REPO PHBern
Not a member yet
4109 research outputs found
Sort by
Rezension zu: Wasmuth, Helge: Fröbel’s Pedagogy of Kindergarten and Play. Modifications in Germany and the United States
Aspiring High in the Swiss VET-Dominated Education System: Second Generation Young Adults and Their Immigrant Parents
Often second generation young adults and their immigrant parents aspire high and towards general education despite a modest socioeconomic background. Little is known about the interrelation between educational aspirations and institutionally co-structured educational pathways. These interrelations are particularly important in an early tracking and a highly segregated education system like Switzerland, where – in contrast to many other countries – vocational education and training is highly valued and frequently attended. We evaluate how educational aspirations amongst young adults of the second generation and Swiss natives change as young people move through the education system – and thus through different educational contexts. We analyse how these changes interfere with group-specific reference systems, educational pathways and structure
Schweizer Zahlenbuch 3: Begleitband, Unterrichts-Cockpit pro Lernumgebung, Schulbuch und Arbeitsheft
Der soziale Status von Schülern und Schülerinnen mit geistiger Behinderung in Klassen Heilpädagogischer Schulen
Der individuelle soziale Status in der Klasse (z. B. Akzeptanz und Ablehnung) hat ei-ne grosse Bedeutung für die soziale und akademische Entwicklung von Schülern und Schüle-rinnen. Von der umfangreichen Forschung bei typisch entwickelten Schülern und Schülerin-nen weiss man, dass der soziale Status von verschiedenen individuellen (z. B. Verhaltensprob-leme oder soziale Fähigkeiten) und kontextuellen Faktoren (z. B. Niveau an Verhaltensprob-lemen in der Klasse) abhängt. Eine systematische Literaturübersicht (siehe Artikel 1) hat ge-zeigt, dass der soziale Status und die mit ihm zusammenhängenden individuellen und kontex-tuellen Faktoren von Schülern und Schülerinnen mit geistiger Behinderung in Heilpädagogi-sche Schulen bislang kaum untersucht wurden. Gerade diese Schülerschaft steht hier jedoch vor besonderen Herausforderungen. Einerseits zeigt ein grosser Teil von ihnen Verhaltens-probleme und verfügt über eingeschränkte soziale Fähigkeiten. Andererseits ist das Niveau an Verhaltensproblemen in Klassen Heilpädagogischer Schulen oft erhöht. Die vorliegende Dis-sertation untersucht deshalb als Hauptfrage den sozialen Status von Schülern und Schülerin-nen mit geistiger Behinderung in Heilpädagogischen Schulen sowie dessen Zusammenhang mit individuellen Verhaltensproblemen, dem Niveau an Verhaltensproblemen in der Klasse und den individuellen sozialen Fähigkeiten. In einem ersten Schritt wurde ein Verfahren zur Erfassung des sozialen Status von Schülern und Schülerinnen mit geistiger Behinderung in Heilpädagogischen Schulen untersucht. Darauf aufbauend wurde in zwei Artikeln herausge-arbeitet, welche individuellen und kontextuellen Faktoren mit dem sozialen Status der be-schriebenen Schüler und Schülerinnen zusammenhängen.
Viele Schüler und Schülerinnen mit geistiger Behinderung haben schwerwiegende kognitive, sprachliche und soziale Schwierigkeiten, die eine sinnvolle Nutzung von herkömm-lichen Peernominationen zur Erfassung des sozialen Status unmöglich machen. Aufgrund des-sen wurde in einer vorgängigen Fragebogenerhebung (siehe Artikel 2) mit typisch entwickel-ten Schülern und Schülerinnen (N = 441; MAlter = 11.36 Jahre, SD = 0.89; 46.8 % weiblich) und deren Lehrpersonen (N = 27; MAlter = 34.24 Jahre, SD = 10.85; 85.2 % weiblich) in Re-gelschulen untersucht, ob der soziale Status, der mit auf Lehrpersonenauskünften beruhenden Nominationen berechnet wurde, mit den Ergebnissen von Peernominationen übereinstimmt. Anschliessend wurde anhand der Ergebnisse diskutiert, ob die Lehrpersonenauskünfte zur Erfassung des sozialen Status von Schülern und Schülerinnen mit geistiger Behinderung eine Alternative zu herkömmlichen Peernominationen bieten können. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrpersonenauskünfte und Peernominationen nur teilweise übereinstimmen. Bei typisch entwickelten Schülern und Schülerinnen in Regelschulen können Peernominationen nicht oh-ne weiteres durch Lehrpersonenauskünfte ersetzt werden. Dennoch kann die partielle Über-einstimmung als potenzielle Chance zur Erfassung des sozialen Status von Schülern und Schülerinnen mit geistiger Behinderung angesehen werden, insbesondere bei solchen mit schwerer oder schwerster geistiger Behinderung, die nur sehr geringe verbale Fähigkeiten ha-ben und manchmal schwere Verhaltensprobleme aufweisen. Die untersuchte Methode kann daher als Ausgangspunkt angesehen werden, um den sozialen Status in Klassen Heilpädago-gischer Schulen zu untersuchen, und wurde in der vorliegenden Dissertation verwendet, um den sozialen Status zu erfassen.
