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Konzeption, Aufbau und Optimierung einer Hochstrom-DC/DC-Wandlertopologie
In der Arbeit wurde erfolgreich ein Konzept einer Hochstrom DC-DC-Wandlertopologie erarbeitet. Um die gewünschten Anforderungen zu erfüllen, wurde für die praktische Umsetzung eine geeignete Induktivität und mehrere Leistungsschalter ermittelt. Aufgrund der eingeschränkten Anzahl von geeigneten Bauelementen ließen sich die Verlustleistungen nicht signifikant verringern. Die Wandlertopologie wurde auf einer Leiterplatte aufgebaut, welche eigenständig entworfen wurde.
Die Ansteuerung der Wandlertopologie erfolgte mit einem eigens programmierten und parametrierten Mikrocontroller. Das entwickelte digitale Regelkonzept ermöglicht eine gezielte Regelung der Ausgangsspannung und des Ausgangsstromes.
Aufgrund der auftretenden Stromrippel musste für die Synchron-Wandler ein analoger Rückstrom-Schutz entworfen werden.
Anhand der resultierenden Verluste und der Temperaturanstiege bedarf es individueller Kühlkonzepte für die Induktivität und der Leistungsschalter. Der Entwurf dieser war nicht Bestandteil der Arbeit und muss in einem Folgeprojekt betrachtet werden.
Das Ziel der Konzeption einer regelbaren Hochstrom-DC/DC-Wandlertopologie wurde erfüllt. Der Aufbau der Wandlertopologie konnte aufgrund des nicht ausgearbeiteten Kühlkonzepts jedoch noch nicht getestet werden
Einführung von Patient Reported Outcome Measures im interdisziplinären Wirbelsäulenzentrum des Universitätsklinikums Leipzig
Einleitung/Zielstellung:
Die Qualität der medizinischen Behandlung wurde durch Patient Reported Outcome Measures um die Patientenperspektive erweitert. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde in der Wirbelsäulenchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig die Ein- und Durchführung von PROM-Befragungen bei elektiv stationär behandelten Patient:innen erprobt. Dabei sollten neben der Untersuchung auf Veränderungen zwischen den Befragungszeitpunkten sowie den Untersuchungen auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern, zwischen verschiedenen Altersgruppen, zwischen der Art der Behandlung und zwischen den behandelten Bereichen der Wirbelsäule auch methodische Fragestellungen bezüglich der Kontaktmöglichkeiten von Patient:innen und ihrem Umgang mit den digitalen Befragungen per Tablet beantwortet werden. Abschließend sollte aus den Erfahrungen des Projektes ein Prozess für die routinemäßige Erhebung von PROMs entwickelt werden.
Methodik:
Die Datenerhebung erfolgte an zwei Zeitpunkten. Die erste Befragung der Patient:innen erfolgte vor deren Behandlung im Universitätsklinikum Leipzig, eine zweite Befragung fand zur Entlassung der gleichen Patient:innen statt. Zu den Befragungen beantworteten die Teilnehmenden jeweils einen generischen und zwei krankheitsspezifische PROM-Fragebögen. Dabei wurden 144 Personen vor ihrer Behandlung befragt, von denen 90 auch zu ihrer Entlassung an der Befragung teilnahmen.
Ergebnisse:
Die Daten zeigten bei drei der Fragebögen eine signifikante Verbesserung der Indizes bzw. Scores vom ersten zum zweiten Befragungszeitpunkt. Bei der Befragung der Patient:innen zu deren Entlassung zeigte sich bei zwei Fragebögen ein signifikanter Unterschied zwischen operativer und konservativer Behandlung. Weitere signifikante Unterschiede konnten nicht ermittelt werden. Eine medizinische Auswertung der erhobenen Ergebnisse erfolgte nicht.
Diskussion/Schlussfolgerung:
Das Pilotprojekt zeigte, dass die verwendeten Fragebögen bei einer heterogenen Gruppe von Patient:innen der Wirbelsäulenchirurgie angewendet werden können. Zudem konnten bereits zum Zeitpunkt der Entlassung signifikante Verbesserungen des Gesundheitszustandes nachgewiesen werden. Dennoch ist für die Einführung von PROMs in der Routineversorgung eine längerfristige Befragung der Patient:innen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus notwendig, um mithilfe von PROMs eine belastbare Aussage über die Ergebnisqualität einer Behandlung treffen zu können
Früher Geigenbau im Norden Europas
Als 1676 das Kriegsschiff Kronan vor der schwedischen Küste sank, nahm es mindestens drei Streichinstrumente für die nächsten 300 Jahre mit auf den Meeresgrund. An der Fundstelle dieser einzigartigen Zeugnisse für den historischen Streichinstrumentenbau begonnen, wurde in dieser Abschlussarbeit nach überlieferten Zeugnissen des frühen Streichinstrumentenbaus der Küstenregionen des Baltischen Meeres gesucht. Es entstand eine Skizze mit 211 Objekten und 134 Namen, die den Geigenbau vor 1760 in insbesondere den Orten Stockholm, Königsberg, Danzig, Lübeck, Hamburg, Kopenhagen und Ängelholm bezeugen. Es konnten Beziehungen zwischen den Orten auf kultureller, politischer und persönlicher Ebene von Musiker*innen und Musikinstrumentenbauer*innen nachgewiesen werden.
