MAP (Modern Academic Publishing) (Univ. Köln)
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    Wallraf und wir. Eine Stadt (er-)findet ihren ‚Erzbürger‘

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    Viele verschiedene Rollen wurden Ferdinand Franz Wallraf zugeschrieben: Die eines (Universal-)Gelehrten, eines Lehrers, eines Sammlers und schließlich natürlich eines Stifters – verwirklicht vor allem durch sein drittes Testament aus dem Jahr 1818. Ganz wesentlich wird Wallraf aber als ein „echter Kölner“ aufgefasst, der in seinem politischen Profil, in seinem Humor und in seinem ganzen Wesen die Stadt Köln repräsentiert, ja geradezu verkörpert habe. Das ist eng verbunden mit der Titulierung Wallrafs als ‚Erzbürger‘ der Stadt, die deshalb hier genauer untersucht wird. Immer wieder wurde der ‚Erzbürger Wallraf‘ seinen Mitbürger*innen zum Vorbild erklärt und für die kulturelle Selbstvergewisserung der Stadt Köln adressiert. „Wir“ Kölner*innen heute können in diesem Sinne Wallraf als einen Grundstein der Kölner Stadtgeschichte am Beginn der Moderne heben – nicht zuletzt, um über unser eigenes Verhältnis zu Köln neu nachzudenken. Auch dazu soll diese Publikation anregen! Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Publikationsbegleitende Forschungsdatenbank Dr. Kathryn Piquette

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    Die elektronische Version der MAP-Monografie „An Archaeology of Art and Writing“ (Kathryn E. Piquette) – ausgehend von frühen ägyptischen Knochen-, Elfenbein- und Holzschildern – wird von einer erweiterbaren Online-Datenbank begleitet, die es den Leser*innen ermöglicht, nicht nur die im Buch verlinkten Referenzobjekte aufzufinden, sondern eine deutlich erweiterte Datenbasis von über 400 Objekten, die dieser Studie zugrundeliegen.  Diese Form der Publikation ist ein frühes Beispiel dafür, wie Forschungsdaten direkt mit elektronischen Publikationen verbunden und zugänglich gemacht werden können. Die Objektdatenbank wird an der USB Köln gehostet.  

    Wallraf und wir. Eine Stadt (er-)findet ihren ‚Erzbürger‘

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    Viele verschiedene Rollen wurden Ferdinand Franz Wallraf zugeschrieben: Die eines (Universal-)Gelehrten, eines Lehrers, eines Sammlers und schließlich natürlich eines Stifters – verwirklicht vor allem durch sein drittes Testament aus dem Jahr 1818. Ganz wesentlich wird Wallraf aber als ein „echter Kölner“ aufgefasst, der in seinem politischen Profil, in seinem Humor und in seinem ganzen Wesen die Stadt Köln repräsentiert, ja geradezu verkörpert habe. Das ist eng verbunden mit der Titulierung Wallrafs als ‚Erzbürger‘ der Stadt, die deshalb hier genauer untersucht wird. Immer wieder wurde der ‚Erzbürger Wallraf‘ seinen Mitbürger*innen zum Vorbild erklärt und für die kulturelle Selbstvergewisserung der Stadt Köln adressiert. „Wir“ Kölner*innen heute können in diesem Sinne Wallraf als einen Grundstein der Kölner Stadtgeschichte am Beginn der Moderne heben – nicht zuletzt, um über unser eigenes Verhältnis zu Köln neu nachzudenken. Auch dazu soll diese Publikation anregen! Hinweis: Sämtliche in der Publikation enthaltenen Links wurden 2025 ein letztes Mal geprüft, im Rahmen des Hostings über usb.monographs werden die Links nicht weiter aktualisiert

    Gentz digital - Verzeichnis der Briefe von und an Friedrich Gentz (1764-1832)

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    Im Dezember 2022 erfolgte der Relaunch des Portals Gentz digital als Ergebnis eines gemeinsamen Pilotprojektes mit der USB Köln zur Erschließung und Teilpräsentation der Kölner "Sammlung Herterich", die uns am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit seit 2014 in unterschiedlichen personellen Konstellationen beschäftigt hat (vgl. Dokumentation des Vorgängerportals).Dieses zum Teil mit Transkriptionen der originalen Handschriften im digitalen Volltext angereicherte Metadatenverzeichnis ermöglicht erstmals einen zentralen Zugang zu der umfangreichen, weltweit verstreuten Überlieferung von knapp 7.000 Briefen von und an Friedrich Gentz (1764-1832), eines zentralen Akteurs vor dem Hintergrund der politischen Neuordnung Europas nach der Französischen Revolution. Das Portal Gentz digital verbindet die Veröffentlichung der Briefdatensätze aus der Datenbank easyDB über eine dafür konzipierte Präsentations- und Rechercheoberfläche mit kontextualisierenden Beiträgen zur historischen Einordnung der Korrespondenzen.

