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    Diskussion erster Ergebnisse des Projekts: «Differenzierung im Französischunterricht: Eine Untersuchung an jahrgangsübergreifenden Klassen»

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    Aktuelle fremdsprachendidaktische Debatten intendieren neuere didaktische Prinzipien, darunter bspw. der Umgang mit Differenzierung. Dieser Umgang mit Differenzierung, wie er u.a. in den Lehr- und Lernmaterialien Mille feuilles angelegt ist, erfordert einen Paradigmenwechsel aller Beteiligten. Die Lehr- und Lernmaterialien Mille feuilles wurden für den Französischunterricht ab dem 3. Schuljahr auf der Grundlage des Lehrplans Passepartout / 21 entwickelt, der 2011 in Kraft getreten ist. Mille feuilles wurde für Jahrgangsklassen konzipiert. Im Kanton Bern, in dem die Daten für das vorliegende Projekt erhoben wurden, stellt die Zunahme an Mehrjahrgangsklassen – aus pädagogischen oder finanziellen Gründen – die Lehrpersonen vor zusätzliche Herausforderungen. Ziel des vorliegenden Dissertationsprojekts ist es, herauszufinden, wie Lehrpersonen mit Binnendifferenzierung im jahrgangsübergreifenden Französischunterricht umgehen. Mittels einer explorativen Fallstudie (Caspari 2016: 68f.), die als Methodentriangulation (Knorr & Schramm 2016: 90f.) angelegt ist, werden für die Aussenperspektive je vier bis sechs Lektionen an vier verschiedenen Klassen videografiert (Schramm & Schwab 2016: 146) und für die Innenperspektive problemzentrierte Interviews (Trautmann 2012: 220) mit den Lehrpersonen durchgeführt. Fallstudien sind in der Fremdsprachenforschung insofern wichtig, als dass davon ausgegangen wird, dass sich in Einzelfällen über das ihnen Spezifische hinaus generellere Strukturen manifestieren (Caspari 2016: 68f.). Für das vorliegende Paper wird der Fokus auf die adaptive Unterstützung der Lehrperson als mögliche Form der qualitativen Differenzierung gelegt und erste Resultate hierzu werden diskutiert

    Diversity, inclusion, and equal opportunities: Reception in the journal «BzL» and at the Swiss universities of teacher education

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    The P-7 programme and Strategic Goal 3 of the Chamber of Swiss Universities of Teacher Education call for developments in the areas of diversity, inclusion, and equal opportunities. A document analysis is used to examine the extent to which these development-related topics have been taken up in the journal «BzL» (2002–2022) and in concepts of the Swiss universities of teacher education. Inclusive cultures, structures, and practices as well as the consideration of different diversity dimensions are examined. The analyses show that the topic is taken up differently at Swiss universities and that there is generally still a great need for development. This may explain the still rather poor reception of these topics in the journal «BzL»

    Línguas (I)legítimas ou "O que falar quer dizer": Qué Espaço(s) para a Colaboraçāo Didáctica entre Ensino de Língua de Herança e Ensino Regular na Suiça?

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    In a global and transnational society, the school population is increasingly multicultural and multilingual. Switzerland, multilingual by nature, has a strong migrant community, therefore many heritage languages ​​are part of the educational landscape. However, this high linguistic diversity does not seem to have acquired proportional visibility in the compulsory educational system. In this context, the concept of “legitimate language” (Bourdieu, 1982), helps us to understand the phenomenon of an “illegitimate language experience”, as described in the “period of hidden children” (Frigerio, 2014). In this text, we will discuss the presence and promotion of linguistic diversity in the Swiss school system. The analysis of the results of two pedagogical projects will allow us to understand in which areas collaboration between compulsory education and heritage language teaching can be developed and which is the added value of this didactic articulation, allowing us to trace perspectives for future 'legitimate' experiences of all languages

    Klassenleitungen als Drehscheiben des inner- und ausserschulischen Zusammenwirkens: Gewachsene Anforderungen an eine zentrale Funktion im Schulsystem

