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Zukunftsorientierte Kompetenzen im Mint-Bereich : Darstellung der Bedeutung und Ansätze zur Förderung der Zukunftskompetenzentwicklung im MINT-Bereich
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel, Geschäftsmodelle und damit zusammenhängend Berufsgruppen, konkrete Jobs und Aufgaben, verändern sich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung. Dies bringt branchenübergreifend neue Herausforderungen mit sich, die das Beherrschen von zukunftsorientierten Kompetenzen notwendig machen und – so die Hoffnung – auch bisherige Rollen aufbrechen. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, den zukunftsorientierten Kompetenzen im MINT-Bereich aufgrund seiner allgemein zunehmenden Bedeutung besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Daraus ergibt sich besonderer Bedarf für die Stärkung der MINT-Bildung und insbesondere auch für die Gewinnung bisheriger nicht ausgeschöpfter personeller Potenziale, wie z. B. die Begeisterung von Frauen für MINT-Berufe. Denn in einer Zeit des kontinuierlichen Wandels bedarf es auch einer grundlegenden Veränderung der Konzepte der Lehre, die neben Fachkenntnissen auch Fähigkeiten in den Vordergrund stellen, um mit der Dynamik Schritt halten zu können. Innovative Konzepte, die dieser Entwicklung Rechnung tragen und gleichzeitig die Chancengleichheit für alle Geschlechter fördern, werden in der (Hochschul-)Bildung häufig noch vermisst. Um vor diesem Hintergrund die Entwicklung von MINT-Kompetenzen zur Stärkung des MINT-Bereichs gemeinsam mit wichtigen Future Skills gezielt zu unterstützen, wird in diesem Beitrag ein didaktischer Ansatz zur Förderung der Kompetenzentwicklung vorgestellt. Gleichzeitig soll der Ansatz helfen, dass Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht gleichermaßen ermutigt und unterstützt werden, um in MINT-Berufen erfolgreich zu sein und zur weiteren Diversifizierung dieser Arbeitsbereiche beizutragen
Paul de Casteljau: The story of my adventure: From an autobiographical letter
Paul de Faget de Casteljau (19.11.1930 - 24.3.2022) has left us an extensive autobiography, written in 1997. In 19 sections, he takes us through his eventful life which he describes with wit and humor. We read about his youth in occupied France and his education at the Ecole Normale Supérieure. He describes in detail various episodes from his time at Citroën, the situation during and after the discovery of his now famous algorithm, the takeover by Peugeot, his ban from working on CAD and his corporate rehabilitation thanks to his advances in polar forms and quaternions. His memoirs end with his departure from Citroën and his first invited talks at academic conferences.
The paper contains the transcribed French original, its English translation and numerous notes and annotations. The handwritten text is available as a digital supplement
Wissensmanagement
Die Informationsexplosion ist seit Langem in aller Munde. Digitalisierung und Globalisierung haben dazu den Weg bereitet. Informationen sind leichter zugänglich geworden, Wissen steht jederzeit und an jedem Ort dank technologischem Fortschritt zur Verfügung. In der heutigen Welt, die geprägt ist von Flüchtigkeit, Ungewissheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit bestehen besondere Herausforderungen für Unternehmen (Gläser, 2021). So führt die technologische Entwicklung unter den genannten Besonderheiten insbesondere zu einer Zunahme der Anforderungen in der virtuellen Zusammenarbeit (Bernardy et al., 2021) Eine höhere Flexibilität im Umgang mit der Unvorhersehbarkeit in einer VUCA_Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity Ambiguity) wird in virtuellen Teams und deren besonderer Form der hybriden Teams durch ein dort bestehendes größeres Wissensspektrum ermöglicht. Gleichtzeitig birgt es Gefahren
Ansätze der menschzentrierten Gestaltung: Ein Innovationsinstrument für die Sozialwirtschaft?
