Hochschule RheinMain PUBLIKATIONEN-REPOSITORIUM
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Evaluierung
Da die Frage nach der Flächengerechtigkeit in Städten bzw. einer daraus resultierenden Neuaufteilung des öffentlichen Straßenlandes erst in den letzten Jahren – vor allem durch den nunmehr spürbaren Klimawandel und die weltweite Pandemie – verstärkt öffentlich diskutiert wurde, ist der aktuelle Forschungsstand dazu eher unzureichend. Fest steht aber, dass das Zufußgehen in Großstädten als Mobilitätsart am weitesten verbreitet ist (31 %), der Großteil der Straßenraumfläche jedoch dem motorisierten Individualverkehr zur Verfügung steht (58 %). Eine Möglichkeit die Flächenverteilung zu verändern und Aufenthaltsflächen zu schaffen ohne dafür bauliche Veränderungen der Infrastrukturanlage vornehmen zu müssen, sind temporäre Sitzgelegenheiten. In den meisten Fällen werden diese im Rahmen von Verkehrsversuchen aufgestellt, bei denen ganze Straßenzüge zeitweise umgestaltet werden. Ziel dabei ist es, erlebbar zu machen, wie öffentliche Räume umgestaltet werden können, wenn zumindest abschnittsweise der Kfz-Verkehr reduziert wird. Der Forschungsauftrag „Straßen neu entdecken – Umgestaltung des Straßenraums auf Zeit“ sieht die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts "Temporäre Stadtmöblierung" vor. Im Rahmen des Projekts sollen praxistaugliche Lösungen zur Straßenraumumgestaltung erprobt und somit die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erhöht werden. Die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO-Novelle) ermöglicht dabei die vereinfachte Durchführung von Verkehrsversuchen auf kommunaler Ebene. Vor diesem Hintergrund wurde ein Set temporärer Stadtmöbel mit Holzoptik in der Braubachstraße in der Frankfurter Innenstadt auf einer umgewidmeten Parkfläche installiert. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts ist die Auswertung und Evaluierung, wobei insbesondere die Aspekte Akzeptanz und Erfolgsfaktoren sowie Hemmnisse und Hürden der Stadtmöblierung ermittelt werden sollen
eCARe - Integriertes technisch-prozessuales Lademanagement-Konzept für die e-Automobillogistik
Kollegiale Hilfe (KoHi) – Beschreibung des Interventionsprogramms zur Reduktion der Auswirkung belastender Arbeitssituationen im Sinne des Second-Victim-Phänomens bei patientennah tätigem Personal in der Klinik Hietzing, Wien, Österreich (KoHi-II-Studie)
Published Versio
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und die europäische Geldpolitik 1999-2023
Published Versio
Using System Reliability Concepts to Derive Partial Safety Factors for Punching Shear with Shear Reinforcement: An Explorative Analysis
Accepted Versio
Don’t Miss the Fairytale Forest for the Trees: Integrating Location-Based Authoring in Interactive Story Development for Immersive Augmented Reality
Authoring in location-based Interactive Storytelling (IS) for Augmented Reality (AR) requires a combination of, at one end, process-intensive development of assets and complex conditional storylines on a desktop computer, and at the other end, the creation of situational aspects in the field. While there are occasional solutions for hand-held AR to support such a distributed workflow, the topic has not yet been explored in depth for immersive AR using a head-mounted display. We therefore propose to combine an existing IS-tool with Unity3D to bridge this gap. We describe our development process and discuss our findings. Early results show that the combination of Ink and Unity3D has the potential to support authors by providing a more integrated development workflow as they alternate between editing phases on the desktop computer and on-site.Accepted Versio
IFIP WG 5. 7 International Conference, APMS 2023, Trondheim, Norway, September 17-21, 2023
Published Versio
Wunsch(t)räume - Sozialpädagogisches Ortshandeln in der Arbeit mit jungen erwachsenen Wohnungslosen – auf der Suche nach Räumen der Repräsentationen
Wohnungslosigkeit bei jungen erwachsenen Wohnungslosen ist kein Randphänomen, sondern eine Lebensrealität vieler Menschen, die zwischen 18 und 27 Jahren alt sind, teilweise aber auch noch minderjährig. Häufig haben diese jungen Menschen bereits Erfahrungen mit dem Hilfesystem gemacht, vorrangig mit der Jugendhilfe, aber auch der Eingliederungshilfe, Wohnungslosenhilfe, Psychiatrie und Straffälligenhilfe. Unterstützungsangebote der Jugendhilfe stehen häufig nicht oder nicht mehr zur Verfügung oder werden nicht angenommen. Die Lebenswelten der jungen erwachsenen Wohnungslosen ist bisher nur wenig erforscht. Untersuchungen zu diesem Phänomen basieren meist auf Befragungen von Expert:innen und Vertreter:innen des Hilfesystems. Die vorliegende Arbeit nimmt daher die Perspektive der betroffenen jungen erwachsenen Wohnungslosen in den Fokus. Ausgehend von Interviews soll aus Adressatensicht herausgearbeitet werden, ob die bestehenden Angebote aus Nutzer:innensicht adäquate Unterstützung bieten bzw. welche Angebote stattdessen geschaffen werden müssten, damit sich die jungen Menschen sozialen