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Beitrag zur erfolgreichen beruflichen Integration von qualifizierten Migrantinnen – am Beispiel des beruflichen Projekts von Frieda und der Beratungsstelle HEKS MosaiQ Bern
Migrantin und gut qualifiziert. Für viele Frauen mit Migrationsgeschichte ist eine erfolgreiche Laufbahnentwicklung keine Selbstverständlichkeit. Verschiedene Unterstützungsangebote leisten einen Beitrag für eine erfolgreiche berufliche Integration. Diese Arbeit untersucht den Beitrag spezifischer Angebote wie Frieda und HEKS MosaiQ Bern zur Förderung von Laufbahngestaltungskompetenzen qualifizierter Migrantinnen und deren beruflicher Integration in den Schweizer Arbeitsmarkt. Basierend auf qualitativen Interviews mit Migrantinnen und Projektverantwortlichen zeigen die Ergebnisse, dass verschiedene genderspezifische und/oder migrationsspezifische Massnahmen wie individuelle, umfassende Beratung, Mentoring und Praktika für Erwachsene den Arbeitsmarktzugang erleichtern. Frieda und HEKS MosaiQ agieren ergänzend zu öffentlichen Beratungsstellen für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) und stärken neben beruflichen Kompetenzen (Karriere-Ressourcen und Laufbahngestaltungskompetenzen) das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen und ihre chancengleiche Teilhabe an der Gesellschaft. Die Arbeit unterstreicht die Relevanz kompetenz- und bedarfsorientierter Angebote und plädiert für eine institutionalisierte Zusammenarbeit aller relevanter Akteure, eine Förderung der interkulturellen Kompetenzen von Beratenden sowie eine vertiefte Wirkungsanalyse von Unterstützungsangeboten
Despite entitlement, no benefits : how elderly people affected by poverty cope with their lives
Der Nichtbezug existenzsichernder Leistungen stellt in Wohlfahrtsstaaten ein weitverbreitetes Phänomen dar und wird zunehmend wissenschaftlich und politisch diskutiert. Es handelt sich dabei um den bewussten oder unbewussten Verzicht trotz Anspruchsberechtigung. Bislang mangelt es an differenziertem Wissen über die subjektiv erlebte Lebenssituation – insbesondere im Alter. Um den Nichtbezug im Schnittpunkt von Alter und Armut zu verstehen, werden betroffene Personen mittels episodischer Interviews befragt und das Datenmaterial anhand der Grounded-Theory-Methodologie analysiert. Dieser Beitrag stellt das Dissertationsprojekt überblickend anhand des Forschungsstands und Erkenntnisinteressens, des methodischen Vorgehens sowie ersten analytischen Überlegungen vor.The non-take up of welfare benefits represents a widespread phenomenon in welfare states and is increasingly the subject of academic and political discussion. This phenomenon involves a conscious or unconscious renunciation of benefits despite eligibility. So far, there is a lack of nuanced knowledge regarding the subjectively experienced life situation—particularly in old age. To understand the nonutilization at the intersection of old age and poverty, affected individuals are interviewed using episodic interviews, and the data are then analyzed with the Grounded Theory methodology. This article provides an overview of the dissertation project by presenting the state of research and research interest, the methodological approach, as well as initial analytical considerations
Professional literacy : the key to successful communication in a society based on the division of labour
The impact of large language models on task automation in manufacturing services
This paper explores the potential of large language models (LLMs) for task automation in the provision of technical services in the production machinery sector. By focusing on text correction, summarization, and question answering, the study demonstrates how LLMs can enhance operational efficiency and customer support quality. Through prototyping and the analysis of real-life customer data, LLMs are shown to reliably correct errors, generate concise summaries of complex communication, and provide accurate, context-aware responses to customer inquiries. The research also integrates Retrieval Augmented Generation (RAG) to combine LLM outputs with domain-specific knowledge, enhancing precision and relevance. While the findings highlight significant efficiency gains, challenges such as knowledge hallucination and integration with human workflows remain barriers to large-scale adoption. This study contributes to the theoretical understanding and practical application of LLMs in manufacturing, paving the way for further research into scalable, domain-specific implementations
Strong Necks for Safe Brains : Nackenkraft als Schlüssel zur Prävention von sport-related Concussion?