Zur Beantwortung der leitenden Forschungsfrage nach den mit dem sozialen Status zusammenhängenden individuellen und kontextuellen Faktoren von Schülern und Schülerin-nen mit geistiger Behinderung in Heilpädagogischen Schulen wurden Daten aus dem Projekt «Kompetent mit Peers – KomPeers» (SNF-172773) verwendet, das, vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert, in 16 Deutschschweizer Heilpädagogischen Schulen für Schüler und Schülerinnen mit geistiger Behinderung durchgeführt wurde. Schulmitarbeitende in Heilpä-dagogischen Schulen gaben an zwei Messzeitpunkten mittels Fragebogen Auskunft zum sozi-alen Status und zu den individuellen und kontextuellen Eigenschaften von über 1000 Schülern und Schülerinnen mit geistiger Behinderung. Die Ergebnisse (siehe Artikel 3) zeigen, dass mehr individuelle Verhaltensprobleme zu Beginn des Schuljahres eine geringere Akzeptanz und eine grössere Ablehnung der untersuchten Schüler und Schülerinnen (N = 1125; MAlter = 11.26 Jahre, SD = 3.76; 31 % weiblich) am Ende des Schuljahres voraus-sagten, wobei frühere Verhaltensprobleme und andere Variablen berücksichtigt wurden. Der Effekt der individuellen Verhaltensprobleme auf den sozialen Status war unabhängig vom Niveau an Verhaltensproblemen in der Klasse.
Weiter (siehe Artikel 4; N = 1068 Schüler und Schülerinnen; MAlter = 11.98 Jahre, SD = 3.74; 31.5 % weiblich) konnte gezeigt werden, dass die als akzeptiert eingestuften Schüler und Schülerinnen über mehr soziale Fähigkeiten verfügten als Schüler und Schülerin-nen der durchschnittlichen soziometrischen Statusgruppe. Abgelehnte Schüler und Schülerin-nen hatten weniger soziale Fähigkeiten. Beide Ergebnisse stehen im Einklang mit Studien zu typisch entwickelten Schülern und Schülerinnen. Die sozialen Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen in der vernachlässigten und kontroversen soziometrischen Statusgruppe unter-schieden sich nicht von denen in der durchschnittlichen, was im Gegensatz zu Studien über typisch entwickelte Schüler und Schülerinnen steht.
Schlussfolgernd kann gesagt werden, dass mehr Verhaltensprobleme und weniger so-ziale Fähigkeiten mit einem geringeren sozialen Status von Schülern und Schülerinnen mit geistiger Behinderung in Heilpädagogischen Schulen einhergehen. Diese Schüler und Schüle-rinnen tragen damit ein grösseres Risiko in ihrer sozialen und schulischen Entwicklung. Auf der Basis der vorliegenden Ergebnisse werden theoretische und praktische Implikationen diskutiert
Does it really take a village to raise a child? Reflections on the need for collective responsibility in inclusive education
Research in inclusive education reveals multiple studies that explore the efforts of individual stakeholders to create an equitable educational experience for students with disabilities. However, these individual efforts are often examined discretely, compartmentalising the contributions of various stakeholders. As a consequence, the complex interplay between these contributions has not been fully explored, with the capacity for a rich network of support being assumed rather than explicitly constructed. This report draws on the personal reflections of nine academics in the field of inclusive education from Australia, Canada, Germany, Greece, Italy, and Switzerland. Serving as both contributors and participants, this study draws together their personal interpretations and their expertise regarding the value of collective and collaborative inclusive education. Inductive thematic analysis of participant reflections yielded the view that stakeholders working together within an educational setting, offers more effective and appropriate opportunities to support learners with additional needs