Zu Beginn der Arbeit wurden stilistische Gemeinsamkeiten entlang der Küstenregion vermutet, die anhand der Merkmale Köpfe, Adern, Ränder, Material und der Wirbelkastenvorderseite versucht wurden, zu belegen. Zur Untersuchung wurden die Merkmale der erfassten Instrumente statistisch und anhand von 12 Beispielen ausgewertet.
Dabei konnte die eigene Gestaltung der Merkmale im betrachteten Raum beobachtet werden. Die häufige Verwendung von charakteristischen Drachen- und Löwenköpfen, von Schnurrändern sowie die Verzierung der Wirbelkastenvorderseite spricht für übergreifende gemeinsame Stilvorstellungen. Darüber hinaus wurden regionale Traditionslinien anhand von verwendeten Materialien und der Gestaltung der Ader sichtbar.
Besonders deutlich aber konnte gezeigt werden, dass es im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts abseits des italienischen Geigenbaus ebenfalls hochwertigen professionellen Streichinstrumentenbau gab, der seine eigenen Schönheiten und Marken aufweist, leider aber wenig beachtet und erforscht wird
Optimierung und Automatisierung des Prüfablaufs der Bremsanlage nach VdTÜV Merkblatt 754 an einem technisch veränderten Einzelfahrzeug der Klasse M1 unter Berücksichtigung der UN-Regelung Nr. 13H
Diese Arbeit optimiert die Bremsverzögerungsmessung nach VdTÜV-Merkblatt 754 durch Entwicklung einer App („BremsCheck754“) zur digitalen Prüfungsunterstützung. Der neue Ablauf, bestehend aus HU-Adapter, Pedalkraftsensor und App, verbessert Messgenauigkeit, Reproduzierbarkeit und Effizienz. Gegenüber herkömmlichen GPS-basierten Systemen zeigt die Lösung höhere Stabilität, reduzierte Prüfzeit und automatisierte Protokollerstellung.
Der Prototyp wurde erfolgreich getestet; verbleibende Herausforderungen betreffen u. a. die geplante Integration der Pedalkraftmessung und GPS-Automatisierung. Die App stellt eine praxistaugliche, wirtschaftliche und normkonforme Alternative zum bisherigen Verfahren dar
Half-gain observer tuning for noise reduction in discrete-time ADRC
Both the ability to suppress disturbances and the simplicity of plant modeling within the active disturbance rejection control (ADRC) approach are enabled by its observer and largely dependent on its sufficiently fast tuning. This, however, may require high observer gain values, which increase the controller’s susceptibility to measurement noise. To reduce the noise sensitivity without requiring any change to the controller structure, this article transfers the results of a continuous-time method called half-gain tuning to the discrete-time domain. Applied only to ADRC’s observer, the closed-loop dynamics will remain almost unaffected. Explicit tuning equations for the discrete-time observer gains are derived. A detailed examination performed analytically, in simulation, and in experiment reveals how much of the theoretical noise reduction promised by the continuous-time method can still be achieved in the discrete-time domain. In summary, an observer tuning method is presented that delivers a substantial reduction in noise sensitivity in practically relevant scenarios and can be applied minimally invasively to existing ADRC control loops
Entwicklung eines Hochwirkungsgradkonzeptes für einen Ottomotor zum Einsatz als Range-Extender
In dieser Diplomarbeit geht es um die Entwicklung eines Hochwirkungsgradkonzeptes für einen Ottomotor zum Einsatz als Range-Extender. Dabei wurden Komponenten- und Motorversuche sowie Prozessanalyse durchgeführt und ausgewertet
Entwicklung eines Strategiekonzepts für den Ausbau von öffentlicher AC-Ladeinfrastruktur
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der strategischen Planung und dem gezielten Ausbau öffentlicher AC-Ladeinfrastruktur in Kärnten. Ziel ist die Entwicklung eines Bewertungssystems, das potenzielle Standorte anhand technischer, wirtschaftlicher und nutzerspezifischer Kriterien objektiv beurteilt. Die Arbeit reagiert auf die bisher fehlende Strategie beim weiteren Ausbau von Wechselstrom-Ladepunkten.