Hintergrund: Sport-related concussions (SRC) zählen zu den häufigsten Verletzungen im Sport und bergen potenziell kurz- und langfristige gesundheitliche Risiken. Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Kraft der Nackenmuskulatur einen Einfluss auf das Risiko für SRC haben könnte.
Ziel: Diese Arbeit untersucht, ob die Kraft der Nackenmuskulatur das Risiko einer SRC bei erwachsenen Athlet:innen beeinflusst und ob ein entsprechendes Krafttraining als präventives Mittel eingesetzt werden kann.
Methodik: Im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche wurden die Datenbanken CI-NAHL, Emcare, LIVIVO und Medline durchsucht. Anhand von vordefinierten Ein- und Ausschlusskriterien wurden vier relevante Studien identifiziert und mittels Beurteilungsformular für quantitative Studien von Law et al. kritisch gewürdigt.
Ergebnisse: Ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Maximalkraft der Nackenextensoren und Concussions konnte festgestellt werden (p= 0.019, p= 0.04). Ein Flexions-Extensionsverhältnis von über 0,60 ist mit einem reduzierten Risiko für SRC assoziiert.
Diskussion: Die Untersuchungen betrachten unterschiedliche Faktoren, die für die Prävention von Bedeutung sein könnten. Die Ergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung präventiver Massnahmen und betonen den Bedarf an weiterer Forschung. Nackenkräftigung besitzt das Potenzial, als Massnahme zur Primärprävention von SRC. Für die Physiotherapie ergibt sich ein bedeutender Ansatz, um Langzeitfolgen bei Athlet:innen zu reduzieren.Sport-related concussions (SRC) are among the most common injuries in sport and have potential short- and long-term health risks. Current evidence suggests that neck muscle strength may influence the risk of SRC.
Purpose: This study investigates whether neck muscle strength influences the risk of SRC in adult athletes and whether appropriate strength training can be used as a preventive measure.
Methods: The CINAHL, Emcare, LIVIVO and Medline databases were searched as part of a systematic literature search. Four relevant studies were identified on the basis of predefined inclusion and exclusion criteria and critically appraised using Law et al.'s assessment form for quantitative studies.
Results: A significant relationship was found between maximum neck extensor strength and concussions (p= 0.019, p= 0.04). A flexion-extension ratio of over 0.60 is associated with a reduced risk of SRC.
Discussion: The studies look at various factors that could be important for prevention. The results provide valuable insights for the further development of preventive measures and emphasise the need for further research. Neck strengthening has the potential to be a primary prevention measure for SRC. This is an important approach for physiotherapy to reduce long-term consequences in athletes
Modellierung und experimentelle Untersuchung des Ertrags von (teil-) verschatteten PV-Anlagen
Diese Arbeit widmet sich der Modellierung von (teil-)verschatteten Photovoltaikanlagen (PV). Im Zentrum steht die Entwicklung eines Modells, das die Ertragsvorhersage von PV-Modulen unter Berücksichtigung der Einstrahlungsverteilung auf der Moduloberfläche ermöglicht. Basierend experimentell erhobenen Daten und physikalischen Modellansätzen wurde ein Verfahren entwickelt. Der verwendete Ansatz kombiniert eine «Grey-Box»-Modellierung, bei dem die physikalischen Grundlagen des Moduls vorausgesetzt werden, mit experimenteller Validierung. Die zugrunde liegende simulierte elektrische Schaltung basiert auf dem Ein- Dioden-Ersatzschaltbild, implementiert in SPICE, das die wesentlichen Parameter eines PV-Moduls beschreibt, darunter Serien- und Parallelwiderstände, den Photostrom sowie Diodenparameter. Zur Parametrierung des Modells wurde ein genetischer Algorithmus (GA) eingesetzt, der auf eine optimierte Anpassung der Modellparameter an gemessene U-I-Kurven abzielt. Die experimentelle Verifikation an einem Halbzellenmodul des Typs AXITEC AC- 400MH/108V erfolgte bei Sonneneinstrahlung, aber unter kontrollierten Einstrahlungs-bedingungen, wobei systematisch verschiedene Verschattungsfälle simuliert wurden. Es wurden dazu einzelne Zellen und ganze Strings verschattet. Dabei kam eine Fotografie-Folie zum Einsatz, welche im Spektrum des sichtbaren Lichts eine Transmittivität von ungefähr 50% aufweist.
