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    Understanding, Protecting, and Developing Global Brain Resources: G-Science Academies Statement 2016

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    The human brain is civilization’s most precious resource. Investment in brain science is, therefore, an investment in the future of society, and nations must cooperate to understand, protect, and foster optimal development of the brain. To cultivate global brain resources, the G-Science Academies propose four Objectives, to be pursued in parallel, where strategic support for neuroscience will benefit society: (1) Support fundamental research with international collaboration; (2) Establish global programs for the diagnosis, prevention and treatment of brain disorders; (3) Promote theoretical modeling of the brain and the development of brain-based artificial intelligence; and (4) Integrate neuroscience with the social and behavioral sciences to improve education and life management as essential components of a brain-aware society

    Mit Energieszenarien gut beraten: Anforderungen an wissenschaftliche Politikberatung : [Kurzfassung der Stellungnahme]

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    Energieszenarien sind ein wichtiges Hilfsmittel für den zielgerichteten Umbau des Energiesystems: Indem sie mögliche Entwicklungspfade der Energieversorgung aufzeigen, liefern Szenarien Leitplanken für politische, gesellschaftliche und ökonomische Weichenstellungen. Sie sind wesentlicher Bestandteil von Studien, die meist von Akteuren aus Politik, Wirtschaft oder Nichtregierungsorganisationen in Auftrag gegeben und von wissenschaftlichen Instituten sowie Beratungsunternehmen erstellt werden. Die vorliegende Stellungnahme formuliert Anforderungen für Energieszenariostudien, die den Anspruch haben, einen wissenschaftlichen Beitrag zur politischen und öffentlichen Debatte zu leisten. In diesen Studien wird untersucht, welche zukünftigen Entwicklungen möglich sind. Typischerweise werden hierzu – aufgrund der Vielzahl von Einflussfaktoren auf das Energiesystem – mehrere Szenarien mit mathematischen Modellen berechnet und ausgewertet. Energieszenariostudien müssen drei grundlegende Anforderungen erfüllen: Erstens müssen sie wissenschaftlich valide, zweitens transparent und drittens ergebnisoffen sein

    Additive Fertigung: Kurzfassung der Stellungnahme

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    Unter Additiver Fertigung versteht man die Produktion von Bauteilen durch den schichtweisen Auftrag von Material aus formlosem Rohstoff, zum Beispiel Metallpulver. Objekte mit sehr variablen Formen können so quasi „gedruckt“ werden. Die noch junge Branche der Herstellung und Nutzung entsprechender Geräte und Rohstoffe verzeichnet bereits hohe Wachstumsraten, auch wenn sich die Technologien immer noch in der Entwicklung befinden. Entsprechend sind die Erwartungen vor allem an die industrielle Anwendung der Additiven Fertigung groß und erscheinen mitunter überzogen. Um einen Überblick über das sehr breite und vielfältige Forschungsfeld Additive Fertigung zu gewinnen und davon ausgehend Empfehlungen für dessen weitere Entwicklung zu formulieren, haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zwei Arbeitsgruppen gebildet. Unter dem gemeinsamen thematischen Dach „Additive Fertigung“ widmen sich die beiden Gruppen den Chancen und Herausforderungen dieser neuen Technologie unter verschiedenen Gesichtspunkten. Die vorliegende, erste Stellungnahme „Additive Fertigung“ wurde unter Federführung von acatech erstellt und behandelt die Schwerpunkte industrielle Produktion, Wertschöpfungsnetze und Geschäftsmodelle. Sie geht sowohl auf den Status quo als auch auf die erwarteten Entwicklungen ein: Welche Rolle werden additive Fertigungsverfahren in der digitalen, vernetzten Industrieproduktion der Zukunft spielen? Revolutioniert die Technologie die industrielle Produktion? Wie wirkt sich Additive Fertigung auf die Wertschöpfung aus? Welche Handlungsoptionen lassen sich daraus für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ableiten

    Neugewählte Mitglieder 2015

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    Grenzen – Vom Überwinden von Hindernissen

