Digital Library of Gesellschaft für Informatik e.V.
Not a member yet
40758 research outputs found
Sort by
Large Process Models: A Vision for Business Process Management in the Age of Generative AI
Business process management, Large language models, Generative artificial intelligenceThe continued success of Large Language Models (LLMs) and other generative artificial intelligence approaches highlights the advantages that large information corpora can have over rigidly defined symbolic models, but also serves as a proof-point of the challenges that purely statistics-based approaches have in terms of safety and trustworthiness. As a framework for contextualizing the potential, as well as the limitations of LLMs and other foundation model-based technologies, we propose the concept of a Large Process Model (LPM) that combines the correlation power of LLMs with the analytical precision and reliability of knowledge-based systems and automated reasoning approaches. LPMs are envisioned to directly utilize the wealth of process management experience that experts have accumulated, as well as process performance data of organizations with diverse characteristics, e.g., regarding size, region, or industry. In this vision, the proposed LPM would enable organizations to receive context-specific (tailored) process and other business models, analytical deep-dives, and improvement recommendations. As such, it would allow to substantially decrease the time and effort required for business transformation, while also allowing for deeper, more impactful, and more actionable insights than previously possible. We argue that implementing an LPM is feasible, but also highlight limitations and research challenges that need to be solved to implement particular aspects of the LPM vision
GenAI Integration into UX Design
Generative Artificial Intelligence (GenAI) offers opportunities to
support UX design more efficiently. This study explores how GenAI
can be meaningfully integrated into existing UX design workflows
through interviews with five UX professionals and an introspective
analysis of a GenAI-assisted prototype design process.
Findings indicate that GenAI can enhance UX work by accelerating
text-based tasks (e.g. questionnaires), supporting early-stage
ideation, and expanding creative exploration. Rather than replacing
UX professionals, GenAI is best positioned as a creative companion
that augments, rather than substitutes, human expertise
Vergleich von Stresssituationen im simulierten Schulunterricht durch Biofeedback
Virtual Reality (VR) Anwendungen werden in Wissenschaft und Lehre immer häufiger wegen ihres emotionsauslösenden Effekts genutzt. Teach-R ist eine solche Anwendung, die von angehenden Lehrkräften genutzt werden kann, um den Umgang mit Unterrichtsstörungen zu trainieren. Dieser Beitrag exploriert das Potenzial einer begleitenden Stressmessung durch Herzratensensor zur Identifikation überfordernder Situationen. Neben einem genaueren Einblick, welche Unterrichtssituationen insbesondere von Lehramtsstudent*innen zum Training benötigt werden, bieten die Herzfrequenzdaten die Möglichkeit, die Anwendung adaptiv an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig könnte der Erwerb von Handlungskompetenzen über Biofeedback sichtbar gemacht werden. In einer Vorstudie (n=14) wurde untersucht, inwieweit sich das Stressniveau von Proband*innen durch die Variablen Störungsart (Erschwerung, Unterbrechung) und Handlungsnotwendigkeit (Eingreifen (/nicht) erforderlich) erklären lässt. Erste Ergebnisse deuten den erwarteten Einfluss der Variablen und der Handlungskompetenz gemessen durch Selbstauskunft an
Diagnosequalität von Lehramtsstudierenden -- Können sie Probleme von Schüler:innen beim Debugging erfassen?