Unternehmen der Sozialwirtschaft kommen u. a. neben heterogenen Pflegeanforderungen seitens ihrer Klient:innen oder verschiedenen Richtlinien zur Erfüllung des Pflegeauftrags auch immer mehr mit einer wachsenden Zahl an Mitbewerber:innen aus dem privatwirtschaftlichen Sektor in Berührung. Sowohl in der Sozialwirtschaft als auch im Design spielt die Orientierung an Bedarfen und Bedürfnissen des Menschen eine zentrale Rolle. Die sogenannte menschzentrierte Gestaltung kann als Vorgehen angewandt werden, um Herausforderungen sowohl in der Menschen-Technik als auch in der Mensch-Mensch-Interaktion und damit einhergehende Komplexität zu strukturieren, daraus Ansätze für Gestaltungslösungen zu identifizieren und auf Basis dessen innovative Lösungen hervorzubringen
Technikakzeptanz und psychologische Barrieren der Techniknutzung im Alter
Ob ältere Menschen digitale Assistenzsysteme nutzen, hängt nicht nur von Kosten, Aufwand oder individuellen Kompetenzen ab – auch psychologische Faktoren spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle. Gegenstand des Beitrags ist eine Einführung in Modelle der Technikakzeptanz, das Konzept der verinnerlichten Altersstereotype sowie die Sensibilisierung für Altersstereotype im Bereich Techniknutzung und -entwicklung. Wie sich diese Aspekte als Barriere für die Nutzung technischer Lösungen im Bereich der häuslichen Pflege auswirken können, wird anhand aktueller Forschungsergebnisse illustriert
Algorithmen entscheiden
Neuronale Netze stellen ein fundamentales Konzept bei den Methoden der künstlichen Intelligenz dar, das auf der Struktur und Funktionsweise des menschlichen Gehirns basiert. Insbesondere die Fähigkeit zur selbstständigen Lernfähigkeit und Mustererkennung hat in vielen Anwendungsbereichen zu bahnbrechenden Fortschritten geführt. Angesichts dessen ist es notwendig, die Begrifflichkeiten des Vertrauens und des Verantwortungsbewusstseins im Zusammenhang mit neuronalen Netzen in einem neuen Kontext zu betrachten
Das bayerische Wirtshaus – Wahrnehmungen und Erwartungen; Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus e.V.
Im Rahmen des Forschungsprojekts zur „Zukunft des Wirtshauses“ führte GfK im Auftrag des Bayerischen Zentrums für Tourismus eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage durch, bei der 2.024 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 74 Jahren der deutschsprachigen Bevölkerung zur Wahrnehmung und Einschätzung des bayerischen Wirtshauses als einer speziellen Form des Gastronomieangebots befragt wurden. Der Befragungszeitraum fand vom 11. bis zum 22. Januar 2024 statt
Coaching und Personalentwicklung - Wurzeln und Ursprünge des Coaching
Coaching hat sich inzwischen als Konzept der Beratung in beruflichen und in Lebenssituationen etabliert. In dieser Einheit soll den Wurzeln und den Ausrichtungen des Coachings nachgegangen werden. Dabei werden die Urform des Coachings im Mittleren Westen, die Übungsanleitung im Sport sowie das Managementcoaching in den USA
vorgestellt. Seit den 1980er Jahren hat dann Coaching zunehmen als Form des Management-Trainings in Deutschland Fuß gefasst. Seit den 2000er Jahren kommen Konzepte des Life-Coachings hinzu. Diese Aspekte werden anhand der Historie, Zielgruppe sowie der leitenden Methoden erläutert
Persönlichkeit und Persönlichkeitsmerkmale in der beruflichen Beratung
Im Fokus dieser Lerneinheit stehen die Persönlichkeiten der zu Beratenden und die Entwicklung von "Passung" in der Karriereentwicklung. Aufbauend auf klassischen Beschreibungen von Persönlichkeitsmerkmalen und -typen (von Hippokrates bis C. G. Jung) werden Möglichkeiten der Persönlichkeitsberatung im Rahmen der Karriereentwicklung erläutert. Ziel der Veranstaltung ist es, die Veranschaulichung einer "Passung" bildenden Karriereberatung - welche zu einer Kopplung zwischen Disposition und Erwartung fokussiert - zu erläutern und damit berufliche Beratung stärker zu individualisieren