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    Redaktionsentscheidungen haben ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Als wir uns für „Grenzen“ als Dossierthema des Junge Akademie Magazins entschieden, war kaum abzusehen, wie brandaktuell das Thema beim Erscheinen des Heftes tatsächlich sein würde. Und so erscheint im Angesicht von Grenzzäunen, Grenzkontrollen und Obergrenzen unser Magazin diesmal fast als eine tagesaktuelle Ausgabe. Grenzen haben schon immer unser Leben bestimmt. Sie begegnen uns in vielfältigster Weise. Auf dem täglichen Weg zu meinem Labor in Marburg passiere ich das Landgrafenschloss, das einst als „Mark“-Burg die Grenze zwischen den Besitzungen der Landgrafen von Thüringen und dem Erzbistum Mainz markierte. Eine längst vergessene Grenze in Zeiten der Reisefreiheit des Schengen-Raums. Wie diese neue innereuropäische Grenzenlosigkeit letztlich zur Abschottung Europas führte und die derzeitige Flüchtlingskrise verschärfte, erzählt die Ethnologin Silja Klepp in einem Gespräch. Mitte Mai organisiert sie zum Thema „Geflüchtete an deutschen Hochschulen“ eine Konferenz in Berlin. Grenzen sind wichtig. Auf meinem Fahrradweg zur Arbeit steht eine Ampel oft auf rot und weist mich in die Schranke, sie zeigt mir aber auch, wie sinnvoll Grenzen sein können, um unser Zusammenleben zu regeln. Über die positiven Seiten von Grenzen schreibt die Medienkulturwissenschaftlerin Evelyn Runge: Wo beginnt und endet Moral im Fotojournalismus? Und der Literaturwissenschaftler Caspar Battegay begibt sich in ein experimentelles Zwiegespräch mit der von uns allen gefürchteten deadline, ohne die es diese Ausgabe wohl nicht geben würde. Grenzen fordern heraus. In meinem Labor angekommen, bin ich weiterhin als Grenzgänger unterwegs. Als synthetischer Biologe forsche ich an der Grenze von Leben und Unbelebtem. Über wissenschaftliche „Grenzerfahrungen“ berichtet auch der Chemiker Hans Jakob Wörner, der an der atomaren Auflösung forscht. Der Psychologe Philipp Kanske, der Linguist Christian Stein sowie die Wissenschaftgeschichtler Fabian Krämer und Veronika Lipphardt runden das Dossier ab mit Beiträgen über zwischenmenschliche und interdisziplinäre Grenzen. Gerade letztere begegnen uns als Mitglieder der Jungen Akademie immer wieder und müssen jedesmal aufs Neue überwunden werden. Alle Schranken sind bloß des Übersteigens wegen da, schrieb Novalis. Grenzenloses Vergnügen beim Lesen wünsche ich im Namen der Redaktion Tobi J. Er

    Symmetrie und Asymmetrie in Wissenschaft und Kunst: Vorträge anlässlich der Jahresversammlung am 18. und 19. September 2015 in Halle (Saale)

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    Symmetrien und Asymmetrien gibt es in allen Bereichen der Wirklichkeit. Das Bestreben, ihr Wechselspiel zu erfassen, verbindet die Wissenschaften mit den Künsten. Symmetrie und Asymmetrie sind Strukturprinzipien, die sich in Mathematik und Philosophie abstrakt definieren lassen, aber auch in den empirischen Wissenschaften eine Vielzahl von Phänomenen in Natur und Kultur erklären können. Doch auch die Kunst – von der Musik bis zur Architektur – beschäftigt sich in jeweils eigener Weise mit Symmetrie und Symmetriebrüchen. Der Band liefert Beispiele, die von der Physik, insbesondere der Teilchenphysik, über die Astronomie, die Chemie (z. B. Chiralität) und die Biologie (z. B. Fortbewegung) bis in das Gebiet der Medizin (z. B. Krebsentstehung und Wundheilung) reichen. Außerdem werden Symmetriebrüche in der Moral, die Rolle von Symmetrie und Asymmetrie in der bildenden Kunst und die Symmetrie als strukturelles Prinzip des Denkens in der Moderne untersucht

    Marine sustainability in an age of changing oceans and seas

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    Oceans and seas are essential components of the biosphere. Marine sustainability and human society are intrinsically interlinked. The oceans are crucial for global food security, human health and regulation of climate. The livelihoods of over 3 billion people worldwide depend upon services from marine and coastal biodiversity. Under the EU’s blue growth strategy, new marine goods and services, such as marine renewable energy, marine biotechnology and marine minerals, are seen as important sources of employment, economic security and sustainable development. Over the past 10 years there has been increasing focus on marine and maritime governance both within the European Union and beyond. The fundamental challenge that European policymakers must address is how to achieve a sustainable use of the oceans that ensures that marine goods and services are available for future generations, while meeting the demands of human population growth and economic growth

    Zur Zwischenevaluierung von Horizon 2020: Stellungnahme

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    Horizon 2020 wurde 2014 lanciert, um folgende politische Ziele zu erreichen: die wissenschaftliche Exzellenz zu stärken, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen Europas zu meistern sowie das wirtschaftliche Wachstum zu fördern. Die EU-Kommission bereitet derzeit die Zwischenevaluierung von Horizon 2020 vor. Die Allianz möchte sich frühzeitig in diesen Prozess einbringen

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