Raum in angemessener Weise aneignen können, abhängig von ihren Kompetenzen, Ressourcen und Fähigkeiten. Ein wichtiger Aspekt bei der Fragestellung sind die Homogenitätsvorstellungen in der Sozialen Arbeit. Während diese darauf abzielen, dass eine gewisse Normalität weitestgehend wiederhergestellt wird, so geht es bei der vorliegenden Untersuchung aber auch gerade darum, die Räume herauszuarbeiten, die gegebenenfalls die Ordnung der gesellschaftlichen Werte und Normen unterlaufen oder diesen entgegenstehen. Soziale Arbeit hat die Aufgabe, Räume zu er-öffnen und Aneignung zu ermöglichen, kann diese aber auch verhindern. Eingebettet ist die Untersuchung in ein Projekt für junge wohnungslose Menschen, die an der Grenze zwischen Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe stehen. Ziel der vorliegenden Untersuchung soll sein, die Lebenswelten der jungen erwachsenen Wohnungslosen zu betrachten, Konstruktionsprozesse der Raumaneignung zu beschreiben sowie ihre jeweiligen Inszenierungen und Darstellungen zu erkennen. Es geht vor allem darum, Erfahrungen und Orientierungen der Teilnehmenden zu rekonstruieren, die im Rahmen des Projektes teilnehmen.Homelessness among young adult homeless people is not a marginal phenomenon, but a reality of life for many people, who are between 18 and 27 years old, some of whom are also minors. Often these young people have already had experience with the help system, primari-ly with youth welfare, but also with integration assistance, assistance for the homeless, psy-chiatry and delinquent assistance. Youth welfare support services are often not or no longer available or are not accepted by the young people. There has been little research into the lives of young homeless adults. Studies into this phenomenon are mostly based on surveys of ex-perts and representatives of the help system. This work therefore focuses on the perspective of the affected young adult homeless people. Based on interviews, the aim is to work out from the recipient’s perspective whether the existing offers supply adequate support from the user’s perspective or which offers should be created instead so young people can appropri-ately appropriate social space, depending on their skills, resources and abilities. An importand aspect of the question is the idea of homogeneity in social work. While these aim to restore a certain normality as much as possible, the present study is also about identifying those spac-es that may undermine or contradict the order of social values and norms. Social work has the task of opening up spaces and enabling appropriation, but it can also prevent this. The study is embedded in a project for young homeless people who are on the border between youth welfare and integration assistance. The aim of the present study is to look at the live-world of young homeless adults, to describe the construction of appropriating space and to recognize their respective stagings and representations. It’s all about to reconstruct the expe-riences and orientations of the participants who take part in the project
Serious Games zur Verbesserung der Zugänglichkeit des Tabuthemas „Häusliche Gewalt“
Das sogenannte „Digital Game-Based Learning“ in Form von „Serious Games“ gewinnt in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung, was wachsende Nutzerzahlen und steigende Umsätze verdeutlichen. Mittels Serious Games ist es bspw. möglich spielend Lerninhalte zu vermitteln, indem diese in die Spielwelt integriert werden. Verschiedene Studien belegen die Effektivität von Serious Games sowie die dadurch erhöhte Motivation der Spieler:innen sich mit einer Thematik zu befassen . Auch prosoziales Verhalten kann erfolgreich mittels Computerspiele gefördert werden. So können Serious Games eingesetzt werden, um über gesellschaftliche Tabuthemen wie „Häusliche Gewalt“ zu informieren. Betrachtet man Fallzahlen häuslicher Gewalt, lässt sich erkennen, dass es eine akute Dringlichkeit für Aufklärung und Verhaltensänderungen gibt. Laut World Health Organisation hat jede dritte Frau über 15 Jahre physische oder sexuelle Gewalt erlebt. In Deutschland wurden allein im Jahr 2021 insgesamt 143.016 Fälle von Gewalt in Paarbeziehungen verzeichnet. Die Auswahl an vorhandenen Serious Games zu dieser Thematik ist jedoch gering. Auch damit verbundene Untersuchungen und Forschungen sind begrenzt. Die folgende Untersuchung eines Serious Game Prototypens zu dem Thema „Gewalt in Paarbeziehungen“ soll aufzeigen, welche Kriterien und Faktoren das Spielerlebnis beeinflussen und damit den Erfolg des Spiels und die Zugänglichkeit des Themas determinieren. Auf Basis der theoretischen Grundlage wurde ein Modell erarbeitet, welches als Leitfaden zur Entwicklung von Serious Games zu dem Thema „Häusliche Gewalt“ hinzugezogen werden kann. Die aus den Ergebnissen der Evaluation gesammelten Erkenntnisse, wurden als Handlungsempfehlungen in einem Rahmenkonzept festgehalten. Dieses und das verwendete Modell, dienen der Optimierung des untersuchten Spiels sowie als Basen zur Entwicklung weiterer Serious Games