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Jetzt neu Denken: Digitalisierung prioritär behandeln
Was muss die Schule, was müssen die Gemeinden tun, um der Digitalisierung wirkungsvoll begegnen zu können? Dieser Frage widmen sich die MitarbeiterInnen des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung, Medien und Informatik der PHBern. Die PHBern unterstützt die Schulen auf ihrem Weg zur sinnvollen Digitalisierung
Wissenschaftsbasierte Reflexion von Praxiserfahrungen prüfen: Portfolioprüfung in Bildungs- und Sozialwissenschaft an der PH Luzern
Das künstlerische Portfolio als Instrument der förder- und kompetenzorientierten Beurteilung
Lernen im prozessualen Unterrichtsdialog: Eine Form der Unterrichtsbesprechung in Schulpraktika
Der bewegte Körper im Unterricht: zwischen medialer Inszenierung und Manifestation des Leiblichen
Schulische Akteure – Lehrpersonen wie Schülerinnen und Schüler – verkörpern im alltäglichen Vollzug des Unterrichts eine organisationsspezifische Ordnung, welche aus institutionalisierten Normen, Regeln und Anforderungen besteht. Sie handhaben ihren Körper dabei medial im Hinblick auf die Ordnung, die sie aufführen; dabei verleiben sie sich diese Ordnung aber auch ein. Im und am Leib wird die institutionell gerahmte Ordnung sowohl als ermöglichende wie auch einschränkende und deformierende Kraft erfahrbar. Im Artikel wird das Spannungsverhältnis zwischen medialem Körper und phänomenaler Leiblichkeit im Kontext des Unterrichts empirisch untersucht. In Interviews mit Unterstufenlehrpersonen, welche nach der Methode der „Video Elicitation“ durchgeführt wurden, wurde deren Wahrnehmung der körpergebundenen Praktiken im eigenen Unterricht besprochen. Dabei stand die Frage im Zentrum, inwiefern der Körper der im Unterricht Agierenden in seiner Medialität, inwiefern er in seiner Leiblichkeit wahrgenommen wird und in welchem Verhältnis diese Wahrnehmung zur Reproduktion der organisationsspezifischen schulischen Ordnung steht. Als Ergebnis konnten zwei Typen von Wahrnehmungsperspektiven herausgearbeitet werden: Während die eine den mediatisierten und instrumentalisierten Körper in den Dienst der Reproduktion der Ordnung stellt, fokussiert die andere auf den Leib und entdeckt dabei die feldimmanenten Widersprüche und Zumutungen, welche die tagtägliche Aufführung dieser Ordnung für die darin involvierten Subjekte bedeuten