    Stadt im Umbruch: Partizipatives Forschen an Quellen der Kölner Stadtgeschichte (1794–1815)

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    In dieser partizipativen Quellenpräsentation zur Geschichte Kölns in der frühen französischen Zeit stehen zwei bislang wenig beachtete Bestände aus dem Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv im Mittelpunkt: Städtische Edikte und Bürgerrechts- bzw. Niederlassungsgesuche. Diese wurden von den Teilnehmer*innen zweier Oberseminare und einer Citizen-Science-Projektgruppe gesichtet, erschlossen und kontextualisiert. Durch diesen Ansatz des forschenden Lernens bzw. der Citizen Science eröffnet die Publikation neue, unmittelbar zugängliche Einblicke in urbane Transformationsprozesse, den Alltag, die Verwaltung und nicht zuletzt individuelle Erfahrungen während der Umbruchsjahre der französischen Herrschaft. Was ändert sich dadurch im Leben der Stadt wirklich? Was beschäftigt die Kölnerinnen und Kölner? Die Publikation lädt dazu ein sich mit dieser „Stadt im Umbruch“ auseinanderzusetzen

    Handout zur MINTerdisziplinären Zusammenarbeit in ComeMINT

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    Dieses Handout ist entstanden im Rahmen des ComeMINT-Netzwerks. ComeMINT ist Teil der BMFTR -Förderlinie „Kompetenzzentrum für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung im MINT-Bereich“ und einer von sechs Projektverbünden des Kompetenzzentrums MINT. Das Kompetenzzentrum MINT ist Teil des Kompetenzverbundes lernen:digital[1], der sich aus vier Kompetenzzentren zusammensetzt: MINT, Sprachen/Gesellschaft/Wirtschaft, Musik/Kunst/Sport sowie Schulentwicklung. In diesem Kompetenzverbund fließt die Expertise aus rund 200 länderübergreifenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu stärken und so die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung aktiv mitzugestalten.         Alle Projektverbünde des Kompetenzzentrums MINT konzentrieren sich auf die forschungsbasierte Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsangeboten, die Lehrkräfte dabei unterstützen, digitalen und digital gestützten Unterricht in den MINT-Fächern erfolgreich zu gestalten.                    Den Kern des ComeMINT-Netzwerks, als einen von sechs Projektverbünden des Kompetenzzentrums MINT, bilden sechs fachbezogene Kooperationsnetzwerke, sogenannte ComeNets. Vertreten sind dabei die Fächer Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Sachunterricht.       Ursprünglich entstand dieses Handout als internes Unterstützungsangebot der überfachlichen Koordination und Synthese für das gesamte Projektteam. Zielsetzung war insbesondere das Schaffen einer gemeinsamen Grundlage im Hinblick auf die fächerübergreifenden Aspekte, wie bspw. Inklusion, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Adaptivität und Beforschung. Im weiteren Projektverlauf entwickelte sich das Handout zunehmend zu einem Gemeinschaftsprodukt in enger Zusammenarbeit mit Expert:innen aus allen Teilprojekten. Der jetzige Stand zeigt die Grundlage, Entwicklungen und (Teil-) Ergebnisse der projektinternen inhaltlichen Zusammenarbeit auf.        Zu Teil I – Grundlagen seitens der MINT-übergreifenden Koordination und Synthese für MINTerdisziplinäre Zusammenarbeit Neben der allgemeinen Projektkoordination und den ComeNets wurde besonderer Wert auf Aspekte gelegt, welche fächerübergreifend von Bedeutung sind. Um diese Themen projektweit zu koordinieren, wurde eine eigene Arbeitsgruppe für die MINT übergreifende Koordination und Synthese eingerichtet – auch „mittlerer Ring“ genannt. Im ersten Teil des Handouts liegt der Fokus auf den – zunächst durch den mittleren Ring initiierten und im späteren Verlauf mithilfe eines Großteils der Projektbeteiligten weiterentwickelten – Grundlagen der fächerübergreifenden Aspekte und Anliegen. Zu Teil II - Kurzzusammenfassungen und (Teil-)Ergebnisse aus den Fächern Hier stellen die einzelnen ComeNets in fachspezifischen Abschnitten Ziele, Entwicklungsstände, Ergebnisse und ggf. Besonderheiten ihrer Umsetzungen vor. Dabei wird u.a. nach Standorten differenziert und Rückbezug genommen auf die fächerübergreifenden Aspekte der gemeinsamen Grundlagen aus dem ersten Teil des Handouts. Entstanden ist der zweite Teil durch intensive Zusammenarbeit der ComeNet-Beteiligten und den Akteur:innen des mittleren Rings. Zu Teil III – Interoperables Metaportal zur Dissemination von OER für die MINT-Lehrkräftebildung Einen weiteren Beitrag zur Koordination und Entwicklung in ComeMINT leistet das interoperable Metaportal, vorwiegend im Sinne der Dissemination. Das Metaportal ist als verbundübergreifendes Teilprojekt im äußeren Ring angesiedelt und ist zugleich Teil der Verbünde ComeSports und ComeArts. Die drei Come-Verbünde sind allesamt Nachfolgeprojekte des NRW-weiten Projekts ComeIn (Communities of Practice NRW für eine Innovative Lehrerbildung, www.comein.nrw) aus einer vorausgegangenen Förderphase (Förderkennzeichen 01 JA 2033 A-L).   [1] lernen:digital mit der Bundestransferstelle an der Universität Potsdam bündelt die Aktivitäten zahlreicher BMBF-geförderter Projektverbünde zu digitalisierungsbezogenen Lehrkräfteforbildungen wie etwa ComeMINT: https://lernen.digita

