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    A Scientific Call for COP30: Science Academies United for Climate Action

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    Rainforests cover over 18 million km² of land worldwide, mainly in Central and South America, Africa and Southeast Asia. As intact ecosystems, they store enormous amounts of the greenhouse gas CO₂, provide a habitat for numerous plants and animals, and are also the basis of life for millions of people. Under the leadership of the Brazilian Academy of Sciences (Academia Brasileira de Ciências), more than 30 science academies, including numerous national academies, published recommendations for action that underscore the importance of tropical forests. The academies advocate for the protection of rainforests and emphasise that international cooperation in research, data collection and monitoring, as well as in the training of young scientists, can contribute to this goal. Cooperation with the private sector, for example in sustainable tourism or sustainable land use, can also protect rainforests in the long term. As an approach to financing climate and biodiversity protection fairly, they also propose including ecosystem services in the calculations.Regenwälder bedecken weltweit über 18 Millionen km2 Land, vor allem in Mittel- und Südamerika, Afrika und Südostasien. Als intakte Ökosysteme speichern sie enorme Mengen des Treibhausgases CO2, sie sind Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, aber auch die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen. Unter der Federführung der Brasilianischen Akademie der Wissenschaften (Academia Brasileira de Ciências) veröffentlichten über 30 Wissenschaftsakademien, darunter zahlreiche Nationalakademien, Handlungsempfehlungen, die die Bedeutung der tropischen Wälder unterstreichen. Die Akademien sprechen sich für den Schutz der Regenwälder aus und betonen, dass dazu unter anderem die internationale Zusammenarbeit bei der Erforschung, Datenerhebung und dem Datenmonitoring, aber auch bei der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern beitragen kann. Auch die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft, beispielsweise im nachhaltigen Tourismus oder in der nachhaltigen Landnutzung, kann Regenwälder langfristig schützen. Als Ansatz, um Klima- und Biodiversitätsschutz gerecht zu finanzieren, schlagen sie zudem vor, Ökosystemleistungen mit einzurechnen

    Science under Pressure: Challenges and Opportunities: Joint Statement

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    This statement was adopted by the 9th Berlin Process Joint Science Conference. The meeting was held on 14 - 16 October 2025 in Ljubljana and was organised by the German National Academy of Sciences Leopoldina and the UK's Royal Society. It is the ninth annual conference of stakeholders of the science, education, research and innovation pillar of the Berlin Process for the Western Balkans, involving 16 countries and the European Commission. The 9th Berlin Process Joint Science Conference convened to explore how the challenges facing the Western Balkans’ education, research, and innovation sectors also hold opportunities for renewal and progress in times of growing pressure and rising expectations. The conference focused on protecting academic freedom and the autonomy of scientific organisations; advancing science as driver of growth and competitiveness; reinforcing security and societal resilience through science; and enabling universities to reclaim their space in the public sphere to strengthen democracy and open societies. The young generations carry a key responsibility in this.Diese Stellungnahme wurde von der 9. Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Berlin Prozesses für den Westlichen Balkan verabschiedet. Die Konferenz fand vom 14. - 16. Oktober 2025 in Ljubljana statt und wurde von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der britischen Royal Society ausgerichtet. Es handelt sich um das neunte jährliche Treffen der Stakeholder aus dem Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystemen der 16 Staaten des Berlin Prozesses und der Europäischen Kommission. Die 9. Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Berlin-Prozesses befasste sich mit der Frage, wie die Herausforderungen, denen sich die Bildungs-, Forschungs- und Innovationssektoren des Westlichen Balkans gegenübersehen, auch Chancen für Erneuerung und Fortschritt in Zeiten wachsenden Drucks und steigender Erwartungen bieten. Im Mittelpunkt der Konferenz standen der Schutz der akademischen Freiheit und der Autonomie wissenschaftlicher Organisationen, die Förderung der Wissenschaft als Motor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit, die Stärkung der Sicherheit und der gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit durch Wissenschaft sowie die Rückeroberung des öffentlichen Raums durch die Universitäten zur Stärkung der Demokratie und der offenen Gesellschaften. Die jungen Generationen tragen dabei eine Schlüsselverantwortung

    How Can Laws Be Natural?

