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"Und weiter geht's mit Bildung!" - Ein Weiterbildungskonzept für Lehrpersonen in sprachlich heterogenen Schulen
Es sind nicht mehr nur vorübergehende Arbeits- und Flüchtlingsströme, die die offiziell viersprachige Schweiz und damit auch die Schulen zunehmend vielsprachig werden lassen. Auch der Familiennachzug oder binationale Eheschließungen tragen wesentlich zur sprachlichen Heterogenität der Schulen bei. Die Zahl zwei- und mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler wird weiterhin zunehmen. Das Bildungssystem und insbesondere die Lehrenden tun gut daran, sich mit dieser Realität auseinanderzusetzen und die vorhandene Mehrsprachigkeit in ihren Klassen wahrzunehmen und den Kindern und Jugendlichen die damit verbundenen Chancen in einem sprachbewussten Unterricht zu verdeutlichen. Seit den Veröffentlichungen der PISA-Studien rückt die ungleiche Verteilung von Bildungschancen verschiedener sprachlicher und sozialer Gruppen vermehrt ins Zentrum bildungspolitischer Diskussionen. Trotz Bildungsexpansion oder schulstruktureller und didaktischer Maßnahmen konnte die Erfolgsquote von mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern nicht jenen der einheimischen, vorwiegend einsprachigen Population angeglichen werden. Die gezielte Förderung von Sprachkompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationsgeschichte soll zunehmend fokussiert werden. Damit Lehrpersonen einen sprachsensiblen Unterricht anbieten können, ergänzen sie ihren methodisch-didaktischen Werkzeugkasten in einem Lehrgang „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ). Der folgende Artikel ermöglicht einen Einblick in die berufsbegleitende Weiterbildung des „Certificate of Advanced Studies, Deutsch als Zweitsprache“ (CAS DaZ)