Lehrkräfte müssen Schüler:innen beim Debugging unterstützen können. Angehende Lehrkräfte haben jedoch oft Schwierigkeiten mit der Diagnose von Schülerproblemen. Entsprechende Diagnosefähigkeiten sollten daher bereits in der Lehramtsausbildung gefördert werden. Jedoch fehlt es bisher an Erkenntnisse, welche Diagnosefähigkeiten Lehramtsstudierende für diese Unterrichtssituationen besitzen und wie diese in der Lehrkräfteausbildung gefördert werden können. In diesem Beitrag untersuchen wir daher anhand von geskripteten Videovignetten, die Diagnosefähigkeiten von Lehramtsstudierenden. Die Ergebnisse zeigen eine geringe Genauigkeit bei der Diagnosequalität, was Hinweise auf Förderbedarf in der Lehramtsausbildung gibt
KI-Kooperationssysteme: Ein Forschungsansatz zur Analyse von Kooperationsnetzwerken in der Anwendung Künstlicher Intelligenz
Die digitale Transformation und das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor komplexe Herausforderungen. KI-Technologien bieten einerseits erhebliche Potenziale für Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit. Andererseits ist die Nutzung dieser Potenziale voraussetzungsreich und erfordert die Verfügung bzw. den Aufbau von Ressourcen, wie Fachwissen, Daten, finanziellen Ressourcen und IT-Infrastruktur. KI-Kooperationen sind ein zunehmend relevantes strategisches Instrument für KMU, um diesen strukturellen Defiziten zu begegnen und den Unternehmen Zugänge zu benötigten Ressourcen zu ermöglichen. Darüber hinaus können sie im Sinne der organisationalen Ambidextrie die Balance zwischen Exploration, der Suche und Erschließung neuer Handlungsfelder und Exploitation, dem Ausbau etablierter Wertschöpfungspotenziale im Unternehmen und damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes unterstützen. Der vorgestellte Forschungsansatz erweitert das Konzept der organisationalen Ambidextrie um eine systematische Analyse von KI-Kooperationssystemen an der Schnittstelle von KI-Technologie-Anwendung, Organisations- und Innovationsentwicklung sowie der menschenzentrierten Produktion
Participatory Pathways: Proposing a Method for Documenting Decisions in Participatory Design
This paper introduces Participatory Pathways, a method for documenting and reflecting on participation-related decisions in PD. While individual participatory activities are often well captured, the underlying decision-making processes, such as who is involved, when, and with what role, often remain implicit. Building on the Ethics Pathways approach by Cha et al. (2024), this method adapts a visual and narrative-based format to support critical reflection on the evolving logic of participation across a project. We discuss key adaptation challenges for PD contexts, such as defining meaningful participatory incidents and addressing the methodological implications of working with multiple, diverse perspectives. The paper proposes Participatory Pathways as a conceptual contribution to the PD community and invites further exploration, refinement, and application of the method in future research and practice, including its integration into participatory workflows and its evaluation in real-world settings
Weiterbildung von Informatiklehrkräften: Maßnahmen, Best-Practices und Community Building
Gemäß dem Tagungsmotto " Grenzen überwinden -- voneinander lernen"{" bietet dieser Workshop eine Austauschplattform für die Verantwortlichen verschiedener Weiterbildungsmaßnahmen von Informatiklehrkräften an. Neben einer Übersicht vorhandener Maßnahmen in der DACH-Region werden in dem Workshop Best-Practices, Herausforderungen und Perspektiven diskutiert, um so auf den Erfahrungen vorhandener Maßnahmen aufzubauen. Nicht zuletzt möchten wir zentrale Akteure langfristig vernetzen, um so auch in Zukunft einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen
Informatikdidaktische Forschung im Wandel der Zeit
In diesem Beitrag analysieren wir die Entwicklung der informatikdidaktischen Forschung der letzten 25 Jahre (2000–2024) anhand aller wissenschaftlichen Beiträge, die in diesem Zeitraum auf den INFOS-Konferenzen vorgestellt und veröffentlicht wurden. Basierend auf einem systematischen Kategorisierungsansatz identifizieren wir acht zentrale Forschungsfelder, die sich im Laufe der Jahre unterschiedlich entwickelt haben. Unsere Zwischenergebnisse zeigen, dass insbesondere die Forschung zur informatischen Bildung im Primarbereich sowie die Vorstellungsforschung in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Wissenschaft gerückt sind und zunehmend an Bedeutung gewinnen. Um zentrale Trends und langfristige Entwicklungen systematisch zu erfassen, ordnen wir die acht Forschungskategorien in einen breiteren Kontext der Informatikdidaktik ein und widmen uns in einem ersten Schritt ausgewählten Schwerpunkten dieser Kategorien
Energie–Basierte Anomalie–Segmentierung auf Bilddaten für Autonome Fahrzeuge via Deep Learning
Die Fähigkeit unbekannten Objekte zu erkennen ist eine wichtiger Aspekt von Computer Vision Systemen in sicherheitskritischen Anwendungen wie dem autonomen Fahren. Die Verwendung beispielhafter unbekannter Objekte während des Trainings - genannt Outlier Exposure - hat für Klassifizierungsaufgaben in der Vergangenheit zuverlässig die Performanz erhöht. Dieser Ansatz wird hier mit speziellen Loss-Funktionen kombiniert und auf eine Segmentierungsaufgabe angewendet. Ebenso werden unterschiedliche Detektionsmethoden betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung zusätzlicher Anomalien während des Trainings die Ergebnisse im allgemeinen verbessert, und zwar unabhängig von Loss-Funktion und OOD-Detektionsmethode. Die besten Ergebnisse liefert dabei das Energy-Loss in Kombination mit der Energy-basierten Detektionsmethode