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    Laws are human creations, made for, followed by, and enforced by human beings. Yet since ancient times, nature’s authority has been invoked in connection with two apparently very different kinds of laws: the natural laws that allegedly govern all human societies, in contrast to the positive laws that govern particular societies; and the laws of nature that describe the universal, ironclad regularities that hold everywhere and always, in this room right now or in the remotest galaxy a million light years away. In the seventeenth century, both natural laws and laws of nature became indispensable ways of thinking about both nature and society. Echoes of these traditions are still very much with us, whether in the form of claims to universal human rights or in the recent redefinition of the kilogram in terms of natural constants. But what do natural laws and laws of nature have to do with one another, if anything? And what does nature have to do with laws of any kind?Gesetze sind menschliche Schöpfungen, die für Menschen gemacht, von ihnen befolgt und durchgesetzt werden. Doch seit der Antike wird die Autorität der Natur im Zusammenhang mit zwei scheinbar sehr unterschiedlichen Arten von Gesetzen beschworen: den Naturrechten, die angeblich alle menschlichen Gesellschaften regieren, im Gegensatz zu den formellen Gesetzen, die bestimmte Gesellschaften regieren, und den Naturgesetzen, die die universellen, unumstößlichen Regelmäßigkeiten beschreiben, die überall und immer gelten, in diesem Raum jetzt oder in der entferntesten Galaxie vor einer Million Jahre. Im siebzehnten Jahrhundert wurden sowohl die Naturrechte als auch die Naturgesetze zu unverzichtbaren Denkansätzen für die Natur und die Gesellschaft. Die Anklänge an diese Traditionen sind immer noch sehr präsent, sei es in Form von Forderungen nach universellen Menschenrechten oder in der jüngsten Neudefinition des Kilogramms anhand von Naturkonstanten. Aber was haben Naturrechte und Naturgesetze miteinander zu tun, wenn überhaupt? Und was hat die Natur mit Gesetzen jeglicher Art zu tun

    Spitzentechnologie und Datensicherheit: [Arbeitsübersetzung]

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    Diese Stellungnahme wurde von den Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten unter Federführung der Royal Society of Canada zur Beratung des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der G7 Staaten in Kanada im Jahr 2025 erarbeitet. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Anzahl, Umfang, Nutzen und Einsatz von Datenerfassungssystemen, Datenverarbeitungs- und Datenarchivierungstechnologien, einschließlich Systeme mit Künstlicher Intelligenz (KI), die Daten nutzen, um Schlussfolgerungen zu ziehen oder Handlungen auszuführen, erheblich zugenommen. Laut dem International Scientific Report on the Safety of Advanced AI stehen dem Potenzial der KI zum Nutzen der Menschheit potenziell schwerwiegende Risiken gegenüber. Daher ist ein mehrstufiger, ganzheitlicher, auf den Menschen ausgerichteter und intelligenter Governance- und Regulierungsansatz erforderlich, um die Vorteile dieser Technologien nicht zu schmälern und gleichzeitig die Probleme anzugehen

