Publikationsserver (OPUS) der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
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360 research outputs found
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Inszenierung einer Geschichte für Kinder im interaktiven 360° Raum am Beispiel von somewhere.gl
Diese Arbeit stellt inszenatorische Stilmittel und Erfahrungen des animierten Masterabschlussprojekts somewhere.gl und anderen Werken aus dem Bereich der interaktiven 360°-Erzählung für Kinder zusammen. Sie zeigt anhand von Beispielen verschiedene inszenatorische Auflösungsformen auf und zieht daraus Schlüsse für Inszenierungen von animierten 360°-Geschichten für Kinder
Wie viel Fiktion verträgt Dokumentarfilm? : Eine Analyse anhand der Auseinandersetzung um den Film “Lovemobil”
Das Vorgehen der Regisseurin Elke Margarete Lehrenkrauss, die damit verbundene Verwischung der Grenregrenzen zwischen Dokumentar- und Spielfilm, sowie die daraufhin einsetzende mediale Diskussion sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Hierzu widme ich mich im theoretischen Teil zunächst einer Literaturanalyse in Hinblick auf verschiedene Definitionen des Dokumentarfilms und zeige verschiedene Hybridformen sowie Einflussfaktoren der Dokumentarfilmproduktion auf (Kapitel 2). Im Folgenden betrachte ich das Spannungsfeld zwischen Realität und Fiktion und grenze grundlegende Begrifflichkeiten ab, die für die Beantwortung meiner Forschungsfrage essentiell sind (Kapitel 3). Auf dieser theoretischen Grundlage diskutiere ich die Forschungsfrage am Fallbeispiel “Lovemobil”, indem ich den Aufbau des Films darstelle, konstruierte und manipulierte Stilmittel schematisch aufzeige, im Spannungsfeld von Wahrheit vs. Fiktion analysiere und abschließend die zentralen Bewertungen der zurückliegenden medialen Diskussion wiedergebe (Kapitel 4). Im Resümee fasse ich die zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit zusammen und stelle meine eigene Meinung des Sachverhalts dar (Kapitel 5)
Nicolas Winding Refns Wendung hin zum Neonrealismus im Spiegel der Entwicklung seines Publikums : Nicolas Winding Refn's turn towards neon-realism as reflected in the evolution of his audience
Im Rahmen der vorliegenden Bachelorarbeit wird untersucht, inwiefern der dänische Regisseur, Nicolas Winding Refn, sich stilistisch dem Filmstil des Neonrealismus’ genähert hat. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der drei Filmbeispiele Pusher I (1996), Drive (2011)
und The Neon Demon (2016), die Entwicklung von Winding Refn zu analysieren und auf eine persönliche Handschrift zu untersuchen. In diesem Zusammenhang ist das Wissen über spezifische Filmstile und deren elementaren Merkmale von Bedeutung, um Nicolas Winding Refn einordnen zu können. Nach einer ausführlichen Literaturrecherche und einer detaillierten Szenenanalyse der jeweiligen Filme, konnten wichtige Erkenntnisse erworben werden. Mit diesem Knowhow wurden essentielle Elemente genauer betrachtet, die Nicolas Winding Refns Oeuvre prägen: Gewalt und Exzess, Visualität und Genre. Es wird zuletzt Refns Festivalhistorie und Filmerfolge analysiert, um so auch die Entwicklung seines Publikums zu erfassen. Es hat sich gezeigt, dass Nicolas Winding Refn einen eignen, prägnanten und individuellen Filmstil entwickelt hat, der einzigartig ist. Filmwissenschaftler, Martin Schlesinger, definierte Refns Stil neu und bezeichnet diesen als Neonrealismus
Gedehnte Erinnerungen - Filmische Auflösung der Erzählzeit in Bi Gans LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT
Wie lässt sich Erzählzeit durch filmische Gestaltungsmittel so modellieren, dass bei den Zuschauerinnen ein Verlust des Zeitgespürs eintritt - ein transzendierendes Moment entsteht? Eine Betrachtung des chinesischen Arthouse-Films LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT und seiner speziellen zeitlich-dramaturgischen Struktur. Neben der Analyse von zeitformenden Stilmitteln wird im Kern der Bachelorarbeit das Spannungsfeld zwischen Langeweile und Transzendenz in langen Einstellungen betrachtet
„Du musst die Worte nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest“
In diesem Essay untersuche ich, wie in dokumentarischen Fernsehformaten die Sprache von Menschen dargestellt wird, die aufgrund einer Beeinträchtigung akustisch nicht so leicht verständlich sind. Wird vor allem über sie gesprochen? Oder werden sie durch Untertitel dem Durchschnitts-Publikum mundgerecht serviert? Ist das Rauskürzen von „Ähms“ und „Öhms“ sinnvoller Eingriff im Sinne der Verständlichkeit, oder bestärken wir dadurch die Illusion, alle Welt müsse sich „flüssig“ und „sauber“ artikulieren? Und was macht das mit uns als Zuschauer:innen, wenn wir jemanden nicht auf Anhieb verstehen
Entwicklungen bei der Arbeit mit Dolby Atmos : Ermittlung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Workflow und künstlerisch-gestalterischen Aspekten anhand von Interviewgesprächen...