    Stadt im Umbruch: Partizipatives Forschen an Quellen der Kölner Stadtgeschichte (1794–1815)

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    In dieser partizipativen Quellenpräsentation zur Geschichte Kölns in der frühen französischen Zeit stehen zwei bislang wenig beachtete Bestände aus dem Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv im Mittelpunkt: Städtische Edikte und Bürgerrechts- bzw. Niederlassungsgesuche. Diese wurden von den Teilnehmer*innen zweier Oberseminare und einer Citizen-Science-Projektgruppe gesichtet, erschlossen und kontextualisiert. Durch diesen Ansatz des forschenden Lernens bzw. der Citizen Science eröffnet die Publikation neue, unmittelbar zugängliche Einblicke in urbane Transformationsprozesse, den Alltag, die Verwaltung und nicht zuletzt individuelle Erfahrungen während der Umbruchsjahre der französischen Herrschaft. Was ändert sich dadurch im Leben der Stadt wirklich? Was beschäftigt die Kölnerinnen und Kölner? Die Publikation lädt dazu ein sich mit dieser „Stadt im Umbruch“ auseinanderzusetzen

    Nuba Mountain Language Studies: Contemporary Perspectives

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    The preparation of the new volume on the languages of the Nuba Mountains (Sudan) was overshadowed by the internal Sudanese war that broke out in April 2023, shortly after the fourth conference on Nuba Mountain languages had taken place in Khartoum. Nevertheless, a number of researchers succeeded in producing valuable contributions on selected languages and linguistic communities of the Nuba Mountains. All contributions were double-checked so that an international standard could be implemented

    Kritik der Musikpädagogik: Festschrift für Jürgen Vogt

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    Kritik im Sinne philosophischer Reflexion, nicht nur, aber auch im Geiste kritischer Theorie(n) ist das Programm, das mit dem Namen Jürgen Vogt verbunden ist, der damit eine “Hamburger Schule” der Musikpädagogik wesentlich geprägt hat. Die Beiträge zu seiner Festschrift nehmen auf seine Forschungsschwerpunkte der Kritischen Musikpädagogik, der Theorie musikalischer Bildung und der prärationalen Grundlagen ästhetischer Erfahrung Bezug

    Virtuelle Investigationen: Revisionen des Indizienparadigmas in Literatur und Kunst

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    Als Carlo Ginzburg die These formulierte, dass die Geisteswissenschaften wie die Kriminalliteratur im sog. „Indizienparadigma” gründeten, hatte er mit Sherlock Holmes einen Detektiv vor Augen, der persönlich den Tatort besichtigte. Dort erhob er Spuren, kombinierte sie und kam in oftmals ingeniösen, aber auch höchst spekulativen Schlussfolgerungen zur Lösung seines Falls. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in Forschung und Fahndung muss dieses materiell und empirisch grundierte „Indizienparadigma” jedoch einer Revision unterzogen werden. Denn seit der Privatdetektiv von „Kommissar Computer” Konkurrenz bekommen hat, haben sich die Investigationspraktiken grundlegend gewandelt: So können computergestützte Fahndungs- und Aufklärungsmethoden eine Besichtigung des Tatorts ersetzen, während algorithmische Wahrscheinlichkeitsrechnung vergangene wie zukünftige Fälle erhellt. Der vorliegende Sammelband mit Beiträgen aus der Literatur-, Medien- und Designwissenschaft untersucht, inwiefern solche „virtuellen Investigationen” in Literatur und Kunst der Gegenwart eine Revision des Indizienparadigmas einschließen – und inwiefern Begriffe der Virtualität bereits die Investigativarbeit im 19. Jahrhundert prägten

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