deutsch: „Eigenständiges Promotionsrecht“) and a dynamically developing research landscape at Universities of Applied Sciences, the study focuses on the characteristics of doctoral candidates and postdocs, as well as the structure and progression of doctoral studies. It also explores motivation and decision-making processes, working conditions and employment status, international mobility, supervision structures, and opportunities for exchange and further training. The contribution of early-career researchers to research, teaching, and knowledge transfer is addressed, as well as career paths before and after the doctorate, alongside participant feedback with requests and suggestions. The study includes the four large Hessian Universities of Applied Sciences – Frankfurt University of Applied Sciences, Darmstadt University of Applied Sciences, Fulda University of Applied Sciences, and RheinMain University of Applied Sciences – and involves approximately 630 individuals from different qualification stages. The questionnaire based online survey took place from August to October 2024. In addition to its own data, the study draws comparisons with the National Academic Panel Study (nacaps, a nationwide study on doctoral candidates and postdocs in Germany), highlighting the specificities of the doctoral and postdoctoral phases at Universities of Applied Sciences in comparison to universities. The study thus provides a solid basis for the further development of doctoral structures and the targeted promotion of early-career researchers.Published Versio
Erratum zu: Problematische Nutzung digitaler Medien und Gesundheitskompetenz von Schülerinnen und Schülern in Deutschland. Befunde der HBSC-Studie 2022
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Radverkehrsplanung neu gedacht: Perspektiven für eine gerechte und nachhaltige Mobilität
Die vorliegende Untersuchung widmet sich der Frage, welche Faktoren dazu führen, dass Mobilitätsangebote nicht in der geplanten Weise genutzt werden. Ziel ist es, die Rolle von Planer*innen zu beleuchten und sie dazu zu befähigen, eine inklusive Nutzer*innenperspektive einzunehmen. Zu diesem Zweck wird das Wheel of Privilege
and Power (WOPP) vorgestellt. Das Ziel besteht darin, Reflexivität in der Mobilitätsplanung zu untersuchen und gerechte Planung im Radverkehr zu fördern.Published Versio
Electric vehicle ownership dynamics at the household level: a stated adaptation experiment on the effects of pricing and incentive policies
A reduction in diesel and petrol vehicles and a shift to electric vehicles (EVs) are part of many governments’ plans towards transport decarbonisation. To encourage such a shift, governments need to implement effective policies. In a stated adaptation experiment, 444 respondents were presented with four scenarios with hypothetical pricing strategies concerning EV purchase subsidies and prices for fuel, electricity, and public transport. The scenarios involved the presentation of values specifically calculated depending on the cost and composition of actual mobility tools in the household, and respondents were asked to adapt their household fleet in response. For example, they could remove current vehicles, add new ones or acquire/relinquish public transport (PT) passes. The effect of cost-related interventions on their decisions was modelled in an integrated choice and latent variable (ICLV) model. Our results suggest that the decision to remove a conventional vehicle and/ or replace it with an electric vehicle can be effectively promoted by increasing fuel prices, lowering electricity prices and lowering PT fares. Providing subsidies for the purchase of EVs was found to be ineffective. An analysis of attitudes revealed that people with greater intention to buy an EV are less affected by any pricing strategies. Incentives for removing a conventional vehicle are only effective for people who are more concerned about the environment.Gefördert im Rahmen des Projekts DEALPublished Versio