Die Ergebnisse zeigen, dass das entwickelte Modell in der Lage ist, die elektrischen Eigenschaften von PV-Modulen unter gewissen Verschattungsbedingungen präzise abzubilden. Für Kennlinien ohne Verschattung und Verschattungsfälle in welchen ganze Strings Verschattet werden, stimmten Mess- und Simulationswerte gut überein. Die simulierten Maximum Power Points (MPP) liegen dabei durchschnittlich 4.55 % über dem gemessenen Wert für unverschattete Module, und durchschnittlich 4.46% unter dem gemessenen Wert für Module mit einem abgeschatteten String. Insbesondere konnte entsprechend die Funktionsweise der Bypass-Diode (BPD) und deren Einfluss auf die Ertragsleistung unter verschiedenen Szenarien erfolgreich modelliert werden. Die erzielten Ergebnisse liefern Anhaltspunkte in die Leistungseffekte von Teilschatten auf PV-Module und deren Abbildung in SPICE, und stellen damit eine mögliche Grundlage für die Entwicklung von Werkzeugen für die Planung und Optimierung verschattungsresistenter PV-Anlagen dar. Damit kann diese Arbeit einen praktischen Beitrag zur Planung und Projektierung von PV leisten. Im Fokus des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen stehen dabei insbesondere alpine PV-Anlagen, die aufgrund ihrer erhöhten Einstrahlung und saisonalen Vorteile ein erhebliches Potenzial zur Deckung der Winterstromlücke bieten. Allerdings sind sie durch die mechanische Unterkonstruktion und die Relevanz von Rückseitenerträgen auch prädestiniert für Verschattungseffekte.This study focuses on the modeling of (partially) shaded photovoltaic (PV) systems. At its core is the development of a model that enables yield prediction for PV modules by accounting for the distribution of irradiance across the module surface. Based on experimental data and physical modeling approaches, a method was developed. The chosen approach combines “grey-box” modeling, which assumes the physical fundamentals of the module, with experimental validation. The underlying simulated electrical circuit is based on the single-diode equivalent circuit model, implemented in SPICE, which describes the key parameters of a PV module, including series and parallel resistances, photocurrent, and diode parameters. A genetic algorithm (GA) was used to parameterize the model, aiming to optimize the adjustment of model parameters to measured I-V curves. Experimental verification was conducted on a half-cell module of type AXITEC AC-400MH/108V under solar irradiation but controlled lighting conditions, systematically simulating various shading scenarios. Individual cells and entire strings were shaded using a photographic film with a visible light transmittance of approximately 50%.
The results demonstrate that the developed model can accurately represent the electrical characteristics of PV modules under certain shading conditions. For unshaded curves and cases where entire strings are shaded, measured and simulated data fit well. The simulated Maximum Power Points (MPP) were on average 4.55% above the measured value for unshaded modules and 4.46% below the measured value for modules with a shaded string. Notably, the functionality of bypass diodes and their impact on yield performance under different scenarios were successfully modeled. The results provide insights into the performance effects of partial shading on PV modules and their representation in SPICE, thus offering a potential foundation for the development of tools for planning and optimizing shading-resistant PV systems. This work can contribute practically to the planning and design of PV systems. The linked institute of ZUAS focuses particularly on alpine PV systems, which, due to their higher irradiance and seasonal advantages, hold significant potential for addressing the winter electricity gap. However, they are also exposed to shading effects due to the necessity of more complex mechanical substructures and the relevance of backside yields
Tactile gesture recognition with built-in joint sensors for industrial robots
While gesture recognition using vision or robot skins is an active research area in Human-Robot Collaboration (HRC), this paper explores deep learning methods relying solely on a robot's built-in joint sensors, eliminating the need for external sensors. We evaluated various convolutional neural network (CNN) architectures and collected two datasets to study the impact of data representation and model architecture on the recognition accuracy. Our results show that spectrogram-based representations significantly improve accuracy, while model architecture plays a smaller role. We also tested generalization to new robot poses, where spectrogram-based models performed better. Implemented on a Franka Emika Research robot, two of our methods, STFT2DCNN and STT3DCNN, achieved over 95% accuracy in contact detection and gesture classification. These findings demonstrate the feasibility of external-sensor-free tactile recognition and promote further research toward cost-effective, scalable solutions for HRC