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Quartierspiegel Wollishofen 2024
Von den Pfahlbauern zu den Alemannen, von den Wohnbaugenossenschaften zur geplanten «Greencity»: Wollishofen war schon immer eine stark vom Wohnen geprägte Gegend. Doch dass die wohlhabende Gemeinde Ende des 19. Jahrhunderts überhaupt Teil der Stadt Zürich wurde, geschah gegen den erbitterten Widerstand seiner Bewohnerinnen und Bewohner
Veste Manegg - Wollishofer Blog
Ein Blog zu Geschichte und Quartierleben des Zürcher Stadtquartiers Wollishofen auf wollipedia.ch. Mit Texten von Sebastian Brändli (SB) und Ansichtskarten aus der Sammlung von Markus Zimmermann (MZ)
Quartierspiegel Seefeld 2024
Das Quartier Seefeld wird – wie es sein Name schon vermuten lässt – durch den Zürichsee bestimmt: Mit 175 Hektaren hat es den grössten Seeflächenanteil aller Stadtquartiere. Die Nähe zum See, aber auch die vielen Läden, Restaurants und Museen haben das Seefeld in den letzten Jahrzehnten zu einer äusserst begehrten Wohnadresse gemacht
Ein halber Schatz – Der Sesterzenhort von Bäretswil 1880
In: Archäologie im Kanton Zürich 05 (2024), S. 7-611880 entdeckte Landwirt und Förster Hans Jakob Brandenberger in Bäretswil einen Schatz aus ca. 600 römischen Bronzemünzen. Ihr Verbleib blieb lange Zeit ungewiss, bis 2017 durch eine Schenkung 256 Sesterzen an das Münzkabinett Winterthur gelangten. Sie gehörten einst dem Zürcher Oberländer Industriellen Adolf Guyer-Zeller, der gemäss schriftlichen Aufzeichnungen einen Teil des Schatzfundes von Bäretswil erworben hatte. Mittlerweile sind 305 Stücke dieses Ensembles bekannt. Sie stammen aus einem Zeitraum von 65 bis 195 n.Chr. mit einem Schwerpunkt im 2. Jahrhundert. Ihr Besitzer lebte wahrscheinlich in der Umgebung und deponierte den Schatz als «Schliessfach», möglicherweise auch zu einem kultischen Zweck, an einem sicheren Ort
Unterengstringer Nachrichten, Nr. 132 (Sommer 2024)
Die Nr. 132 wurde doppelt vergeben (Ausgaben Sommer 2024 und Herbst 2024)
Frühmittelalterliche Siedlungsspuren und Gräber im Bereich des römischen Gutshofs von Dietikon ZH
In: Archäologie im Kanton Zürich 05 (2024), S. 111-143In der pars rustica des römischen Gutshofs von Dietikon liegen Hinweise für eine kontinuierliche Nutzung bis ins Frühmittelalter vor. Im Bereich des Herrenhauses, wo 1989 eine Ausgrabung erstmals umfangreiche frühmittelalterliche Siedlungsbefunde freigelegt hatte, dürfte die Besiedlung erst nach einem längeren Unterbruch wieder einsetzen, vielleicht im Zusammenhang mit dem Kirchenbau ca. im 8. Jh. Unter den Befunden sind neben Gräbern, Grubenhäusern und Pfostenbauten die Spuren einer Nutzbarhaltung von Gutshofbauten zu erwähnen. Die Lage an der Strasse von Zürich nach Baden dürfte für die Kontinuität des Siedlungsplatzes eine entscheidende Rolle gespielt haben