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Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Jugend leben im ländlichen Raum analog(e) und digital(e) Zukunft gestalten“
"Jugend leben im ländlichen Raum – analog(e) und digital(e) Zukunft gestalten (Jul@)“ – so lautet der programmatische Titel des Forschungsprojektes, in dem mit partizipativen Angeboten die digitale wie analoge Teilhabe von Jugendlichen unterstützt und der ländliche Raum zukunftsfähiger gemacht werden sollte. Zentrale Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden im Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Landkreises Oberallgäu dargestellt
Positionspapier Leerstellen und Zukünftige Strategien
In Deutschland sind mehr als fünf Millionen Erwachsene überschuldet, also nicht mehr in der Lage, ihre laufenden Rechnungen zu begleichen. Krisen wie die Corona-Pandemie sowie Miet- und Preissteigerungen haben die Problematik der Überschuldung verstärkt. Private Überschuldung führt zu weitreichenden wirtschaftlichen, sozialen, juristischen und auch gesundheitlichen Problemen.
Obwohl Studien belegen, dass Überschuldung oft durch externe oder unvermeidliche individuelle Lebensereignisse ausgelöst wird, zögern viele Menschen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zu groß ist die Angst vor Stigmatisierung. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, das Thema öffentlich zu diskutieren und zu enttabuisieren
„Kellerkinder“ an die Macht? KI als Chance in der Süßwarenindustrie
Die Süßwarenindustrie steht vor vielfältigen Herausforderungen wie steigenden Rohstoffpreisen, regulatorischen Vorgaben und wachsender Nachfrage nach innovativen Produkten. Der Artikel beleuchtet das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI), diesen Entwicklungen zu begegnen – etwa durch optimierte Anbauprozesse, nachhaltigere Verpackungslösungen und verbesserte Produktionsüberwachung. Dabei wird deutlich, dass technologische Lösungen allein nicht ausreichen: Der erfolgreiche KI-Einsatz hängt maßgeblich von interdisziplinärer Zusammenarbeit ab. Hemmnisse wie fachspezifische Denkweisen, mangelnde Kommunikation zwischen Disziplinen und strukturelle Barrieren in Ausbildung und Forschung behindern die Umsetzung. Der Artikel plädiert für die Ausbildung sogenannter „Brückenbauer“, die technisches und fachliches Know-how verbinden und so die Integration von KI in der Süßwarenindustrie vorantreiben. Um vom Hype zur Praxis zu gelangen, bedarf es einer realistischen Erwartungshaltung und gezielter Kooperation zwischen Informatik und Lebensmitteltechnologie
Are single-lead consumer ECG devices enough for accurate QTc monitoring? A calibrated uncertainty AI approach
Background
Accurate QTc monitoring is crucial for managing patients at risk of long QT syndrome. While 12‑lead ECGs remain the gold standard for QTc assessment, consumer-focused ECG devices are gaining attention due to their accessibility for remote monitoring. Some 6‑lead consumer ECG devices have FDA clearance for QTc assessment; however, single- lead devices face obstacles due to limitations such as T-wave morphology variations and difficulty in consistently capturing noise-free signals. This study evaluates whether AI-powered, uncertainty-calibrated models could reliably measure QTc from single‑lead ECGs and guide retesting with 6‑lead devices when necessary
Mit Springerkonzepten die Langzeitpflege entlasten
Im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention initiierten und geförderten Modellprojekts „Springerkonzepte in der Langzeitpflege“ wurden in insgesamt 65 Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Langzeitpflege in Bayern Springerkonzepte erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Ein mehrperspektivisches Evaluationsdesign umfasste qualitative Interviews, Dienstplandatenanalysen sowie quantitative Befragungen. Die Ergebnisse belegen, dass Mitarbeitende in Springerfunktion zu einer Reduktion des Einspringens an freien Tagen und einer Entlastung der Dienstplanung beitragen. Daraus lassen sich evidenzbasierte Empfehlungen ableiten, um Springerkonzepte gezielt weiterzuentwickeln und so die strukturelle Resilienz in der Langzeitpflege zu fördern
Zukunft gestalten in Organisationen Sozialer Arbeit - Veränderungen in Zeiten der Digitalisierung
Die Digitalisierung stellt einen der gesellschaftlichen Wandlungsprozesse dar, der nun seit einigen Jahren auch Organisationen der Sozialen Arbeit betrifft und diese dazu zwingt, die sogenannte Digitale Transformation anzugehen (Unger, 2021). Nach Locher (2020) kann die Digitale Transformation als indirekte Folge der weiter voranschreitenden Digitalisierung beschrieben werden. Diese wird in ihren unterschiedlichsten Facetten, wie der Digitalisierung der Arbeitswelt oder dem Einsatz digitaler Geräte und Anwendungen im privaten Umfeld, bereits seit Jahrzehnten diskutiert und bestimmt als zentrale Thematik die Diskurse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte. Doch trotz des Wissens um ihre Notwendigkeit und die mit der Digitalisierung einhergehenden Chancen, hängen viele deutsche Unternehmen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Digitalisierung hinterher. Die Dringlichkeit des Handelns sowie der Einführung digitaler Methoden und Technologien in der Arbeitswelt
und die daraus resultierenden Möglichkeiten scheinen für zahlreiche Organisationen erst einhergehend mit der COVID-19-Pandemie deutlich und prägnant geworden zu sein (Wunder, 2021). Ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie lässt sich nun auch eine zunehmend intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Digitalisierung in der Sozialen Arbeit ausmachen. Organisationen der Sozialen Arbeit haben vergleichsweise spät damit begonnen, sich mit den Themen der Digitalen Transformation auseinanderzusetzen und diese anzugehen (Kaminsky, 2021). Akteure der Sozialen Arbeit verhalten sich oftmals noch zurückhaltend, wenn es um Fragen der Digitalen Transformation geht, denn Soziale Arbeit bedeutet vor allem Beziehungsarbeit und diese darf unter der Digitalisierung nicht leiden.