Neben einer umfassenden Analyse der aktuellen Infrastruktur und rechtlichen Rahmenbedingungen wird die Standortauswahl durch GIS-gestützte Analysen unterstützt. Ein Beispielstandort wird technisch geplant, wirtschaftlich bewertet und als Referenzprojekt ausgearbeitet, um die praktische Umsetzbarkeit der entwickelten Strategie zu demonstrieren
Analyse der zeitabhängigen Biegesteifigkeit medizinischer Schläuche unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften, Dimensionen und Sterilisationsverfahren
In vielen klinischen Anwendungen sind medizinische Schläuche zentrale Elemente. Ihre Biegesteifigkeit hat einen großen Einfluss auf Sicherheit, Handhabbarkeit und Funktionalität im klinischen Alltag. Diese Arbeit hat das Ziel, die Biegesteifigkeit im Zeitverlauf zu analysieren, wobei verschiedene Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Hierfür wurden verschiedene Polymerwerkstoffe (Polyurethan und Polyamid), unterschiedliche Schlauchdimensionen sowie etablierte Sterilisationsmethoden (Ethylenoxid und Gammastrahlung) untersucht. Nach ASTM F1980-21 wurde zusätzlich eine beschleunigte Alterung durchgeführt, um die Auswirkungen von längeren Lagerzeiten zu simulieren. Die experimentellen Analysen wurden durch standardisierte Prüfverfahren zur Ermittlung der Biegesteifigkeit (Drei-Punkt- und Zwei-Punkt-Biegeversuche) sowie durch statistische Methoden (Messsystemanalyse, Varianzanalyse) durchgeführt.
Es ist zu erkennen, dass die Biegesteifigkeit entscheidend durch die Auswahl des Materials und durch geometrische Faktoren beeinflusst wird, während Sterilisation und Alterung weitere signifikante Veränderungen bewirken. Es wurde offensichtlich, dass die Auswirkungen einzelner Einflussgrößen sich überlappen und so zu komplexen Wechselwirkungen führen können. Alles in allem bieten die Ergebnisse eine solide Datengrundlage, die zur gezielten Verbesserung medizinischer Schlauchsysteme beiträgt und wichtige Hinweise für die Produktentwicklung, Qualitätssicherung und regulatorischen Zulassungsverfahren liefert
Kazakhstan as an Education Hub: Strategic Management of Internationalization
The purpose of the study is to examine how international cooperation contributes to strengthening Kazakhstan's position as an educational hub. Although global academic partnerships are widely recognized major pillars of higher education modernization, few studies have explored Kazakhstan's strategic positioning and the management mechanisms supporting its internationalization efforts. This study introduces a novel comparative framework analyzing how Kazakhstan’s internationalization strategies differ from regional counterparts and evaluates the governance mechanisms shaping its academic partnerships.The methodology consists of a mixed-method approach, including statistical analysis, comparative assessment of universities rankings, as well as content analysis of academic reports. It uses a pragmatic research framework that combines quantitative and qualitative insights in understanding international cooperation: however, its impact faces challenges, including the limitations of secondary data since they can hardly showcase some of the vital institutional obstacles surrounding global academic collaboration.The novelty lies in the systematic evaluation of management strategies that further international partnerships in higher education in Kazakhstan. In contrast to past studies that largely dealt with the overall consequences of internationalization, this study additionally explores feedback mechanisms and strategic approaches that enable and enhance global engagements for universities.The findings show international partnerships improve the quality of education, curriculum development, influence research output, and attract foreign students and faculty. The study reveals that Kazakhstani universities are expanding their international networks even further despite the bureaucratic barriers and unequal institutional participation in international partnerships.This research contributes to the current discourse on higher education internationalization by means of taking Kazakhstan as a concrete case to demonstrate how targeted management strategies could make national education systems stronger in developing countries. Findings suggest specific practices for universities to enhance competitiveness and ensure sustainable growth in international academic cooperation
Experimentelle Untersuchungen zur akustischen Wahrnehmung von Kleinkollisionen
In der vorliegenden Diplomarbeit wird die akustische Wahrnehmbarkeit von Kleinkollisionen im Niedriggeschwindigkeitsbereich untersucht. Ziel war es, ein methodisches Vorgehen zu entwickeln, mit dem sich die Entstehung und Wahrnehmung solcher Kollisionsgeräusche erfassen und bewerten lassen. Dazu wurden Streifkollisionen unter definierten Bedingungen im Akustikraum der Westsächsischen Hochschule Zwickau aufgezeichnet und messtechnisch sowie akustisch analysiert. Ergänzend erfolgte ein Probandenversuch zur Untersuchung der Wahrnehmung unter verschiedenen Maskierungsbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmbarkeit nicht allein vom Schalldruckpegel abhängt, sondern auch von der spektralen Zusammensetzung und dem zeitlichen Verlauf der Geräusche beeinflusst wird. Die Arbeit liefert einen Ansatz für die Bewertung der akustischen Wahrnehmbarkeit von Kleinkollisionen und kann als Grundlage für weiterführende Untersuchungen im Bereich der Unfallanalytik dienen