ePub (Univ. zu Lübeck)
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    eine Längsschnittstudie

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    Empathieförderung steht bisher nicht im Curriculum medizinischer Hochschulen, obwohl die aktuelle Studienlage weltweit zeigt, dass es zu einem Absinken von Empathie im Verlauf des Studiums kommen kann [2]. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob es auch bei Medizinstudierenden der Universität zu Lübeck zu einer Empathieveränderung im Laufe des Studiums kommt und was es für assoziierte Faktoren gibt. Die zugrundeliegenden Daten wurden im Rahmen der LUST-Studie, einer prospektiv-beobachtenden, monozentrischen und longitudinalen Kohortenstudie, von 2011 bis 2019 erhoben. Bezüglich einer einheitlichen Definition des Begriffes „Empathie“ herrscht international noch keine Einigkeit. Eine häufig verwendete Definition, die auch hier genutzt wurde, ist die von Hojat [36 S. 3]. Er beschreibt Empathie als eine größtenteils kognitive Eigenschaft und grenzt sie bewusst von der Emotionalität ab. Genutzt wurde der, der Definition entsprechenden, validierte Fragenbogen „Jefferson Scale of Empathy – Student Version“ (JSE-S) in deutscher Sprache [36 S. 83]. Neben den demographischen Daten wurden mit Standardinstrumenten zusätzlich Ängstlichkeit und Depressivität (HADS-D), Stress (PMSS-D), Arbeitsbezogene Verhaltens- und Erlebnismuster (AVEM), die Art der Hochschulzulassung, der angestrebte Fachbereich zu Beginn des Studiums und ob die Studierenden eine medizinische Berufsausbildung abgeschlossen haben, erhoben. Die Datenerhebung fand vor Beginn des Studiums und nach zwei, vier und sechs Jahren statt. Die Querschnittstichproben für die verschiedenen Erhebungszeitpunkte lagen zwischen n = 220 und 658 Studierenden und insgesamt 43 Studierende füllten die Baseline- Befragung und alle drei Nachbefragungen aus. Es zeigte sich ein leichter, dennoch statistisch signifikanter Anstieg der Empathiewerte im zeitlichen Verlauf des Studiums. Über fast alle Analysen hinweg waren höhere JSE-S-Summenscores mit dem weiblichen Geschlecht und einem angestrebten „people oriented“ Fachbereich assoziiert. Es konnte ein negativer Zusammenhang zwischen Depressivität und studiumbezogenen Stress mit der Zielvariable JSE-S festgestellt werden. Es gilt zu untersuchen, wieso Studierende mit dem Wunsch ein „technology oriented“ Fachbereich zu ergreifen, geringere Empathiewerte haben als ihre Kommiliton*innen

    The reactive pyruvate metabolite dimethylglyoxal in experimental disease models and the role of Ilvbl in its generation in the brain

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    Reactive glucose metabolites are involved in neurological complications of diabetes by the generation of advanced glycated end products (AGEs), which are formed by the interaction between α-dicarbonyls and proteins. AGEs induce oxidative stress, inflammation and tissue damage and have been associated with neuropathy, nephropathy and retinopathy. So far, only the α-dicarbonyls 3-deoxyglucosone, glyoxal and methylglyoxal have been recognized as reactive glucose metabolites and associated with complications in diabetes. Only recently, the α-dicarbonyl dimethylglyoxal (DMG) has been categorized as mammal cellular pyruvate metabolite, and its levels were higher in the plasma of type-1 diabetic mice and in the serum of patients with diabetes. In this thesis, I investigated the α-dicarbonyl DMG in mouse models under pathological conditions and its metabolic pathway in mammals using liquid chromatography coupled to tandem mass spectrometry (LC-MS2). Here, plasma DMG concentrations were upregulated in mouse experimental models of type-1 and type-2 diabetes. In contrast, high-fat diet did not influence the serum levels of DMG, suggesting that diabetic conditions – but not obesity itself – are associated with plasma DMG upregulation and accumulation. Moreover, DMG levels were enormously augmented in the ipsilateral side of a mouse model of hyperglycemic stroke compared to sham control. Interestingly, DMG levels were also higher in the contralateral hemisphere of the brain of mice with stroke compared to sham controls, showing that the contralateral hemisphere is also affected by ischemic stroke. Furthermore, the current study confirmed that DMG is a post-glycolytic product in mammals and its levels are increased under hypoxic conditions in vitro. Then, I investigated the role of the gene ilvB acetolactate synthase-like (Ilvbl), the mammal orthologue gene of acetolactate synthase that generates DMG from pyruvate in bacteria, yeast and plants. Importantly, Ilvbl knockout reduced DMG levels in the brain of mice with type-1 diabetes or hyperglycemic stroke, showing that Ilvbl has conserved its role in DMG generation in mammals. Moreover, DMG interacted with lysine, generating the glycated amino acid Nε-3-hydroxy-2-butanonelysine (HBL), confirming that DMG is a reactive compound and can glycate proteins generating AGEs. Thus, DMG induced oxidative stress and neuroinflammation in mouse hippocampal neuronal (HT-22) cells, probably based on protein glycation. In conclusion, this study characterizes the α-dicarbonyl DMG in experimental models under pathological conditions, showing that DMG could play a significant role in diabetic complications and ischemic stroke complications. DMG is the only α-dicarbonyl generated after glycolysis, and the current discovery could explain why cells consuming lactate – such as neurons – are not protected by dicarbonyl stress. Importantly, this study shows that ILVBL plays a significant role in the DMG generation from pyruvate in the brain of acute or chronic hyperglycemic mice. Further investigation on DMG and the attenuation of its concentrations may lead to improvement in diabetic and ischemic stroke complications