    Grenzen

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    Die Bedeutung von Grenzen – ihre Markierung, ihre Kontrolle und ihre Überschreitung – nimmt derzeit in den unterschiedlichsten Lebensbereichen signifikant zu. Im Politischen war beispielsweise in den 1990er-Jahren mit der Einführung des Schengen-Raums die Vorstellung einer grenzfreien europäischen Zone noch weit verbreitet und fand allgemeinen Zuspruch. Inzwischen werden an allen deutschen Grenzen sowie an denen weiterer Mitgliedsstaaten vorübergehend wieder Kontrollen durchgeführt, was mit der gestiegenen Migration und einer sich dadurch verschlechternden nationalen Sicherheitslage begründet wird. Vor allem die Kriege und Repressionen in Syrien und Afghanistan sowie der Angriffskrieg des Putin- Regimes gegen die Ukraine haben viele Menschen zur Flucht nach Europa gezwungen. Dadurch ist die Debatte um die Kontrolle der europäischen Außengrenzen und das Asylverfahren für Geflüchtete erneut in den Mittelpunkt politischer und gesellschaftlicher Diskussionen gerückt. Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen haben derzeit also Konjunktur. Sie sind zentrale Aspekte unserer Sprache, sie bestimmen verstärkt unseren Umgang miteinander, sie kennzeichnen den menschlichen Gestaltungswillen und prägen die mediale Kommunikation. All diese Bereiche verändern sich aktuell massiv durch technische Innovationen, wie künstliche Intelligenz sowie durch soziale und ökologische Herausforderungen, wie dem Klimawandel. Ihnen nachzugehen ist eine der zentralen Aufgaben engagierter Wissenschaften. Schließlich gilt: Die Art und Weise, wie wir über Grenzen und Grenzüberschreitungen nachdenken, bestimmt unser Handeln; ihre Reflexion verleiht unserem Agieren einen übergeordneten Rahmen – sei dieser moralisch, rational oder humanitär. Das Nachdenken über Grenzen erfordert eine interdisziplinäre Auseinandersetzung, der sich die Autor*innen dieses Heftes aus der Perspektive der Politik, der Architektur, der Klima- und Krisenforschung, der Philosophie, der Psychologie sowie der Sprachwissenschaften widmen. Einen weiteren zentralen Beitrag zum Umgang mit dem Liminalen können die Künste liefern, und zwar hinsichtlich der Themen menschlicher Verfügungsgewalt, Lebenswelten und Lebensweisen. Die Junge Akademie zeigt zu dieser Thematik darum eine Ausstellung mit dem Titel Unendlichkeit, Leere, Lebendigkeit im Hamburger Planetarium, die sich mit den Potenzialen und Gefahren der Vorstellung eines grenzenlosen Universums befasst. Auch die in der vorliegenden Publikation versammelten Autor*innen werfen einen facettenreichen Blick auf das Thema der Grenzüberschreitung zwischen Kunst und Wissenschaft. Dem Verhältnis von internationalen Verhältnissen zu den Belangen der einzelnen Nationalstaaten widmet sich Hanna Pfeifer. Die Politikwissenschaftlerin