Vor diesem Hintergrund betrachtet der Artikel den Stand der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit. Dazu werden zunächst Studien zur Verbreitung und Akzeptanz digitaler Technologien in der Sozialen Arbeit vorgestellt. Der Artikel fokussiert digitale Reifegradmodelle für Organisationen der Sozialen Arbeit, die als Instrument zur Strukturierung und Steuerung der Digitalen Transformation dienen. Reifegradmodelle umfassen eine bestimmte Anzahl an Reifegradstufen, welche den Leistungsstand von Organisationen abbilden (Egloffstein et al., 2019). In der Sozialen Arbeit finden sich vergleichsweise wenig solcher Modelle. Das digitale Reifegradmodell (DigitalCheck) nach Bestgen und Kirchhofer (2021) wird, als Beispiel für ein speziell auf soziale Organisationen ausgerichtetes Modell zur Bestimmung des digitalen Reifegrades, vorgestellt
EGO-VC – Evolutionary GPU-Optimization of Visual Correspondences for Image Alignment
Many computer vision applications, such as panoramic stitching, image morphing, and image registration depend on precise feature correspondences. While current machine learning-based methods excel at detecting precise feature matches, they do not necessarily guarantee visual alignment. This work presents an evolutionary, mesh- based optimization framework that enhances alignment quality and improves visual coherence as a postprocessing step for any feature-matching algorithm: The approach employs the well-known enhanced correlation coefficient (ECC) as a visual error metric, efficiently computed in parallel using the rasterization capabilities of modern graphics hardware. Given any state-of-the-art feature matcher, the proposed method constructs a Delaunay feature point mesh and evolutionarily refines the ECC alignment of each generated triangle. This results in a more precise registration beyond the accuracy of initial feature matches. Extensive evaluation across multiple standard image datasets confirms the proposed method’s effectiveness, yielding ECC improvements up to 18.3% and ensuring high visual quality in downstream applications, particularly in challenging image areas with occlusions. For morphing-based applications, this leads to sharper, smoother transitions between image pairs, minimizing visual artifacts
Flexible Manufacturing Systems through Integration of Asset Administration Shell and OPC UA with PLC
The increasing demand for flexible and interoperable manufacturing systems necessitates the integration of digital technologies to enable real-time adaptability and data exchange. This research presents a methodology leveraging Asset Administration Shell (AAS) as a central enabler for smart manufacturing. By transitioning from static (Type 1) to reactive (Type 2) AAS and outlining a pathway to proactive (Type 3) AAS, key challenges in creating flexible systems are addressed. A system architecture integrating AAS with OPC Unified Architecture (OPC UA) and Programmable Logic Controllers (PLCs) is developed, enabling real-time synchronization. This modular framework aligns with Industry 4.0 principles, supporting scalable and adaptive manufacturing solutions
Deep Photometric Stereo for Tool Wear Inspection
This paper explores the potential of a modern AI-based photometric stereo model for detecting and assessing tool wear in machining. A retrofitted microscope is used to scan a test workpiece with a well-defined geometry, allowing for a quantitative evaluation of the resulting normal map. Additionally, a qualitative analysis is conducted on a scan of an end mill. Beyond normal maps, the study discusses the integration of additional Bidirectional Reflectance Distribution Function (BRDF) maps for the assessment of tool wear
Linearization and Lemma of Newton for operator functions
We study the action of the nonlinear mapping G[z] between real or complex Banach spaces in the vicinity of a given curve with respect to possible linearization, emerging patterns of level sets, as well as existing solutions of G[z] = 0. The results represent local generalizations of the standard implicit or inverse function theorem and of Newton’s Lemma, considering the order of approximation needed to obtain solutions of G[z] = 0. The main technical tool is given by Jordan chains with increasing rank, used to obtain an Ansatz, appropriate for transformation of the nonlinear system to its linear part. The family of linear mappings is restricted to the case of an isolated singularity. Geometrically, the Jordan chains define a generalized cone around the given curve, composed of approximate solutions of order 2k with k denoting the maximal rank of Jordan chains needed to ensure k-surjectivity of the linear family. Along these lines, the zero set of G[z] in the cone is calculated immediately, agreeing up to the order of k – 1 with the given approximation. Hence, the results may also be interpreted as a version of Tougeron’s implicit function theorem in Banach spaces, essentially restricted to the arc case of a single variable. Finally, by considering a left shift of the Jordan chains, the Ansatz can be modified in a systematic way to obtain a sequence of refined versions of linearization theorems and Newton Lemmas in Banach spaces