    Zehn-Jahres-Ergebnisse einer kontrollierten Langzeitstudie

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    Einleitung Die Elektrochemotherapie beruht auf der Tatsache, dass sich die Struktur von Zellmembranen durch das Anlegen einer elektrischen Spannung temporär verändert und somit für normalerweise nicht membrangängige Chemotherapeutika permeabel wird. Dieses Phänomen wird als Elektroporation (EPT) bezeichnet. Die Cytotoxizität von Bleomycin lässt sich so erheblich steigern. Die vorliegende kontrollierte Studie vergleicht das Outcome für Patienten mit Mundhöhlenkarzinom, die mit der Methode der Elektrochmeotherapie mit Bleomycin behandelt wurden mit dem Outcome bei konventioneller Tumorresektion. Material und Methoden Von 2006 bis 2010 wurden 21 Patienten mit primärem Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle (pT1-2pN0-2pM0) behandelt. Die Patienten erhielten entweder eine EPT-Behandlung mit Bleomycin, gefolgt von einer Resektion der Läsion nach 4-5 Wochen mit simultaner Halslymphknotenausräumung (SND) (Test; n=9) oder eine konventionelle chirurgische Tumorresektion mit SND (Kontrolle; n=12). Folgende Parameter wurden statistisch ausgewertet: Anästhesiedauer, Dauer des stationären Aufenthalts, Inzidenz postoperativer Komplikationen, Analgetikabedarf, Lebensqualität, Auftreten von Lokalrezidiven, Überlebenszeit. Ergebnisse Der Nachuntersuchungszeitraum betrug 10 Jahre. In der Testgruppe war dabei die Lokalrezidivrate (44,4%) höher und die tumorspezifische Überlebensrate (56,6%) niedriger als in der Kontrollgruppe (17% und 91,6%). Behandlungsbedürftige postoperative Nachblutungen, Dysphagie und Schmerzen traten häufiger auf. Der Analgetikabedarf war langfristig deutlich höher. Die Behandlungszeit war kürzer, jedoch mit höheren Kosten assoziiert. Eine Verbesserung der Lebensqualtität durch EPT mit Bleomycin wurde nicht beobachtet. Schlussfolgerung Unter Berücksichtigung der kleinen Fallzahl und der geringen Inzidenz der Tumorentität stellt die Methode der Elektroporationstherapie mit Bleomycin aufgrund der höheren Rezidivrate, des erhöhten Risikos für behandlungsbedürftige Nachblutungen, des erhöhten Analgetikabedarfs und der geringeren Überlebensrate keine Alternative zur konventionellen chirurgischen Therapie des Mundhöhlenkarzinom dar

    Die Auswirkungen des Zigarettenkonsums auf die Fluoreszenzlebensdauer des Augenhintergrundes, gemessen in vivo mittels Fluorescence Lifetime Imaging Ophthalmoscopy (FLIO)

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    Hintergrund: Zigarettenrauchen ist ein bedeutender Einflussfaktor auf den menschlichen Organismus und somit auch ein Risikofaktor für sämtliche Erkrankungen. Der Zellstoffwechsel wird durch den Einfluss von Tabak nachweislich verändert, was sich besonders in sehr stoffwechselaktiven Geweben, wie der Retina, bemerkbar macht. Die Messung der Fluoreszenzlebensdauer (FLD) mittels Fluoreszenzlebensdauer-Ophthalmoskopie (FLIO) hat das Potenzial metabolische Veränderungen des Augenhintergrunds aufzuzeigen. Ziel der Arbeit: Ziel der Studie ist es, den Einfluss des Zigarettenkonsums auf die FLD gesunder Augen mittels FLIO zu untersuchen. Die Möglichkeiten der FLIO sollen durch diese Studie weiter aufgezeigt werden. Methodik: Insgesamt wurden 26 gesunde Nichtraucher und 28 gesunde Raucher im Alter zwischen 20 und 37 Jahren untersucht und mit der FLIO gemessen. Die FLD wurde in zwei Spektralkanälen (kurzer Spektralkanal (SSC) 498-560 nm, langer Spektralkanal (LSC) 560-720 nm) gemessen und in unterschiedliche Komponenten (kurze Komponente (τ1), lange Komponente (τ2), mittlere FLD (τm)) gegliedert und analysiert. Ergebnisse: Im SSC waren die τ1 und τm der Raucher zentral und im inneren Makulabereich signifikant länger, während sie im LSC im äußeren Ringbereich zum Teil signifikant kürzer als bei den Nichtrauchern waren. Die Analyse der τ2 im SSC ergab bei den Rauchern mit weniger als 7,11 Pack Years (py) eine signifikant kürzere τ2 als bei den Nichtrauchern und Rauchern mit mehr als 7,11 py. Die Untersuchung der Netzhautdicke ergab keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Schlussfolgerung: Aufgrund fehlender Feststellung struktureller Unterschiede zwischen den Gruppen, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass Unterschiede in der FLD bei Rauchern auf metabolische Veränderungen hinweisen. Die Behauptung, dass FLIO in der Lage sein könnte, metabolische Veränderungen frühzeitig zu detektieren, wird durch diese Ergebnisse weiter gestützt. FLIO könnte zukünftig ein nützliches Tool werden, um den Stoffwechselzustand der Netzhaut zu beurteilen, auch wenn keine offensichtliche Krankheit vorliegt. Zukünftige Studien über die FLIO sollten die Möglichkeiten und das Verständnis dieser Bildgebung weiter untersuchen, um eine sinnvolle Anwendung im klinischen Alltag langfristig zu etablieren

    Eine retrospektive Analyse der Jahre 2008-2015

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