verdeutlicht, dass dringliche Fragen in Bezug auf internationale Menschenrechte, Migration und Klimawandel immer häufiger in Konflikt geraten mit den Interessen der Nationen. Insbesondere Kriege lassen Ländergrenzen sowohl manifest als auch porös werden, wobei regelmäßig die Grenze von dem überschritten wird, was innerhalb von Menschlichkeit vorstellbar ist. Aus künstlerisch-kreativer Perspektive beschreibt der Architekt Benedikt Hartl in seinem Beitrag, wie Grenzen in der Architektur sinnlich erfahrbar werden. Allerdings sind diese Momente materieller Absolutheit auch diejenigen, in denen die Architektur über ihre eigenen Vorgaben hinauswächst und neue Möglichkeiten des Lebens und Denkens schafft. Leonie Wenz markiert in ihrem Text die Bedeutung von Ländergrenzen für den Umgang mit menschengemachten ökologischen Veränderungen. Da der Klimawandel sich nicht an Ländergrenzen hält, verschärft sich aktuell ein Spannungsverhältnis zwischen lokalen Vereinbarungen und globalen Regelungen im politischen Bereich, was die Notwendigkeit eines kollektiven und solidarischen Handelns deutlich macht. Radin Dardashti beleuchtet die Grenzen wissenschaftlicher Forschung anhand der Theorien von Thomas S. Kuhn und Karl R. Popper. Er zeigt, wie Paradigmen sowohl Orientierung als auch Einschränkungen bieten und dass deren bewusste Hinterfragung neue wissenschaftliche Perspektiven eröffnen kann. Die Reflexion über diese Grenzen betont zudem die Parallelen zwischen wissenschaftlichem Denken und der Komplexität menschlicher Weltanschauungen. Welche Auswirkungen, Erkenntnisse und Erfindungen im Bereich der neurowissenschaftlichen Forschung bezüglich der Ich-Erfahrung haben, zeigt der Psychologe Jakub Limanowski in seinem Beitrag. Im Zentrum stehen dabei die Mechanismen körperlicher Selbstidentifikation und Selbst-Fremd-Unterscheidung. Ziel der Studien ist die Frage nach den Grenzen menschlicher Selbstwahrnehmung, ihrer Flexibilität und Ausdehnung innerhalb einer zunehmend technologisierten Welt. Garvin Brod und Kathrin Wittler stellen in ihrem Artikel fest, dass die Grenzen menschlicher Imagination und Erfahrung auch die Möglichkeiten ihrer Verbalisierung bestimmen. Die Autor*innen widmen sich den Momenten, in denen die Grenzbereiche von Sprache(n) bewusst werden. Diese spielen auch im interdisziplinären Austausch zwischen den Wissenschaften eine große Rolle, wenn – wie innerhalb der Jungen Akademie – Vertreter*innen unterschiedlicher Fächer gemeinsam ein Thema v erhandeln. Visuell fängt das Poster auf der Rückseite das diesjährige Magazinthema in seiner thematischen und sinnlichen Vielfalt ein. Das Puzzle mit den unterschiedlichen Symbolen eröffnet den Blick auf eine kartografische Landschaft zum Liminalen, die mit ihrem Fassettenreichtum zahlreiche individuelle Assoziationen und Verknüpfungen anregt

