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Naturwissenschaftsdidaktische Kompetenzen von Primarlehrpersonen fördern: Beispiel für die forschungsbasierte Planung einer Ausbildungsveranstaltung
Potenziale wissenschaftlicher Abschlussarbeiten für die Entwicklung der Fachdidaktik
Fachdidaktische Bachelor- und Masterarbeiten sind wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung an Hochschulen, die auch das Potenzial haben, die Fachdidaktik zu bereichern. Insbesondere als entwicklungsorientierte Arbeiten, die nicht explizit der Theorieentwicklung dienen, sondern notwendigerweise an das Praxisfeld von Schule und Unterricht angebunden sind, können sie dazu beitragen, Unterrichtsdesigns theoriegeleitet weiterzuentwickeln. Mit der Perspektive des forschenden Lernens wird deutlich, dass die Fachdidaktik sowohl über die Kompetenzentwicklung von Studierenden als auch über die Veränderung der Praxis von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten profitieren kann
Auslegeordnung: Wohin die Forschungsreise geht
This article shortly summarizes the current stand of research regarding subject specific didactics in crafts and design education in Switzerland. It also sketches the implementation of research oriented and research based courses and activities in the Masters’ Programme in Domain Specific Didactics in Craft and Design at Bern University of Teacher Education
Gelingt der Übergang in den Kindergarten? Erkenntnisse aus einer Befragung von Kindergartenlehrpersonen und Eltern
In diesem Beitrag wird anhand der Befragung von Eltern und Kindergartenlehrpersonen querschnittlich untersucht, ob und inwieweit die Anpassung der Kinder 12 Wochen nach dem Kindergartenstart gelingt. Wie sich zeigt, nehmen die Eltern beim Übergang vielfältige Herausforderungen wahr; die emotional-affektive Haltung ihres Kindes der Institution gegenüber beschreiben die Eltern meist positiv. Im Kindergarten zeigt jedes zweite Kind nach 12 Wochen sozial kompetentes und adaptives Verhalten (u.a. Sozialkontakte, Regeleinhaltung), 4-11% haben je nach Bereich grössere Anpassungsprobleme. Für jedes siebte Kind (15%) zeigen sich Verhaltensauffälligkeiten im (SDQ-)Risikobereich, die Daten zum Auftretenszeitpunkt sprechen für differenzielle Entstehungs- und Anpassungsprozesse. Die Befunde werden u.a. vor dem Hintergrund des herabgesetzten Eintrittsalters (seit HarmoS) diskutiert
Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft. Ein BNE-Analyseinstrument zur Planung und Evaluation von NMG-Unterrichtsvorhaben
Linguistic fieldwork in a pandemic: Supervised data collection combining smartphone recordings and videoconferencing
Linguistic data collection typically involves conducting interviews with participants in close proximity. The safety precautions related to the COVID-19 pandemic brought such data collection to an abrupt halt: Social distancing forced linguistic fieldwork into involuntary hibernation in many parts of the world. Such hardship, however, can inspire innovation. In this contribution, we present an approach that – we believe – enables a reliable switch from in-person, face-to-face interviews to virtual, online data collection. In this approach, participants remain at home and navigate a smartphone application, enabling high-quality audio recordings and multisensory presentation of linguistic material, while they are being supervised via videoconferencing (Zoom 2020https://zoom.us/ (accessed 11 August 2020)). The smartphone app and the infrastructure presented are open source, accessible, and adaptable to researchers’ specific needs. To explore whether participants’ experiences of in-person data collection are different from participation in a virtual setting, we conducted a study with 36 participants. Overall, findings revealed a substantial degree of overlap in interview experience, setting a methodological baseline for future work. We end this contribution by discussing the benefits and pitfalls of this new approach
Schulaufsicht nach dem New Public Management - Das Schulinspektorat im Kanton Bern zwischen neuer Steuerung und tradierter Aufsicht
New Public Management-Reformen der Schulaufsicht führten im deutschsprachigen Raum vielerorts zu einer institutionellen Trennung von Schulaufsicht und Schulinspektion. Im Kontrast zu diesem dominanten Trend wird in diesem Beitrag, am Beispiel des Kantons Bern in der Schweiz, eine Schulaufsicht in den Fokus genommen, die sich diesem Trend trotz ursprünglicher Absicht widersetzt und an ihrem integralen Auftrag von Aufsicht, Beratung und Inspektion festgehalten hat. Gleichwohl wurden die Prozesse der Schulaufsicht auch im Kanton Bern gemäß den Absichten einer evaluationsbasierten Steuerung reformiert. Die Analyse basiert auf einem ethnographischen Forschungsprojekt zur Governance der Volksschule. Anhand eines Aufsichtsgesprächs in einer Schule sollen die Praktiken der Schulaufsicht „nach dem New Public Management“ in der Interaktion mit den kommunalen Akteuren diskutiert werden. Aus einer gouvernementalitätstheoretischen Perspektive wird danach gefragt, wie sich das Verhältnis zwischen neuen Instrumenten und tradierter Praktiken der Aufsicht manifestiert