Publication Server of FIR at RWTH Aachen University
Not a member yet
2927 research outputs found
Sort by
Hybrides Arbeiten zwischen Aufsehen und gelebtem Alltag
Während einige Großunternehmen mit viel medialem Nachdruck versuchen, ihre Mitarbeitenden zurück ins Büro zu holen, zeigt sich in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein anderes, realitätsnäheres Bild. Laut ifo-Umfrage (März 2025) arbeitet rund ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig hybrid – im Dienstleistungssektor über 34 Prozent, im verarbeitenden Gewerbe knapp 17 Prozent. Diese Werte sind seit Jahren stabil. Hybride Arbeit ist längst kein Übergangsmodell mehr – sie ist fester Bestandteil des Arbeitsalltags.
Doch in der Praxis stellen sich viele Fragen: Wie gelingt Zusammenarbeit auf Distanz? Wie lässt
sich Verbindlichkeit ohne Präsenz schaffen? Hier setzt das Forschungsprojekt HyWoNa, der Hybrid Work Navigator, an. Initiiert vom FIR an der RWTH Aachen unterstützt HyWoNa KMU dabei, hybride Arbeitsmodelle wirksam, strukturiert und zukunftsfähig zu gestalten
Circular Economy-Driven Production Planning and Control
Framework für Produktionsplanung in der Kreislaufwirtschaf
Cybersicherheit in Fahrzeugen
Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen bringt neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Diese Entwicklung erfordert von der Automobilindustrie und ihren Zulieferern, sich intensiv mit technischen, organisatorischen und rechtlichen Aspekten der Sicherheit auseinanderzusetzen. Fahrzeuge, die zunehmend auf Software, Sensoren, Kommunikationstechnologien und Künstliche Intelligenz angewiesen sind, stellen potenzielle Ziele für Cyberangriffe dar.
Für Zulieferer in der Automobilindustrie ergeben sich aus diesen Herausforderungen nicht nur Anforderungen, sondern auch Chancen. Sie sind gefordert, Hardware- und Software-Komponenten zu entwickeln, die den hohen Sicherheitsanforderungen gerecht werden und die Sicherheit der Fahrzeugsysteme über deren gesamten Lebenszyklus sicherstellen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Automobilherstellern und anderen Zulieferern, die Einhaltung von Standards und Best Practices sowie eine kontinuierliche Anpassung an neue Sicherheitsbedrohungen. Zugleich können sich Zulieferer als kompetente und vertrauenswürdige Partner im Bereich der Cybersicherheit positionieren und von der steigenden Nachfrage nach sicheren, vernetzten und automatisierten Fahrzeugen profitieren
Driving the Future (dt.)
Die Lithium-Ionen-Batterie-Industrie befindet sich in einem dynamischen Transformationsprozess, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen und gleichzeitig die rapide steigende Nachfrage zu decken. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette treiben Innovationen die Leistungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz der Batterien selbst und deren Produktion voran. Moderne Materialwissenschaft erweitert die Grenzen der Energiedichte, während neue Fertigungsansätze die Umweltbelastung deutlich reduzieren. Trotz spürbarer Entwicklungen bleibt weiterführende Forschung essenziell, um bestehende Hürden wie Ressourcennachhaltigkeit und effizientes Recycling langfristig zu überwinden
[Preprint] Failure Mode and Effect Analysis of AI-models in Industrial Defect Analysis
Industrial defect analyses like predictive maintenance hold the
promise of reducing unplanned downtime and extending asset lifecycles
in diverse industrial sectors. Despite these advantages, failures can arise from a range of factors, including data inaccuracies, model drift, and suboptimal deployment strategies resulting in mistrusting employees or frequent change of spare parts. These failures become particularly critical when Artificial Intelligence is employed, as these failures can hinder human-AI collaboration. This paper introduces a systematic Failure Mode and Effect Analysis (FMEA) framework tailored to defect analysis in the manufacturing sector like predictive maintenance solutions especially with the focus on the support of AI. Through structured expert interviews critical vulnerabilities in AI models, like performance bias, overfitting, and catastrophic forgetting, are pinpointed. The FMEAbased insights guide the design of robust AI models, ultimately enhancing the reliability of industrial defect analysis. The findings emphasize the importance of proactive risk management to ensure consistent performance and human-AI collaboration under varying operational conditions
Freiwillig berichten: Wie KMU mit dem VSME-Standard starten
Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) wird – nach jetzigem Stand – nur für große Unternehmen ab 1 000 Mitarbeitende Pflicht. Für kleine und mittlere Betriebe (KMU) verschiebt sich der Fokus, weg von der Pflicht, hin zur Freiwilligkeit. Doch werden sich KMU die Mühe ohne gesetzliche Pflicht machen?
Anna Hover glaubt, ja. Denn auch wenn der gesetzliche Druck entfällt, bleiben die steigenden Anforderungen von Kund*innen, Investor*innen und anderen Stakeholdern für viele Unternehmen der Treiber, sich freiwillig mit der Berichterstattung auseinanderzusetzen. „Außerdem haben sich viele Unternehmen bereits vorbereitet und viel Zeit in die Datenerhebung investiert“, sagt Anna. Sie stellt sich vielmehr die Frage, ob die Unternehmen die Berichterstattung nur als bürokratischen Aufwand betrachten oder die erhobenen Daten auch operativ nutzen, um sich in Sachen Nachhaltigkeit zu verbessern. Denn hier liegt der eigentliche Mehrwert.
Anna fordert daher einen Perspektivwechsel: Ein Nachhaltigkeitsbericht ist Aufwand, doch er kann mehr sein als das. Berichten sollte nicht als Pflichtübung, sondern als Managementinstrument betrachtet werden. Die freiwillige Berichterstattung nach VSME sorgt hier für Erleichterung. Der Standard reduziert die Komplexität der CSRD auf das Wesentliche, priorisiert Kerndaten und senkt damit die Einstiegshürde