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    Klassenleitungen sind für das Funktionieren der Schule von wesentlicherBedeutung. Eine Klassenlehrperson ist die erste Ansprechperson sowohl nach innen für die Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse, für die an und mit ihrer Klasse arbeitenden Fachlehrpersonen, für das Kollegium und für die Schulleitung als auch nach aussen für die Eltern und Erziehungsberechtigten, für Fachstellen sowie für weitere Einrichtungen. Die Klassenleitung weiss über den Lern- und Leistungsstand der Klasse Bescheid, ebenso über individuelle oder klassenspezifische Unterstützungs- oder Interventionserfordernisse. Sie übernimmt die pädagogischeVerantwortung für ihre Klasse innerhalb der Schule und bei ausserschulischen Aktivitäten. Auf der Grundlage der Beiträge des vorliegenden Themenhefts und angesichts der unbefriedigenden Forschungslage sowie fehlender systematischer Überblicksarbeiten zu Aufgaben und Anforderungen an die Klassenleitung bestimmt dieser Beitrag zunächst das Aufgabenprofil und entsprechende Anforderungen an die Funktion. Hieraus lässt sich aufzeigen, welche (Teil-)Bereiche des Aufgabenprofils komplexer und anforderungsreicher geworden sind. Klassenleitungen als Drehscheiben des inner- und ausserschulischen Zusammenwirkens sind auf kompetenzorientierte Angebote der Aus- und Weiterbildung angewiesen, die sie auf das anspruchsvolle Aufgabenprofil vorbereiten und im Beruf bedarfsorientiert unterstützen. Die Übernahme einer Klassenleitung bietet Profilierungsmöglichkeiten sowie Gestaltungsräume, die bei vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen ein attraktives, verantwortungsvolles schulisches Handlungsfeld ausmachen. Innerhalb und ausserhalb der Schule müssen allerdings Bedingungen geschaffen undoptimiert werden, damit Klassenleitungen ihre Aufgaben mit genügend Ressourcen professionell erfüllen können

    Freundschaften machen das Leben wertvoll

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    Erste Freundschaften entstehen in der Kindheit. Für jüngere Kinder sind diese über gemeinsame Aktivitäten definiert. Mit zunehmendem Alter werden Vertrauen und emotionale Nähe immer wichtiger. Freundschaftsbeziehungen sind ei- ne wichtige Quelle für die kognitive und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Freundinnen und Freunde sind zudem wichtig für das Wohlbefinden und den Selbstwert: Sie geben ein Gefühl des Dazugehörens. Nicht allen Kindern und Jugendlichen fällt es gleich leicht, Freundschaften aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Deshalb sollte dies in der Schule auch gefördert werden

    Der Lernmanager als post-panoptische Kommunikationsplattform

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    Die Digitalisierung bietet neue technische Möglichkeiten zur Individualisierung des Unterrichts. Während die Entwicklung von Lernsoftware das Forschungsinteresse auf sich zieht, bleibt die Nutzung von Lernplattformen zur Unterrichtsorganisation ein Desiderat. Der Beitrag geht aus einer soziologischen Perspektive und mit einem ethnographischen Zugang der Frage nach, wie eine Schule eine digitale Lernplattform zur Unterstützung ihrer individualisierten Unterrichtsorganisation nutzt. Ausgehend von der teilnehmenden Beobachtung der Team-Interaktionen wird diskutiert, wie der digitale Lernmanager in die Zusammenarbeit der Lehrpersonen und ihren Austausch mit den Eltern involviert ist. Der Lernmanager aggregiert umfassende Schüler*innen-Dossiers, erhöht die Transparenz im Team und gegenüber den Eltern und intensiviert so Fragen der Kontrolle. Die empirischen Einblicke werden vor dem Hintergrund des digitalen Ökosystems einerseits, Deleuzes’ Kontrollgesellschaft andererseits interpretier

    Knowledge and perception of common local wild plant and animal species by children and their teachers – a case study from Switzerland

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    This study asked 241 primary children and their 13 teachers in the Canton of Berne, Switzerland, to identify 136 local plant and animal species, which were shown to them as pictures. Children's age, gender, and experiences with nature were recorded to test for associations with species knowledge. Teachers identified 52% of the plants and 61% of the animals, while their pupils only knew 17% and 41% of the species, respectively (class means). Plants with bright flowers like dandelion (Taraxacum officinale), edible fruits like strawberry (Fragaria vesca) or harmful ones like stinging nettle (Urtica dioica) were most identified correctly. Among the animals, charismatic mammals such as fox (Vulpes vulpes) and hedgehog (Erinaceus europaeus), but also insects like bumblebees (Bombus terrestris) were best known. However, many common bird species such as chaffinch (Fringilla coelebs) were largely unknown. Boys identified more animal species correctly than did girls. Contact with living beings, a green environment and support by family members fostered species knowledge of children, while their school education was rather insignificant

    God is up and devil is down: mortality salience increases implicit spatial-religious associations

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    Most Christians in Western cultures associate God with upper space and devil with lower space. Measuring this spatial association captures the implicit metaphorical representations of religious concepts. Previous studies have shown that implicit measurements of the belief in God increase when people are confronted with their own mortality. Here we investigated the effect of mortality salience on implicit metaphorical representations of religiosity. Using a repeated measurement design, we found that implicit associations between God-up and devil-down increase when people think about their own death, but not when they think about a tooth treatment (control condition). The effect was moderated by self-esteem; only people with low and medium self-esteem were influenced by mortality salience. Our results show that mortality salience automatically activates religious contents and their cognitive representations that embody these abstract contents

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