Diese Masterarbeit diskutiert die Entwicklungen von Dolby Atmos seit der Entstehung des Formates im Jahre 2012. Dabei wird auf Grundlage von Interviews mit Tonscha enden zwischen technologisch, workflowbezogener und persönlicher, kreativer Entwicklung unterschieden. Darüber hinaus finden sich einige Bemerkungen zu Wirtschaftlichkeit und Bewerbung des Formates, die sich aus den Aussagen der Gesprächspartner ergaben. Abschließend werden die Ergebnisse kritisch hinterfragt und weitere Forschungsfelder empfohlen.This master’s thesis discusses the developments of Dolby Atmos since its introduction in 2012. Based on interviews with sound professionals, a distinc-tion is made between technological, workflow-related and personal, creative development. In addition, there are some comments on the economic aspects and promotion of the format that were obtained from the statements of the interviewees. Finally, the results are evaluated critically and further fields of research are recommended
Abstand statt Close Up oder Die Magie der unsichtbaren Dinge
Thema der Arbeit ist, ob und wie Abstraktionen wie Unschärfe, Auslassung, off-space, symbolische Bilder, Dunkelheit, Distanz o.Ä. das emotionale Rezeptionserlebnis durch die individuelle Vorstellungskraft der ZuschauerInnen intensivieren können
Der Editor als Mediator : Gespräche einer unsichtbaren Arbeit
Gespräche mit Editor:innen über die unsichtbare Arbeit während des Montageprozesses. Die Liebe zum Beruf, die Freude an der Arbeit und die Überzeugung das Richtige zu tun, macht die Wichtigkeit dieser Gespräche deutlich. Der Schneideraum als schützenswerter Raum, in dem über Gefühlszustände, starke Emotionen, Konfliktsituationen oder auch wiederkehrende Prozesse, Regeneration und vielem mehr während des Montageprozesses gesprochen wird. Mit Rainer Ahlschwedt, Urte Alfs, Mechthild Barth, Lucian Busse, Ingo Ehrlich, Yana Höhnerbach, Magnus Schmitz, Rune Schweitzer u.a
Draußen : Alumni des Studiengangs Produktion an der Filmuniversität und ihr Umgang mit den Arbeitsbedingungen in der Medienbranche
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Arbeitsbedingungen der deutschen Film- und Fernsehbranche aus Sicht von Alumni des Masterstudiengangs Film- und Fernsehproduktion an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Die durch qualitative Interviews mit Absolvent*innen erhobenen Erfahrungen und Reflexionen zu Themen wie Stress, Verantwortung, Diskriminierung, alternative Entlohnung und Zufriedenheit im Studium und im Beruf werden den Haupterkenntnisse der meist quantitativen Medienforschung gegenüber gestellt. Dadurch soll geprüft werden, inwiefern diese Gültigkeit für die ausgewählten Befragten haben und darüber hinaus der Einfluss des Studiums an der Filmuniversität auf die spätere Laufbahn analysiert werden. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden Vorschläge zur Erweiterung des Studiums präsentiert, um zukünftige Studierende noch besser auf ihre ersten Schritte „draußen“ in der Branche vorbereiten zu können
Einflüsse corticaler Prozesse auf die Wahrnehmung von Musik und Sprache im Kontext der Filmtongestaltung
Diese Arbeit gibt einen Einblick in die Mechanismen der Klangwahrnehmung im menschlichen Gehirn. Das Ziel ist es, Ansichten der Filmtonliteratur anhand neurowissenschaftlicher Forschung zu hinterfragen. Die Grundlage dafür bildet folgende Arbeitshypothese: „Die corticalen Prozesse zur Wahrnehmung gesprochener Sprache sind linksdominant, während musikalische Reize in der rechten Hirnhemisphäre verarbeitet werden“. Diese These leitet sich aus einem filmtheoretischen Konzept Walter Murchs ab. Es wird diskutiert, ob sie mit der Forschung an Hirnläsionen, dem auditorischen Cortex und neuronalen Netzwerken für die Verarbeitung von Syntax und Semantik übereinstimmt. Die Ergebnisse der aktuellen Neurowissenschaft bestätigen die Tendenz einer linksseitigen Sprach- und rechtsseitigen Musikperzeption. Eine eindeutige Zuordnung der Musikund Sprachkompetenz zu einer Hirnhälfte kann nicht festgestellt werden, da Teilaspekte der Kommunikation wie Syntax und Semantik oft gemeinsame, neuronale Ressourcen beanspruchen