    A New Concept for the Direct Funding and Evaluation of Scientific Journals

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    Access to scientific knowledge is essential for science, as well as for tackling societal challenges. However, the limitation of this access by paywalls comes at a cost to public finances and also, increasingly, to scientific quality. In light of this situation, the authors of a discussion paper published by the German National Academy of Sciences Leopoldina propose a new funding principle for scientific journals that would make these publications freely available to everyone. Thus, a key aspect is for the funding of journals to follow the same procedure as publicly funded research. This would involve an application process to run a journal as well as regular evaluation. The aim is to guarantee lasting quality, transparency, and scientific relevance while also cutting costs

    Courage for Future: Joint Statement

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    Diese Stellungnahme wurde von der 8. Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Berlin Prozesses für den Westlichen Balkan verabschiedet. Die Konferenz fand vom 30. September - 1 Oktober 2024 in Berlin statt und wurde von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ausgerichtet. Es handelt sich um das achte jährliche Treffen der Stakeholder aus dem Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystemen der 16 Staaten des Berlin Prozesses und der Europäischen Kommission. Die sechs Westbalkan-Länder integrieren sich bereits vor ihrem möglichen EU-Beitritt durch ihre Bildungs-, Forschungs- und Innovationssektoren schrittweise in die Europäische Union. Um diesen Prozess zu beschleunigen, fordert die achte Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Berlin Prozesses in einer Stellungnahme eine Neuausrichtung der EU-Ansätze in Bildung und Forschung für den Westbalkan. Dabei sollten zwei Grundprinzipien der EU vereint werden: Exzellenz und Solidarität. Zur Umsetzung dieses neuen Ansatzes empfiehlt die Konferenz die Einrichtung einer „Western Balkans Facility for Skills, Research and Innovation“. Diese soll Mittel und Instrumente aus verschiedenen EU-Programmen bündeln. Die Stellungnahme wurde in Vorbereitung des heute eröffneten 10. Westbalkan-Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs formuliert. Die Gemeinsame Stellungnahme der 60 Teilnehmenden an der Konferenz, die am 30. September und 1. Oktober in Berlin unter dem Motto „Mut zur Zukunft“ in der Staatsbibliothek zu Berlin stattfand, floss in die Vorbereitungen des diesjährigen Westbalkan-Gipfeltreffens ein. Für die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgeschlagene Einrichtung einer „Western Balkans Facility for Skills, Research and Innovation“ müssten die Westbalkan-Länder ihren BIP-Investitionsanteil in diesem Sektor erhöhen und ihre Agenden mit den EU-Prioritäten des Europäischen Forschungsraums und des angekündigten Europäischen Wettbewerbsfonds harmonisieren. Vier Kernbotschaften und weitere wissenschafts- und gesellschaftspolitische Empfehlungen sind in der Gemeinsamen Stellungnahme enthalten. Sie alle zielen auf die weitere schrittweise EU-Integration der Westbalkan-Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien, die durch die Förderung der Sektoren Bildung, Forschung und Innovation bereits vor einer EU-Vollmitgliedschaft möglich ist. Die Assoziierung der sechs Länder zum EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation sollte die Prinzipien der Exzellenzförderung und der Solidarität miteinander vereinen, und stärker an den besonderen Bedürfnissen des Westbalkans ausgerichtet werden. Zudem betont die Stellungnahme den wachsenden Druck auf die Westbalkan-Demokratien durch Nationalismus, Populismus, Desinformation und Korruption. Sichere öffentliche Räume für einen freien und offenen gesellschaftlichen Diskurs unter Intellektuellen und Kulturschaffenden – wie in Akademien, Universitäten und Kultureinrichtungen – mit der Öffentlichkeit seien entscheidend, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.This statement was adopted by the 8th Berlin Process Joint Science Conference. The meeting was held on 30 September - 1 October 2024 in Berlin and was organised by the German National Academy of Sciences Leopoldina. It is the eigth annual conference of stakeholders of the science, education, research and innovation pillar of the Berlin Process for the Western Balkans, involving 16 countries and the European Commission. The six Western Balkan countries are gradually integrating into the European Union through their education, research, and innovation sectors, even before their potential accession. To accelerate this process, the eighth Joint Science Conference of the Berlin Process has issued a statement calling for a realignment of the EU’s approach to education, research, and innovation in the Western Balkans. The conference advocates for the unification of two key EU principles: excellence and solidarity. To operationalise this approach, the conference proposes the establishment of a “Western Balkans Facility for Skills, Research, and Innovation.” This facility would consolidate funds and instruments from various EU programmes. The statement was formulated in preparation for today’s 10th Western Balkans Summit of Heads of State and Government. The Joint Statement of the 60 conference participants, who convened under the motto “Courage for Future” at the Berlin State Library on 30 September and 1 October, was fed into the preparations for this year’s Western Balkans Summit of Heads of State and Government. For the establishment of the proposed “Western Balkans Facility for Skills, Research, and Innovation,” the Western Balkan countries would need to increase their share of GDP investment in this sector and align their strategies with the EU priorities of the European Research Area and the announced European Competitiveness Fund. Three key messages, along with additional scientific and societal policy recommendations, are included in the Joint Statement. Collectively, they aim to foster the gradual EU integration of the Western Balkan countries – Albania, Bosnia and Herzegovina, Kosovo, Montenegro, North Macedonia, and Serbia – through the support of education, research, and innovation, even prior to full EU membership. The association of these six countries to the EU Framework Programme for Research and Innovation should unite the principles of excellence promotion and solidarity, while being more responsive to the specific needs of the Western Balkans. Additionally, the statement highlights the increasing pressure on Western Balkan democracies from nationalism, populism, disinformation, and corruption. Safe public spaces for free and open societal discourse among intellectuals, cultural figures, and the public—such as found in academies, universities, and cultural institutions—are essential in countering these challenges

    Structure and members 2024

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    Gesamtverzeichnis der Struktur und der Mitglieder der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschafte

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